Hallo zusammen,
Wir sind seit 22 Jahren verheiratet und haben eine 24jährige noch im Haushalt lebende Tochter. Wir sind mit einem Handwerksbetrieb selbständig.
Nun zu mir:
Ich bin 48 Jahre und habe in dem Betrieb meines Mannes immer mehr wie aktiv gearbeitet, d.h. Büro und Finanzen überließ er mir, zusätzlich habe ich aber auch in der Werkstatt und auf Baustellen mitgearbeitet.
1996 erkrankte ich dann an Brustkrebs und mein Mann hat immer alles für mich getan, er hat sich auch immer mehr Gedanken um diese Krankheit gemacht wie ich. Die Brust wurde entfernt und ich war für mich wieder gesund.
Nach 9 Jahren, d.h. im Januar vorigen Jahres, wurden mir dann 40 cm Darm entfernt und dabei stellte man fest, daß mein Bauchfell voller Metastasen war und es wurde mir dann nur noch eine Lebenserwartung bis Ende vorigen Jahres gegeben. Aber wie immer war ich nicht klein zu kriegen, wußte das ich im Betrieb gebraucht werde, und kam wieder schnell auf die Beine.
Mein Mann war logischer Weise über die Diagnose absolut fertig, und hat mich trotz seiner ganzen Arbeit weiter auf Händen getragen.
Ab März diesen Jahres wurden meine Beschwerden so stark, daß ich mich einer Chemo unterziehen mußte von der ich mich bis Heute nicht ganz erholt habe.
Für die Büroarbeiten habe ich kurzerhand meine beste und alleinstehende Freundin angelernt damit sie mich für die Zeit im Büro vertreten und meinen Mann somit entlasten kann, in denen ich nicht verfügbar war.
Mein Mann mochte sie eigentlich nie so richtig, hatte sie auch schon einmal bei uns des Hauses verwiesen, aber erklärte sich damit einverstanden das sie ihm hilft.
Durch die Begleiterscheinungen der Chemo und meinem körperlichen Beschwerden haben die Ärzte mich in den letzten Monaten mehrfach "abgeschrieben" aber ich habe mich immer wieder aufgerappelt und mein Mann hat sich immer liebevoll um mich gekümmert.
Habe es auch trotzdem immer noch geschafft, bis ca. Mitte Juli, Ganztags oder Stundenweise ins Büro zu gehen um ein Auge auf die Arbeiten zu werfen, dann konnte ich aber 4 Wochen überhaupt nicht mehr aus dem Bett aufstehen.
Danach kam das, woran ich nie im Leben gedacht habe. Meine "beste" Freundin hatte meinen Mann in dieser für ihn extremen Notsituation ihre Gefühle und Liebe offenbart und er hat sie dann letztendlich auch erwiedert.
Ok, er hatte von den Ärzten jetzt wieder einmal gesagt bekommen, daß er langsam damit anfangen müßte sich von mir zu lösen, da ich höchstens nur noch das Ende des Jahres erleben würde. Ich hatte auch mit ihm gesprochen, daß er wenn ich denn mal sterben müßte nicht alleine bleiben soll, da er alleine nicht zurecht kommen würde. Meine "beste" Freundin hatte ich auch gebeten, sich um meinen Mann zu kümmern und unsere Tochter hatte meinem Mann nahegelegt, sich meine Freundin "warm" zu halten, damit sie ihn weiter entlasten könnte.
Aus den vorgenannten Gründen habe ich diesen "Ausrutscher", der lt. meinem Mann aus diesen Mißverständnissen entstanden ist auch noch verstehen und akzeptieren können.
Jetzt habe ich mich aber wieder einigermaßen gut erholt und bin seit Anfang September wieder ganztags im Büro tätig.
Nun will mein Mann nicht mehr auf die Anwesenheit und den Kontakt zu meiner Freundin verzichten. Er meinte, daß sich da in dieser Zeit so viele Gefühle entwickelt hätten, daß er nicht einfach einen Schalter umlegen könnte und alles wäre vorbei. Auch könnte ja immer noch sein, daß die Prognosen der Ärzte eintreffen würden und er dann niemanden mehr hätte, wenn er sie jetzt wegschicken würde.
Bei uns in der Partnerschaft ist mittlerweile, anders wie ich es seit 22 Jahren gekannt habe, alles auf das Minimum gesunken, d.h. keine Zärtlichkeiten usw. mehr, nur noch ein Kuß am Morgen und am Abend.
Da er mich spüren ließ, wie "störend" ich zwischen ihm und ihr in der Firma bin, habe ich mich seit Anfang dieser Woche, aus Liebe zu ihm, wieder ganz aus der Firma zurück gezogen. Aber auch aus dem Grunde, weil mir meine Freundin, wenn mein Mann nicht im Büro war, immer wieder erzählte wie stark die Liebe von meinem Mann zu ihr wäre. Sie erzählte mir delikate Details, obwohl ich sie immer wieder darum gebeten habe, daß sie ruhig sein soll.
Wenn ich meinen Mann auf diese Sachen angesprochen und ihn darum gebeten habe, daß er ihr sagt das sie das lassen soll, stand er ihr immer die Partie von wegen ich würde sie bestimmt aushorchen darum würde sie das machen. Er machte mir auch immer wieder den Vorwurf, daß ich nicht mit der "Sache" aufhören würde und deshalb könnte ja nichts mehr bei uns normal werden. Sagte mir aber auch im gleichen Zuge, daß ich ihn nie mehr "ganz" hätte, da er den Kontakt mit ihr nicht abbrechen wollte, bliebe aber bei mir auch wenn ich noch 10 Jahre leben würde.
Ich habe mehrfach versucht mit meiner Freundin zu reden, ihr zu sagen wie sehr ich meinen Mann liebe und das sie doch aufhören sollte. Antwort: Nicht SIE sei der treibende Punkt sondern ER.
Jetzt schläft er seit gestern im Büro. Auf Anrufe reagiert er gar nicht, nur wenn ich ihm eine SMS schreibe bekomme ich eine kurze Antwort. Er war heute morgen kurz hier und meinte nur, daß die Firma nächste Woche die Insolvenz anmelden müßte und das er weiter im Büro schlafen würden.
Ich muß sagen, daß sowohl für mich wie auch für unsere Tochter jetzt eine Welt zusammen gebrochen ist. Unsere Tochter tut alles für mich und ich bin trotz dieser wahnsinnigen Probleme immer noch Gesundheitlich gut drauf.
Nur bin ich jetzt seelisch völlig am Ende. Was hab ich nur falsch gemacht, ich war doch nur krank.
Wie schaffe ich es, daß er wieder zu uns zurück kommt?
Obwohl ich mir jetzt denke, was wird werden wenn er wieder zurück kommen sollte, kann ich ihm jemals wieder vertrauen??
Würde mich über eine paar aufmunternden Worte von Euchen freuen
Liebe Grüße von Caspi
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 25
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01.10.2006, 03:04
Krebskrank und vom Partner verlassen
Geändert von Caspi (01.10.2006 um 03:12 Uhr)
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01.10.2006, 05:10Inaktiver User
AW: Krebskrank und vom Partner verlassen
Liebe Caspi,
ich weiss nicht, was ich Dir raten kann.
Ich drück Dich ganz fest und hoffe, dass Deine Tochter und Du fest zusammenhaltet. Deine Willenskraft hat Dich bisher so stark gemacht! Ganz liebe Grüße. M.
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01.10.2006, 07:43
AW: Krebskrank und vom Partner verlassen
Liebe Caspi,
ich habe deine Geschichte gelesen und ich bewundere deine Kraft, deinen Lebenswillen und Lebensmut aus tiefstem Herzen.So sind Menschen gestrickt, die ihre Krankheit annehmen, sich damit auseinandersetzen und so letzten Endes diese Krankheit auch loslassen können.
Was du jetzt erlebst ist eine so schwere Krise ... mir fehlen die Worte.
Inmitten deiner Angst und deines Kampfes alleine gelassen zu werden und verraten von Mann UND Freundin, das ist sicher kaum zu ertragen.
Mein Rat: Suche dir UNBEDINGT professionelle Hilfe.
Die kann solch ein Forum nicht wirklich bieten.
Und: Gib nicht deine Kraft hin in einem Kampf um deinen Mann.
Um Liebe kann man nicht kämpfen.
Und du brauchst all deine Kraft, um zu gesunden und zu leben !
Ich weiß nicht, welche Bedeutung es hat, dass all diese Prüfungen gerade jetzt AUCH noch in dein Leben treten.
Aber ich bin sicher, all dies soll dir etwas zeigen.
Aus deiner Geschichte lese ich, dass du IMMER für deinen Mann und die Firma da warst.
Warst / Bist du denn auch genügend für dich da ?
Wenn ich dir einen Rat geben sollte für die momentane Situation, würde ich dir sagen:
Gehe da raus !
Frage deinen Arzt, ob er dich in eine Kurklinik überweisen kann, wo du Aufbau, Hilfe und Kontakt mit anderen Menschen erfährst,
wo du selbst eine neue Richtung und Ausrichtung erfahren kannst.
Ich umarme dich und wünsche dir von ganzem Herzen, dass du all deine Kraft nun für dich und in dir findest.
Sieh hin ... fühle hin ... sei ehrlich mit dir ...
und dann geh dorthin, wohin dein Herz dich trägt.
Liebe Grüße,
Schneeflocke
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01.10.2006, 07:43
AW: Krebskrank und vom Partner verlassen
Liebe Caspi,
ich habe deine Geschichte gelesen und ich bewundere deine Kraft, deinen Lebenswillen und Lebensmut aus tiefstem Herzen.So sind Menschen gestrickt, die ihre Krankheit annehmen, sich damit auseinandersetzen und so letzten Endes diese Krankheit auch loslassen können.
Was du jetzt erlebst ist eine so schwere Krise ... mir fehlen die Worte.
Inmitten deiner Angst und deines Kampfes alleine gelassen zu werden und verraten von Mann UND Freundin, das ist sicher kaum zu ertragen.
Mein Rat: Suche dir UNBEDINGT professionelle Hilfe.
Die kann solch ein Forum nicht wirklich bieten.
Und: Gib nicht deine Kraft hin in einem Kampf um deinen Mann.
Um Liebe kann man nicht kämpfen.
Und du brauchst all deine Kraft, um zu gesunden und zu leben !
Ich weiß nicht, welche Bedeutung es hat, dass all diese Prüfungen gerade jetzt AUCH noch in dein Leben treten.
Aber ich bin sicher, all dies soll dir etwas zeigen.
Aus deiner Geschichte lese ich, dass du IMMER für deinen Mann und die Firma da warst.
Warst / Bist du denn auch genügend für dich da ?
Wenn ich dir einen Rat geben sollte für die momentane Situation, würde ich dir sagen:
Gehe da raus !
Frage deinen Arzt, ob er dich in eine Kurklinik überweisen kann, wo du Aufbau, Hilfe und Kontakt mit anderen Menschen erfährst,
wo du selbst eine neue Richtung und Ausrichtung erfahren kannst.
Ich umarme dich und wünsche dir von ganzem Herzen, dass du all deine Kraft nun für dich und in dir findest.
Sieh hin ... fühle hin ... sei ehrlich mit dir ...
und dann geh dorthin, wohin dein Herz dich trägt.
Liebe Grüße,
Schneeflocke
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01.10.2006, 07:50Inaktiver User
AW: Krebskrank und vom Partner verlassen
Liebe Caspi,
zuallererst Mal einen ganz dicken Drücker und herzlichen Glückwunsch, dass es Dir den Prognosen zum Trotz eben doch gesundheitlich weiter gut geht! Das darf gern weiter so bleiben, locker auch die von Deinem Mann skizzierten zehn Jahre!
Das Verhalten Deiner "Freundin" ist zum kotzen. Es ist armselig, egoistisch und gefühllos. Na, mit der Frau wird Dein Mann aber nicht sehr glücklich werden à la long.
Insolvenz? Oh je! Bitte, bringe alle Kraft auf, die Du hast, Dich zu informieren, damit er Dich und Deine Tochter nicht mit ins Verderben zieht.
Gleichzeitig habe ich festgestellt, dass, wenn viele schlimme Probleme auf einmal kommen, man erst erkennt, wie viel Kraft man hat! Und dadurch sogar leichter durchsteht. Das meine ich völlig ernst!
Du hast gar nichts falsch gemacht!
Das mit Deinem Mann lasse bitte einfach auf Dich zukommen. Nach der Insolvenz gibt es das Büro nicht mehr. Du wirst nichts dagegen tun können, dass er sich weiter mit der Frau trifft, aber ein normaler, auch alltagszärtlicher Umgang mit Dir sollte drin sein. Sonst verhielte er sich wie ein Wurm. Vielleicht solltest Du ihm das mal sagen.
Ich wünsche Dir sehr, dass Du gerade jetzt in dieser schwierigen Phase auf Menschen und gern auch auf einen Mann triffst, dem Du viel bedeutest und der Dir gern zur Seite steht. Dies ist NICHT ausgeschlossen.
Alles Liebe,
Neuanfang
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01.10.2006, 09:18
AW: Krebskrank und vom Partner verlassen
Liebe Caspi,
ich kann nur den Hut ziehen vor Dir! Wo nimmst Du diese Kraft her, diese Stärke?
Und dieses Thema, in dem es nicht darum geht, kommt er zurück oder nicht, sondern in dem es im wahrsten Sinne um Leben und Tod geht ist ganz sicher zu ernst, um es in diesem Forum ausdiskutieren zu lassen, aber Du suchst nach Ideen und so erlaube ich es mir einfach mal.
Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass jede verdammte Krise (auch wenn dieser Begriff in Deinem Falle eher lächerlich wirkt) auch eine Botschaft enthält - auch wenn wir die gerade brauchen können, wie ein Loch im Kopf!
Zwar läuft mir ein Schauder der Angst den Rücken herunter wenn ich versuche, mich in Deine Situation zu versetzen, heißt: was würde ich tun? Ich glaube, für mich gäbe es nur noch eine Antwort: gehen! Hier geht es um mehr als darum, dass Deine Freundin und Dein Mann etwas miteinander haben (mal ganz angesehen von der geschmacklosigkeit Deiner Freundin, Dir alles auch noch brühwarm auf die Nase zu binden). Hier geht es um Dein Leben! Du weißt nicht, wieviel Dir davon noch bleibt. Ich würde meine Sachen (vielleicht auch die Tochter, je nach dem) einpacken und verschwinden. Dahin, wo ich schon immer hin wollte. Nur noch - ausschließlich! - das tun, was mir! gut tut. Deine Zeit ist das kostbarste, was Du hast. Verschwende sie nicht! Das Dir Dein Mann lange Zeit den Rücken gestärkt hat ist sehr schön, und ich will ihn auch gar nicht mal pauschal verurteilen, aber nun hat er sich anders entschieden, und Du schuldest ihm NICHT, weiterhin für ihn da zu sein. Ich habe vor kurzem einen Bericht über eine Frau gesehen, die schwerst krebskrank war und sich entschlossen hat, ihr ganzes Leben zu ändern. Sie hat sich zwei Esel gekauft und ist mit denen - und nicht viel mehr - in den Süden Spaniens, mitten ins Nichts, in eine alte, verlassenen Hütte gezogen. Drei Jahre später hat das Team sie wieder besucht. Ich habe selten einen so glücklichen Menschen erlebt! Ich glaube, sie war der Idee des Lebens näher, als die meisten anderen Menschen. Verstehst Du was ich meine?
Caspi, kann man Dir noch mehr Kraft wünschen? Du hast schon so viel - verschwende sie nicht an unsinniges - nutze sie für Dich!
Alles Liebe
Etea
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01.10.2006, 18:47Inaktiver User
AW: Krebskrank und vom Partner verlassen
Liebe Caspi und alle anderen,
Ich bin nicht Caspi, aber ich würde mir genau das wünschen, dass jemand mir in dieser Lage einen Rat gibt. Ob ich ihn annehme, ist eh - wie bei jedem Rat - dann meine Sache.
Zitat von Etea
Liebe Caspi, die Geschichte mit der Spanienfrau ist schön. Und nicht weltfern.
Ich würde gern noch etwas meines vorigen postings erläutern: dass viele Krisen auf ein Mal meiner Meinung nach sehr Gutes haben können.
Als mein Mann unvermittelt "Trennung" plärrte, liebte mich gerade das Finanzamt, meine Bank dagegen weniger. Ich hatte massive gesundheitliche Probleme, die ich vor dem Hintergrund nicht wagte anzugehen. Ich befürchtete, meine Kraft reiche nicht. Fehler, wie ich heute weiß. Meine Lieblingsschwester erkrankte an Krebs. Auch ich konnte meinen Arzt nicht mehr aufschieben. Und vor dem Riesen-Schlamassel-Hintergrund kam dann also auch noch das "Trennung!".
Seither weiß ich, meine Kraft ist viel größer, als ich dachte. Und ich weiß ein wenig um die Kraft von Krisen an mehreren Fronten. Weil "Nebenschauplätze" erstens ablenken. Selbstmitleid geht dann nicht mehr, dazu brennt es an zu vielen Ecken und Enden. Und weil an mehreren Schauplätzen erfolgreich zu kämpfen, die Kraft für die anderen potenziert. Es ging übrigens ALLES gut aus.
In Deinem Fall, liebe Caspi, wird meiner Meinung nach der große Schauplatz, der Dir am meisten Kraft geben könnte, der sein der Insolvenz Deines Mannes. Du wirst nicht zulassen, dass Deiner Tochter oder Dir hier was passiert. Und damit wirst Du gleichzeitig Kraft gewinnen, mit dem Krebs weiter zu leben, Betonung auf Leben. Sag ich jetzt einfach mal.
Nein, ich bin kein Träumer. Und auch nicht realitätsfern. Das mit dem Ausland und sich mal abfackeln, habe ich übrigens auch gemacht. Und hatte nicht nur ungewöhnlich(e) schöne Jahre, sondern war prompt in Liebe gestolpert.
Alles Gute und Liebe!
Neuanfang
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01.10.2006, 22:08
AW: Krebskrank und vom Partner verlassen
Was gibt es nur für Menschen.
Ich bin völlig fassungslos.
Dich bewundere ich. Geh Deinen Weg weiter. Du hast ein Löwenherz.
Du brauchst niemanden im Leben, der die Kraft abschöpft.
Konzentriere Dich eher auf Positives und Menschen, die Dir nicht solche Dinge antun.
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02.10.2006, 01:02
AW: Krebskrank und vom Partner verlassen
Hallo ihr alle,
ich möchte mich auf diesem Wege schon einmal für all die lieben Zeilen bedanken.
Eigentlich trifft fast jeder von euren Einträgen etwas, was auch mir im Kopf herum geht, etwas mehr an Egoismus für mich! Inwieweit ich das für mich verwirklichen kann, muß ich ausprobieren.
Ich muß Euch aber auch mitteilen, daß mein Mann seit heute morgen wieder hier zu Hause ist und wir von 9:00 Uhr bis jetzt (fast 1:00 Uhr) nur geredet haben. Es waren sehr gute Gespräche.
Angefangen habe ich damit das ich ihm erklärt habe, daß das Kapitel unserer Ehe für mich beendet ist und das hatte er nicht erwartet und wie er sagte auch nie gewollt.
Er will auf jeden Fall morgen, in meinem Beisein, meiner "ehemaligen" Freundin ganz klar erklären, daß er nie vorhatte uns zu verlassen und das sie nicht mehr zu kommen braucht. Hoffe, daß er das auch jetzt wirklich durchzieht.
Werde euch aber auf jeden Fall auf dem Laufenden halten
und danke Euch allen von Herzen,
Eure Caspi, die wieder etwas lächeln kann
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02.10.2006, 07:56
AW: Krebskrank und vom Partner verlassen
Hallo Caspi,
wow ... du bist eine starke ind tolle Frau :-)))!!!
Ich freue mich so für dich über diese schnelle und überzeugende Wende - in dir und dadurch der gesamten Situation.
Fühle dich umarmt !
Alles Liebe,
Schneeflocke


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