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  1. Inaktiver User

    Re: Die Ehefrau aufklären?

    Ich halte auch die Einmischung von Freunden für fragwürdig, jedenfalls dann, wenn es sich um eine "Aufklärungsaktion" handelt. Wenn man als Freund nicht die Hände still halten kann, dann gibt es andere Möglichkeiten, für Bewegung zu sorgen, beispielsweise indem man den betrügenden Partner dazu animiert, aktiv zu werden.

    Meine Schulfreundin heiratete mit 18 Jahren. Sie vögelte wie wild durch die Gegend und ich war ihr Alibi. Ihrem Mann sagte sie, sie sei mit mir verabredet. Sie schrieb an ihrem Geliebten Gedichte, die wir abends an einem Ort brachten, wo er sie finden konnte. Des öfteren habe ich sie ins Gebet genommen, ihre Situation zu klären (Einnahme von Antidepressivum, Migräneanfälle, plötzliches Umkippen und und und). Mir gegenüber war sie unzuverlässig, Verabredungen und Einladungen zu meinem Geburtstag wurden nicht abgesagt, sie kam einfach nicht, Entschuldigungen kamen auch nicht. Ich bin immer auf sie zugegangen, von ihr kam nichts, kein Telefon von ihrer Seite aus, nichts.

    Eines Tages war das Maß voll und ich sagte ihr, wenn sie nichts ändert werde ich ihrem Mann von ihrer Fremdgeherei erzählen. Ich habe nichts gesagt, weil mich ihre Ehe nichts angeht, weil meine Motivation aus den ständigen Verletzungen ihrerseits hervorging und ich hatte nicht den Eindruck, dass es ihrem Mann schlecht ging. Es gab dann mal ein Gespräch zwischen uns, aus dem ich entnehmen konnte, dass sie alles nimmt, was sie bekommen kann auch bei meinem Freund hätte sie nicht halt gemacht. Seitdem haben sich unsere Wege getrennt.

    Sie ist heute 52 Jahre alt, sind heute noch verheiratet, die Silberhochzeit war schon und sie haben 2 erwachsene Kinder. Vor einiger Zeit traf ich sie und sie ließ eine Bemerkung los: Man wird mit dem Alter ruhiger. Na dann war doch alles zu etwas nutze.

    Ich kann nicht sagen, ob ich heute auch schweigen würde. Ich denke, wenn ich merke, dass ein Partner/-in etwas von Fremdgeherei ahnt oder wenn ich merke, es geht ihm/ihr in der Beziehung nicht gut da würde der gute alte Zaunpfahl als Wink dienen. Wenn ich aber merke, der andere hat keine Ahnung, ich würde meinen Mund halten.

  2. Inaktiver User

    Re: Die Ehefrau aufklären?

    Verheiratete Männer kommen mir nicht ins Haus. Sie können mir erzählen was sie wollen, die Geschichten kenne ich alle, sie sollen nach Hause gehen, sich trennen, dann können sie sich bei mir wieder melden und sehen wir weiter.

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    Re: Die Ehefrau aufklären?


    Meine Schulfreundin heiratete mit 18 Jahren. Sie vögelte wie wild durch die Gegend und ich war ihr Alibi. Ihrem Mann sagte sie, sie sei mit mir verabredet. Sie schrieb an ihrem Geliebten Gedichte, die wir abends an einem Ort brachten, wo er sie finden konnte. Des öfteren habe ich sie ins Gebet genommen, ihre Situation zu klären (Einnahme von Antidepressivum, Migräneanfälle, plötzliches Umkippen und und und). Mir gegenüber war sie unzuverlässig, Verabredungen und Einladungen zu meinem Geburtstag wurden nicht abgesagt, sie kam einfach nicht, Entschuldigungen kamen auch nicht. Ich bin immer auf sie zugegangen, von ihr kam nichts, kein Telefon von ihrer Seite aus, nichts.

    Eines Tages war das Maß voll und ich sagte ihr, wenn sie nichts ändert werde ich ihrem Mann von ihrer Fremdgeherei erzählen.
    Nicht ändern in Bezug auf das Rumvögeln oder in Bezug auf ihr damaliges Verhalten Dir gegenüber?
    Das kommt irgendwie nicht so klar rüber.

  4. Inaktiver User

    Re: Die Ehefrau aufklären?


    - es gäbe keine Geliebten, wenn es keine untreuen Ehemänner gäbe.
    - es gäbe keine untreuen Ehemänner, wenn es keine Frauen gäbe, die als Geliebte zur Verfügung stünden.

    Das eine bedingt das andere. Ist völlig logisch, oder?!
    das ist logisch nicht korrekt, denn es fehlen eine Menge weiterer Prämissen. Z.B. die, dass dauerhafte Monogamie von Anfang an von beiden Seiten als Treue definiert wird und dass diese Art von Treue vereinbart ist.
    Da stimme ich Aladin zu.
    by the way: habe selten zuvor so´n unreflektierten Unfug gelesen!

  5. Inaktiver User

    Re: Die Ehefrau aufklären?


    Meine Schulfreundin heiratete mit 18 Jahren. Sie vögelte wie wild durch die Gegend und ich war ihr Alibi. Ihrem Mann sagte sie, sie sei mit mir verabredet. Sie schrieb an ihrem Geliebten Gedichte, die wir abends an einem Ort brachten, wo er sie finden konnte. Des öfteren habe ich sie ins Gebet genommen, ihre Situation zu klären (Einnahme von Antidepressivum, Migräneanfälle, plötzliches Umkippen und und und). Mir gegenüber war sie unzuverlässig, Verabredungen und Einladungen zu meinem Geburtstag wurden nicht abgesagt, sie kam einfach nicht, Entschuldigungen kamen auch nicht. Ich bin immer auf sie zugegangen, von ihr kam nichts, kein Telefon von ihrer Seite aus, nichts.

    Eines Tages war das Maß voll und ich sagte ihr, wenn sie nichts ändert werde ich ihrem Mann von ihrer Fremdgeherei erzählen.
    Nicht ändern in Bezug auf das Rumvögeln oder in Bezug auf ihr damaliges Verhalten Dir gegenüber?
    Das kommt irgendwie nicht so klar rüber.
    In Bezug auf ihr ganzes Leben, Krankheiten, Medikamente, rumvögeln und ihr Verhalten mir und insbesondere ihrem Mann gegenüber, alles hing zusammen.

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    Re: Die Ehefrau aufklären?

    by the way: habe selten zuvor so´n unreflektierten Unfug gelesen!

    Oh, ich stehe nach wie vor zu meiner Aussage, dass es untreue Ehemänner nur deshalb geben kann, weil es Frauen gibt, die als Geliebte zur Verfügung stehen.

    Aladin und Gyldensternchen gehen von anderen Beziehungen aus als ich, nämlich von ABGESPROCHEN nicht monogamen. Von denen ist hier aber irgendwie gar nicht die Rede, sonst würden Blümchen und Briefchen und so doch ins Leere laufen müssen.

    Prijon

  7. Inaktiver User

    Re: Die Ehefrau aufklären?

    Kann man die Gefühle der Ehefrau überhaupt "schonen"? Ihr da freundlich-therapeutisch sagen: "Duu, dein Leben in den letzten X Jahren war eine Lüge, der Mann - der da, der dir einst ewige Treuer vor dem Altar/im Standesamt schwor - der hat seit X Jahren eine anderen in seinem Herzen/ Bett."
    Hallo MistressWeathernochwas (was ein komplizierter Nick..)

    Ich hatte es anders gemeint: Ist es sinnvoll, die nichts-sehen-wollende Ehefrau zu schonen, indem man nichts sagt. Das war meine Frage.

    So ein Brief ist ja nun das Gegenteil von Schonung.

  8. Inaktiver User

    Re: Die Ehefrau aufklären?

    @Zitrone

    ich weiß nicht, ob du dieses Thema objektiv diskutieren kannst. es gibt halt diese zwei Lager: informieren oder es lassen. Und beide Lager haben offensichtlich eine ganz grundsätzliche Haltung dazu.
    Zu einem Ergebnis kommt man da nicht und deine Fragen (die ich auch durchaus hätte) sind sehr theoretisch gestellt, da gibt es wieder abweichende und subjektive Empfindungen, Meinungen und Erlebnisse.
    In zwei Strängen wurde das Thema sehr ausführlich diskutiert und mir fallen dabei 2 Dinge ein:
    Warum wird der Betrüger so dermaßen ausgeklammert aus der Entscheidung und wie geht den jetzt die Frau des Freundes deiner Freundin (huch, was für Schleichwege... )mit ihren vermutlich neuen Erkenntnis um? Was bringt deine Freundin dazu, so ein feiges Exemplar unbedingt haben zu wollen? Glaubt sie, bei ihr wird alles anders?

    Dieser Mann ist ein Feigling, denn er macht seine Entscheidung von der Geliebten abhängig und nicht von seinen eigenen Gefühlen! "Ich sags nicht, meine Gelibete wirds wohl tun. Dann weiß ich wenigstens, welche Frau ich denn nun wirklich nehmen soll"

    Neenee, da sperrt sich bei mir alles

    Gibts Neuigkeiten, klär uns auf oder frag nach, wir sind schließlich auch nur neugierige Weibsbiler, wozu treib ich mich hier rum, anstatt fleißig zu arbeiten?

    Gruß Al...

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    '

  10. Inaktiver User

    Re: Die Ehefrau aufklären?

    Nun melde ich mich als "ehemalige" Geliebte zu Wort. Ich habe nicht alles gelesen.... vielleicht schreibe ich etwas, was bereits gesagt wurde. Sorry dann dafür!

    Ich hatte mehrere Jahre eine erfüllende Beziehung zu einem verheirateten Mann.

    Die Prämissen waren klar: er liebte seine Frau und ohne sie wäre er ein Nichts gewesen (das ist definitiv so, auch heute noch!) Ich war sozusagen der Lecker-Schmecker on top. Diese Rolle war klar definiert. Ich hätte auch nichts anderes gewollt. Hätte er seine familiäre Situation geändert, ich hätte ihn nicht haben wollen. Als Geliebter war er OK (mehr als das!), als Partner... never! Unsere Ansage war ebenso klar: hätte irgendjemand irgendwann mal irgendwas gemutmaßt: wir hätten geleugnet, je ein Verhältnis gehabt zu haben.

    Als ich die Beziehung nach ca drei Jahren bendetete, war er am Boden zerstört. Klar. Es war ja auch sehr angenehm für ihn. Loyale Ehefrau, loyale Geliebte.

    Mich in seine Familiensituation einzumischen, wär mir im Traum nicht eingefallen. Das sehe ich genauso wie der Gatte von SerinaL. Es ist das Ding der Ehepartner, nicht der Geliebten, in der Hinsicht aktiv zu sein.

    Die Geliebte ist nun mal in der Warteschleife und hat keinerlei Ansprüche. Unter der Prämisse ist sie angetreten, auch wenn er behauptet, sie wäre die Liebe seines Lebens und blablabla...

    Andernfalls müssen erst klare Verhältnisse geschaffen werden.

    Das war früher immer mein Spruch, wenn mich verheiratete Männer anbaggerten: "Schick mir deinen unverheirateten Bruder!" Und so sollte Frau es halten... will sie nicht die Dritte in der Dreiecksgeschichte sein.

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