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  1. Inaktiver User

    AW: Affäre und Zufriedenheit in der eigenen Beziehung - Ist das möglich ?

    Hallo
    ich gehöre schon, fast wie Prijon, zu den „Affären-experten“, habe in diesem Forum schon viel dazu geschrieben. Mal sehr emotional, mal eher nüchtern und sachlich, fast distanziert – je nach Stimmung, nach der Situation in der ich mich gerade befunden habe.
    Ich denke, man kann sowohl mit dem „legalen“ Partner als auch mit der Affaire gleichzeitig, parallel glücklich, aber auch unglücklich sein. Es hängt von einem selbst ab.
    Mich hat meine Affäre dazu gebracht, ein wenig Distanz zu meinem Partner zu kriegen. Ich habe aufgehört, oder vielmehr arbeite da an mir, ihn ändern zu wollen, ihn mir passend machen zu wollen, ihn unter Druck zu setzen.
    Die Stimmung in meiner Affäre hängt letztendlich auch von mir ab. Wenn ich die Distanz nicht wahre, breche ich ein, werde unglücklich, weil ich zuviel Nähe will, Nähe und Realität, die einer Affäre mit dem ganzen Glitzer, Luftschlössern und Träumen abträglich sind.
    Für beide Lieben sind eben zuviel feuchte Tempotaschentücher, unrasierte Beine, verwuselte Haare, Morgenatem tödlich. Die legale Liebe wird dadurch immer seichter, traniger und siecht dahin, die Affäre wird durch so etwas sehr schnell gekillt.
    Ich meine damit, dass für Liebe eben Distanz vorhanden ein sollte. Ich möchte mich nicht in dem anderen auflösen. Weder in meinem Partner, noch in meiner Affäre.
    Das hört sich abgeklärter an, als ich mich im Moment fühle, ich bin mitten in einem Entwicklungsprozess, ich habe nur, ziemlich schmerzhaft im Übrigen, festgestellt, dass ich nichts zu geben habe, wenn ich mich verliere, mich aufgebe, mich in einer oder beiden Beziehungen auflöse.
    Jeder kann nach seiner Fasson selig werden, der eine dadurch, dass er eine symbiotische Beziehung anstrebt, der andere dadurch, dass er sich bemüht, er selbst zu bleiben und aus sich selbst heraus die Zuneigung, die Liebe, die er zum Leben braucht, die er zu geben bereit ist, schöpft.
    Wisst Ihr, ich bin im Moment total erkältet, habe auf Grund dessen Zahnschmerzen(!), mir bricht der Schweiß aus allen Poren, sowie ich meinem Geliebten gegenüber stehe, ein Indiz für meine innere Verkrampfung ihm gegenüber – kurz, es geht mir total beschissen, sehe überhaupt zerhauen aus und stecke zudem in meiner jährlichen Herbst/Winterdepri --- also keine Voraussetzung auf gleicher Augenhöhe mit irgendjemandem umzugehen. Meine eigene Krise also, nicht die meines Partners, nicht die meines Geliebten. Beide ziehen sich zurück, oder zumindest habe ich diesen Eindruck. Es ist MEIN hausgemachtes Problem, was mich durchhängen lässt, was zu überwinden ist, wenn ich glücklich und unbelastet sein will.
    Und jetzt gehe ich in die elektrische Sonne.

    Carminiaa

    Ach so, zu diesem Thema passend erscheint mir das Buch „Die heimliche Liebe“ von Wolfgang Schmidbauer – ja, ich weiß, der millionenste Ratgeber, hat mich aber, da sachlich geschrieben, eher zum Nachdenken angeregt, als andere, ähnliche Bücher. Und er bietet keine Lösungen. Eher durch Anregung zum Nachdenken Hilfe zur Selbsthilfe.

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    AW: Affäre und Zufriedenheit in der eigenen Beziehung - Ist das möglich ?

    Hallo Carminiaa,

    Du hast viel geschrieben und ich habe zustimmend nickend gelesen, grösstenteils . Lass mich noch ein paar der Passagen aufgreifen, die für mich sehr wichtig sind!

    Ich denke, man kann sowohl mit dem „legalen“ Partner als auch mit der Affaire gleichzeitig, parallel glücklich, aber auch unglücklich sein. Es hängt von einem selbst ab.
    Ich weiss, wie Du es meinst, würde es aber etwas abmildern und sagen, " zu einem grossen Teil". Jeder ist dafür verantwortlich, dass die Beziehungen im Gleichgewicht sind. Nicht nur Du alleine, jeder bringt seinen Beitrag zum Gelingen ein.
    Vielleicht meintest Du auch damit, man darf sein Glück nicht in die Hände eines anderen legen, indem man sein Glück vom Handeln eines anderes abhängig macht....?

    Ich habe aufgehört, oder vielmehr arbeite da an mir, ihn ändern zu wollen, ihn mir passend machen zu wollen, ihn unter Druck zu setzen.
    Weil Du in Deiner Affäre jemanden gefunden hast, der die Eigenschaften ausfüllt, die Du bei Deinem Partner vermisst?

    Für beide Lieben sind eben zuviel feuchte Tempotaschentücher, unrasierte Beine, verwuselte Haare, Morgenatem tödlich. Die legale Liebe wird dadurch immer seichter, traniger und siecht dahin, die Affäre wird durch so etwas sehr schnell gekillt.
    das: ZUVIEL und das BEIDE gefällt mir!

    Ich meine damit, dass für Liebe eben Distanz vorhanden ein sollte. Ich möchte mich nicht in dem anderen auflösen. Weder in meinem Partner, noch in meiner Affäre.
    Und ich fühle mich immer als Exotin, wenn ich erkären möchte, dass Distanz und nicht ZUVIEL Nähe gleichbedeutend mit mangelnder Liebe ist

    Das hört sich abgeklärter an, als ich mich im Moment fühle, ich bin mitten in einem Entwicklungsprozess, ich habe nur, ziemlich schmerzhaft im Übrigen, festgestellt, dass ich nichts zu geben habe, wenn ich mich verliere, mich aufgebe, mich in einer oder beiden Beziehungen auflöse.
    Aber all das, was Du hier schreibst ist schon sehr sehr viel. Du hast viel Klarsicht gewonnen! Die Umsetzung ist vielleicht auch eine lebenslange Übung? Für jeden von uns, der sich in so einem Prozess befindet.

    Es ist MEIN hausgemachtes Problem, was mich durchhängen lässt, was zu überwinden ist, wenn ich glücklich und unbelastet sein will.
    Ach, Carminiaa Wem geht es denn schon gut, wenn er krank ist. Die meisten Menschen sind da dankbar für Zuwendung jeder Art. Du belastet Dich da selber zuviel damit, wenn Du Deinen Zustand als "hausgemacht" bezeichnest! Es ist halt leider so, dass manche Männer (sorry *duck*) mit einer Partnerin, die sich gesund und fit fühlt, besser zurechtkommen als wenn sie angeschlagen ist. Da fühlen sie sich öfters mal hilflos...

    Alles hört sich so gut an!! Hab Mut und....die nächste Sonne kommt bestimmt wieder und es wird Dir wieder besser gehen!

    Liebe Grüsse
    Murkami <--- gute Besserung

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    AW: Affäre und Zufriedenheit in der eigenen Beziehung - Ist das möglich ?

    Also ich finde das Thema interessant. Eigentlich habe ich auch eine lange Zeit daran gearbeitet heraus zu finden ob man 2 Menschen zur gleichen Zeit lieben kann. Ich bin zu dem Schluß gekommen NEIN.

    Warum fängt man eine Affaire überhaupt an? Sicher in den seltesten Fällen aus Vorsatz. Man trifft aufeinander, oft über den Job, zumindest war es bei mir so, verbringt viel Zeit miteinander und hat dadurch die Gelegenheit sich aus einer gewissen Distanz sehr gut kennenzulernen. Irgendwann werden aus zufälligen Berührungen, eindeutig/zweideutigen Bemerkungen mehr. Es ist Anfangs fast wie ein Spiel, weil keiner von Beiden genau weiß was der Andere wirklich möchte. Nur dieses Knistern ist zu spüren, was man schon lange nicht mehr erlebt hat und diese Schmetterlinge im Bauch......da schaltet sich der Kopf aus...Dann vielleicht ein gemeinsames Erfolgserlebnis, anschließend wird dieser gefeiert und schon kommt Eins zum Anderen.....

    Die nächsten Tage und Wochen sind dann ein stetes Auf und Ab. Auf der einen Seite kann man gar nicht genug von diesem Neuem und Aufregendem bekommen aber auf der anderen Seite wird es einem von Tag zu Tag bewusster, dass es ein absurdes "Spiel" weil es nur heimlich gespielt werden kann. Aber auch dies ist Anfangs sicher ein gewisser Reiz.....

    Irgendwann fängt man/frau dann an beide Männer zu vergleichen, unbewusst, aber es ist so.....Der Eine gibt einem Sicherheit, Geborgenheit, Beständigkeit, Vertrauen.....der Andere überschwengliche Bestätigung, einen Hauch von Abenteuer, Faszination.....
    Frau fängt an zu testen, ist er, der Neue auch für den Alltag geeignet? Könnte ich mir vorstellen mit ihm zu leben? Usw. .....

    Meiner Meinung nach erkennt man schließlich es ist entweder der Eine oder der Andere. Ganz automatisch werden die Gefühle für den Einen mehr und den Anderen weniger.....

    Fraglich ist nur ob Frau dann immer die richtige Entscheidung trifft .....

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    AW: Affäre und Zufriedenheit in der eigenen Beziehung - Ist das möglich ?

    Hallo Welcomeback,

    Dein Posting spiegelt ganz genau das wieder, was ich denke, und wie ich den Anfang meiner Affäre erlebt habe.

    Meine Gefühle für ihn haben - aus unterschiedlichen Gründen Überhand gewonnen. Da wir uns seit Jahren kennen, kenne ich seine Auffassungen in den unterschiedlichsten Bereichen sehr genau. Ich habe ihn in den letzten Monaten besser und besser kennengelernt, und weiss, wie gut wir uns ergänzen würden.

    Doch leider ist da sein altes Leben, an dem er hängt, aus verschiedensten Gründen. Diese Gründe haben aber immer nur indirekt mit IHR zu tun. Nicht die Liebe zu ihr steht im Vordergrund. Und verschiedene dieser Gründe finde ich unerklärlich und nicht akzeptierbar - seine Feigheit, nicht schlecht vor anderen Menschen da stehen zu wollen, die Angst vor materiellen Verlusten, vor der Reaktion seiner Familie, wenn er SIE verlässt, ... Und daraus ergibt sich wiederum die Frage : Müsste ich nicht so selbstsicher und charakterlich stark sein , daraufhin zu sagen- Ich kann mich nicht mit diesen Auffassungen und Ansichten identifizieren und muss diesen Mann deshalb vergessen ... Ich will keinen Mann, der so feige, so unsicher ist und sich nicht entscheiden kann? müsste ich mir nicht einfach sagen, soll er sich doch nur mit diesem Leben herumschlagen, wenn er ein nicht wirklich glückliches und erfülltes Leben aus Feigheits-gründen vorzieht ?

    Genau DAS bringe ich jedoch momentan (noch?) nicht fertig, obwohl mir sehr nette und hilfsbereite Menschen in diesem Forum und meinem Bekanntenkreis genau dazu geraten haben.

    Lg, Carlie

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    AW: Affäre und Zufriedenheit in der eigenen Beziehung - Ist das möglich ?

    Hallo Carminiaa,

    Ich hoffe, dir geht es in der Zwischenzeit wieder etwas besser

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Mich hat meine Affäre dazu gebracht, ein wenig Distanz zu meinem Partner zu kriegen. Ich habe aufgehört, oder vielmehr arbeite da an mir, ihn ändern zu wollen, ihn mir passend machen zu wollen, ihn unter Druck zu setzen.

    Die Stimmung in meiner Affäre hängt letztendlich auch von mir ab. Wenn ich die Distanz nicht wahre, breche ich ein, werde unglücklich, weil ich zuviel Nähe will, Nähe und Realität, die einer Affäre mit dem ganzen Glitzer, Luftschlössern und Träumen abträglich sind.

    Ich meine damit, dass für Liebe eben Distanz vorhanden ein sollte. Ich möchte mich nicht in dem anderen auflösen. Weder in meinem Partner, noch in meiner Affäre.
    Mich hat meine Affäre auch zu dieser Distanz gebracht. Ich n¨rogele weniger an meinem Partner herum,streite nicht mehr über Kleinigkeiten, akzeptiere verschiedene Dinge einfacher und übe weniger Druck aus. Doch ich glaube aus den falschen Beweggründen: Weil ich meine Energie viel zu sehr für meine sehr komplizierte Beziehung zu M2 aufopferte und es auch immer noch tue. Und weil ich bei ihm vieles von dem finde, was ich bei M1 vermisse. Weshalb es also weiterhin verlangen wollen, wenn man es bei einem anderen gefunden hat? klingt jetzt sehr hart und egoistisch, ist aber glaube ich eine Erklärung dafür, weshalb man sich M1 gegenüber anders verhält als vorher. hinzu kommt, mehr oder weniger ausgeprägt und intensiv- das schlechte Gewissen. Ich MUSS Distanz zu M1 nehmen, um das ganze auszuhalten und kann doch nicht auch noch Druck auf einen Mann ausüben, den ich ohnehin hintergehe ...

    Zu der Aussage über die Stimmung in der Affäre - auch hier gebe ich dir vollkommen Recht. Nur dass ich es sehr schlecht aushalte und schaffe, die bestehende Distanz zu akzeptieren. Ich bin kein distanter Mensch, in keinerlei zwischenmenschlichen Beziehungen. Und besonders wenn ich intensiv liebe, was momentan bei M2 eindeutig der Fall ist, fällt mir das Akzeptieren von Distanz sehr sehr schwer.

    Genau deshalb breche ich auch immer wieder ein ( so wie du das beschreibst ) , mir geht es schlecht, ich bin verzweifelt, ... Ich weiss dass die einzige, direkte Lösung das Beenden der Affäre ist, was ich mir auch fest vorgenommen habe, da ich dabei bin, MICH selbst komplett in dieser Geschichte zu verlieren. Doch dann ist er endgültig weg, und auch das macht schrecklich Angst, habe keine Ahnung, wie ich damit umgehen soll ... Ich glaube bei mir ist das mit dem Auflösen, was du beschreibst, bei M2 passiert. Ich muss mich selbst wieder finden und in den Vordergrund stellen, damit es mir wieder besser geht. Und das wird wahrscheinlich nur ohne ihn möglich sein.

    Lg, Carlie

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    AW: Affäre und Zufriedenheit in der eigenen Beziehung - Ist das möglich ?

    Hallo an alle Mitleser dieses Stranges !

    Ich wusste nicht so recht, ob ich einen neuen Strang aufmachen sollte, um euch um eine zusätzliche Stellungsnahme und einen Rat zu fragen, was meine Geschichte anbelangt, die ich ja auch im Strang " die Geliebte des besten Freundes" beschrieben habe. Da ich jedoch nicht für Verwirrung sorgen wollte, indem ich noch einen zusätzlichen Strang beginne, habe ich einfach beschlossen, hier weiterzuschreiben ...

    Vor einigen Wochen, als M2 sich von mir zurückzog, hat er mir erklärt, dass er SIE nicht verlassen kann, aufgrund seiner Situation ( Haus, Freunde, Familie ), und weil SIE sich momentan sehr viel Mühe gibt, versucht, zu respektieren, was er immer zu bemängeln hatte ( keine Nähe, kein Sex, Kälte von ihrer Seite, ... ). Mich wollte er trotzdem nicht ganz gehen lassen, wie ich bereits detailliert beschrieben habe.

    Letzte Woche dann kam auf einmal eine unvorhersehbare Wendung in das Ganze : sie, die in letzter Zeit wieder mehr den Kontakt zu mir gesucht hatte ( weshalb, darüber war ich mir nicht im Klaren ) , tauchte montags bei mir zu Hause auf, und war am Ende, weil sie sooooooo genervt von ihm sei. Sie würde vieles nicht mehr ertragen, .... Kurz- sie erzählte MIR mehrere Stunden lang von ihren Beziehungsproblemen, und ich sass daneben wie ein Idiot. Fühlte mich miserabel. Sie tat mir so leid wie nie zuvor - da kommt sie zu einer Freundin, um über ihr Unglück zu klagen, und diese Freundin will nichts mehr als ihren eigenen Freund.

    Doch irgendwie liess mich dieser Schritt auch stutzig werden - wenn sie wirklich so viele Zweifel hätte, was mich anbelangt, und meine Absichten hinsichtlich ihres Freundes, würde sie dann zu MIR kommen ? Er hat mir nämlich immer erklärt, dass er sich von mir zurückziehen müsse, weil sie Verdacht schöpft, dass ich keine SMS mehr schreiben darf, weil sie misstrauisch ist. Und dieses Misstrauen bezog sich laut seiner Aussage immer konkret auf mich ...

    Irgendwie weiss ich jetzt nicht mehr, ob ich ihm das überhaupt noch glauben soll, oder ob er da nicht einfahc ein ziemlich falsches Spiel spielt mit allen Beteiligten ???

    Er hat sie immer als so schlecht dargestellt, und als mir gegenüber negativ eingestellt, weil sie ja glauben würde, ich wäre an ihm interessiert, doch das passt doch iergendwie nicht zusammen oder ? Oder gehe ich da jetzt zu weit suchen ... ?

    Zwei Tage später rief er dann an, und brachte es fertig, mir seine Sicht der Dinge zu erklären. Er weiss, dass sie bei mir war, nicht ich, sondern sie hat es ihm gesagt, und er wollte von MIR wissen, was sie denn alles über ihn gesagt hätte. Ich habe ihm erklärt, dass ich ihm das nicht erzählen kann und will, weil ich nicht zu ihrer Beziehungstherapeutin werden will. Trotzdem hat er mir dann lang und breit von seinen Problemen mit ihr erzählt, mir alles aufgezählt, was nicht klappt in ihrer Beziehung ... Ich habe ihm relativ kommentarlos zugehört, denn ganz ehrlich - was soll ICH ihm dazu noch sagen ? Er kennt meine Meinung und meine Einstellung zu ihm, und eigentlich habe ich es ziemlich schlimm gefunden, dass er es fertig bringt, mir einerseits zu sagen, dass er nicht bereit dazu ist, sie zu verlassen und eine Beziehung mit mir einzugehen, und andrerseits trotzdem 2 Stunden lang mir von ihren Beziehungsproblemen sprechen kann, die sich übrigens èuber alle denkbaren Ebenen erstrecken.

    Ich glaube, jedem anderen hätte ich, nachdem ich ihre Sicht und seine Sicht der Situation und Probleme gehört habe, zu einer Trennung geraten. Doch bei ihm habe ich es nicht gemacht, weil er ja sonst sowieso weahrscheinlich gedacht hätte, sei denkt nur an sich und will nur, dass ich sie verlasse damit sie mich haben kann... Ich habe mich also zurückgehalten und meine wirkliche Meinung nicht gesagt.

    Seitdem bin oich jedoch wieder total durcheinander und habe eigentlich so eine Art Rückfall, da ich vorher etwas klarer denken konnte, was die ganze Situation anbelangt.

    Bitte sagt mir ehrlich, habe ich richtig gehandelt ? Wie würdet ihr sein Verhalten interpretieren ? Wie würdet ihr die Tatsache, dass sie mich aufsucht, um über ihre Problem zu diskutieren, interpretieren ?

    Lg, Carlie

  7. Inaktiver User

    AW: Affäre und Zufriedenheit in der eigenen Beziehung - Ist das möglich ?

    @Murkami und @carlie erst einmal vielen Dank für die Genesungswünsche – ja, es geht mir ein bisschen besser, falle aber immer noch von einer Sitzgelegenheit auf die andere und kriege eigentlich nichts so wirklich hin – ja, Geduld müsste man haben.

    Murkami, über Deine Frage, ob und wie weit der Affärenmann, die Defizite meines Partners „abdeckt“ habe ich lange nachgedacht. Ich habe festgestellt, ich habe, glaube ich, nur eine jüngere, etwas anders sozialisierte Ausgabe „erwischt“. (Bin selbst über diese Erkenntnis ziemlich platt) Vielleicht komme ich mit dem Prinzip „Mann“ nicht zurecht.

    Carlie26, im Moment ist bei mir die ganze Geschichte ein wenig aus den Fugen, aber über den Sommer hatte ich den Eindruck, dass man sowohl M1, als auch M2 gleichzeitig, gleichmäßig lieben könne. Oder zumindest abwechselnd, oder die positiven Gefühle für den einen mit in die Beziehung zu dem anderen ziehen könne. Einfach aus der Kraft, die einem dadurch zufließt, wächst, zur Abwechslung einmal wirklich nur seiner selbst willen geliebt zu werden. (Sowohl von dem einen als auch von dem anderen)
    Ich habe eben mal eine Zeitlang nur „genommen“ und dafür eine pflegeleichte, da anspruchslose, da zufriedene Frau "geboten".
    Aktuell liege ich mit beiden ein wenig schräg – vielleicht weil sich so viele Sachen ereignet haben, die mich und meine Möglichkeiten auszugleichen überfordern, vielleicht, weil einfach Winter ist und diese Jahreszeit an sich schon meine Kräfte bindet – ich weiß es nicht. Dies bestätigt schon meine Theorie, dass man zwei Männer gleichzeitig lieben kann. Ich weiß nicht, wie es weiter geht – ich muss und werde wahrscheinlich erst einmal eine Pause – Distanz - einlegen, Luftholen und dann weitersehen – ich bin ja wahrscheinlich nicht umsonst so „verschnupft“, die Zahnschmerzen rühren wahrscheinlich daher, dass ich im Schlaf mit den Zähnen knirsche.
    Eine ganz andere Frage ist, ob ich von beiden geliebt werde, darüber mache ich mir aber im Moment lieber keine Gedanken, sonst stürze ich womöglich total ab.
    Vielleicht wäre es am besten, wenn ich mich von beiden trenne und diesen ganzen Frau/Mann-Mist endgültig abhake.

    Liebe Grüße und vielen Dank für`s Durchhalten – ich kann meine Gedanken einfach nicht in weniger Worte fassen …
    Zauberlehrling Carminiaa

    Carlie26, eine mögliche Antwort auf Deine Frage zu dem Verhalten seiner Frau wäre: entweder sie wollte Dir wirklich nur ihr Herz ausschütten und wollte von Dir Unterstützung, oder aber, sie ahnt etwas und versucht, ihn Dir auf diese Art mies zu machen, bzw. Dir zu schildern, dass er auch nur mit Wasser kocht und nicht der tolle Mensch ist, für den Du ihn hälst...

  8. User Info Menu

    AW: Affäre und Zufriedenheit in der eigenen Beziehung - Ist das möglich ?

    Hallo Charlie,
    also ich will mich da auch mal einmischen. Wie lange brauchst du denn noch, bis zu erkennst, dass es für dich das Beste ist, wenn du dich von deinem Liebhaber trennst. Du bist in meinen Augen bis jetzt nur ausgenutzt worden, dieser Mann wird n i e zu dir kommen, egal, ob die Beziehung mit seiner Freundin hält oder nicht. Denk an dich und sage dir, daß du willst, daß es dir g u t
    geht. Diese Frage konntest du bis jetzt nur mit nein beantworten.
    Die Stunden des kurzen vermeintlichen Glücks mit ihm waren nur gestohlene Stunden. Wenn dir das reicht-dann kann dir niemand mehr helfen.
    Tinchen

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