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    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Stimmt, es ist kein Kavaliersdelikt- es ist gar kein "Delikt".

    Ich finde, dass "die öffentliche Meinung" mein Privatleben überhaupt nichts angeht. Im Gegenteil - jeder soll vor seiner Türe kehren und gut ist.

    Wollen wir dahin, dass wir uns von dem, was "die Öffentlichkeit" für Anstand und Moral hält, abhängig machen? Soll jeder "Fremdgänger" geächtet werden? Warum? Was berührt das Fremdgehen alle anderen Menschen, außer dem Partner?
    YES Bravo!

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    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Es wird wohl keiner bestreiten, dass ein Seitensprung oder eine Affäre Verletzungen bei dem Partner hinterlassen kann. Jetzt aber den "Fremdgänger" zu ächten, ihn als den bösen Part darzustellen unterschlägt mir doch zu sehr die Paardynamik, die oftmals hinter diesem Handeln steckt. Mir ist das einfach zu sehr schwarz-weiß gedacht: hier das Opfer, da der Täter. So einfach ist das in vielen Fällen nicht. Zumindest nicht in solchen, wo Gefühle auch eine Rolle spielen.
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

    Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.

  3. Inaktiver User

    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Zitat Zitat von Syriana Beitrag anzeigen
    Ach so - jetzt habe ich bereits ein Problem - weil ich nicht alles glaube, was so gepostet wird... an "Fachartikeln" - na denn...
    Meine Güte, mach doch nicht immer gleich so ein Fass auf! Niemand hat gesagt, dass man dieses Artikel und mein post so bierernst nehmen muss. Und wie schön für dich, dass du noch IRGENDWO in einen HALBWEGS SERIÖSEN Artikel etwas zu deinen Ansichten passendes gefunden hast.

    Und wenn du mir jetzt noch erklären kannst, was das hier:

    Zitat Zitat von Syriana Beitrag anzeigen

    Ich beobachte übrigens gerade unter jüngeren Menschen, zB bei unseren viele Praktikanten, die ich zum Teil recht gut kennenlerne, die sind so Anfang bis Mitte 20, eher gegenteiliges. Nämlich den Wunsch nach einer festen Beziehung, relativ früh zusammen ziehen - und eher ein "konservatives" (nicht wertend gemeint) Leben wird angestrebt.
    mit diesem zu tun hat

    Zitat Zitat von Syriana Beitrag anzeigen


    Es wirkt auch authentisch. Die haben meist eine supergute Ausbildung (+ Sprachen, Auslandsaufenthalte) und sehr klare Vorstellungen von ihrem Leben.
    können wir wieder zur Tagesordung übergehen!

  4. Inaktiver User

    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Stimmt, es ist kein Kavaliersdelikt- es ist gar kein "Delikt".

    Ich finde, dass "die öffentliche Meinung" mein Privatleben überhaupt nichts angeht. Im Gegenteil - jeder soll vor seiner Türe kehren und gut ist.

    Wollen wir dahin, dass wir uns von dem, was "die Öffentlichkeit" für Anstand und Moral hält, abhängig machen? Soll jeder "Fremdgänger" geächtet werden? Warum? Was berührt das Fremdgehen alle anderen Menschen, außer dem Partner?
    *zustimm*

  5. Inaktiver User

    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Zitat Zitat von marilyn-74 Beitrag anzeigen
    Es wird wohl keiner bestreiten, dass ein Seitensprung oder eine Affäre Verletzungen bei dem Partner hinterlassen kann. Jetzt aber den "Fremdgänger" zu ächten, ihn als den bösen Part darzustellen unterschlägt mir doch zu sehr die Paardynamik, die oftmals hinter diesem Handeln steckt. Mir ist das einfach zu sehr schwarz-weiß gedacht: hier das Opfer, da der Täter. So einfach ist das in vielen Fällen nicht. Zumindest nicht in solchen, wo Gefühle auch eine Rolle spielen.
    *ebenfalls zustimm*

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    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    können wir wieder zur Tagesordung übergehen!
    *gähn*

    .. und nochmal extra erklärt für Dich:

    Im Gegensatz zu Ulyssa erlebe ich nicht die allgemeine "Verlotterung" (sorry, bot sich gerade so an ) im Bereich der partnerschaftlichen Sexualität, Massenvögeleien und permanente Untreue überall, sodern zum Teil gerade das Gegenteil - insbesondere bei jüngeren Menschen häufig den Wunsch nach Monogamie, Treue, Ehe (Haus, Gartenzaun..). Sie leben vermehrt (wieder) Werte wie: sexuelle Treue, Tugend, Fleiss. Vll auch gerade wegen dem überbordenden Angebot an vermeintlich überall zur Verfügung stehenden Sexualität - für sie ist diese wieder kostbarer geworden.

    .. war das jetzt so schwer zu verstehen - und was ist denn hier die "Tagesordnung"?

    Syriana
    ECSTACY
    Find ectasy within yourself.
    It is not out there.
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    "Heute: Das ist Dein Leben."
    Kurt Tucholsky

  7. Inaktiver User

    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    @syriana, volle zustimmung

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    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Es wird wohl keiner bestreiten, dass ein Seitensprung oder eine Affäre Verletzungen bei dem Partner hinterlassen kann. Jetzt aber den "Fremdgänger" zu ächten, ihn als den bösen Part darzustellen unterschlägt mir doch zu sehr die Paardynamik, die oftmals hinter diesem Handeln steckt. Mir ist das einfach zu sehr schwarz-weiß gedacht: hier das Opfer, da der Täter. So einfach ist das in vielen Fällen nicht. Zumindest nicht in solchen, wo Gefühle auch eine Rolle spielen.
    Ich glaube, ich sehe das dann aber doch ein wenig anders.

    Wer betrügt, trägt dafür jedenfalls zunächst einmal die Verantwortung. Punkt.

    Wenn man dann aber gemeinsam überlegt, warum und wie konnte es passieren und was will man ändern, damit es nicht wieder passiert, dann können und werden wohl auch solche Hintergründe eine Rolle spielen.

    Hier ist es übrigens ausgerechnet die Moral, die der Betrogenen einen Bärendienst erweist. Denn die Moral kennt ja eigentlich nur eine Ansage: trenn dich, schmeiße ihn raus.

    Was bedeutet das eigentlich? Die Moral schenkt dem Opfer zwar (ein oft nur geheucheltes) Mitleid, raubt und spricht ihm aber gleichzeitig die volle Handlungsfreiheit ab, denn vielleicht lässt es sich ja doch noch klären. Die Moral macht die Betrogene, als wäre das nicht schon schlimm genug, eben zusätzlich noch zum Trennungsopfer. War ja hier auch schon so ähnlich nachzulesen.

    Nur um nicht missverstanden zu werden: es kann sein, es lässt sich nicht klären. Es kann sein, es gibt keine Lösung und keine gemeinsame Zukunft. Dann bleibt nur die Trennung. Aber eben erst dann und eben nicht nur, weil eine zynische und irgendwie hämische Moral fragt, "Wie?? Du willst dich nicht sofort trennen? Mit so einem willst du womöglich zusammen bleiben?"
    Geändert von Kraaf (23.08.2012 um 14:53 Uhr)
    aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

  9. Inaktiver User

    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Syriana: man hätte aus deinem post, so wie du es formuliert hattest (*es wirkt auch authentisch. Die haben meist eine supergute Ausbildung (+ Sprachen, Auslandsaufenthalte) und sehr klare Vorstellungen von ihrem Leben*) heraus lesen können, dass du einen Zusammenhang zwischen Ausbildungsstand und Treue siehst. Das hätte erklärt, wieso ich KEIN Bedürfnis nach Seitensprüngen habe *loool*. Jetzt aber im Ernst, das hätte ich ein bisschen überheblich gefunden.

    Ich kann in meinem Umfeld auch keine Verlotterung feststellen. Deshlab hatte ich auch in meinem Beitrag Nr 21 schon geschrieben, dass der Eindruck, der eventuell auch durch die zahlreichen Fremdgehgeschichten hier in der Bri entstehen könnte (die Strangeröffnerin sprach das an) nicht identisch sein muss mit dem realen Leben.

    Mein Beitrag Nr 23 war dann eine scherzhafte Erklärung für die vielen Fremdgehgeschichten in der Bri und ich habe es nicht nachempfinden können, wieso du dermassen darauf abgefahren bist.

    So, ich denke, jetzt ist beiderseits alles geklärt, oder?

  10. User Info Menu

    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Syriana: man hätte aus deinem post, so wie du es formuliert hattest (*es wirkt auch authentisch. Die haben meist eine supergute Ausbildung (+ Sprachen, Auslandsaufenthalte) und sehr klare Vorstellungen von ihrem Leben*) heraus lesen können, dass du einen Zusammenhang zwischen Ausbildungsstand und Treue siehst. Das hätte erklärt, wieso ich KEIN Bedürfnis nach Seitensprüngen habe *loool*. Jetzt aber im Ernst, das hätte ich ein bisschen überheblich gefunden.
    Ach so... nein, das hatte ich nicht gemeint. Ich meinte eher, das ich nicht den Eindruck habe, die tun nur so. Sondern - für mein Gefühl - viele der jungen Leute möchten gerne monogam leben.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein Beitrag Nr 23 war dann eine scherzhafte Erklärung für die vielen Fremdgehgeschichten in der Bri und ich habe es nicht nachempfinden können, wieso du dermassen darauf abgefahren bist.
    So, ich denke, jetzt ist beiderseits alles geklärt, oder?
    Sorry - ich hatte da dann wohl das scherzhafte dabei übersehen...

    Syriana
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