Die Geliebte und der Mann, mit dem sie die Affäre hat. Sie hat kein Recht darauf, dass er sich trennt. Und selbst wenn die Ehefrau ihn rausschmeißt, hat sie kein Recht darauf, dass der Mann dann zu ihr kommt.Und wer hat darüber zu urteilen, entscheiden, bestimmen was für "Rechte" eine Geliebte hat oder nicht hat?
In Angelegenheiten, die nicht von der Entscheidung des Geliebten abhängig sind, kann sie tun und lassen, was sie will, solange sie sich nicht strafbar macht. Natürlich kann sie die Ehefrau informieren - ist ja nicht illegal. Fraglich ist nur, ob diese Aktion mit dem gewünschten Erfolg gekrönt sein wird. Kann klappen, muss aber nicht.
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Thema: Die Ehefrau aufklären?
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19.07.2006, 23:58Inaktiver User
Re: Die Ehefrau aufklären?
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19.07.2006, 23:58Inaktiver User
Re: Die Ehefrau aufklären?
@ redneb
Darin stimme ich dir zu.Die Geliebte hat das entschieden. In dem Moment nämlich, als sie sich mit diesem Status zufrieden gab. Die hat das zwei Jahre lang getan.
Warum nicht?Sie hat kein Recht darauf, jetzt auf einmal mit Gewalt eine Veränderung herbeiführen zu wollen.
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20.07.2006, 00:01Inaktiver User
Re: Die Ehefrau aufklären?
Von mir aus nicht, Prijon, ich hatte den Eindruck, du fängst damit an...@ Zitronenmond,
ist das jetzt die Suche nach der Schuldfrage?
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20.07.2006, 00:03
Re: Die Ehefrau aufklären?
Warum nicht?
Weil man in keiner Beziehung mittendrin die Spielregeln einseitig ändern kann.
Und zur Schuldfrage:
ich hatte den Eindruck, du fängst damit an..
Im Leben nicht. Ich bin wirklich ein Gegner von Begriffen wie "Schuld", "Opfer" oder "Täter". Ich benutze sie auch nicht. Ich kenne (ganz gut) Dreiecke. Ich weiß, wie stabil die mit der Zeit werden. Und was passiert, wenn einer von den Dreien, die dessen Statik garantieren, plötzlich aussteigt.
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20.07.2006, 00:19Inaktiver User
Re: Die Ehefrau aufklären?
Da hast du Recht.Weil man in keiner Beziehung mittendrin die Spielregeln einseitig ändern kann.
Aaaaber, hier hat die Geliebte nach 2 Jahren darauf gedrängt, dass sich die Spielregeln ändern. Offen. Unverdeckt. Sie wollte es so nicht weiter mitspielen - nur mit offenen Karten der Ehefrau gegenüber. Wie in jeder Beziehung finde ich grundsätzlich legitim, dass man irgendwann die Spielregeln ändern will.
Das wäre meiner Ansicht nach der Zeitpunkt gewesen, wo er sich klar entscheiden musste. Er hätte einfach gehen können. Und zwar seit längerem. Und so gesehen hat er es aus meiner Warte praktisch "darauf angelegt".
Er hätte mit der Heimlichkeit (oder mit der heimlichen Beziehung) längst einen Schlussstrich ziehen können und müssen.
Interessanter Gedanke, das mit der Stabilität...Ich kenne (ganz gut) Dreiecke. Ich weiß, wie stabil die mit der Zeit werden. Und was passiert, wenn einer von den Dreien, die dessen Statik garantieren, plötzlich aussteigt.
Richtet sich womöglich auch die Betrogene "ganz gut" damit ein? Bitte nicht als Schuldzuweisung auffassen!
Vielleicht ist es das, weshalb ich dem Lügengebäude den Einsturz wünsche.
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20.07.2006, 00:24Inaktiver User
Re: Die Ehefrau aufklären?
Das ist auch verdammt schwierig. Es hat diesen Beigeschmack von "Schicksal spielen".Meine Unklarheit bezieht sich auf das Rausrücken mit der Wahrheit.
Einerseits hat Deine Freundin keine Verantwortung für die Ehefrau. Verantwortlich für sie ist bedingt nur der Ehemann, da er der Vater ihrer Kinder ist - um derentwillen. Deine Freundin kann sich also sagen, es ist das Problem der Ehefrau, wie sie mit der Offenbarung des Treuebruchs umgeht. Als erwachsene, reife Frau sollte diese bodenständig genug sein, damit fertigzuwerden.
Andererseits möchte ich nicht in der Haut Deiner Freundin stecken, wenn die Ehefrau in irgendeiner Form "durchdreht".... sich dann einzureden, dass sie es früher oder später ohnehin irgendwie erfahren hätte - so kaltschnäuzig ist wohl kaum jemand. Ich zitiere mal aus Sheilas Thread: "Ich habe schon mit der Frau gesprochen, sie erlitt dabei einen Nervenzusammenbruch. Sie ist 35, hat einen 8jährigen Sohn, ist natürlich alleinerziehend. Es war für sie "der Mann". Als ich ihr sagte, dass wir erst 4 Wochen getrennt sind, brach sie in einem Weinkrampf zusammen. Die Arme! Sie schrie, kreischte, heulte, das ganze Programm." Da reichen schon die geschriebenen Worte, dass mir ganz anders zumute wird. Und es könnte noch schlimmer kommen.... wer kann das vorhersehen? Und wer würde sich dann doch nicht irgendwie schuldig fühlen?
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20.07.2006, 00:27Inaktiver User
Re: Die Ehefrau aufklären?
GuteGüte, ist die Ehefrau nun endlich aufgeklärt, oder was?

Zitronenmond, schreib doch mal der Freundin eine SMS und frag nach aktueller Rückmeldung bzw. Explosionsmeldungen aus dem Zielgebiet.
:entspannen:
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20.07.2006, 00:28
Re: Die Ehefrau aufklären?
Das wäre meiner Ansicht nach der Zeitpunkt gewesen, wo er sich klar entscheiden musste. Er hätte einfach gehen können. Und zwar seit längerem. Und so gesehen hat er es aus meiner Warte praktisch "darauf angelegt".
Ich habe seitenlang gelesen (auch von Dir) er sei ein Weichei. Wieso traust Du es ihm jetzt zu, zu agieren?! Pure Theorie...
Punkt C im Dreieck: Das kann ich nur aus meiner Warte beurteilen, was ich schon tat. Ich habe die Stabilität aus Schwäche lange gewährleistet.
Gute N8
Prijon
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20.07.2006, 00:35Inaktiver User
Re: Die Ehefrau aufklären?
Morgen. Heute wird das nix mehr.GuteGüte, ist die Ehefrau nun endlich aufgeklärt, oder was?
Eigentlich habe ich ja auch ein eigenes Leben. Vielleicht sollte ich mich mal mehr darum kümmern.
Ebenfalls Gute N8
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20.07.2006, 06:26
Re: Die Ehefrau aufklären?
Die Wahrheit gibt es nicht, nur Deine oder meine Wahrheit. Was geschieht, wenn jemand seine Wahrheit ständig loswerden muss, hat Heinrich von Kleist in "Michael Kohlhaas" beschrieben. Ist sprichwörtlich geworden.
Meine Unklarheit bezieht sich auf das Rausrücken mit der Wahrheit.


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