Ich könnte mir das sehr gut vorstellen!! Mein letzter Partner (also meine Affäre) war verheiratet , aber ich habe ja noch meinen "festen" Partner. Ich hätte damals mir ein Leben mit beiden sehr gut vorstellen können. Obgleich es nicht der Sex war, der den Unterschied ausmachte. Eigentlich bin ich mit beiden sehr gern ins Bett gegangen. Und war auch glücklich so. Also nur einen "fickfriend" wäre für mich nicht so vorstellbar. Es muss schon auch noch etwas anderes dasein. Aber schon ein Leben mit zwei Männern. Aber die wollen ja nicht , schluchz!! helecho
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16.08.2006, 19:26Inaktiver User
AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue
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16.08.2006, 19:30Inaktiver User
AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue
Liegt vielleicht gar nicht an Dir - derzeit sin ´se alle panne ;-)))!
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16.08.2006, 19:33Inaktiver User
AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue
Na ja, es gab ja auch noch die Ehefrau meines Lovers. Die hätte ich auch akzeptiert. Ich war echt sehr großzügig :-))! Aber die hätte bestimmt überhaupt nicht gewollt..... Schade eigentlich!
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16.08.2006, 21:22
AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue
Zitat von Inaktiver User
Ja, die meisten Menschen suchen die "eierlegende Vollmilchsau", stellen nach einiger Zeit fest, dass sie es nicht ist, suchen weiter und weiter nach dem "Traumpartner", serielle Monogamie halt. Finde ich eigentlich tragisch.
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16.08.2006, 22:01Inaktiver User
AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue
Dieser Aspekt stimmt mich traurig, irgendwie.......
Zitat von Inaktiver User
Vor Jahren entdeckte ich, ausgelöst durch erotische Literatur, meine Vorliebe für eine bestimmte sexuelle Praktik. Diese kannte ich zwar vom Hörensagen, hatte mich mit ihr aber gedanklich nie näher beschäftigt. Angeheizt durch die Kurzgeschichte, hatte ich plötzlich das dringende Bedürfnis, sie auszuleben. Mein Freund war von der Idee - zum Glück - sehr begeistert
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Wenn ich mir nun vorstelle, dass es ganz anders hätte kommen können.... puuuh .....
Das gemeinsame Erleben ist die eine Seite. Wenn der Partner die Neigung überhaupt nicht teilt, finde ich es völlig in Ordnung, wenn er darum bittet, diese Sache mit anderen auszuleben. Würde er darüber hinaus jedoch fordern, dass ich meine Phantasien für mich behalte und diese Praktik nie wieder erwähne, damit ich in seinen Augen nicht an "Wert" verliere, dann würde ich mich nicht vollständig akzeptiert fühlen. Wenn diese eine Facette meiner Persönlichkeit so gewichtig ist, dass der Mantel des Schweigens ausgebreitet werden muss, damit seine Liebe und Achtung Bestand haben kann - dann würde ich mich fragen, mit wem mein Freund eigentlich zusammen sein will: mit einem Trugbild oder mit mir, wie ich tatsächlich bin. Ich wäre nicht daran interessiert, ihm nur die Seiten zu zeigen, die er sehen will. GERADE bei meinem Partner will ich mich fallenlassen können, ohne mir selber den Mund verbieten zu müssen.
Wie Seawasp schreibt: mich NACKT zeigen.
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17.08.2006, 08:29Inaktiver User
AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue
Schon richtig, wie Du fühlst.
Aber wenn Dein Partner das Interesse für eine sexuelle Praktik nicht teilt, musst Du das ja nicht immer wieder ihm gegenüber ansprechen, oder?
Wenn mein Partner z.B. Bondage absolut nicht mag, muss ich ihm ja nicht sonntags nachmittags beim Kaffee die neusten Bilder in meinem Kopf präsentieren.
Mir macht´s nichts aus, das für mich allein zu geniessen.
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17.08.2006, 08:44
AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue
Hmm.. hier treffen 2 Ansprüche aufeinander..
...einerseits die heutzutage sehr verbreitete Anspruchshaltung alles ausleben zu wollen was an Fantasien im Kopf herum schwirrt
... andererseits die zutiefst menschliche innere Grenze.
Nun stellen sich doch die Fragen
... muss Mensch in der Tat alles ausleben?
... darf Mensch den Verzicht des anderen fordern?
... wo fängt die Selbstverwirklichung an und wo hört der Egoismus auf?
... bin ich nur dann in meiner Gesamtheit angenommen, wenn mein Partner alle Bereiche der Sexualität von mir annimmt?
Da gibt es sicherlich noch weitere mögliche Fragen.. Die hier sind mir nur gerade durch den Kopf geschossen.
Ich wünsche Euch einen schönen Tag
Spezial
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17.08.2006, 09:47
AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue
Hallo an alle,
ich hab mir nun euren wirklich interessanten Thread durchgelesen und bin so frei, auch mal meinen Senf dazu zu geben, weil dies ein Thema ist, was mich derzeit auch stark beschäftigt.
Erst mal kurz zu mir. Ich lebe in einer Partnerschaft, habe aber seit einiger Zeit einen guten Freund, mit dem ich gelegentlich auch Sex habe – wir leben sozusagen eine Freundschaft mit Sex. Dies sieht so aus, dass wir tolle Gespräche führen können, oft seitenlange Emails schreiben, in denen wir über die verschiedensten Dinge diskutieren, aber ab und an auch miteinander schlafen. Er lebt übrigens auch in einer Beziehung, die er niemals in Frage stellen würde.
Aus dieser Situation heraus haben wir natürlich oft darüber gesprochen, wieso sexuelle Untreue in unserer Gesellschaft so hoch bewertet wird, denn grundsätzlich ist doch den meisten klar, dass der Mensch an sich kein monogames Wesen ist. Sicherlich spielt in einem gewissen Maße Verlustangst eine große Rolle. Aber auch wenn mein Partner mir sexuell treu ist, kann ich doch niemals ausschließen, dass er sich anderweitig verliebt und mich dann verlässt. Wäre es dann nicht vielleicht sogar besser, wenn er mit dieser Frau die gewünschte Sexualität ausleben kann, um möglicherweise festzustellen, dass sie nicht die idealisierte Person ist, die er vorher in ihr gesehen hat?
Und ist Sex nicht letztendlich auch nur eine Art Zeit miteinander zu verbringen? Ist es für meinen Partner nicht eigentlich egal, wenn ich abends glücklich und zufrieden nach Hause in seine Arme komme, ob ich in den Stunden davor einfach nur mit einem Freund in der Kneipe gesessen und geredet oder ob wir Sex hatten? Solange die Partnerschaft für mich das Wichtigste ist und mein Partner nicht darunter leiden muss, weil ich möglicherweise keinen Sex mehr mit ihm will, sehe ich da doch gar kein so großes Problem. Und es gibt sicher schlimmerere und vor allem gefährlichere Hobbys, die man außerhalb der Beziehung mit anderen Menschen teilen kann, z.B. alle möglichen Extremsportarten.
Und weil wir schon bei diesem Thema sind, warum steigen Menschen auf den Mount Everest oder laufen quer durch die Antarktis etc.? Weil das „normale“ Leben so stark vom Alltag geprägt ist, dass man gelegentlich einfach mal einen gewissen Kick, einfach Abwechslung, Adrenalin braucht. Und ist es für den Partner nicht besser, wenn man dies durch (Safer) Sex mit anderen bekommt, als wenn man sich aus einem Flugzeug stürzt? Wenn man danach glücklich und voller Energie nach Hause kommt, profitiert der Partner doch auch davon, nur dass das Risiko, nicht mehr heil nach Hause zu kommen, bei einem Fallschirmsprung deutlich höher ist.
So, ich hoffe, meine Gedanken waren jetzt nicht zu wirr. Irgendwie ist das doch ein sehr komplexes Thema und man könnte eigentlich Bände darüber schreiben.
Liebe Grüße
LaRana
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17.08.2006, 09:49Inaktiver User
AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue
@LaRana: ich fühle ähnlich wie Du und finde Deine Gedanken nicht wirr.
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17.08.2006, 09:53
AW: wie es wirklich aussieht mit der Treue
@Larana
Ich finde das springenden Punkt nicht die Untreue an sich, sondern die Unehrlichkeit, die damit häufig verbunden ist.
Wie sieht das bei deiner Partnerschaft aus, weiss dein Freund davon?
KB


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