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Thema: Hoffen oder Trennen?
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19.09.2006, 19:05Inaktiver User
Hoffen oder Trennen?
Geändert von Inaktiver User (24.09.2006 um 13:55 Uhr)
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19.09.2006, 19:34Inaktiver User
AW: Hoffen oder Trennen?
Hallo Niceflower,
es muss schlimm sein für Dich. Da Du noch so sehr hoffst (lese ich klar raus aus Deinem Post) ist Trennung keine Option zur Zeit.
Als ersten Tip, damit Du schnell eine Antwort hast, möchte ich Dir ans Herz legen nach Texten von Ypnowoman2 zu schauen. Sie ist eine kampferprobte Dame und mit allen Wassern gewaschen, wenn es darum geht Männer aufzuwecken und sich bemerkbar zu machen!
Und bis Du da durch bist und Deinen Kampfgeist geweckt hast, haben sich ganz sicher schon andere hier eingeklinkt!
Sei lieb gegrüßt!!!
nathaliethor
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19.09.2006, 20:55
AW: Hoffen oder Trennen?
Arme niceflower,
es muss offensichtlich dringend Klarheit geschaffen werden in Eurer Beziehung. IRGENDETWAS läuft grundverkehrt. Und er sagt Dir nicht was, obwohl Du darauf einen Anspruch hast.
Du könntest ihm etwas Wind aus den Segeln nehmen, indem DU vorrübergehend gehst. Es wäre (und war) für mich die logische Konsequenz. Ich wurde so vom "Behandelten" zum Handelnden, das hat sehr viel bewirkt. Únd so schlecht, wie es Dir jetzt geht, ist eine Trennung eigentlich in sich logisch.
Du steckst schon mittendrin in einer Abwärtsspirale, in der Du NUR NOCH schlechte Gedanken haben kannst. Das wird zum Beispiel hier deutlich:
Möchte wieder einen Job in Vollzeit,merke auch da wie sehr er sich da reinhängt das es so schnell wie möglich klappt.Absicherrung das ich ihm gegenüber keinen Untrhaltsanspruch geltend machen kann.So seh ich das wenigstens,oder lieg ich da falsch?
Du willst etwas.
Er hilft Dir.
Du legst es gegen ihn aus.
Ich weiß nicht, ob das berechtigt ist oder nicht. Was ich weiß ist: Das wird immer und immer schlimmer werden. Durch eine aktive Trennung könntest Du Dich von diesem Mechanismus etwas distanzieren.
Was Du über Eure "alte" Beziehung schreibst - mhhhh. Das klingt mir etwas sehr symbiotisch. Dass er sich daraus befreien wollte, das kann ich gut verstehen. Ist nach meiner Erfahrung im Lebensalter Deines Mannes und in Eurer Familienkonstellation eher üblich.
Gruß,
Prijon
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19.09.2006, 21:15
AW: Hoffen oder Trennen?
Hallo schöne Blume,
"Wenn du etwas behalten möchtest, dann lass es los!
Was wirklich zu dir gehört, kehrt immer zu dir zurück!"
So oder so ähnlich habe ich es gelesen und schon oft erlebt.
Bitte glaub nicht, dass ich dich mit billigen Sprüchen abspeisen oder trösten will.
Ich spüre und kann gut nachfühlen, wie verzweifelt und ratlos du bist.
Und gerade jetzt, wo du selbst so sehr Hilfe ersehnst, bist du gefordert, zu deiner eigenen Kraft zu finden.
Das Verhalten deines Mannes dir gegenüber ist feige und lieblos.
Denn er lässt dich mit deinen Ängsten und Fragen alleine ... ja er beschuldigt dich sogar, krank zu sein ... nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung.
Andere haben dir ja schon den Rat gegeben, dich zu trennen.
Auf Abstand zu gehen.
Damit er spürt, was er aufs Spiel setzt.
Wie soll er es wirklich wissen, wenn du einfach so bei ihm bleibst -... trotz seiner Lügen und "Nebenbeschäftigungen" ?
Vorausgesetzt ein Mann hat wirkliches Interesse an dir ... und bewegt sich - aus welchen Gründen auch immer - von dir weg,
ist immer der beste Weg, in die andere Richtung zu laufen.
Wachrütteln ...
Sei stark und umgib dich mit allen lieben Menschen und Freunden, die du kennst.
Überrede dich, neue Erfahrungen zu machen, neue Wege zu gehen ... um zu spüren, was du alles außerhalb deiner Beziehung vermagst und entdecken kannst.
Das sehe ich als die größte Chance für DICH und eure Partnerschaft !
Das alte hat sich "totgelaufen", lass etwas Neues beginnen !
Liebe Grüße, Schneeflocke
P.S. Du nennst deinen thread : Hoffen oder Trennen.
Nicht hoffen, niceflower ... handeln ! Viel, viel Kraft dazu !!!
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19.09.2006, 21:26
AW: Hoffen oder Trennen?
Hallo Niceflower,
ich äußere mich hier jetzt zum ersten Mal zu einem solchen Thema und hoffe, dass ich nun nicht zu ausführlich werde und auch das Thema treffe.
Mir ging es vor über drei Jahren ähnlich-nach 13 Jahren wurde mir mitgeteilt, dass es eine andere Frau gibt.Wir haben drei Kinder (heute15,11 u.8). Ebenfalls dachte ich, er ist der Mann meines Lebens und ich konnte mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Um ihn zu halten habe ich versucht ihm alles recht zu machen und mich dabei ziemlich verbogen-mir gings nicht gut damit und ich verlor 12Kilo. Bis er endlich ging vergingen vier Monate und ich musste ihn fast rauswerfen -er ist dann 6 Wochen später bei ihr eingezogen....
Heute bin ich der Meinung, dass eine Beziehung nicht mehr zu retten ist, sobald ein Dritter im Spiel ist-ich konnte nicht mehr Vertrauen-auch wenn er zunächst bleben wollte.
Nach vielen Schmerzen und vielen Tränen lebe ich ich heute wieder! Und mein Leben ist spannend geworden vieles von dem was ich in der Beziehung als ideal angesehen hab-hat sich im nachhinein als Trugschluss herausgestellt und er hat mir nicht das gegeben was ich wirklich brauche-vorallem war er mir nicht ebenbürtig-er ist viel schwächer als ich und konnte deshalb gar nicht der Partner sein den ich brauche. Überlege mal, ob wirklich alles ideal ist...? Hier spielt bestimmt auch die Sexualität eine Rolle, so wars bei mir jedenfalls Was wäre wenn er geht...? Wärst du alleine oder hättest du einen Freundeskreis. Beende diesen unerträglichen Zustand-sei die Aktive!
Ich drücke Dich ganz fest und wünsche dir ganz viel Kraft, du bist stärker als du denkst!
Ach ja auch wenns Dir im Moment nicht weiterhilft, ich habe übrigens schon seit über einem Jahr wieder einen neuen Partner( Fernbeziehung), mit dem ich eine ganz neue , schöne und andere Art der Beziehung kennenlerne.
LG WeinhexeMögen alle meine Fehler sich auf ihre Plätze begeben und möglichst wenig Lärm dabei machen.
Eskimospruch
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19.09.2006, 21:54
AW: Hoffen oder Trennen?
Hallo Weinhexe,
Heute bin ich der Meinung, dass eine Beziehung nicht mehr zu retten ist, sobald ein Dritter im Spiel ist-ich konnte nicht mehr Vertrauen-auch wenn er zunächst bleben wollte.
Das ist definitiv in dieser Absolutheit nicht richtig. Dafür gibt es hier mehr als ein Beispiel.
Was nicht bedeutet, dass es nicht für Dich der richtige Weg war.
Liebe Grüße,
Prijon
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19.09.2006, 22:48
AW: Hoffen oder Trennen?
@ niceflower
Darf ich mal fragen, wie lange Du noch spionieren willst und wie lange Du Dir sein Spiel begucken möchtest?
Was erhoffst Du Dir davon? Willst Du Dich immer wieder von seiner Schlechtigkeit überzeugen?
Was Du wissen musst, um eine Entscheidung zu fällen, weisst Du doch bereits.
Wenn Du es nicht fertig bringst auszuziehen, dann bleibe, aber kümmere Dich um Dich selbst.
Mach Dich hübsch und wasche seine Wäsche nicht mehr, gehe aus und koch nicht mehr für ihn.
Soll sich doch seine neue Schnecke um solche Dinge kümmern, oder er selbst.
Lebe wie ein Single, denn dann wird er Dich nicht mehr als Mutti zu Hause erleben, sondern vielleicht wieder als Frau mit einem Geschlecht wahrnehmen.
Wir wünschen uns immer etwas was wir nicht haben.
Dein Mann hat im Moment beides: EIn aufregendes Sexualleben und ein Muttchen zu Hause.
Besser geht es nicht.
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19.09.2006, 23:06Inaktiver User
AW: Hoffen oder Trennen?
Hmmm....sehr traurig was dir da passiert!
Und trotz allem, siehst du die Situation, m.M. nach, sehr klar!
Er selber ist zu feige und tut eigentlich alles, damit DU aktiv wirst - so kann er später immer noch sagen: DU hast dir ja alles eingebildet und DU warst ja diejenige, die sich trennen wollte.
Leider sehe ich die Unterstützung das du einen Vollzeitjob findest, auch nicht besonders positiv, sondern unterstelle ihm die gleiche Motivation, die du auch siehst :-(
Ich glaube, dass nur dann was zu retten ist, wenn BEIDE das wollen, wenn einer sich so hartnäckig verweigert wie dein Mann, dann sieht es wohl nicht so gut aus.
Ich glaube, nach deiner Schilderung, dass er sich schon anderweitig *eingerichtet* hat - aber, wie gesagt, er ist zu feige einen Schlussstrich zu ziehen.
Wenn überhaupt eine Chance besteht und du das überhaupt noch willst, so besteht sie darin, dass du ihm wirklich sagst, dass er gehen soll und zwar so schnell wie möglich.
Woher soll er wissen was er vermissen wird, wenn er BEIDES hat und es doch beides bis jetzt so gut geklappt hat?
Nur, DU solltest dir dafür zu schade sein!, so ausgenutzt zu werden und das solltest du auch deutlich machen - und auch, dass du ihn zwar sehr liebst, aber wenn es eben sein muss, du dein Leben auch ohne ihn leben wirst und ganz sicher auch jemanden finden wirst, der NUR dich will.
Es geht dir nicht gut und es wird dir auch nicht besser gehen, solange du mit ihm zusammen bist - also, wie gesagt, Abstand!, das wird erstmal einiges ins Rollen bringen, was genau, wird sich dann entscheiden.
Und niceflower, kümmer dich mal um dich selbst, wie du dich um eine gute Freundin kümmern würdest!, versuche dir etwas Gutes zu tun...überlege was das sein könnte...ein paar Tage Urlaub bei den Eltern, Geschwistern, Freunden oder alleine? Egal was, aber für etwas für DICH, eine kleine Auszeit, die dich mal an etwas anderes denken lässt, zum Kraft schöpfen.
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20.09.2006, 08:49
AW: Hoffen oder Trennen?
Hallo Niceflower!
An deiner Stelle würde ich erstmal Klarheit haben wollen bevor ich irgend etwas unternehmen würde.
Auch wenn es für einige komisch klingen mag, aber ich würde einen Privatdetektiv beauftragen um genau zu wissen woran ich bin. Sowas braucht er nie zu wissen auch wenns gut ausgehen sollte. Er hatte schließlich auch seine Geheimnisse. Er wird es sicherlich nie zugeben so wie ich das hier rauslese.
Erst dann, wenn ich wirklich wüßte da ist eine andere Frau im Spiel würde ich auf Abstand gehen um mir selber klar zu werden ob ich diesen Mann noch an meiner Seite haben will.
Liebe Grüße,
LenaNur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
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20.09.2006, 13:15
AW: Hoffen oder Trennen?
Lena,
also wirklich ....
Das ist doch nicht Dein Ernst?????
WAS würde sich ändern, wenn der Detektiv herausfänge, dass es im Leben von Mr. Niceflower KEINE andere Frau gäbe? Könnte ja immerhin sein.
NICHTS würde sich ändern. Sein Verhalten ist, wie es ist. Und so wie es ist, ist es für Niceflower unerträglich. DARUM geht es. DESHALB sollte sie handeln. Ob es da wen anders gibt, ist doch eher nebensächlich.
Prijon


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