Antworten
Seite 4 von 44 ErsteErste ... 2345614 ... LetzteLetzte
Ergebnis 31 bis 40 von 439
  1. User Info Menu

    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was du da heraus lesen bzw hinein interpretieren möchtest ist dein Problem.
    Ach so - jetzt habe ich bereits ein Problem - weil ich nicht alles glaube, was so gepostet wird... an "Fachartikeln" - na denn...
    ECSTACY
    Find ectasy within yourself.
    It is not out there.
    It is in your innermost flowering.
    The one you are looking for is you!


    "Heute: Das ist Dein Leben."
    Kurt Tucholsky

  2. User Info Menu

    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Zitat Zitat von lara1803 Beitrag anzeigen
    meine frage lautet hingegen eher, warum sich betrug soviele gefallen lassen?

    lara
    Was meinst du mit "gefallen lassen"?
    aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

  3. User Info Menu

    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht definiere man als Paar den Begriff zuerst einmal?! Und dann lasse man sich auf die Beziehung ein.

    In meiner Umgebung erlebe ich das nicht. Die Menschen mit denen wir uns so umgeben gehen nicht fremd, sind nie fremdgegangen und haben das wahrscheinlich auch nicht vor.

    Da kann man jetzt ja drüber diskutieren wieso das so ist - ich war immer der Meinung, man kann eine Beziehung die nicht mehr gut ist zuerst beenden bevor man sich Ersatz sucht.

    Und ich ging nie Beziehungen ein wo nicht alles gepaßt hat. UND: kennste einen kennste alle *lol* Warum also noch fremdgehen *kicher*
    hach ja, du nimmst mir die worte aus den fingern
    "Die Hoffnung ist das Übelste aller Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert"

    Friedrich Nietzsche

    "Wer nach allen Seiten hin offen ist, kann nicht ganz dicht sein"!

    "Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt"!

  4. User Info Menu

    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Zitat Zitat von Kraaf Beitrag anzeigen
    Was meinst du mit "gefallen lassen"?
    sie tun nichts dagegen, machen augen und ohren zu und stellen sich taub, hauptsache niemand erfährt davon und sie können ihr leben weiterführen wie bisher, gelitten wird innerlich, geändert nichts.
    "Die Hoffnung ist das Übelste aller Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert"

    Friedrich Nietzsche

    "Wer nach allen Seiten hin offen ist, kann nicht ganz dicht sein"!

    "Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt"!

  5. User Info Menu

    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Zitat Zitat von LizzyBorden Beitrag anzeigen
    Ich denke, daß sexuelle Monogamie für die allerwenigstens Menschen von innen heraus kommt.
    Sie ist in den allermeisten gesellschaftlich als Norm vorgegeben und wird in die Köpfe der Menschen als "gut" und "richtig" hineinmanipuliert.

    .
    bei mir kommt sexuelle monogamie tatsächlich von innen heraus, meine mutter war eine notorische fremdgängerin, die mehrere partner gleichzeitig hatte, wie die litten erfuhr ich dann selber durch telefone oder durch telefone der jeweiligen frauen.
    meine mutter propagierte fremdgehen direkt egal welche "leichen" sie hinterliess. aber wehe es war mal umgekehrt, da wurde mit 2-erlei mass gerechnet.

    nein, für mich ist das wirklich von innen heraus. ich habe zuviel leid diesbezüglich gehört und gesehen.
    "Die Hoffnung ist das Übelste aller Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert"

    Friedrich Nietzsche

    "Wer nach allen Seiten hin offen ist, kann nicht ganz dicht sein"!

    "Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt"!

  6. User Info Menu

    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Zitat Zitat von LizzyBorden
    Ich denke, daß sexuelle Monogamie für die allerwenigstens Menschen von innen heraus kommt.
    Sie ist in den allermeisten gesellschaftlich als Norm vorgegeben und wird in die Köpfe der Menschen als "gut" und "richtig" hineinmanipuliert.
    Okay, wobei man sicherlich noch einen Unterschied zwischen Monogamie und Treue bzw. Untreue machen sollte. In dem Wort Untreue ist ist ja noch ein Betrug enthalten, d. h. jemanden zu hintergehen, es heimlich zu machen, etc. Das finde ich an der Sache eigentlich das Derbste. Weil mir damit die Entscheidung verwehrt wird, ob ich so leben will.

    Zitat Zitat von Kraaf
    Trotzdem, Gegenfrage: wie sollte die Gesellschaft es aus deiner Sicht also stattdessen handhaben? Verdammung? Verbannung? Steinigung?
    Ich finde der Betrug an sich, das Lügen und die Heimlichkeit sollten viel stärker verachtet werden. Also nicht als Kavaliersdelikt angesehen werden und lächelnd drüber weggeschaut werden. Die öffentliche Meinung hat definitiv einen starken Einfluss auf das Gewissen der Menschen, wir sind eben Herdentiere. Wenn die öffentliche Meinung dahin geht, dass es ja nicht so wild ist, dann werden das immer mehr Menschen auch so sehen.

    Ich habe den Eindruck, das war früher nicht so. Wenn jemand fremd ging und es kam heraus, wurde er zumindest schief angeschaut. Und derjenige schämt sich dann schon. Naja...ich finde das ehrlich gesagt gut so. Für mich ist es ein Vergehen wie Diebstahl oder wie Steuerhinterziehung, etc, nur halt im emotionalen Bereich. Und für mich gehört es auf irgendeine Art bestraft. Aber das passiert irgendwie nicht mehr, nichtmal mehr durch Verachtung durch andere.

    Man sieht ja auch an den Antworten hier, dass einige es überhaupt nicht als "Verbrechen" (mir fällt grad kein passenderes Wort ein) sehen, sondern als ganz normal, menschlich, natürlich. Genau diese Einstellung meine ich.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wie gehe ich denn in Grüppchen fremd? *g*
    Na dass beispielsweise eine Horde vergebene Männer zusammen einen Ausflug machen und der wird dann mit einem Puffbesuch beendet. So etwas gibt es echt und die schämen sich auch untereinander nicht, verstehst du? Mein Freund hat mal von einem Junggesellenabschied in den USA erzählt, da waren eben auch Arbeitskollegen (!) eingeladen. Und es kamen dann zwei Mädchen, die sich auszogen, gegenseitig miteinander Sex hatten und dann auch sehr intim mit den Männern wurden (also die Männer durften sozusagen die Damen oral verwöhnen). Äh also...ich hätte den Bräutigam wohl nicht mehr heiraten wollen als Braut. Aber die wusste natürlich nix davon. Ich finde das derartig schockierend, während mein Freund einfach nur gegrinst hat. Ich habe ihn dann gefragt, wie er das finden würde, wenn ich zum Menstrip ginge und der Kerl würde mir dann seinen Dödel in den Mund schieben...(Tschuldigung für diese Wortwahl).
    Boar neeeee.

    Zitat Zitat von Syriana
    Joh mei... wenn Du das Leben, die Menschen, nicht so nehmen kannst, wie sie sind.. "davon" (von der bösen Äh-Bäh-Untreue..) nichts wissen willst, also dass sie überhaupt exisitiert -ja, da wäre Einsiedelei sicher eine Alternative
    Na, das ist ja schon etwas lax formuliert. Ich möchte einfach nicht von einem Mann angefasst werden, der das gleichzeitig noch mit jemand anders tut. Mir graut es davor. Aber die größte Angst habe ich eigentlich davor, es nicht zu bemerken. Und die ganze Zeit dann unwissend vor mich hin zu leben, mich dem Mann hinzugeben. Mich ekelt diese Vorstellung irgendwie. Wenn ich wüsste, er sagt es und ich kann dann gehen, wenn ich da sicher wäre, dann würde ich mir keine Sorgen machen. Die Unehrlichkeit ist das größere Problem.

    Meine Treue kommt auch von innen heraus. Sex ist dazu viel zu bedeutsam. Allerdings muss ich sagen, dass ich Sex und Gefühle auch absolut nicht trennen kann. Ich habe in meiner Singlezeit auch ein oder zwei mal Sex gehabt, ohne was für den Mann zu empfinden, wollte es halt probieren. Und ich muss sagen, dass ich jedes dieser Erlebnisse bereue und es mich auch irgendwie anwidert im Nachhinein. Als hätte ich was hergegeben, was der andere nicht verdient hatte. Komisches Gefühl, muss ich nicht mehr haben. Und wenn ich dann noch in einer Beziehung bin und jemanden damit betrüge...nee, ich kann das absolut nicht nachvollziehen.

    Die Uly

  7. User Info Menu

    Grinsen AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Ich beobachte übrigens gerade unter jüngeren Menschen, zB bei unseren viele Praktikanten, die ich zum Teil recht gut kennenlerne, die sind so Anfang bis Mitte 20, eher gegenteiliges. Nämlich den Wunsch nach einer festen Beziehung, relativ früh zusammen ziehen - und eher ein "konservatives" (nicht wertend gemeint) Leben wird angestrebt.

    Es wirkt auch authentisch. Die haben meist eine supergute Ausbildung (+ Sprachen, Auslandsaufenthalte) und sehr klare Vorstellungen von ihrem Leben.

    Viele haben bereits einen Partner - ob der es nun bleibt, weiß man natürlich nicht - und Treue steht sehr hoch im Kurs. Manchmal erscheinen mir einige sogar fast etwas zu brav, zu angepasst.

    Irgendwo in einer - halbwegs seriösen Studie las ich mal so was wie das es letztlich unter 3% aller Menschen sind, die in Beziehungen (ob Ehe oder nicht) fremd gehen. Bei den immer wieder erwähnten "50%" zählt natürlich auch jemand rein, der beispielsweise ein einziges mal in 40 Ehejahren einen Seitensprung hatte. Die Zahl ist also relativ. Nicht die Hälfte aller Bundesbürger tummelt sich ständig in anderen Betten.

    Syriana
    ECSTACY
    Find ectasy within yourself.
    It is not out there.
    It is in your innermost flowering.
    The one you are looking for is you!


    "Heute: Das ist Dein Leben."
    Kurt Tucholsky

  8. User Info Menu

    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Lara, jeder tickt doch anders und das sind deine leidvollen Erfahrungen mit dem Thema.
    Solange beide Partner sich einig sind und keinem Schaden zugefügt wird ist doch egal wie das Konstrukt aussieht. Es ist eine individuelle Sache. Leiden muss erst einer wenn man sich eben nicht einig ist.

    Und gefallen lassen muss man sich gar nichts in einer Beziehung. Da steckt doch jeder seine Grenzen ab und das gilt für alle Bereiche: der eine sagt, wenn du fremdgehst dann wars das. Der nächste sieht das nicht so eng, schiesst den anderen aber in den Wind wegen ganz anderen Gründen.

    Ich finde einfach so totalietäre Aussagen immer befremdlich. Mein Exfreund hat mir auch damit "gedroht" dass er ein Fremdgehen das Ende wäre. So kams dann auch. Als hätte er die bösen Geister in mir wachgerufen. Wenn man das so dermasen zum Thema macht, dann vermittelt man dem anderen ja schon von vorneherein dass man ihm nicht Vertraut. Bei meinem jetzigen Partner haben wir die Sache einmal geklärt und gut war.
    Das ich meinen Ex betrogen habe war fast wie eine Trotzreaktion weil mir seine Haltung total auf den Keks ging. Ich hatte mich damals fremdverliebt und versuchte alles um unsere Beziehung zu retten, wollte mit ihm reden. Konnte ich aber nicht wirklich, da er ja diese verdammt sture Haltung hatte. Ich konnte darum nicht offen zu ihm sein. Und dann bin ich schliesslich und endlich mit dem anderen in die Kiste gehüpft und habe die Beziehung zu meinem Ex beendet.
    Soll alles keine entschuldigung sein aber es war sehr befremdlich für mich dass ich mit ihm offen sein wollte, aber nur auf taube Ohren gestossen bin. Das übliche Schwarz-Weiss denken.

  9. User Info Menu

    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Ich finde der Betrug an sich, das Lügen und die Heimlichkeit sollten viel stärker verachtet werden. Also nicht als Kavaliersdelikt angesehen werden und lächelnd drüber weggeschaut werden. Die öffentliche Meinung hat definitiv einen starken Einfluss auf das Gewissen der Menschen, wir sind eben Herdentiere. Wenn die öffentliche Meinung dahin geht, dass es ja nicht so wild ist, dann werden das immer mehr Menschen auch so sehen.
    Stimmt, es ist kein Kavaliersdelikt- es ist gar kein "Delikt".

    Ich finde, dass "die öffentliche Meinung" mein Privatleben überhaupt nichts angeht. Im Gegenteil - jeder soll vor seiner Türe kehren und gut ist.

    Wollen wir dahin, dass wir uns von dem, was "die Öffentlichkeit" für Anstand und Moral hält, abhängig machen? Soll jeder "Fremdgänger" geächtet werden? Warum? Was berührt das Fremdgehen alle anderen Menschen, außer dem Partner?
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  10. User Info Menu

    AW: Ist Untreue zur Normalität geworden - oder war sie es schon immer?

    Man sieht ja auch an den Antworten hier, dass einige es überhaupt nicht als "Verbrechen" (mir fällt grad kein passenderes Wort ein) sehen, sondern als ganz normal, menschlich, natürlich. Genau diese Einstellung meine ich.

    Es liegend doch Welten zw "Verbrechen" und "normal".
    Ich finde Betrug und Fremdgehen auch nicht gut.
    Trotzdem ist es menschlich und kann passieren.

    Deine Beispiele mit dem geplanten Ausflug in den Puff sind doch nochmal was ganz anderes als wenn man sich in einen anderen verguckt und bei Gelegenheit einen Ausrutscher hat, den man dann bereut.
    Bei Betrug und Fremdgehen gibt es doch auch 100 Abstufungen.

    Ich könnte meinem Partner einen einmaligen Ausrutscher verzeihen (da ich eben selber auch etwas anfällig bin). Monatelangen Betrug (also eine Affäre nebenher) oder ganz konkretes Suche im Internet, sozusagen geplantes fremdgehen, dagegen nicht.

    Nur zu Info: nein, ich habe meinen jetzigen Parnter noch nie betrogen und bin seit 7 Jahren mit ihm zusammen (nur im Falle das mich hier jemand total missversteht und zur notorischen Betrügerfraktion schiebt)

Antworten
Seite 4 von 44 ErsteErste ... 2345614 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •