Ich denke, es ist vielleicht gar nicht der Mann selber, den man so schwer loslassen kann, sondern eher das, was wir mit ihm verbinden, was er uns gibt - oder was mir meinen, was er uns gibt - was wir in unserem Leben vermissen. Vielleicht sollte man da ansetzen, aber das muß man erstmal erkennen.
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12.11.2006, 12:21
AW: warum fällt das ende der affäre so schwer?
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12.11.2006, 12:32
AW: warum fällt das ende der affäre so schwer?
Genau diese Frage habe ich mir in letzter Zeit immer öfter gestellt ...
Und wenn man ehrlich mit sich selbst ist - Gibt dieser Mann einem wirklich so viel, wie man sich das selbst einredet ? Nimmt er einem nicht auf der anderen Seite wenigstens genau so viel durch die Tatsache, dass er nicht zulässt dass sich aus der Affäre mehr entwickelt ? Weshalb muss man schliesslich lernen, eine Affäre zu vergessen ? Weil die andere Seite einem keine gemeinsame Zukunft zugesteht. Diese Erkenntnis ist hart, sollte einem aber eigentlich zeigen, wie auswegslos die Situtation ist und dass Vergessen deshalb die einzig gesunde, logische und vernünftige Lösung darstellt ... Andrerseits, wäre der Mensch immer vernünftig und logisch, würde es dann überhaupt zu Affären kommen ?
Lg, Carlie
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12.11.2006, 13:55
AW: warum fällt das ende der affäre so schwer?
Nein, eben nicht! Es muss doch nicht immer um eine gemeinsame Zukunft gehen und gerade bei einer Affäre geht es ja eigentlich von vorn herein um keine Zukunft. Ich meine, man sollte sich fragen, was man im Leben vermisst und wie man es OHNE AFFÄRE erreichen kann. Dann kann eine Affäre sogar bei der Persönlichkeitsentwicklung weiterhelfen.
Zitat von carlie26
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12.11.2006, 14:57
AW: warum fällt das ende der affäre so schwer?
Ich gebe dir damit vollkommen Recht.Genau DIE Frage sollte man sich stellen, im Idealfall bevor man überhaupt den Schritt zu einer Affäre macht ... Leider wird man sich aber oft erst dadurch, dass man Fehler begeht und anderen Menschen wehtut, dass man sich auf etwas einlässt, was eigentlich vom moralischen Standpuntk her nicht zu verantworten ist, bewusst, weshalb man genau das überhaupt tut, was einem fehlt, was man vermisst. Auch bei mir hat das so begonnen, mir haben unbewusst Dinge und Gefühle in meinem Leben gefehlt, weshalb ich mich immer mehr auf eine andere Person, die ich gut kenne und der ich vertraue, eingelassen habe.Und das "Problem" ist, dass ich dort genau das gefunden habe, was ich gesucht habe, bevor ich überhaupt richtig realisiert habe, dass ich auf der Suche nach etwas war ...
Zitat von ReginaM
Du hast Recht damit, dass es nicht bei jeder Affäre so abläuft, dass man den anderen vergessen will oder muss, weil er nicht zu mehr bereit ist. Ich bin jedoch der Meinung, dass es ganz oft so ist. Dass ganz oft in einer Affäre kein Gleichgewicht besteht, einer mehr gibt als der andere, einer sich mehr darin verliert als der andere.
Nicht jede Affäre sollte und kann in einer Beziehung enden, das ist mir klar. Jede Affäre ist individuell, beruht auf anderen Ausgangspunkten, auf anderen Ansichten, auf anderen Empfindungen, Bedürfnissen und Zielen.
Vielleicht projeziere ich mich selbst gedanklich zu sehr in das hinein was ich schreibe: Mir war nämlich von Anfang an klar, dass ich von dem Mann, der zu meiner Affäre wurde, mehr wollte. Ich kannte ihn bereits vor unser Affäre durch und durch und wusste, dass ich mit ihm zu viel mehr bereit war. Und das habe ich ihm auch von Anfang an klar gesagt. Er behauptete zu dem Zeitpunkt eindeutig, dass er genau das Gleiche denken würde und dass auch sein Ziel keine vorübergehende Affäre mit mir wäre, sondern eine gemeinsame Zukunft. Nur dass sich seine Ansicht - aus welchen Beweggründen auch immer - im Laufe der Zeit geändert hat, und meine nicht.
Solche Situationen habe ich mit dieser Aussage, dass man eine Affäre vergessen muss, wenn die andere Seite nicht zu einer gemeinsamen Zukunft bereit ist, gemeint. Und habe das aufgrund meiner eigenen Erfahrung zu sehr verallgemeinert dargestellt.
Lg, Carlie
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17.11.2006, 21:08Inaktiver User
AW: warum fällt das ende der affäre so schwer?
Hallo Charlie!
Zitat von carlie26
Das hast Du schön erkannt... Das ist es auch, was einen killt. Die große Frage, "was wäre wenn?!".
Ich stelle mir die Frage auch noch immer, obwohl ich eigentlich schon ganz genau weiß, dass es mit M2 keine Zukunft gibt. Nichtsdestotrotz spinnt man sich so sein "Schloss".
Man ist echt bescheuert!
Meine Herren!
LG PAn.
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18.11.2006, 14:28Inaktiver User
AhalloW: warum fällt das ende der affäre so schwer?
hallo
muß mich auch mal wieder melden,ist ja inzwischen wieder etwas Zeit vergangen.
Wie beendet man was,was einem rein sexuell und ich denke das ist ja der Hauptfaktor bei einer Affäre,sehr gut tut?
Mein M2 hat festegestellt und mir auch gesagt er akzeptiert das Ende nicht.Egal was ich sagen werde,er wird nicht aufgeben seine Worte.Ist er krank? oder WAS IST DAS?
und meine Entscheidung das ich ihn nicht mehr will auch nicht.
Eine Zukunft mit diesem Mann kann ich mir im ganzen Leben nicht vorstellen egal wieviel Luftschlösser ich mit ihm baue.
Verliebt bin ich das weiß ich und sonst fehlt er mir auch es gibt keine Sek die ich nicht an ihn denke.
Bitte wie soll ich,mich verhalten? wie soll ich gegen meine Gefühle und gegen ihn kämpfen.
Ich bin seid 3 Monaten standhaft ,aber werde immer hilfloser.
Gruß bella
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19.11.2006, 19:16
AW: warum fällt das ende der affäre so schwer?
Hallo Bella,
Zitat von Inaktiver User
Du drückst hier in Worte aus, was ich mir so gerne zum Ziel setzen würde ... Alleine die Ttasache, es hier niedergeschrieben zu lesen, gibt einem Kraft und Hoffnung.
Ich habe mich gefragt, ob man deine Geschichte in einem Strang nachlesen kann, ob du mehr über dich selbst geschrieben hast... Deine Geschichte würde mich sehr interessieren, da mich die Tatsache, dass du seit 3 Monaten die Kraft hast, zu widerstehen, beeindruckt.... Obwohl er sich immer noch meldet. Die näheren Umstände deiner Geschichte würde ich sehr gerne erfahren.
Lg, Carlie
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20.11.2006, 08:30Inaktiver User
AW: warum fällt das ende der affäre so schwer?
hallo charlie
ja gehe in mein Profil und du findest alle Beiträge die ich bis jetzt geschrieben habe und auch meinen Strang.
Ich glaube die einzige Kraft die ich habe ist die Erkentniss das der Mann das nicht wert ,ist egal wie gut der sex ixt egal was ich für ihn empfinde.
Ohne meinen Mann wäre ich auch nicht mit ihm zusammen.Das hilft mir
Er liebt mich wohl in irgendeiner Form daran Zweifel ich nicht ,aber eher doch als Hobby um auch in seiner Ehe zu überleben.
Ich will aber nicht benutzt werden,das ist meine Einstellung.
Also gibt es keine andere Lösung ich höre auf Bauchgefühl das mir sagt lass es es wird sich nichts durch ihn ändern.
Im Gegenteil mein Leben würde sich verschlechtern.
Ich kann dir auch nichts raten ,mir hat auch sehr geholfen hier zu lesen.
und je mehr Zeit vergeht desto schwächer werden die Erinnerungen
Gruß bella


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