Jau, Al, ich frag mich inzwischen auch, was ich hier eigentlich mache.Gibts Neuigkeiten, klär uns auf oder frag nach, wir sind schließlich auch nur neugierige Weibsbiler, wozu treib ich mich hier rum, anstatt fleißig zu arbeiten?![]()
Aber gestern hat mich der Tag mit diesem Thema immerhin zu einer unverrückbaren eigenen Meinung geführt. Immerhin!
Ich habe kurz mit ihr telefoniert. Sie hört nix, bisher keine Reaktion.
Immerhin: Sollte der Brief von ihm abgefangen worden sein, will sie ihn nicht nochmal schreiben. Sie sagt, sie hätte für sich jetzt durch diese Hauruck-Aktion klargekriegt, dass sie so nicht weitermachen will. Das wäre ihr jetzt ganz klar.
Den Strang hier hat sie "überflogen" und meint "die Argumente kenne ich alle schon".
Klar: Der Brief ist ja nun nicht mehr aufhaltbar und insofern nützt es nicht viel, sich im Nachhinein klarzumachen, dass es vielleicht einen anderen Weg gegeben hätte. Was die Frau sehr deutlich sagt: Sie will nicht mehr verheimlicht werden. Das ist ihre Forderung - und das wohl schon seit längerem inklusive vorheriger Botschaft an den Mann "wenn du es nicht machst, tue ich es". Sie sieht die Beziehung zu dem Mann als etwas Ernsthaftes und will das durchziehen.
Wenn ich mehr weiß, informiere ich euch.![]()
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Thema: Die Ehefrau aufklären?
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20.07.2006, 13:39Inaktiver User
Re: Die Ehefrau aufklären?
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20.07.2006, 13:48Inaktiver User
Re: Die Ehefrau aufklären?
Hallo Zaza,
sorry, deine Antworten sind mir meist zu lang
und zusehr im Dialog mit Seawasp.
Aber dazu möchte ich noch etwas sagen
Von wem ist Bewegung gewünscht?Was spricht gegen erwünschte Bewegung in der Sache?
Von der Geliebten ist Bewegung erwünscht.
Von dem Mann ist offenbar keine direkte Bewegung erwünscht, wenn ja, dann nur "theoretisch", er lässt es sich abnehmen. Wenn er Bewegung wünschen würde, könnte er was tun.
Ob von der Ehefrau Bewegung gewünscht wird, weiß kein Mensch. Es geht wohl im Kern um die Frage, ob man das Recht hat, jemanden, der (ich überspitz es jetzt mal) durchaus bewegungslos verharrend sein Leben in einer halbgehangenen Beziehung weiterleben würde (aus welchen Gründen auch immer) aufscheuchen darf und mit der bitteren Wahrheit konfrontieren.
Dass es Frauen gibt, die alles wissen wollten als Ehefrauen - unbestritten. Ich denke mal, du und ich gehören dazu. Die Frage ist also: Haben wir deshalb "mehr Recht", weil wir mit einer Lüge nicht leben könnten? Ist unsere Lebenshaltung "besser" und rechtfertigt damit, anderen auch "anempfohlen" zu werden?
Andere Frauen können (und wollen vielleicht sogar) mit einer Lüge leben. Der Grund ist dann vielleicht gerade, dass sie eben NICHT den Konflikt austragen können (oder wollen?). Deshalb finde ich es so "pädagogisierend".
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20.07.2006, 13:53Inaktiver User
Re: Die Ehefrau aufklären?
Moment, auf die nicht-sexuell-monogamen Beziehungen habe ich mich nicht explizit bezogen.by the way: habe selten zuvor so´n unreflektierten Unfug gelesen!
Oh, ich stehe nach wie vor zu meiner Aussage, dass es untreue Ehemänner nur deshalb geben kann, weil es Frauen gibt, die als Geliebte zur Verfügung stehen.
Aladin und Gyldensternchen gehen von anderen Beziehungen aus als ich, nämlich von ABGESPROCHEN nicht monogamen. Von denen ist hier aber irgendwie gar nicht die Rede, sonst würden Blümchen und Briefchen und so doch ins Leere laufen müssen.
Prijon
Logisch ist, dass der Mann nur fremdgehen kann, wenn es irgendwo auf dem Planeten eine Frau gibt, die er begatten "darf".
Dabei wurde ausser Acht gelassen, dass die Frau vielleicht gar nicht weiss, dass der Mann gebunden ist.
Oder, dass er mit einem Mann fremdgeht, weil er bisexuell ist.
Ja, so was gibt´s auch - und das nicht so selten.
Es ist für mich völlig absurd die Geliebten (oder auch Prostituierte) für das Fremdgehen von Ehemännern verantwortlich zu machen - das ist unreflektiert.
Das Thema ist komplexer!
Oder wolltest Du alle unverheirateten Vaginas der Welt zugipsen?
...damit die Männer nicht zum fremgehen verführt werden - ist doch albern.
Auf der anderen Seite kann ich die aber-er-wollte-sich-doch-trennen-Leier auch nicht mehr hören.
Mädels: Reihenfolge einhalten lassen! Sonst wird das in den seltensten Fällen was.
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20.07.2006, 13:54
Re: Die Ehefrau aufklären?
Ich als Ehefrau würde es auch wissen wollen, aber ganz sicher nicht auf diese Art und Weise! Es ist nicht Baustelle der Geliebten, sonder die des Mannes. Und der hat das eben zu regeln.Dass es Frauen gibt, die alles wissen wollten als Ehefrauen - unbestritten. Ich denke mal, du und ich gehören dazu. Die Frage ist also: Haben wir deshalb "mehr Recht", weil wir mit einer Lüge nicht leben könnten? Ist unsere Lebenshaltung "besser" und rechtfertigt damit, anderen auch "anempfohlen" zu werden?
Andere Frauen können (und wollen vielleicht sogar) mit einer Lüge leben. Der Grund ist dann vielleicht gerade, dass sie eben NICHT den Konflikt austragen können (oder wollen?). Deshalb finde ich es so "pädagogisierend".
Gruß Serina
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20.07.2006, 14:01Inaktiver User
Re: Die Ehefrau aufklären?
Gyldensternchen!Oder wolltest Du alle unverheirateten Vaginas der Welt zugipsen?
Finden die Männer dann nicht ein Schlupfloch in unzugegipsten verheirateten Vaginas der Nachbarinnen?
Die Alternative wären eine Art Keuschheitsgürtel für die Männer.
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20.07.2006, 14:05Inaktiver User
Re: Die Ehefrau aufklären?
So sehe ich das auch, Serina!Es ist nicht Baustelle der Geliebten, sonder die des Mannes. Und der hat das eben zu regeln.
[Blöder Witz]Und wenn es sich um so eine Flasche von Bauarbeiter handelt, dann wird das zwischen den Frauen geregelt - nennt man das dann Frauensolidarität oder Matriarchat? [/Blöder Witz]
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20.07.2006, 14:07Inaktiver User
Re: Die Ehefrau aufklären?
Merci Zitrone,
meine Neugier ist (vorerst
) befriedigt!
Ich billige nicht ihre Handlung, aber ich kann sie verstehen. Nur, wenn sie es nüchtern betrachtet, ist es der Mann nicht wert, weil er sich nicht von sich aus zu ihr bekennt. Dafür gibts keine Unterlassungsgründe. Es sei denn den einen: er liebt seine Frau mehr als deine Freundin!
An ihrer Stelle würde ich das Weite Suche.
Aber das wird sie alles selber wissen...
Hitzegruß
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20.07.2006, 14:09Inaktiver User
Re: Die Ehefrau aufklären?
Du hast mich zu 100% verstanden - manche Männer würden dann eben wahlweise mit den Schafen aus von der Nachbarweide oder dem nächsten Astloch p*****.Gyldensternchen!Oder wolltest Du alle unverheirateten Vaginas der Welt zugipsen?
Finden die Männer dann nicht ein Schlupfloch in unzugegipsten verheirateten Vaginas der Nachbarinnen?
Die Alternative wären eine Art Keuschheitsgürtel für die Männer.
These:
Die meisten Frauen sollten doch so vernünfitg sein, verheiratete oder gebundene Männer nicht als erste Wahl zu bevorzugen, oder?
Oder bin ich naiv und es gibt Frauen, die dringend verheiratete Männer wollen.
Ich hoffe doch mal, dass die in der Minderheit sind.
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20.07.2006, 14:11
Re: Die Ehefrau aufklären?
Dann lies doch die kürzeren - da stehen auch die Antworten auf Deine Fragen unten drin!Hallo Zaza,
sorry, deine Antworten sind mir meist zu lang
und zusehr im Dialog mit Seawasp.

Zitronenmond,Aber dazu möchte ich noch etwas sagen
Von wem ist Bewegung gewünscht?Was spricht gegen erwünschte Bewegung in der Sache?
Von der Geliebten ist Bewegung erwünscht.
Von dem Mann ist offenbar keine direkte Bewegung erwünscht, wenn ja, dann nur "theoretisch", er lässt es sich abnehmen. Wenn er Bewegung wünschen würde, könnte er was tun.
Ob von der Ehefrau Bewegung gewünscht wird, weiß kein Mensch. Es geht wohl im Kern um die Frage, ob man das Recht hat, jemanden, der (ich überspitz es jetzt mal) durchaus bewegungslos verharrend sein Leben in einer halbgehangenen Beziehung weiterleben würde (aus welchen Gründen auch immer) aufscheuchen darf und mit der bitteren Wahrheit konfrontieren.
Dass es Frauen gibt, die alles wissen wollten als Ehefrauen - unbestritten. Ich denke mal, du und ich gehören dazu. Die Frage ist also: Haben wir deshalb "mehr Recht", weil wir mit einer Lüge nicht leben könnten? Ist unsere Lebenshaltung "besser" und rechtfertigt damit, anderen auch "anempfohlen" zu werden?
Andere Frauen können (und wollen vielleicht sogar) mit einer Lüge leben. Der Grund ist dann vielleicht gerade, dass sie eben NICHT den Konflikt austragen können (oder wollen?). Deshalb finde ich es so "pädagogisierend".
unbestritten, dass jede/r für sich selbst entscheiden muss/kann/soll, ob er/sie bestimmte Dinge wissen will oder nicht!
Ich habe in diesem Thread MEINE persönlichen Ansichten und Standpunte dargelegt - und erhebe ganz sicher nicht den Anspruch auf Allgemeingültigkeit!
Warum jemand bestimmte Dinge lieber NICHT wissen will ... da gibt es die unterschiedlichsten Gründe!
Einer davon könnte u. a. sein, dass "Wissen" bestimmte Konsequenzen nach sich zieht, manchmal auch bestimmte Entscheidungen, die ein Mensch manchmal ganz einfach nicht treffen und tragen kann - oder auch nicht will!
Was auch immer und wie auch immer man es drehen und wenden will und welcher Ansicht über "Rechte" oder "Nicht-Rechte" der einzelnen Beteiligten man auch sein mag:
Jede/r der Beteiligten ist letztendlich für sich selbst und seine Entscheidungen verantwortlich - und wenn eine Geliebte irgendwann für sich bestimmte Konsequenzen zieht ... dann ist das sehr wohl IHR Recht und m. E. legal!
Der Geliebte und seine Ehefrau sind genauso frei in ihren Entscheidungen!
So eine Aktion wie die Deiner Freundin wirkt sich als "Katalysator", als "Prozess-Beschleuniger" aus, der letztendlich nichts anderes bewirkt, als eine SOWIESO ANSTEHENDE Entscheidung zeitlich voranzutreiben!
Das kann man finden wie man will - Fakt ist, dass uns allen nur eine begrenzte Zeit in diesem Leben zur Verfügung steht, und warum sollte jemand - hier Deine Freundin! - seine kostbare Lebenszeit damit verplempern, auf die Entscheidungen ANDERER zu warten und IHR Leben allein vom Tempo ANDERER abhängig machen?
Warum sollte Deine Freundin darauf warten, bis es ihrem Lover und seiner Ehefrau IRGENDWANN - oder auch nie! - einmal einfällt ihre Beziehung "zu klären"?
SIE möchte JETZT wissen, ob es für sie und ihren Lover eine gemeinsame Zukunft gibt oder nicht - und nicht evt. in 5 Jahren erfahren " ... ach nee ... lieber doch nicht!"
Daher finde ich solche "Katalysator-Aktionen" nach wie vor - im Sinne ALLER Beteiligten! - sehr sinnvoll und begrüssenswert!
Zaza
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20.07.2006, 14:18Inaktiver User
Re: Die Ehefrau aufklären?
Zaza,Sicher gibt es die "Frage der Betrachtungsweise" - aber es gibt auch die Fälle, wo ganz bewusst gelogen, hintergangen und betrogen wird, alle (berechtigten!) Misstrauensäusserungen der Ehefrau als "Paranoia" tituliert werden und man(n) höchstens noch mehr darauf bedacht ist, sämtliche "Vorsichtsamssnahmen" NOCH penibler einzuhalten, um sich nicht erwischen zu lassen!
Das kannst Du nun sehen wie Du willst - solche Fälle gibt es!
das Thema wurde hier schon sehr häufig diskutiert - Du versuchst imho, die Eigenverantwortung auszuklammern. Fakt ist aber, dass, wenn ich ein schlechtes Bauchgefühl habe, dieses aber nicht ernst genug nehme, und mir mein Bauchgrummeln wiederholt "ausreden" lasse, ich tatsächlich Anteil daran habe, dass es jemandem fortgesetzt gelingt, mich zu belügen.
Das sind sie für mich auch nicht. Dennoch würde ich andere Wege gehen - beispielsweise eher mit dem "Betrüger" sprechen und ihm Gelegenheit geben, die Sache selbst in Ordnung zu bringen, als mich als Aufklärer einzuschalten, und im Gegensatz zu Dir würde ich auch nicht von anderen erwarten, mich "aufzuklären" - ich denke, dass ich mein Privatleben auch ohne Intervention von Dritten ganz gut regeln kann.Das läuft unter dem Begriff "Freundschaft" und "Loyalität"! - Für mich persönlich keine leeren Worte!
Ich habe DEUTLICH geschrieben, dass zu dieser Beziehungsarbeit BEIDE Partner gehören. Ist nur einer dazu bereit, führt das letztlich zu nichts, daher verstehe ich Deine Emphase diesbezüglich nicht - ich hatte doch bereits geschrieben, dass das Paar GEMEINSAM arbeiten wollen muss, wozu also jetzt noch einmal die Betonung, dass dazu zwei gehören?Nur ... zu so etwas gehören IMMER ZWEI!
Was empfiehlst DU - Deine obigen Worte berücksichtigend! - dem "Fremdgeher", wie ihn z. B. Korsar beschreibt?
Darüber hinaus spreche ich keine Empfehlungen aus - jeder findet seinen Umgang mit dem Thema selbst, wichtig ist nur, dass das Paar INTERN einen lebbaren Konsens findet. Korsar oder die von ihm zitierten Menschen haben offenbar eine andere Haltung in Bezug auf Ausschliesslichkeit. Ausschliesslichkeit IST ein schwieriges Thema, weil es schmerzhaft ist zu erkennen, dass Menschen komplexe Wesen sind, und zeitgleich mehr als einen Menschen lieben können. Das passt nicht zum romantisierten "bis dass der Tod..", das die meisten Menschen als gegebenen Treueansatz voraussetzen, ohne jemals offen darüber diskutiert und echte Vereinbarungen miteinander getroffen zu haben. Manche lösen dieses Dilemma "Gefühle / Treue und Ausschliesslichkeit" über Affären, andere haben offene Beziehungen, wieder andere - dazu gehöre ich - verlangen von sich selbst, im Fall des Falles Entscheidungen zu treffen, ohne deshalb aber die Gefühle zu verleugnen. Wichtig finde ich dabei nur, dass ein Paar intern sich einig über das Thema ist. Ein Treuebruch kann Anlass sein, dieses Thema miteinander zu klären.
Darüber hinaus kann ich mit Deinen "Einsätzern" wenig anfangen - einerseits ist es Dir zuviel Text und unübersichtlich, andererseits verstehst Du meine Argumentation nicht, oder findest sie widersprüchlich, auf der einen Seite kritisierst Du mangelnde Praxis, auf der anderen Seite ist es nicht Recht, wenn jemand deutlich macht, dass er praktische Erfahrungen hat, weil Du Dich damit ausgeklammert fühlst - all das darüber hinaus, ohne dass Du wirklich schlüssig Deine eigene Position über ein stures Beharren auf Deinem Standpunkt hinaus argumentativ untermauern würdest - das ist mir ein bisschen zu dünn, vor allem angesichts der Tatsache, dass hier eine Menge user die Dinge für sich ganz anders betrachten.
Du handhabst es für Dich anders, als ich es tun würde und für richtig halte. Und damit: salve.
Grüssle
Seawasp


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