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    AW: Eine klassische Affäre und das Chaos danach

    Das kann aber für jeden anders aussehen...Abstand und gleichzeitig sich um die Beziehung bemühen, wäre für mich undenkbar gewesen.
    Gerade dann wenn noch eine dritte Person mit von der Partie ist.

    Abstand halte ich dann für sinnvoll, wenn die Basis, nämlich das man sich liebt, klar ist und durch Streit und die Unfähgkeit konstruktiv miteinander umzugehen, ein Alltagsleben nur noch in Konfrontation möglich ist und sich alles nur um die Frage dreht, wer recht hat.

    Dann reduziert Abstand diese Dinge auf ein Mindestmaß und man kann sich annähern.

    Wenn aber nicht mal klar ist, ob noch genug Liebe für eine Beziehung da ist, was soll der Abstand verbessern, soll der Nähe herstellen?
    Ich kann es mir nicht vorstellen.
    Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit.

  2. gesperrt

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    AW: Eine klassische Affäre und das Chaos danach

    Ich sehe hier nur zwei Streithähne denen die Fähigkeit fehlt sich in den anderen reinzuversetzen.

    Ich sehe zwei Menschen, von denen einer auf dem Absprung ist und der andere, nachdem er gemerkt hat, dass eine andere diesen Menschen begehrt, ihn plötzlich wieder interessant findet oder zumindest behalten will.

  3. gesperrt

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    AW: Eine klassische Affäre und das Chaos danach

    Der Blick auf das Wesentliche wird meiner Meinung nach durch Abstand geschärft.

    So ist es und Abstand kann helfen, sich darüber klar zu werden, ob man noch Liebe für den anderen fühlt oder nur aus Angst in einer Beziehung bleibt.

  4. Inaktiver User

    AW: Eine klassische Affäre und das Chaos danach

    Mr.Lunafee ist ja der Meinung, durch seinen hunderte von Kilometern entfernt angenommenen Job würde er wieder "lernen" Lunafee zu vermissen oder würde sie "vielleicht" überhaupt mal wieder vermissen - so seine Aussage.

    Ich halte das nach wie vor für vorgeschoben. Ich glaube, dass sein Ziel war, dass alles möglichst elegant hinter sich zu lassen, da kann man sich schon so einiges einfallen lassen: der Job ist viel besser, viel bessere Aufstiegschancen...blabla...und wenn man schonmal die ganze Woche weg ist und auch ein paar Wochenenden ausfallen, dann ist der Weg zu ganz weg nicht mehr weit.


    Aber:
    - wenn meine Ehe in der Krise ist und zwar in einer echten, großen Krise, dann muss ich nicht lange überlegen was Priorität hat und einen Job hunderte Kilometer entfernt anzunehmen, wäre das erste Mittel der Wahl um die Ehe endgültig an die Wand zu fahren, aber nicht um sie zu retten.

    - sein Argument, durch den Abstand könnte man sich evtl. wieder annähern, löst sich für mich in Luft auf, weil Lunafee und er sich schon seit sehr langer Zeit sowieso nur sehr wenig sehen, man bedenke nur mal, wie oft Herr Lunafee auf Geschäftsreise ist - wie oft erzählt hier Lunafee, er ist wieder auf Geschäftstreise, er kommt erst am Wochenende wieder und er fährt am Montag wieder - und, hat das die beiden vielleicht angenähert? Nö! Warum also sollte das jetzt klappen?
    Doch nur, weil es für ihn ein bequemes Argument ist und es ansonsten für ihn wieder recht unbequem wird mit all den Fragen.

    Was er jetzt macht, ist ein 100%iges absichern, dass er die ganze Woche weg ist, dass er seine Ruhe hat, er machen kann was er will, keine Rücksicht mehr nehmen muss, sich keine unbequemen Fragen mehr stellen lassen muss, schalten und walten kann wie er will ohne das es jemand mitbekommt und es würde mich gar nicht wundern, wenn dann an den Wochenenden dies und das dazwischen kommen wird und er keine Zeit hat zu kommen.

    Ja, hört sich einfach an - aber für ihn das alles schon kompliziert genug, so überfordert und gereizt wie er sich gibt - vielleicht ja auch die Angst, dass er zu früh durchschaut wird und es doch nicht alles so reibungslos klappt wie er will - man bedenke nur seine Aussage, dass sie schon längst getrennt wären, wenn sie keine Verpflichtungen hätten - aber das ist ihm alles zu viel Stress.
    Ich glaube nicht, dass er es nur in seiner Wut geäußert hat, denn ER hat sich dahingehend schon früher und öfter geäußert, bloß ein bisschen verpackter - einige hier haben das auch genau so wahr genommen, es ist also nichts neues von ihm, sondern gärt schon lange.

  5. gesperrt

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    AW: Eine klassische Affäre und das Chaos danach

    Diese Ambivalenz (mag Taktik sein, im besseren Falle Hilflosigkeit) macht es ihm aber möglich, seine Frau als Sprungbrett nutzen zu können. Wenn es darum geht, daß sie eben gerade dieses nicht sein möchte sondern Partnerin, sogar ungeliebt bis auf weiteres, bekommt sie Vorwürfe, sie würde ihm das Leben schwermachen. DA werde ich sauer. Nicht deswegen weil er gehen möchte, auch nicht deswegen weil sich für ihn sein Leben ändert sondern über die Art und Weise, wie er sich durchlaviert bis endlich Sommer ist...

    lunafee hat selbst Schuld, wenn sie sich als Sprungbrett benutzen lässt anstatt ihren Mann ins kalte Wasser zu schubsen, vor dem er Angst hat.

    Bobbycar, eine persönliche Frage an Dich: Kannst Du Dir auch nur im entferntesten vorstellen, wie sich ein zerbrochenes Leben anfühlt? Besitzt Du die Empathie zu verstehen, daß Gefühle wie Trauer, Liebe, Wut, Verstehen, Anteilnahme alle auf einmal hereinstürmen und eine logische Reaktion wie Du sie im letzten Absatz einforderst nicht möglich machen?

    Selbstverständlich ja. Darum plädiere ich für Abstand und den Mut, sich Veränderungen zu stellen. Nach mehr als einem Jahr sollte das möglich sein!

  6. Inaktiver User

    AW: Eine klassische Affäre und das Chaos danach

    Zitat Zitat von bobbycar
    Ich sehe hier nur zwei Streithähne denen die Fähigkeit fehlt sich in den anderen reinzuversetzen.

    Ich sehe zwei Menschen, von denen einer auf dem Absprung ist und der andere, nachdem er gemerkt hat, dass eine andere diesen Menschen begehrt, ihn plötzlich wieder interessant findet oder zumindest behalten will.
    das halte ich für ziemlichen Unsinn und sagt mehr über deine Denke aus.
    Das ist kein Wettstreit, hier geht es um eine Ehe, zwei Kinder und um einen Mann, der vorgibt zu seiner Familie zurückkehren zu wollen, das schmeißt man nicht mal eben alles so hin.

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    AW: Eine klassische Affäre und das Chaos danach

    @ Lena
    Ich kann es drehen und wenden wie ich will, ich kann dem Abstand nichts abgewinnen. Das Wesentliche - heisst das, ob Liebe noch vorhanden ist? Liebe alleine ist aber zu wenig um Probleme zu lösen. Gesetzt der Fall, zwei Menschen finden heraus, durch Abstand, dass sie sich doch lieben und zusammen bleiben wollen. Sind sie wieder zusammen, kommt nach der anfänglichen Rosa-Phase wieder der Alltag... und die gleiche Schwierigkeiten die sie vor dem Abstand auch hatten. Oder sehe ich es falsch? Ist es dann nicht konstruktiver zu lernen richtig zu streiten? Herausfinden warum Machtspiele nötig sind? Und das direkt ohne Abstand? (Machtspiele haben übrigens viele verschiedene Gesichter)
    Liebe oder Angst - das findet man auch ohne Abstand raus, wenn man ehrlich zu sich selbst ist. Das ist wenigstens meine Erfahrung.
    Ich habe den K(r)ampf mit den deutschen Artikel(n) aufgegeben!

  8. gesperrt

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    AW: Eine klassische Affäre und das Chaos danach

    An unsere eigentlichen Probleme gehen, das möchte ich ja gerne, bzw. versuche es. Aber alleine bringt das nichts. Da gehören zwei dazu.

    Das hast du ganz recht erkannt. Es gehören zwei dazu, die das unbedingt wollen. Es wird aber nichts, wenn einer das nicht oder nur mit dem Kopf und aus Angst will, während er emotional bei einer anderen ist.

    Und an einer Beratung ist er derzeit nicht interessiert. Meine (früher unsere) Therapeutin hat mir für Ende Mai wieder den Vorschlag gemacht, mit ihm zu ihrer Lehrtherapeutin zu fahren. Nur dass diesmal noch ein weiterer Therapeut (ein Mann) anwesend sein wird. Er hat jetzt ziemlich widerwillig zugestimmt, mitzugehen, mich aber mindestens 5 x gefragt, ob ich da nicht alleine hingehen kann.

    Es ist meist der Fall, dass einer von beiden Ehepartnern sich für die Beratung stark macht und der andere nur mitgeht, weil ihm gedroht wird, er werde sonst verlassen oder er müsse mitgehen, zum Beweis, dass ihm noch etwas an der Ehe liegt.

    Manch ein Mensch geht dann mit und geht den Weg des geringsten Widerstandes. Für einige Ehen ist die Therapie keine Therapie sondern eine Art Herz-Lungen-Maschine für die Ehe, die am meisten dem Therapeut nutzt, ähnlich einem Arzt, der von einem Kranken profitiert, dessen Genesung mehr als zweifelhaft ist. Für einen Therapeut sind Ehen wie die der Strangeröffnerin außerdem durchaus interessant und ein gutes Studien- oder Weiterbildungsobjekt, selbst wenn der Ausgang letztendlich absehbar ist.

    Er ist bis morgen abend auf Geschäftsreise. Ich weiß nicht mal wo, bin aber froh, heute abend für mich alleine zu sein.

    Wie kannst du Interesse an der Ehe mit deinem Mann haben, wenn du dich so wenig für ihn interessierst, dass du nicht einmal weißt, was er in seiner Abwesenheit macht und wo er ist?

    Hält die Strangeröffnerin krampfhaft daran fest??? Sollte man auf sie sauer sein, weil sie um ihre Ehe kämpft, da ihr Mann sagt, sein Ziel sei es, hierher zurückzufinden, sein Verhalten öfters aber anderes vermuten lässt?

    Ja, mir erscheint das Handeln als krampfhaftes Festhalten und was der Mann von Zurückfinden sagt, widerspricht seinem Handeln. Was am Ende zählt, sind aber nicht beruhigende Worte sondern eindeutige, längerfristig angelegte Taten.

    Hat die Strangeröffnerin ihrem Mann nicht mehrfach gesagt, dass die Tür ihm jederzeit offensteht, es ihm völlig freisteht zu gehen, dass sie ihn nicht halten wird ???

    Das hat dein Mann sicher als Drohung empfunden und warum sollte er sich drohen lassen? Er braucht offensichtlich Zeit für seinen eigenen Weg und während du deine Hoffnung nährst, zieht er sich weiter zurück, indem er geschäftlich unterwegs ist und bald weit weg arbeiten wird.

    Aber mir ist schon klar, dass es nicht wenige gibt, die mich für einen Klammeraffen halten, der sich zum Trottel macht. Kann ich mittlerweile auch mit leben.

    Ich habe nichts von Klammeraffe und Trottel gesagt.
    Aber kannst du wirklich damit leben, wenn dich vielleicht mancher so sieht?

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    AW: Eine klassische Affäre und das Chaos danach

    Mira-Bella
    ich halte es nicht für vorgeschoben, sondern die logische Konsequenz aus seiner Denke, "es wird schon von alleine gut werden". So eine Denke kenne ich von meinem Mann auch - typisch Mann? Keine Lust sich an lästige Beziehungsarbeit zu machen? Resignation, weil er sich Lunafee (keine Ahnung warum - vielleicht argumentbedingt, vielleicht mündlich) unterlegen fühlt?!? Ich weiß es nicht. Ich kenne nur die Variante Vogelstraß - Kopf einziehen und warten. Nur - er wartet nicht in dem Sinne, sondern geht dem Ganzen aus dem Weg.
    Irgendwie will mir nicht in den Kopf, dieser Mensch soll sooo berechnend sein wie hir dargestellt wird. Das passt nicht mit seinen Aktionen.
    Ich habe den K(r)ampf mit den deutschen Artikel(n) aufgegeben!

  10. gesperrt

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    AW: Eine klassische Affäre und das Chaos danach

    das halte ich für ziemlichen Unsinn und sagt mehr über deine Denke aus.
    Das ist kein Wettstreit, hier geht es um eine Ehe, zwei Kinder und um einen Mann, der vorgibt zu seiner Familie zurückkehren zu wollen, das schmeißt man nicht mal eben alles so hin.


    Was ist daran Unsinn? Interessant ist doch die Frage, warum der Mann vorgibt, zu seiner Familie zurückkehren zu wollen aber ganz anders handelt?

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