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  1. Inaktiver User

    Re: Stern-Artikel: Seitensprung traumatisiert

    Sondern es geht darum, was Fremdgehen bei den Betrogenen auslösen kann.
    Nicht mehr - aber auch nicht weniger.
    Okeee Leda,

    und ja, das ist schon noch eine ganz andere Dimension, als wenn es nur heisst "du hast Spass? Ist das gegenüber deinem Partner fair".
    Sorry, Kraaf

    aber das kann ich nun wieder nicht unkommentiert stehen lassen:
    Es ist nicht eine ganz andere Dimension - sondern es ist etwas gaaanz Anderes / streng genommen hat es damit NICHTS zu tun:
    Es ist nämlich die vorurteilsfreie Betrachtung bzw. Untersuchung einer bestimmten Gruppe. OHNE Ansehen (und schon ganz ohne Ver-/ Be-urteilung) der "Auslöserseite".

    Betroffenheit macht es natürlich schwierig zu abstrahieren ..... und Du darfst auch gerne Deine persönlichen Schlüsse und Konsequenzen daraus ziehen ....


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    Re: Stern-Artikel: Seitensprung traumatisiert

    Es ist nicht eine ganz andere Dimension - sondern es ist etwas gaaanz Anderes / streng genommen hat es damit NICHTS zu tun:
    och menno Leda,

    nicht, dass mir ein Zacken aus dem Kraafen-Krönchen fallen würde, nur weil ich mich jetzt als tumber Depp oute. Ich rätsel also mal munter an deinem Posting herum. Schade halt, wenn der Erklärbär im Schwimmbad herumtollt. Aber ich mag auch nicht nur Postings zum Thema "welche Tagestemperatur ist optimal für Swingerclubbesuche" verfassen. Also bleibe ich mal dran.

    Die Kernaussage der Untersuchung ist für mich in etwa die: Seitensprünge des Partners können zu durchaus massiven Traumata führen. Kein individuelles Einzelschicksal, sondern eine derart häufige Verletzungsfolge, dass sich sagen lässt: wer betrügt, gefährdet nicht nur seine Beziehung, sondern eben auch nachhaltig die Gesundheit des Partners.

    DAS ist für mich diese andere Dimension. Die mögliche Intensität einerseits. Die hohe Wahrscheinlichkeit andererseits.

    Der häufig zu lesende zartmoralisch-sportliche Denkanstoss "wirklich fair ist das aber nicht", ist angesichts der drohenden Verletzungsfolgen im Grunde verharmlosend und Pillepalle.


    Betroffenheit macht es natürlich schwierig zu abstrahieren .....
    Jaja. Aber was denn eigentlich abstrahieren? Und wozu? So schrecklich ist Betroffenheit oft garnicht. Weil sie mit einem Selbst zu tun hat. Eben gerade nicht schlau-akademisch abgehoben oder kumpelhaft-stammtischmässig subnivelliert.

    Aaaargs. Klär mich auf.

    resthaarraufend *g*
    Kraaf

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    Re: Stern-Artikel: Seitensprung traumatisiert

    Aber ich mag auch nicht nur Postings zum Thema "welche Tagestemperatur ist optimal für Swingerclubbesuche" verfassen. Also bleibe ich mal dran.

    Kraaaaaaaaaaaaaaaaaaf,
    danke für den Lacher des Tages. Jetzt ohne konkreten Hintergrund: Im Moment ist zu heiß. woll?!

    Ich rätsel also mal munter an deinem Posting herum. Schade halt, wenn der Erklärbär im Schwimmbad herumtollt

    Ich verstehe überhaupt nicht, was es da zu rätseln gibt. Es gibt Symptome. Die sind erst einmal ganz isoliert zu betrachten. Eine Verbrennung ist - rein klinisch betrachtet - eine Verbrennung, völlig egal, was sie ausgelöst hat.

    ICH glaube, dass die Wunden dann besonders tief sind, wenn man nicht aktiv an deren Heilung arbeitet. Und dagehören eben zwei zu, die das beide WOLLEN. Ich erlebe (hier) Paare mit ganz unguten Mechanismen. Hast Du mal das gelesen, was "Wissenschaftler" hier heute geschrieben hat? Dessen Partnerin macht den "klein", weil er eben nicht mit der Verletzung klar kommt - für mich Psychoterror der allerübelsten Art. Und er selbst unterwirft sich dem und begehrt nicht massiv dagegen auf. Eine Spirale, die bei denen jetzt schon zwei Jahre dauert. Unfassbar.

    Gruß,
    Prijon


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    Re: Stern-Artikel: Seitensprung traumatisiert

    Okee, danke Prijon

    Die von dir genannten Postings habe ich nachgelesen. Destruktive Dauerbeziehungen. Da fehlen mir selbst zum halbwegs solidarischen Mitlesen die Nerven bzw. das Einfühlungsvermögen. Das überfordert schlichtweg mich und meinen eigenen Erfahrungsschatz.

    nettes Grüssle
    Kraaf

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    Re: Stern-Artikel: Seitensprung traumatisiert

    Da fehlen mir selbst zum halbwegs solidarischen Mitlesen die Nerven bzw. das Einfühlungsvermögen. Das überfordert schlichtweg mich und meinen eigenen Erfahrungsschatz

    Spannendes Statement - und irgendwie symptomatisch. Mein Erfahrungsschatz reicht (leider - und das hat mit nicht geheilten Verletzungen nichts zu tun) gut aus, um mich in Wissenschaftler hineinzufühlen.

    Vielleicht sind es ja dieser individuellen Hintergründe, die z.B. auch die unterschiedlichen Reaktionen auf den Stern-Artikel (und auf vieles andere hier...) ausmacht.

    heiße Grüße,
    Prijon




  6. Inaktiver User

    Re: Stern-Artikel: Seitensprung traumatisiert

    hm,
    also ich tu mich schwer mit dieser Vorwurfsschiene - diese konsequent zu ende gedacht hiesse ja, mensch darf seine Beziehung nicht beenden weil damit ein anderer mensch schwer verletzt wird und deshalb muss in dem Dilemma: die eigenen Gefuehle und damit sich selbst verletzen oder die des Partners die Waage grundsätzlich zugunsten des Partners ausschlagen.
    Das ist unmenschlich. Unmenschlich im Sinne von: es verstoesst gegen die menschliche Natur. Und überträgt auch ganz ungesund die Verantwortung für das eigene Leben auf den Partner oder die Partnerin.
    Mal ganz provokativ gesagt: nur weil jemand nicht in der Lage ist zu verzeihen ist der (oder die) die den Seitensprung begeht noch nicht automatisch der schlechte mensch der dies dem anderen angetan hat. Er (oder sie) hatte Gefuehle für jemand anderes und diese dann auch in die Tat umgesetzt.
    Was zum Teufel sollte er denn sonst machen? Diese wegamputieren? Wenn wirklich von beiden ein Neuanfang danach gewollt ist dann gehoert auch die Arbeit daran, ihm (oder ihr) das zu verzeihen dazu. Wer die nicht hinkriegt kann keinen Neuanfang machen.

    Mir klingt das hier ein wenig allzu wehleidig und als Naturgesetz, dass Vergebung nicht moeglich sei. Und um nichts anderes geht es: um Vergeben. Wer das nicht hin kriegt der (oder die) liebt auch nicht.

    Nein, ich habe den Artikel nicht gelesen nur die Postings hier. Und da wird ja sehr deutlich dass er als weiteres Argument im Sinne von "sieh, was Du mir angetan hast" benutzt wird. Ja, Leben ist manchmal eine Zumutung. Liebe auch.
    Das, was passiert ist in der jeweiligen Beziehung ist ein Ergebnis des Zusammenseins von 2 Menschen. Die beide dazu beigetragen haben dass die Geschichte genau so gelaufen ist wie sie nun mal gelaufen ist. Sich nachträglich den grossen Märtyrer-Orden am Goldband zu verleihen mag ja temporär hilfreich sein. Es ändert daran aber nichts...

    Gruesse
    Mirca

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    Re: Stern-Artikel: Seitensprung traumatisiert

    Mirca, es ist ein Unterschied, ob man betrogen wird, teilweise mehrfach oder jahrelang, oder ob einem der geliebte Partner gleich sagt "ich liebe jemanden anderen". Vielleicht solltest du doch vorher mal den Artikel lesen. Es geht hier nicht um Schuldzuweisung oder "böse Fremdgeher". Es geht um die Folgen von etwas, was diejenigen, die am meisten darunter leiden, nicht verhindern durften, weil ihnen die Möglichkeit dazu nicht gegeben wurde.

    Daß es Ausnahmen gibt, Leute, die einen Seitensprung achselzuckend hinnehmen oder keinen großen Schock davon kriegen, das kann ich sogar glauben. Aber ich denke nicht, daß es die Mehrheit ist.

    Für mich kann ich sagen: den Betrug meines Exmannes habe ich überwunden. Ich kann wieder vertrauen und mich auf andere einlassen. Aber meinem Exmann werde ich nie verzeihen, denn er hat mir sehr viel innerlichen und äußerlichen Schaden zugefügt. Und einen solchen gnadenlosen, rücksichtslosen, grausamen Egoismus kann, will ich nicht verzeihen.

    Übrigens halte ich ein Ende mit Schrecken immer besser als einen Schrecken ohne Ende - das zum Gedankengang, daß man Beziehungen ja nicht beenden "dürfte", wegen des seelischen Schadens.

  8. gesperrt

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    Re: Stern-Artikel: Seitensprung traumatisiert

    @Dani: Täglich Sex zu haben bedeutet ja nicht unbedingt zufrieden mit dem Sex zu sein...
    Wir hatten Firstclasssex.
    Und beide waren wir mehr als zufrieden. Es war für beide im Bett PERFEKT und SENSATIONELL.

    Ich weiss, warum er fremdgegangen ist, der Sex hatte bei uns nichts damit zu tun, anders als im Sterntext , wo das als ursächlich dargestellt wird.


  9. Inaktiver User

    Re: Stern-Artikel: Seitensprung traumatisiert

    Na, na @Kraaf; tumber Depp mit latenter Abhängigkeit vom schwimmenden Erklärbär - das wollen wir mal nicht gehört haben, sondern unter akuten Hitzewallungen laufen lassen!

    Aaalso - ja, ich habe es ungefähr so gemeint, wie Prijon () dann erläutert hat: Verbrennungen können zu Narben führen. Unabhängig davon, wie es zur Verbrennung kommt.

    Es ist im Artikel wie auch hier im Thread so gut wie nicht die Rede von der Fremdgängerseite. Die ist schlichtweg mal überhaupt nicht angesprochen. Witzigerweise kam aber Deine Reaktion genau aus dieser Richtung. Incl. Abweisung der Kriegsverbrecherzuschreibung, die nirgends stattfand. Somit also 2x am Thema vorbei.

    Du magst zwar mit Deiner Schlußfolgerung:
    ... dass sich sagen lässt: wer betrügt, gefährdet nicht nur seine Beziehung, sondern eben auch nachhaltig die Gesundheit des Partners.
    nicht Unrecht haben.

    Aber ich beharre an der Stelle sehr oberlehrerhaft auf Einhaltung des Themas, weil mit diesem Schwenk auf die Fremdgängerseite (die hier nicht gemeint ist), also hin zur Perspektive des Fremdgängers, sofort eine völlig danebene Diskussion eröffnet wird (s. @Mircas Folgeposting), die der Ausgangsaussage überhaupt nicht mehr gerecht wird. Und das kann mich bei einigen Themen - nicht nur aus eigener Betroffenheit - immerhin so wütend machen, dass ich gerne etwas für einen Verstehenskonsens tue.

    Nachtgrüßle, Leda


  10. Inaktiver User

    Re: Stern-Artikel: Seitensprung traumatisiert

    hm,
    also ich tu mich schwer mit dieser Vorwurfsschiene - diese konsequent zu ende gedacht hiesse ja, mensch darf seine Beziehung nicht beenden weil damit ein anderer mensch schwer verletzt wird und deshalb muss in dem Dilemma: die eigenen Gefuehle und damit sich selbst verletzen oder die des Partners die Waage grundsätzlich zugunsten des Partners ausschlagen.
    Das ist unmenschlich. Unmenschlich im Sinne von: es verstoesst gegen die menschliche Natur. Und überträgt auch ganz ungesund die Verantwortung für das eigene Leben auf den Partner oder die Partnerin.
    Mal ganz provokativ gesagt: nur weil jemand nicht in der Lage ist zu verzeihen ist der (oder die) die den Seitensprung begeht noch nicht automatisch der schlechte mensch der dies dem anderen angetan hat. Er (oder sie) hatte Gefuehle für jemand anderes und diese dann auch in die Tat umgesetzt.
    Was zum Teufel sollte er denn sonst machen? Diese wegamputieren? Wenn wirklich von beiden ein Neuanfang danach gewollt ist dann gehoert auch die Arbeit daran, ihm (oder ihr) das zu verzeihen dazu. Wer die nicht hinkriegt kann keinen Neuanfang machen.

    Mir klingt das hier ein wenig allzu wehleidig und als Naturgesetz, dass Vergebung nicht moeglich sei. Und um nichts anderes geht es: um Vergeben. Wer das nicht hin kriegt der (oder die) liebt auch nicht.

    Nein, ich habe den Artikel nicht gelesen nur die Postings hier. Und da wird ja sehr deutlich dass er als weiteres Argument im Sinne von "sieh, was Du mir angetan hast" benutzt wird. Ja, Leben ist manchmal eine Zumutung. Liebe auch.
    Das, was passiert ist in der jeweiligen Beziehung ist ein Ergebnis des Zusammenseins von 2 Menschen. Die beide dazu beigetragen haben dass die Geschichte genau so gelaufen ist wie sie nun mal gelaufen ist. Sich nachträglich den grossen Märtyrer-Orden am Goldband zu verleihen mag ja temporär hilfreich sein. Es ändert daran aber nichts...

    Gruesse
    Mirca
    @Mirca, da fällt mir fast der Unterkiefer ab. Ich bin mir nicht sicher, ob Dein Posting wirklich zu diesem Thread gehört. Welche "Vorwurfsschiene" meinst Du denn?

    Es gibt hier keine Vorwurfsschiene (s. auch meine Antwort an Kraaf) und deshalb ist Dein "zu Ende denken" an der Stelle und auf diese Art völlig absurd.

    Und wo geht es um nicht verzeihen / vergeben können bzw. um Märtyrertum?

    Es mag sein, dass Du nicht verstehst worum es hier geht und dass Du nicht weißt, was posttraumatische Belastungsstörungen sind. - Unabhängig davon, wie diese zustande kommen und wie auch immer die jeweiligen Ausprägungen aussehen. Es gibt diese z.B. auch nach Verkehrsunfällen.

    Dann bist Du aber besser damit beraten, wenn Du Dich bei heiklen Themen verständnislos im Stillen wunderst und Dich sonst bitte mit solchen Statements zurückhältst. Ich übersetze mal in ein vergleichbares Bild, wie das, was Du geschrieben hast, zu verstehen ist:
    Du kannst auch genau so gut zu einem zehenamputierten Balletttänzer sagen, er solle nicht so rumzicken und entweder sein Training genau wie vorher wieder aufnehmen oder endlich angemessen cool die Umschulungsmaßnahme zum KFZ-Mechaniker beginnen.
    Reichlich zynisch also.

    Gruß, Leda

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