Angeregt durch eine kleine Diskussion in einem Strang im Unterforum 'Der gebrauchte Mann' eröffne ich diese Umfrage, bzw. eröffne ich diesen Strang zur möglichen weiteren Diskussion.
Die Umfrage selbst kann man 'rein theoretisch' betrachten - wenn man sich also vorstellt, der Partner geht evtl. heimlich ins Bordell oder hätte womöglich eine heimliche Geliebte; was wäre für euch (theoretisch) das 'kleinere Übel'?
Oder eben gem. einer tatsächlichen Erfahrung, die ihr bereits womöglich in eurem Leben gemacht habt: war also der Partner tatsächlich im Bordell, und ihr habt es erfahren - hättet ihr euch dann als kleineres Übel gewünscht, er hätte doch lieber eine Geliebte haben sollen? Oder umgekehrt: eine Affäre/ONS flog auf, und ihr hättet euch gewünscht, dass er doch lieber ins Bordell hätte gehen sollen?
Ich habe übrigens bei der Umfrage absichtlich nicht zwischen (länger andauernder) heimlicher Affäre und ONS, also sogenanntem einmaligen Seitensprung unterschieden; es geht ums Prinzip.
Männer können/sollen auch abstimmen in dem Sinne, wie ihre Auffassung zu dieser Geschichte ist.
VanDyck
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 519
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07.01.2013, 15:33
Was ist das kleinere Übel? Partner heimlich im Bordell oder mit heimlicher Geliebten?
Geändert von VanDyck (07.01.2013 um 15:43 Uhr)
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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07.01.2013, 15:47
AW: Was ist das kleinere Übel? Partner heimlich im Bordell oder mit heimlicher Gelieb
Ich kann deine Frage so nicht beantworten und habe auch dementsprechend abgestimmt.
Bei ONS verso Besuch im Bordell würde ich den ONS "bevorzugen", so dämlich das klingt
Bei heimlicher Langzeitgeliebten und einmaligen Besuch im Bordell könnte ich evtl. den Bordellbesuch verkraften, sofern mir das irgendwie plausibel erklärt werden würde.
Ständige Bordellbesuche und heimliche Langzeitgeliebte finde ich beides gleich besch....bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb
Werde, die du bist

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07.01.2013, 15:52
AW: Was ist das kleinere Übel? Partner heimlich im Bordell oder mit heimlicher Gelieb
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
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American Beauty
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Daniel Kahneman
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07.01.2013, 15:59Inaktiver User
AW: Was ist das kleinere Übel? Partner heimlich im Bordell oder mit heimlicher Gelieb
Ich sehe das bis hier genauso (und finde nicht, dass das daemlich klingt
). Sowohl bei ONS wie bei einmaligem Besuch im Bordell wuerde ich sagen: Mist kann passieren, Menschen trinken zeitweilig ueber den Durst oder was auch immer und sind plotzlich in Situationen, wo sie sich hinterher selber fragen, wie um Himmels willen das passieren konnte. 
Gewohnheiten oder dauerhafte Sachen aber zeigen ja einen bestimmten Charakterzug. Langzeitgeliebte zeigt: der Mann ist ein Luegner und Täuscher. Hauefige Bordellbesuche zeigen: er hat kein Problem damit, Frauen zu kaufen, und entsprechend ein Frauenbild, was ich nicht in meiner Naehe wissen möchte.
ich faende beides gleich schlimm und einen Trennungsgrund.
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07.01.2013, 16:02
AW: Was ist das kleinere Übel? Partner heimlich im Bordell oder mit heimlicher Gelieb
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
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Daniel Kahneman
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07.01.2013, 16:12Inaktiver User
AW: Was ist das kleinere Übel? Partner heimlich im Bordell oder mit heimlicher Gelieb
Hmm, koennte man drueber diskutieren.

In der ersten Variante (Langzeitgebliebte) haette ich die Grundannahme, er liebe mich und ich sei die Frau, mit der er sein Leben teilt. Da waere die Luege und die Taeuschung, weil ein ganz grosser Teil seines Lebens nicht nur nicht mit mir, sondern mit einer anderen geteilt wird (die wahrscheinlich auch denkt, er liebe sie, und unsere (angenommene) Beziehung "sei gar keine mehr".
Bei den gewohnheitsmaessigen Bordellbesuchen - es hoert sich wahrscheinlich idiotisch an, aber die Tatsache, dass er wechselnde andere Frauen, eigentlich wechselnde Körper "beschläft", ist fuer mich irgendwie nicht so sehr ein Verrat an mir persoenlich, als vielmehr - ja, ich weiss auch nicht. Ethisch, seelisch, moralisch finde ich Bordellbesuche einfach verächtlich. Ich koennte mir vorstellen, dass das ein anderer Schmerz ist als das persoenliche betrogen werden.
Aber es ist sehr theoretisch, was ich hier zusammen schreibe - soweit ich weiss war ich noch nie in der "Mann geht ins Bordell"-Situation.
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07.01.2013, 16:34
AW: Was ist das kleinere Übel? Partner heimlich im Bordell oder mit heimlicher Gelieb
Hättest du, gerade wenn es dir um das "Prinzip" geht, diese Unterscheidung nicht doch machen müssen?
Ein einmaliger ONS oder auch Bordellbesuch ist eine ganz andere Sache und Dimension als eine länger andauernde Affäre mit systematischem Betrug oder der regelmäßige Besuch eines Bordells.
Diesen Unterschied halte ich beziehungsmäßg gesehen ("Erklär es mir, warum hast du das getan?") für weit relevanter als "nur" das Stigma "Geld für Sex".
Lautet die Frage dagegen heimliche Langzeitgeliebte oder ständige Bordellbesuche, dann finde ich letzteres, wegen der damit verbundenen Einstellung sehr viel befremdlicher.aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

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07.01.2013, 17:32
AW: Was ist das kleinere Übel? Partner heimlich im Bordell oder mit heimlicher Gelieb
Für mich kommt es bei so einer Beurteilung immer darauf an, welche Motivation hinter dem Handeln steckt und was die Folgen davon sind.
Wäre ich z.B. mit einem Mann zusammen, der gerne gedemütigt und geschlagen wird - oder umgekehrt sadistische Züge hat, oder meinetwegen einen heftigen Fetisch - dann könnte ich mir durchaus vorstellen, dass er das bei einer "Fachfrau" auslebt - denn ich hätte darauf absolut keine Lust. Ich könnte sicher auch verzeihen, wenn es in einer besonderen Situation zu spontanen Bordellbesuchen kommt. Finde ich nicht wirklich gut, aber eben auch nicht dramatisch.
Allerdings bin ich ein sparsamer Mensch und regelmäßige Hurenbesuche gehen gewaltig ins Geld - von daher würde mich sehr ärgern, wenn mein Mann einen Teil unseres Familieneinkommens ins Bordell trägt. Andererseits würde ich natürlich auch nicht wollen, dass er sich Sex am billigen Straßenstrich holt, da dabei das Gesundheitsrisiko sehr hoch ist und die Frauen oft alles andere als freiwillig dieser Arbeit nachgehen.
Ich persönlich habe ja einen anderen Treuebegriff als die meisten Menschen. Mein Mann sagt, dass er keinen Sex mag - wenn es aber doch der Fall wäre, dass er nur anderen Sex (oder Sex mit einem anderen Menschen) möchte, dann dürfte er das auch ausleben. Ich möchte nur nicht belogen und heimlich betrogen werden. Und erwarte natürlich Fairness: Verhütung von Schwangerschaften und Krankheiten, mich nicht ausbooten und benachteiligen.
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07.01.2013, 21:52
AW: Was ist das kleinere Übel? Partner heimlich im Bordell oder mit heimlicher Gelieb
Das kann ich so pauschal auch nicht beantworten. Das ist als vergleicht man Cholera mit der Pest.
Was ich (glaube ich) verzeihen könnte:
- ein One night stand (kann er mir aber gerne verschweigen, brauch ich nicht wissen) wenn es wirklich ein "Ausrutscher" war
- ein Fremdverlieben, solange man mit offenen Karten spielt und es noch eine Zukunft für die Beziehung gibt
Was ich nicht verzeihen könnte
- ein Bordellbesuch. Männer die sich Frauen kaufen sind für mich Abschaum und haben jeglichen Respekt bei mir verloren. So einen wollte ich nicht mehr im Haus haben
- ein Monatelanges Betrügen und Hintergehen: sei es nun mit einer Affäre oder einer Aneinanderreihung von One night stands (notorischer Fremdgänger). Das ist respektlos.
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07.01.2013, 22:20
AW: Was ist das kleinere Übel? Partner heimlich im Bordell oder mit heimlicher Gelieb
Abschaum? Übertreibst du da nicht ein wenig?
Auf diesem Erotikforum habe sowohl Männer kennengelernt, die regelmäßig für Sex zahlen als auch Frauen, die Paysex anbieten. Das sind zum Teil Frauen, die sich sehr bewusst für Prostitution entschieden haben. Die einen, weil sie das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden wollen, die anderen, weil sie auf diese Art und Weise mehr Geld verdienen können als in anderen Jobs. Zum Teil sind das gebildete und absolut liebenswerte Frauen.
Bei den Männern muss man unterscheiden:
- Manche Männer bekommen auf "dem freien Markt" leider nur selten eine Frau ab, wollen aber auf Sex nicht verzichten.
- Andere bekamen seit Jahren von ihrer Ehefrau keinen Sex und als sie dann zu einer Hure gingen, wurden sie regelrecht süchtig danach
- Manche Männer wollen einfach dann, wenn ihnen spontan danach ist, schnellen Sex kaufen
- Viele Männer gehen zu einer Hure, weil sie wissen, diese Frau wird ihnen nicht nachtelefonieren und diskret sein
- Tja - und dann gibt es wirklich noch die Männer, die Geschäftsabschlüsse im Bordell feiern


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