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  1. Inaktiver User

    Grinsen AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue

    Zitat Zitat von Kraaf
    doch der nicht etwa auch....???!?

    Kraaf
    Angeblich wurde ja der Weihnachtsmann von Luther abgeschafft und das Christkind eingeführt..... Kann man verstehen!! Nur die Amis wollten auf den nicht verzichten und haben ihn uns wieder vor die Nase gesetzt. Aber bestimmt nicht weil der so unanständig war.....

  2. Inaktiver User

    AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @ Hobo

    ... aber er mich eben nicht, wie auch keine andere Frau in seinem 42jährigen Leben.

    ...

    Ich habe meine Vater, der leider früh verstarb, abgöttisch geliebt. Ich wünschte, ich würde einmal im Leben einen Mann treffen, der nur annähernd an ihn heranreicht.
    ...

    Sheila
    Liebe Sheila,
    der Mann den Du wolltest ist leider ziemlich krank, was zweifellos an seiner persönlichen Geschichte liegt und er kann deshalb keine Frau lieben. Vielleicht wird es ihm gelingen, sein Leben halbwegs im Griff zu behalten, aber die Chancen auf eine Heilung der Verletzungen, die er in seiner Kindheit erfahren hat, sind nicht besonders groß. Das hast Du offenbar erkannt und Dich von ihm zumindest soweit distanziert, dass Du keine Verletzungen mehr durch Ihn befürchten musst.

    Solange Du Partnerschaftskandidaten mit Deinem verstorbenen Vater vergleichst, gibst Du keinem eine wirkliche Chance. Aber selbst wenn Du einen für würdig erachten würdest, so geliebt zu werden, wie Du Deinen Vater geliebt hast, wäre das eine Bürde, die er nicht tragen könnte. Du darfst einen Menschen, dem Du nah sein willst nicht idealisieren. Er muss menschlich sein dürfen, Fehler haben und Fehler machen dürfen, er muss zusammen mit Dir reifen dürfen.

    ciao

    hobo

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    smile AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue

    @ Helecho:

    Du hast Deine Erfahrungen, ich habe meine; hat nicht unbedingt `was mit glauben zu tun, habe ja auch schon genug Beziehungen gehabt und bin Mutter zweier Kinder.
    Über Erfahrungen lässt sich da auch nicht weiter diskutieren und ich kenne auch ganz viele Frauen, die so denken wie Du.
    Ich denke nicht so und versuche aber auch nicht, Dich "umzukrempeln".
    So, wie Du mich "naiv" nennst, könnte ich Dich auch frustriert nennen oder demoralisiert....
    Aber das tu ich nicht, ich bin nämlich `ne ganz Nette und deshalb sind die Männer auch so lieb zu mir!!! (Na, Anregung genug)

    Grüsse und Küssle von SABBI
    - Lerne nur das Glück ergreifen
    denn das Glück ist immer da -

  4. Inaktiver User

    AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue

    *** Beitrag gelöscht ***

  5. 23.08.2006, 16:56


  6. Inaktiver User

    Stirnrunzeln AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue

    Zitat Zitat von Sabbi
    @ Helecho:

    So, wie Du mich "naiv" nennst, könnte ich Dich auch frustriert nennen oder demoralisiert....
    Aber das tu ich nicht, ich bin nämlich `ne ganz Nette und deshalb sind die Männer auch so lieb zu mir!!! (Na, Anregung genug)

    Grüsse und Küssle von SABBI

    Nein, ich bin überhaupt nicht frustriert!!! Im Gegenteil. Ich habe auch alles was du hast: Kinder, einen Mann, der mich liebt und bin glücklich... trotzdem denke ich etwas anders: Ich bin nicht verheiratet mit meinem Mann, weil wir beide glauben , dass wir nicht garantieren können, treu zu bleiben. Aber das tut man wenn man heiratet und die Realität zeigt, dass sich die wenigsten daran halten (okay dein Mann und Du natürlich :-))
    Es geht uns trotz oder vielleicht auch wegen dieser Einstellung sehr gut.
    Ich bin auch ne ganz Nette ..... und die Männer sind lieb zu mir, aber über den Weg traue ich keinem so wirklich!
    LG helecho

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    AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue

    Zitat Zitat von Sabbi
    ... und bin Mutter zweier Kinder ...
    Hallo Sabbi,

    auch wenn es manchmal vielleicht so klingt: ich bin keineswegs der Meinung alle Männer gingen fremd. Mein Vater etwa war meiner Mutter wohl ziemlich treu (na ja, vor ihrer Zeit hatte er in Frankreich als Soldat ein Kind gezeugt). Andererseits machen Prostitution und Pornoindustrie riesige Umsätze und die Marketingleute garnieren nicht jeden Autoreifen mit einer Frau im Bikini, weil sie keine Ahnung von den Wünschen der Verbraucher haben.

    Meine Frage ist: was erzählst Du Deiner 15 jährigen Tochter über Männer?

    Gruss Aladin
    frei machen muss man sich nicht von der Kritik,
    sondern vom Lob anderer Leute (Marion Gräfin Dönhoff)

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    AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue

    Hallo Aladin,

    zum Glück ist meine Tochter noch nicht 15, da habe ich noch ein wenig Zeit.
    Ich werde Ihr sicherlich raten, sich erst einmal "unverbindlich" und wenn möglich auch auf "neutralem Boden" mit einem Mann zu treffen, der Ihr gefällt. Dann ist mir natürlich auch wichtig, dass sie weiss, dass man sich beim Geschlechtsverkehr anstecken kann.
    Genau so wichtig ist mir natürlich ihr Inneres und dass sie möglichst nicht enttäuscht wird. Ich kann sie aber auch nicht in Watte packen. Etwas setze ich natürlich auch auf unsere Vorbildfunktion und unsere sehr liebevolle Partnerschaft, sie bekommt schon mit, dass man sich streiten kann, sich aber auch wieder versöhnen sollte usw. Es gefällt ihr, wenn wir liebevoll zueinander sind und das sind wir sehr oft.
    Bei Partnern davor hätte ich Treue vielleicht auch nicht garantieren können, aber mit meinem Partner stimmt alles, und ich vermisse auch nichts, das habe ich davor auch noch nicht erlebt in Beziehungen.


    Gruss von Sabbi
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  9. Inaktiver User

    AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue

    @ Aladin,

    ich finde nicht, dass Sheila sich bereits als Männerversteherin bezeichnen darf. Sie hat kapiert wie Männer sind und sorgt insoweit gut für sich, als dass sie diese nicht soweit an sich heran lässt, dass sie wirklichen Schaden nehmen könnte. Das finde ich gut und ist in ihrer Situation absolut vernünftig. Allerdings hofft sie immer noch, irgendwann eines der seltenen Exemplare zu finden, wie Sabbi und andere meinen, eines davon in ihrem Heim zu hüten.

    Um Männerversteherin zu werden, muss frau meines Erachtens jedoch bereit sein, etwas genauer hinzuschauen. Nicht nur betrachten, was im Licht glänzt, sondern auch mal des Nachts die Taschenlampe nehmen und die Schattenseiten ausleuchten. Das, so scheint mir, hat Helecho getan und somit gebührt ihr der Titel Männerversteherin schon eher. Und Gyldensternchen ist wahrscheinlich allein schon aufgrund der Tatsache, dass sie bisweilen, genau wie wir, der Versuchung durch holde Weiblichkeit nicht widersteht, klar im Vorteil.

    @ alle, die Männerversteherinen werden wollen:

    Meine Motivation, mich hier als betrügendes und lügendes Enfant terrible zu outen entspringt der Sehnsucht, mich so zu zeigen wie ich bin, ein Mann eben, der auf Frauen anspringt und zwar nicht in erster Linie auf die eigene, sondern wie die 350 Bewerber bei Helecho, vor allem auch auf fremde. Im wirklichen Leben habe ich gelernt, mich zu benehmen, mich nicht nach jedem Minirock umzuschauen und meine Augäpfel nicht der Kellnerin ins Dekolleté plumpsen zu lassen. Dennoch nehme ich natürlich all das im Augenwinkel ganz genau war. (Es würde mich übrigens arg wundern, wenn die Kellnerin nicht um die Wirkung ihres Ausschnitts wüßte, aber es gibt halt gewisse Konventionen im öffentlichen Umgang miteinander, an dir wir uns zu halten gelernt haben, wozu dann auch gehört, dass diese in Abhängigkeit vom Alkoholpegel mehr und mehr außer Kraft gesetzt werden, weshalb ich unterstelle, dass die Kellnerin, zumindest, wenn sie auch mit dem Ausschank von Alkohol befasst ist, Bescheid weiß.) Als Jugendlicher habe ich sehr unter der Diskrepanz zwischen der allgegenwärtigen visuellen sexuellen Stimulation und der sich auf Selbstbefriedigung beschränkenden Möglichkeit, Sexualität zu praktizieren gelitten. Das quälte mich so sehr, dass ich zumindest gedanklich bisweilen eine Selbstkastration erwog. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass es vorkommen kann, dass auch Frauen an mir ein sexuelles Interesse entwickeln und wie ich darauf reagieren muss, damit ich den besonders kritischen Erstcheck bestehe. Das war der Einstieg in mein Doppelleben; ich habe gelernt, eine perfekte Fassade zu zeigen, mit deren Hilfe es mir möglich wird, meine Bedürfnisse zu befriedigen. Was Sheila von dem Versuch ihrer Freundin mit den zwei Profilen berichtet, zeigt meines Erachtens sehr deutlich, dass ich nicht der einzige bin, der so verfährt und dass andere sogar ein breites Repertoire an verschiedenen Fassaden verfügbar haben, um ihr Ziel, nämlich eine Frau ins Bett zu bekommen, zu erreichen. Selbstverständlich sind die Frauen dann sehr enttäuscht, wenn die Fassade zusammenbricht.

    Es gab Zeiten in meinem Leben, die waren voller Abenteuer, da fühlte ich mich frei und glücklich, hatte keine Beziehung und so seltsam das klingt, keine Ambitionen, mich auf sexuelle Affären oder sonstwie mit Frauen einzulassen. Je mehr ich mich jedoch verstelle, mich nicht so zeige, wie ich bin, desto stärker wird das Bedürfnis nach Sex oder genauer gesagt, nach anonymem Sex. Als ich mit dem Studium fertig war und mir Arbeit suchen wollte, ging ich zu C&A und kleidete mich so, wie ich es für meine angestrebte Tätigkeit für angemessen hielt. Das heißt, ich verkleidete mich. Kurz darauf ging ich das erste Mal ins Bordell. Inzwischen sehe ich da ganz klar den Zusammenhang. Wenn mir heute Männer begegnen, deren Hemd, Krawatte und Anzug einer unausgesprochenen Kleiderordnung zu entsprechen scheinen, stelle ich mir diese immer unwillkürlich nackt bis auf die Socken im Bordell vor.

    Ich denke, dass Frauen mit hohen moralischen Ansprüchen recht gute Chancen haben, hintergangen zu werden. Schließlich haben Männer, die bei Frauen erfolgreich sind, gelernt, deren Wünsche von den Augen abzulesen; und wenn sie dort lesen: "Treue, Aufrichtigkeit, Liebe ..." Dann erfüllen sie natürlich diese Wünsche. Absolut unfair wäre es dann, da teile ich Gyldensternchens Meinung (Dann soll der Sack gefälligst dafür sorgen, dass ich es nicht merke.), den Betrug auffliegen zu lassen.

    Nur sehr wenige Frauen sind bereit, Männer so zu akzeptieren wie sie sind, also zum Beispiel, dass sie anderen Frauen hinterherschauen, sich von deren Sexappeal anmachen lassen usw.. Und auch dies erklärt die große Anzahl von Bewerbern, die bei Helecho antraten und an Männern, die ins Bordell gehen. Was die einen, wie die anderen umtreibt, ist die Aussicht auf einfachen unkomplizierten Sex, ohne Verpflichtungen und ohne Heuchelei. Also in gewisser Weise, eine Sehnsucht nach Direktheit, nach Offenheit und nach Wahrheit.

    Ich wage mal die These, dass weniger Männer fremd gingen, wenn sie sich nicht durch ein moralisches Korsett eingeengt fühlten, dass Frauen wie Helecho, die ihrem Partner ggf. auch einen Seitensprung zugestehen würden, wesentlich größere Aussichten auf ehrliche Antworten ihres Partners haben, als Frauen, die felsenfest davon überzeugt sind, dass ihr Partner sie niemals betrügen würde.

    Ciao

    Hobo

  10. Inaktiver User

    *grübelnd*

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Um Männerversteherin zu werden, muss frau meines Erachtens jedoch bereit sein, etwas genauer hinzuschauen. Nicht nur betrachten, was im Licht glänzt, sondern auch mal des Nachts die Taschenlampe nehmen und die Schattenseiten ausleuchten. Das, so scheint mir, hat Helecho getan und somit gebührt ihr der Titel Männerversteherin schon eher. Und Gyldensternchen ist wahrscheinlich allein schon aufgrund der Tatsache, dass sie bisweilen, genau wie wir, der Versuchung durch holde Weiblichkeit nicht widersteht, klar im Vorteil.
    Diese Argumentationskette wird mir nicht klar - weil ich auch auf Frauen stehe, bin ich vielleicht eine bessere Männerversteherin?

    Ich würde mal behaupten, dass das nicht viel miteinander zu tun hat.

    Ich beschreibe mal eine andere These:

    Weil ich oft Geliebte war (die Frau mit der betrogen wurde) und weil ich lange und innige Freundschaften mit Männern pflege, bin ich vielleicht eine "bessere" Männerversteherin.
    Ich habe keine moralischen Ansprüche an meinem Partner und lebe mit potentiellen Gegebenheiten.
    Mein bester Freund kann mir erzählen, wenn er seine Freundin betrügt - OHNE, dass ich die verbale Moralkeule auspacke.
    Ich gehöre zu den Frauen, die Sex und Liebe trennen können - woher das resultiert weiss ich allerdings nicht genau.

  11. Inaktiver User

    AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nur sehr wenige Frauen sind bereit, Männer so zu akzeptieren wie sie sind, also zum Beispiel, dass sie anderen Frauen hinterherschauen, sich von deren Sexappeal anmachen lassen usw.. Und auch dies erklärt die große Anzahl von Bewerbern, die bei Helecho antraten und an Männern, die ins Bordell gehen. Was die einen, wie die anderen umtreibt, ist die Aussicht auf einfachen unkomplizierten Sex, ohne Verpflichtungen und ohne Heuchelei. Also in gewisser Weise, eine Sehnsucht nach Direktheit, nach Offenheit und nach Wahrheit.

    Die Wahrheit ist, dass eine Frau manchmal einfach nur als sexuelles Objekt betrachtet wird.
    Wer das nicht will, soll den Ausschnitt eben zuknöpfen.

    Ich weiss, dass mein Freund einen gedankenlähmenden Reflex "dicke Titten" hat - soll ich ihn für dieses Leiden auch noch strafen? Also lasse ich ihn schauen und freue mich, dass er sich freut - DAS ist für mich Wahrheit.
    Ich weiss aber auch, dass dies (oder auch andere sexuelle Dinge) NICHTS mit seinen Gefühlen zu mir oder unserer Partnerschaft haben.

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