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11.02.2013, 21:40
AW: Treue-wie wichtig ist sie in der Beziehung?
"Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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11.02.2013, 21:40
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11.02.2013, 22:09
AW: Treue-wie wichtig ist sie in der Beziehung?
Doch Ernesto, ich verstehe sehr wohl. Such ein anderes Wort für Gleichgültigkeit, das Wort ist egal. Aber ein Partner, der mir quasi noch Spaß wünscht beim Fremvögeln, der sich mit mir freut, weil es mir dann so gut geht dabei, der dann hinterher in meine strahlenden Augen schaut, die gar nix mit ihm zu tun haben,... so ein Partner ist sehr sehr großzügig, altruistisch und in meinen Augen auch in gewisser Weise gleichgültig. So jemand mag sehr praktisch sein, aber nicht das, was Frauen in Ekstase versetzt. Umgekehrt ist es sicher genauso.
bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb
Werde, die du bist

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11.02.2013, 22:18
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11.02.2013, 22:20
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11.02.2013, 22:32Inaktiver User
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12.02.2013, 06:20
AW: Treue-wie wichtig ist sie in der Beziehung?
Muss man es denn gleich immer auf die Spitze treiben?
Es wird vermutlich nicht jedes Mal viel Spaß gewünscht oder explizit über Sexuelles gesprochen.
Ich habe das mehr im übertragenen Sinne wahrgenommen - als Freude am Gesamtbefinden des Partners, als ein allgemeines "gönnen können".
Aber gut, daß können viele Menschen in ihren Partnerschaften auf unterschiedlichen Ebenen nicht sobald es nichts mit der eigenen Person zu tun hat.
Ich finde, daß Ernesto seiner Frau nicht zwangsläufig gleichgültig sein muss nur weil er die Situation toleriert.
Ich finde das auch nicht hinderlich "Frauen" in Extase zu versetzen, das muss mein Partner ohnehin nicht dauernd.
Mich macht es auch keineswegs an, wenn ein Mann eifersüchtig ist - das ist für mich persönlich maximal stressig und abtörnend.
Ich kann mich selbst als eifersüchtigen Menschen auch nicht leiden, ist irrational und ein Zeichen von persönlicher Schwäche.
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12.02.2013, 06:24
AW: Treue-wie wichtig ist sie in der Beziehung?
Wo ist denn bitte Abgestumpftheit, wenn ich mich am positiven Befinden meines Partner erfreuen kann?
Aber gut, ich verstehe die wenigtsen Frauen im Hinblick auf ihre Erwartungshaltungen gegenüber ihren Partnern was die Form der gewünschten Zuneigung angeht.
Ich kann mir im Detail sehr wohl unterschiedliche Situationen und Konstellationen vorstellen, in der man sich als liebender Partner auch darüber freut wenn der Partner mit einem anderen Menschen sexuell intim ist. Das ist nicht die Regel oder für die Mehrheit der Partnerschaften ein Modell.
Ich kann mir (für mich) nicht vorstellen, daß dies immer ohne jede Form von Bedenken oder Zweifel möglich ist. Das ist aus meiner Sicht mit intensiver Kommunikation über Grenzen, Regeln und Befindlichkeiten verbunden.
....oder aber, man blended das als Paar bewusst komplett aus.Geändert von LizzyBorden (12.02.2013 um 06:39 Uhr)
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12.02.2013, 07:31
AW: Treue-wie wichtig ist sie in der Beziehung?
Das möchte ich besonders hervorheben, weil kürzlich selbst erlebt: Ich war in früheren Beziehungen stets diejenige, die fremdgegangen ist. In meiner aktuellen Beziehung wollte ich daher die "Offene Beziehung" als Modell ausprobieren und hatte das mit meinem Partner so ausgehandelt. Offenheit, und dann wird das schon irgendwie gut. So ganz selbstlos. Ich war der FESTEN ÜBERZEUGUNG, dass ich das Modell leben kann, solange die Erstbeziehung stark und gut ist.
Dann kam der Tag, als mein Partner mir ankündigte, dass da nun eine andere Frau ist, mit der er vorhat, gelegentlich ins Bett zu gehen. BÄM! In den folgenden Wochen bin ich im Minutentakt zwischen "yeah, cool, tolles Modell, ICH WILL DAS"! und "ich gehe vor die Hunde" hin und her geschwankt. Es wurde aber immer mehr zum Desaster, es folgte mein Zusammenbruch.
Versuch gescheitert. Reset. Ich musste mir eingestehen, dass ich mit einer zweiten Sexpartnerin meines Freundes nicht klarkomme, so sehr ich es versucht und gewollt (!) habe. Gewollt natürlich auch, weil ich selbst davon ausgehe, irgendwann wieder Lust auf fremde Haut zu haben.
Aktuell tendiere ich nun dazu, dass meine Beziehung eben enden muss, wenn einer von uns beiden unbedingt Fremdsex haben möchte (wobei mir ein ONS egal wäre - es geht mir um Affairen). Es müssten dann eben Prioritäten gesetzt werden. Sie oder ich. Punkt. Dass ich eine Affaire oder Zweitbeziehung nicht aushalten kann, weiß ich jetzt. Da ist eine Trennung einfacher und für mich mittlerweile die logische Konsequenz.Garstige Bratkartoffeln! (Gollum)
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12.02.2013, 09:56
AW: Treue-wie wichtig ist sie in der Beziehung?
Ich finde nicht, dass ich es auf die Spitze getrieben habe. Ich habe aber die Angewohnheit, manches sehr deutlich und nüchtern auszusprechen. Wenn ein Paar zusammenlebt, dann lässt es sich gar nicht vermeiden, dass der eine Partner miterlebt, wie der andere sich fertig macht zum Ausgehen, sich vielleicht schön macht, Vorfreude ausstrahlt. Genauso beim Heimkommen, wenn nach einem erfüllten Abend oder Treffen noch das Erlebte nachwirkt. Wie verabschiedet man sich da? Wie begrüßt man sich dann hinterher? Verstecke ich mich in der Küche oder verabschiede ich mich mit Küsschen und weiß, mein Partner trifft jetzt eine/n andere/n?
Theorie ist eine Sache, die Praxis eine ganz andere. Mir ist vieles an der Diskussion zu theoretisch. Wenn zwei getrennt leben, mag es ganz anders ausschauen. Da wird dem Partner nicht direkt auf die Nase gebunden, dass ich jetzt Spaß außer Haus erlebe und den genieße. Wenn ein Partner den anderen sexuell nicht mehr begehrt und es nur mehr ein schönes Miteinander ist, dann ist es auch wieder ein Unterschied.
Eifersucht im Sinne von Misstrauen und Kontrolle mag ich auch nicht. Macht mich auch nicht an. Aber ein wenig Leidenschaft darf´s schon sein. Mir gefällt es, dass mein Mann mich für sich alleine mag und mir mit positiver Spannung und Männlichkeit gegenübersteht. Das hat in meinen Augen nichts mit Eifersucht zu tun.bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb
Werde, die du bist




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