Umfrage: Beim Szenario im Text: Macht die Frau sich schuldig, wenn sie eine Affäre beginnt?

Antworten
Seite 2 von 43 ErsteErste 123412 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 423
  1. Inaktiver User

    AW: Moralische Frage

    Schuldig ist aber ein hartes Wort...

    Ginge es nicht viel eher um Loyalität der Ehefrau als Frau an sich?

    Und zuletzt stellt sich die Frage eher so: kann ich noch in den Spiegel sehen für das was ich mache?

    Und wenn ich das kann, und Sex kann ohne mehr zu wollen - dann los.

    Zumindest bis sich einer verliebt kann eine Affaire sehr prickelnd sein.

  2. Inaktiver User

    AW: Moralische Frage

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Praktisch gesehen spielt sie mit Feuer, macht sich (und mittelbar den anderen Beteiligten) wissentlich Aerger. Denn wie die Vorschreiberinnen glaube ich auch nicht, dass es sich als Geliebte so einfach lebt. Und ich meine, die wenigsten verpartnertem Menschen koenne "einfach" eine Affaire haben.
    Wenn der Mann nun aber mit seiner Familie ziiiemlich weit weg wohnt und eben nur dienstlich hin und wieder in derselben Stadt wie die potenzielle Affärenfrau ist und es auch sonst keinerlei gemeinsame Verbindungen gibt (also keine gemeinsamen Bekannten oder beruflichen Kontakte o.Ä.) - und wenn die potenzielle Affärenfrau sich zudem 100%ig sicher ist, dass sie sich nicht verlieben wird (weil sie dazu emotional derzeit gar nicht die Kapazitäten hätte), DANN bleibt eigentlich tatsächlich nur mehr die o.g. moralische Frage.

  3. Inaktiver User

    AW: Moralische Frage

    Allein der Umstand, dass die Ehefrau nichts wissen wollen würde, zeigt ja wohl klar und deutlich, dass sie mit bestimmten Realitäten nicht leben könnte. Deshalb wäre hier nur eine absolute Offenheit eine echte Option. Aber die scheint weder vom Ehemann noch von der Ehefrau gewollt zu sein.

    Deshalb habe ich auch mit JA gestimmt.

  4. Inaktiver User

    AW: Moralische Frage

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Allein der Umstand, dass die Ehefrau nichts wissen wollen würde, zeigt ja wohl klar und deutlich, dass sie mit bestimmten Realitäten nicht leben könnte. Deshalb wäre hier nur eine absolute Offenheit eine echte Option.
    Ich stehe gerade auf der Leitung. Wenn jemand mit bestimmten Realitäten nicht leben kann - warum ist dann absolute Offenheit die Lösung?

  5. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Moralische Frage

    Wenn die Geliebte dem Ehemann sowieso nicht glaubt, macht sie sich in meinen Augen schuldig, wenn sie ihm die Geschichte abkauft, dann nicht.

    Als jemand, der selbst eine offene Beziehung (mit Absprache, wer) führt und zudem noch ein befreundetes Pärchen mit offener Beziehung kennt, wo die jeweiligen Partner sich nicht erzählen, wer wann mit wem.....ein kurzer Rage:

    Es geht mir sowas von auf den Geist , dass diese Beziehungsformen immer noch so oft nicht ernst genommen werden! Nein, ich mache das nicht unter Druck, nein, mein Partner auch nicht, und ja, bei dem befreundeten Pärchen bin ich mir auch sicher, dass da kein Druck dahinter ist.

    Kenne noch mehrere andere Personen, die offene Beziehungen favorisieren..

    Und so ein Satz wie "die macht das bestimmt nur unter Druck und will eigentlich gar nicht", die Leute die das sagen, wisst Ihr eigenlich wie abwertend das ist?

    Glaubt Ihr im Ernst die Partner in offenen Beziehungen kriegen nicht selbst den Mund auf?
    Ich will nicht von jemandem gerettet werden, der, "weil die da ja eh nicht freiwillig zustimmt", mit meinem Partner nicht ins Bett geht obwohl der gerne würde.

    Umgekehrt würde ich mich von einem Mann, der mich mit der Begründung abweist, also nicht mit "ich fange nix mit Nichtsingles an" sondern mit "sorry ist nicht , dein Freund ist ja eh nur unter Druck gesetzt" ziemlich verarscht fühlen.

    Und ja, eskann auch irgendwann mal nerven, wenn man regelmäßig erklären darf: "Jaaaa,das ist wirklich ok für mich, nein, Du musst ihn nicht abblocken wenn er nett zu Dir ist"


    Stellt euch, ihr lieben Damen in Monobeziehungen, doch mal vor, wie ihr euch fühlen würdet, wenn ihr ständig zu hoeren bekämt: "Ach, euer Partner ist euch bestimmt nur treu weil ihr den so unter Druck setzt, EIGENTLICH will der ständig außerehelichen Sex, der behauptet nur das wäre anders."

  6. User Info Menu

    AW: Moralische Frage

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber die scheint weder vom Ehemann noch von der Ehefrau gewollt zu sein.

    Deshalb habe ich auch mit JA gestimmt.
    und was wäre mit der antwortmöglichkeit "jeder muss es mit seinem gewissen vereinbaren"?

    ich finde solche fragen immer sehr subjektiv. was ist denn richtig u. was falsch? ist es richtig od. falsch dass, wenn einer der ehepartner keinen sex mehr will, der andere ebenfalls verzichten muß?
    ist es richtig od. falsch dass die ehe erst "abgewickelt" werden muß bevor einer der beiden einem höchst menschlichen grundbedürfnis wieder tribut zollen darf? ich denke das sieht eben jeder anders.

    manche leben so ein modell in einer offenen beziehung bewusst, andere "notgedrungen", weil sie ihren partner nicht mehr begehren, die ehe aber nicht "abwickeln" wollen/können. wieder andere heimlich, wobei der partner es manchmal garnicht wissen will, aber vielleicht ahnt (u. trotzdem die augen davor verschließt).

    in einer perfekten welt würde ich auch sagen "ja, die frau trägt mitverantwortung, weil sie es weiß", aber wir leben in keiner perfekten welt, weil der mensch ansich nicht perfekt sein kann. logik liese sich nahezu perfektionieren, triebe bzw. menschliche bedürfnisse aber nicht, die sind einfach u. lassen sich auch nicht mit logik "wegdiskutieren".

    unwissenheit gibt es also in solchen konstellationen m.m. nach nicht wirklich. die ehefrau (egal ob es mit ihr wirklich geklärt ist) wird ahnen dass ihr mann möglicherweise fremd geht (wenn es in der ehe keinen sex mehr gibt). die andere frau wird ahnen dass die ehefrau zumindest nicht glücklich mit dem ist was ihr mann auf dienstreise tut/tun könnte.
    gibt also nur zwei möglichkeiten, in kau fnehmen, tun u. damit leben od. abwägen, es lassen u. mit seinem gewissen im reinen sein....
    Männer haben für jede Lösung ein Problem!

  7. User Info Menu

    AW: Moralische Frage

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Allein der Umstand, dass die Ehefrau nichts wissen wollen würde, zeigt ja wohl klar und deutlich, dass sie mit bestimmten Realitäten nicht leben könnte.

    Das sehe ich anders: Eine Beichte aus heiterem Himmel ist im Prinzip doch nur eine ziemlich egoistische Methode, das eigene Gewissen zu erleichtern und Absolution zu erbetteln. Schlimmer noch - dem bisher ahnungslosen Partner werden dabei Schmerzen zugefügt, nur damit der Fremdgeher wieder mit sich im Reinen sein kann.

    Die Ehefrau hat dazu wohl einfach keine Lust.

    Wenn mein (Ex-)Mann mit seiner Band tagelang für seine Konzerte unterwegs war, wusste ich auch, was in den Hotelzimmern so alles abgehen kann. Das heißt noch lange nicht, dass er mir von jedem kleinen Groupie, von dem er wahrscheinlich nicht mal mehr den Namen weiß, erzählen muss.

  8. Inaktiver User

    AW: Moralische Frage

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich stehe gerade auf der Leitung. Wenn jemand mit bestimmten Realitäten nicht leben kann - warum ist dann absolute Offenheit die Lösung?
    Für die Geliebte: Dann hätte sie keine Zweifel mehr.
    Für die Ehefrau: Umgang mit Krisen lernen.
    Für den Ehemann: Offen mit der Ehefrau über seine Bedürfnisse sprechen.


    So, wie du die Situation beschreibst, steht allein die Entscheidung der Ehefrau als Dreh- und Angelpunkt da. Die anderen sind da natürlich fein raus. Aber ich behaupte: JEDER kann etwas für seine eigenen Bedürfnisse tun und NIEMAND muss sich dem Willen anderer unterwerfen. Jedenfalls in solchen Geschichten.

  9. Inaktiver User

    AW: Moralische Frage

    Zitat Zitat von Strunzhuhn Beitrag anzeigen
    Das sehe ich anders: Eine Beichte aus heiterem Himmel ist im Prinzip doch nur eine ziemlich egoistische Methode, das eigene Gewissen zu erleichtern und Absolution zu erbetteln. Schlimmer noch - dem bisher ahnungslosen Partner werden dabei Schmerzen zugefügt, nur damit der Fremdgeher wieder mit sich im Reinen sein kann.
    Sorry, aber wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann bleibt natürlich wirklich nur noch so eine Pseudo-Entscheidung über. Aber wie wäre es denn, wenn man sich mal "gnadenlos offen" über seine (auch sexuellen) Bedürfnisse unterhält und gemeinsam an Lösungen innerhalb der Ehe geht?

    Wenn einer der Partner nach einer langen Durststrecke sexuelle Befriedigung im Außen sucht, die Ehefrau "die 3 Affen" spielt und am Ende der Fremdgeher der Buhmann ist, dann erkenne ich durchaus so einiges an Argem!

    Und darauf hätte ICH "wohl einfach keine Lust".

  10. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Moralische Frage

    Nee aber wenn ich die Ehefrau bin und abgesprochen habe, dass er "neben raus darf" so lange ich das nicht mitbekomme (Dafür muss das eigene Sexleben nicht mal schlecht sein) und dann kriege ich Anrufe von irgendwelchen Geliebten, die
    -um Erlaubnis fragen
    -mich belehren wollen, dass ich doch mal mein Problemverhalten überdenken solle und das ja so wie ich es mache eh ganz falsch sei

    ...dann fühle ich mich ziemlich respektlos behandelt und zwar von der Geliebten! Wer bin ich eigentlich, dass ich mein Innerbeziehungsproblemverhalten nach der Küchenpsychologie irgendeiner potentiellen Geliebten richte?

Antworten
Seite 2 von 43 ErsteErste 123412 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •