Ich hab es zwar gelesen aber nicht geantwortet. Es war die alte Leier. Dass ich die grosse Liebe bin, dass er wisse dass wir auch den Alltag gut meistern würden, dass es ihm nicht gut geht da er mich so vermisst etc...... Aber dass er noch nicht so weit sei sein Leben aufzugeben blablabla........
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Thema: Das Leben als Schattenfrau
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25.02.2014, 19:41
AW: Das Leben als Schattenfrau
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25.02.2014, 19:48
AW: Das Leben als Schattenfrau
Das Problem bei Affären ist wohl oft, dass man erst ganz da "durch" muss, bis man sich ihn gar nicht mehr schönreden kann, gar keine Kraft mehr hat und irgendwann gar nicht mehr "kann"...
Auch gesundheitliche Probleme habe ich bekommen, die dann chronisch wurden.
Der Mensch lernt erst durch leidvolle Erfahrung...
Lass es bei Dir nicht soweit kommen, Andrea. Steige eher aus.
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25.02.2014, 19:49
AW: Das Leben als Schattenfrau
Bravo :-) durchhalten!
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25.02.2014, 20:23
AW: Das Leben als Schattenfrau
Helga: bist du der Meinung dass ich es ihm schuldig bin zu antworten? Oder verstehe ich dich falsch???
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26.02.2014, 07:27
AW: Das Leben als Schattenfrau
Liebe BritBir: ich halte mich tapfer daran!!!!! es ist ein auf und ab aber ich bleibe stark!
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26.02.2014, 07:48
AW: Das Leben als Schattenfrau
Du machst es richtig, liebe Andrea! Antworten bringt nichts, würde den Schmerz nur verlängern
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26.02.2014, 08:10
AW: Das Leben als Schattenfrau
Tut mir leid, dass es bei dir so ankam, als würde ich mich lustig machen mit dem Einwurf der Bovary-Geschichte. So war es keine Spur gemeint!
Ich wollte im Grund mit diesem flapsigen Einwurf reinbringen, dass die Handlung schon alt ist und oft gespielt wurde. Der Mann macht sich eine schöne Zeit, weint, beteuert und spielt seine Rolle des Liebenden; eine Frau ist ernsthaft verliebt und wenn es kritisch wird bzw. die Frau zu Taten auffordert, sucht der Herr das Weite. Damit wollte ich eher sagen: Nimm es nicht persönlich, es liegt nicht an dir sondern kommt einfach immer wieder vor. Es kann jedem passieren, sich an das falsche Herz zu binden.
... und klar, dass Herz braucht dann seine Zeit, bis es sich wieder löst. Doch du hörst dich klar an und bist erstaunlich konsequent.
Durchsage:
"Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."
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26.02.2014, 12:00
AW: Das Leben als Schattenfrau
Ja, die Versuchung dem tiefen inneren Wunsch nachzugeben und ihn doch noch einmal kurz zu treffen ist lange da....
Es war irreschön bei mir... der Wahnsinn... und das macht es aus... wie eine Sucht....
Irgendwann vermisst man ihn nicht mir in real, sondern das Gefühl an sich.... "PROJEKTION..."
... man bekommt in Affären nur bröckchenweise das was man möchte und das treibt einen dazu immer wieder zu probieren ob nicht doch "mehr" geht....
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26.02.2014, 14:22
AW: Das Leben als Schattenfrau
Liebe Andrea,
nein, das bin ich nicht.
Habe daran gedacht, wie schwer es ist, sich als Schattenfrau zu lösen, zumal, wenn Deinerseits Gefühle im Spiel sind. Da gibt es ja die Momente, in denen Frau 'schwach' werden könnte (OHNE Vorwurf).
Für die Zukunft gesehen wäre es natürlich für DICH das Beste, Du würdest jetzt einen Cut machen.
Ich wünsche Dir auf alle Fälle einen 'freien' Freund, der Dich liebt und Du ihn und mit dem Du eine Zukunft planen kannst.
FG von Helga
„Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
Konrad Adenauer
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26.02.2014, 14:40
AW: Das Leben als Schattenfrau
Liebe Silberklar
brauchst dich nicht entschuldigen, beim Schreiben kann es halt dann und wann zu Missverständnissen kommen. deshalb hab ich ja auch gefragt wie das wohl gemeint war. alles gut so!
Na ja, so einfach kann und will ich es mir nicht machen, dass ich mir sage, es liegt nicht an mir. ich habe meinen Teil zu der Geschichte beigetragen, sonst wäre sie gar nicht so möglich gewesen. aber zumindest sehe ich jetzt und heute glasklar was Sache ist. dass ich viele hören wollte, weil es mir gut getan hat. dass ich vieles mit mir machen liess, weil ich wirklich meinte, dass ich da eine grosse Liebe gefunden habe. Liebe? Liebe darf nicht enttäuschen, nicht demütigen, nicht verletzen, nicht verleugnen...... nein, das alles hat nichts mit Liebe zu tun. ich werde nie erfahren, was seine wirklichen Beweggründe waren für die Geschichte mit mir. muss ich aber auch gar nicht, denn es ist inzwischen wie egal. es bringt mich eh nicht weiter, es wäre wieder die alte Leier von der grossen Liebe und dem nicht gehen können.........
ich versuche wirklich alles, alles, alles, dass ich von ihm loskomme, dass es mir besser geht, dass ich Perspektiven habe. Weine noch viel aber sage mir dann sofort, dass er es einfach nicht wert ist, weil er nicht derjenige ist, den ich in ihm sehen wollte all die Monate. er ist feige, er ist verantwortungslos, er hinterging sehr lange seine Partnerin etc..... und all das will ich, ohne Emotionen betrachtet, nicht an meiner Seite.


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