Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 25
  1. User Info Menu

    AW: Hilfe - bin total überfordert...

    @Yagua,

    natürlich, man kann auch alles "schwarz malen", wie du es machst.
    Ist deine Meinung, o.k.

  2. Inaktiver User

    AW: Hilfe - bin total überfordert...

    Tja, Menschen sind nun mal nicht perfekt. ;-)
    Und im Gefühlschaos erst recht nicht.
    Sei doch nicht so streng.

    Über eine Ehe "herziehen" - das hab ich hier nicht rausgelesen. Er hat nichts Schlechtes über seine Frau gesagt, oder?
    Und was spricht dagegen, nicht klar zu sein? Oder inkonsequent?

    Menschen sind halt keine Hunde, die man dressieren kann. (sorry, could not resist - deiner signatur wegen...)

  3. User Info Menu

    AW: Hilfe - bin total überfordert...

    Zitat Zitat von Tallula Beitrag anzeigen
    Nach dem Abendessen mit den Kollegen saßen wir beide noch weiter zusammen und redeten, und ich dachte mir immer noch nichts, als er dann fragte, ob ich noch mit in sein Zimmer kommen wolle, wo wir ja weiterreden könnten. Ich weiß, einige werden jetzt sagen „Wie naiv kann man sein!“, aber ich war fest davon überzeugt, dass wir nur gute Freunde sind. Nach zwei weiteren Stunden, in denen wir nur redeten, uns aber körperlich immer näher kamen, haben wir uns dann geküsst, und den Rest könnt Ihr Euch sicher denken…
    Oha, Tallula,
    ich bin erstaunt, dass du im letzten Absatz schriebst, dass du mittlerweile sowas wie Verliebtheit empfindest – ich hab das ganze Posting gelesen und ein Gefühl entwickelt: du bist da so etwas passiv reingeschlittert und fühlst dich jetzt unwohl, dass er sich offensichtlich in dich verknallt hat!

    Zitat Zitat von Tallula Beitrag anzeigen
    Wäre er frei, würde ich ihn sofort nehmen, aber unter diesen Umständen? Eine Affäre käme für mich eigentlich nicht in Frage, da ich wüsste, dass ich das auf die Dauer einfach nicht durchhalten könnte
    Das ist doch 'ne Aussage!
    Er ist nicht frei, und eine Affaire willst du ("eigentlich"????) nicht.

    Also grenz dich ab, so schwer es auch ist, aber dein Herz ist schützenswert, und signalisiere ihm, dass du auch verliebt bist, und du auf ihn wartest, bis er getrennt ist oder so.

    Zitat Zitat von Tallula Beitrag anzeigen
    Wie kann ich mich abgrenzen, obwohl ich ihn jeden Tag sehen muss und er vermutlich keinen Abstand halten wird
    Klare Ansage!
    see you on be friends online!

  4. User Info Menu

    AW: Hilfe - bin total überfordert...

    Hallo Tallula,

    ich würde mit ihm reden und auf Abstand gehen und er sollte auch Abstand zu dir halten.
    Er sollte mit seiner Frau erst ein Mal ins Reine kommen.
    Warum kannst du ihm nicht sagen, dass du für ihn stärkere Gefühle entwickelt hast, aber keine Nebenbeziehung willst?
    Wenn das was du schreibst, deine Bedenken, Prinzipien sind und für dich bestimmte Dinge einfach nicht in Frage kommen, dann bleib authentisch.
    Du schreibst du bist total überfordert. Was er mit seiner Ehe macht, ist die Sache der beiden.
    Halte dich da einfach raus. Es ist auch seine Entscheidung ob er sich trennt oder nicht.
    Du kannst nur von dir ausgehen und von dem was du willst und was nicht.
    Du wirst im Falle einer Trennung nicht der Grund sein, sondern die Situation, die er in seiner Ehe hat. Die sollte er aber klären und zwar mit seiner Frau.

  5. Inaktiver User

    AW: Hilfe - bin total überfordert...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Kann sein. Dafür kann er ja auch erstmal noch nix.
    Für sein daraus resultierendes Verhalten aber schon.
    Und das finde ich ziemlich...nunja... charakterlos, wenn ich ehrlich bin.

    Auch wenn Tallula bisher mit ihrer vollumfänglichen gefühlsbeichte noch hinterm Berg geblieben ist-
    es gehört nicht gerade die Hochbegabung eines Einstein dazu, sich an seiner Stelle zusammenzureimen, dass eine frisch getrennte Singlefrau, die offenbar recht angetan von ihm ist möglicherweise in eine sehr ungünstige emotionale Situation gerät, wenn er ihr erst Avancen macht, dann noch mit ihr ins Bett steigt, ihr von seinen Eheproblemen erzählt, immer wieder ihre Nähe sucht und gar nicht daran denkt Rücksicht auf die Gefühle irgendeiner frau zu nehmen oder mal an irgendeiner Front für halbwegs klare Verhältnisse zu sorgen,
    sondern alles schön (nach seiner Fasson) weiterlaufen lässt.
    Sowohl seine angeblich so miese Ehe, als auch den Kontakt zu Tallula.
    Ich sehe es auch so.
    Wenn seine Ehe nicht in Ordnung ist, gibt es zwei Möglichkeiten, den Versuch sie in Ordnung zu bringen oder sich zu trennen.

    Wenn er dich Tallula liebt, dann wäre es Zeit sich zu trennen und nicht darauf zu warten, bis er von dir die Gewissheit hat, dass er von der einen Beziehung in die andere gehen kann.

    Ich würde nicht mit ihm reden und ihm deine Gefühle mitteilen, sondern nur, dass du auf Abstand gehen willst, weil er verheiratet ist. Was er daraus dann macht, ist seine Sache.

  6. User Info Menu

    AW: Hilfe - bin total überfordert...

    Hallo Ihr Lieben, und vielen Dank für Eure Antworten und Anregungen
    Einiges hat mich sehr nachdenklich gemacht, und ich versuche mal, auf alle Fragen und Vorschläge einzugehen:

    @seren: Ich glaube auch, dass er mehr als nur freundschaftliche Gefühle für mich entwickelt hat. Ob er aber ernsthaft verliebt ist oder einfach ein bisschen verknallt, weiß ich nicht – das macht meiner Meinung nach schon einen Unterschied aus. Aber Du hast natürlich recht, meine Gefühle kann ich langfristig nicht unterdrücken, und sich abzugrenzen ist auch sehr schwer, wenn man nur zwei Zimmer auseinandersitzt. Um eine Aussprache komme ich daher vermutlich nicht herum, habe aber wahnsinnige Angst davor (siehe auch das Ende meines Postings).

    @Veranoazul: Hm, Du hast natürlich recht, dass es seine Familie nicht gerade glücklicher macht, wenn er selbst unglücklich ist – wäre auch nur seine Ehefrau mit im Spiel, hätte ich vermutlich nicht so große Bedenken. Es ist ja nun mal so, dass sich Gefühle mit der Zeit verändern können und das dann das Ende einer Beziehung / Ehe bedeuten kann. Aber da er auch zwei Kinder hat, die zudem noch relativ klein sind, fühle ich mich schon extrem schlecht. Ich habe ja an der eigenen Haut erlebt, was eine Trennung bei Kindern auslöst und ich bin heilfroh, dass mein Sohn die Trennung zwischen seinem Vater und mir inzwischen einigermaßen verarbeitet hat. Es war aber eine harte Zeit, und wenn ich gekonnt hätte, hätte ich ihm diese lieber erspart!
    Deshalb hätte ich sicherlich schon große Schuldgefühle, wenn er sich tatsächlich trennen würde – das Gefühl, eine Familie kaputt zu machen, ist da momentan sehr präsent, auch wenn ich sicherlich nicht der einzige Trennungsgrund wäre.

    @Chrissiebabe: Ja, da gebe ich Dir vollkommen recht. Bei uns in der Firma kursiert sogar der Spruch: „Never f*** the company!“, und das ist natürlich so was von wahr! Nur kann ich die Situation jetzt nicht mehr ändern, sondern muss irgendwie das Beste daraus machen, selbst wenn die letzte Konsequenz eventuell Arbeitsplatzwechsel heißt (was ich aber nur im äußersten Notfall tun würde, weil ich sehr gerne dort arbeite).

    @yagua: Naja, Avancen hat er mir nie gemacht – wir haben uns einfach immer super verstanden und auch viel Privates ausgetauscht. Eventuell war das sogar einer der Auslöser, dass ich mit meinen Problemen oder wenn ich Ratschläge brauchte, immer zu ihm gegangen bin? Er hat mir auch immer ernsthaft zugehört und war immer für mich da, aber hat nie irgendwelche Andeutungen gemacht oder versucht, diese Situationen in irgendeiner Weise auszunutzen. Und es war auch nie so, dass er seine Ehefrau mir gegenüber schlecht gemacht hat – er hat halt so gut wie nie über sie geredet. Letzte Woche war wirklich das allererste Mal, dass er mir sagte, dass es schlecht läuft, aber es war auch nicht die Rede davon, dass es mit ihr nicht mehr auszuhalten sei etc. – überhaupt nicht! Und das Telefonat, bei dem ich anwesend war, hat seine Worte lediglich unterstrichen – obwohl da ja meiner Meinung nach immer zwei dazu gehören (er hat die Situation mit seiner Bemerkung auch nicht entschärft, sondern gleich zurückgemeckert).
    Außerdem glaube ich, dass er es sich auch nicht einfach macht und momentan selbst mit der Situation überfordert ist. Deshalb kann ich möchte ihn auch nicht verurteilen, denn ich kenne ihn eigentlich als sehr geradlinigen Menschen, der zudem sehr gerechtigkeitsliebend ist. Und als „tröstendes Seelenpflaster“ agiere ich überhaupt nicht: Habe ihm ja sogar gesagt, er solle seine Ehe wieder hinkriegen usw.

    @sleepie: Vielen Dank für Deine lieben Worte. Darf ich fragen, wie Du es geschafft hast, die Zeit des Wartens und der Unklarheit emotional auszuhalten? Das stelle ich mir wahnsinnig schwierig vor, daher fühl Dich mal gedrückt!
    Deine Analyse trifft übrigens genau ins Schwarze: Ich habe vermutlich Angst davor, mein Herz zu verlieren! Momentan habe ich die Situation noch einigermaßen unter Kontrolle, oder bilde mir das zumindest ein (?), aber ich frage mich, wie lange es noch so sein wird. Und ja, die Abgrenzung fällt mir schon schwer: Wenn er z.B. nicht im Büro ist, sondern unterwegs, vermisse ich ihn ziemlich und warte eigentlich nur darauf ihn wiederzusehen. Ist er dann da, finde ich es aber wiederum unerträglich ihn sehen zu müssen! Klingt total verrückt, oder?

    @all: Einige von Euch raten mir ja, ein klärendes Gespräch zu führen. Ich glaube, das ist bei mir auch der springende Punkt: Es ist wirklich so, dass ich auch keine klare Ansage ihm gegenüber mache. Bei unseren Gesprächen reden wir beide einfach um den heißen Brei herum, was natürlich zu keinem Ergebnis führt.
    Bei mir ist es einfach so, dass ich Angst vor einer eindeutigen Ansage oder Entscheidung seinerseits habe, egal wie diese ausfallen würde. So oder so müsste ich dann mit den Konsequenzen klar kommen, und kann momentan einfach nicht abschätzen, was das jeweils in der Realität für mich heißen würde. Ich habe Angst, dass er dann sagt, dass er seine Frau nie verlassen könnte, denn dafür stecke ich leider schon zu tief drin. Würde er aber sagen, dass er sich trennen möchte, hätte ich aber auch wahnsinnige Angst vor der Umsetzung, denn da hinge soviel dran (vor allem für ihn)… mal ganz davon abgesehen, dass unsere Abteilung und die Kollegen von dieser Entwicklung alles andere als angetan wären… Ich weiß einfach nicht, ob ich das ernsthaft möchte… Daher verschleppe ich (vermutlich sogar bewusst) eine eindeutige Aussprache und hoffe irgendwie, dass ich das Ganze aussitzen kann… ist aber wenig realistisch, oder?
    Ich weiß auch nicht, ob ein Gespräch zum jetzigen Zeitpunkt viel bringen würde, da er wirklich so was von durch den Wind ist, dass er vermutlich keinen klaren Gedanken fassen kann – ob ich danach wirklich Klarheit hätte, bezweifle ich irgendwie. Um Abstand hatte ich ihn ja bereits gebeten, aber auch dazu hat er sich ziemlich widersprüchlich geäußert.

    Wisst Ihr, was ich meine? Ohje, ich verstehe mich gerade selbst nicht Nochmals vielen lieben Dank für´s Zuhören (oder vielmehr lesen ) und Eure wertvollen Ratschläge!

    Liebe Grüße, Tallula

  7. User Info Menu

    AW: Hilfe - bin total überfordert...

    Zitat Zitat von seren Beitrag anzeigen
    @Yagua,

    natürlich, man kann auch alles "schwarz malen", wie du es machst.
    Ist deine Meinung, o.k.
    ach so, Du denkst die Situation ist rosig?

    Wer sich auf eine Affäre einlasst sollte sich auf Probleme einstellen.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

  8. Inaktiver User

    AW: Hilfe - bin total überfordert...

    Zitat Zitat von mckenzie Beitrag anzeigen
    Wer sich auf eine Affäre einlasst sollte sich auf Probleme einstellen.
    In einem Satz!


    @sleepie

    Du kannst mich gern diskreditieren und mich wahlweise als verbittertes Opfer (wie es, häugig zu beobachten, nahezu reflexhaft geschieht, wenn sich jemand gegen fremdp**erei ausspricht), als moralinsaueres Frollein Rottenmeier oder fehlgeleitete Hundedompteurin darstellen, wenn's dir Freude macht.
    Das ändert aber nichts an der kritischen Lage, in der sich die TE befindet und macht sie auch kein Stück besser.

    Im Gegensatz zu einem abrichtbaren Hund unterstelle ich dem Menschen nämlich einen freien Willen, ein gewisses Reflexionsvermögen und ein mehr oder weniger ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein.
    Wenn er von all dem keinen Gebrauch macht, insbesondere in einer emotional sehr verworrenen Situation (wann sonst?) dann ist das ziemlich bedauerlich.
    Muss ja nicht sofort sein- aber irgendwann sollte man das o.g. schon mal anwenden, insbesondere wenn man Frau und Kinder daheim sitzen hat.
    Von der TE erwarte ich das gar nicht so in dem Maße--
    die liegt nämlich seither jeden Abend einsam und allein im Bett und ist somit in der deutlich bescheideneren Situation.

  9. User Info Menu

    AW: Hilfe - bin total überfordert...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In einem Satz!


    @sleepie

    Du kannst mich gern diskreditieren und mich wahlweise als verbittertes Opfer (wie es, häugig zu beobachten, nahezu reflexhaft geschieht, wenn sich jemand gegen fremdp**erei ausspricht), als moralinsaueres Frollein Rottenmeier oder fehlgeleitete Hundedompteurin darstellen, wenn's dir Freude macht.
    Das ändert aber nichts an der kritischen Lage, in der sich die TE befindet und macht sie auch kein Stück besser.

    Im Gegensatz zu einem abrichtbaren Hund unterstelle ich dem Menschen nämlich einen freien Willen, ein gewisses Reflexionsvermögen und ein mehr oder weniger ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein.
    Wenn er von all dem keinen Gebrauch macht, insbesondere in einer emotional sehr verworrenen Situation (wann sonst?) dann ist das ziemlich bedauerlich.
    Muss ja nicht sofort sein- aber irgendwann sollte man das o.g. schon mal anwenden, insbesondere wenn man Frau und Kinder daheim sitzen hat.
    Von der TE erwarte ich das gar nicht so in dem Maße--
    die liegt nämlich seither jeden Abend einsam und allein im Bett und ist somit in der deutlich bescheideneren Situation.
    Na ja dieser erhobene Zeigefinger bringt aber auch keine weiter. Und diese pauschalen Aussagen von wegen: einmal Betrüger immer Betrüger. Das ist doch Quatsch. Das ganze als "Affäre" zu bezeichnen finde ich auch nicht richtig. Die beiden hatten einen Ausrutscher. Das kann passieren. Seither versuchen sie die Situation unter Kontrolle zu bekommen.

    Tallula, ich finde du schreibst unheimlich reflektiert und machst dir viel Gedanken. Auch dein "Freund" wirkt nicht wie ein veranwortungsloser Halodri.
    Wie du schon erkannt hast kannst du nicht die Verantwortung für so einen grossen Schritt wie seine Trennung übernehmen. Das du das ganze auf die lange Bank schiebst verstehe ich, hilft aber nicht weiter. Die Gefahr ist gross dass ihr eine neue Gelegenheit ergreift und wieder ein Ausrutscher passiert, usw. und plötzlich steckst du mittendrinn in der Affäre die du nicht willst.
    Wenn ihr so gute Freunde seid wie du schreibst dann sprich mit ihm. Sag ihm offen was du fühlst und was dir Angst macht. Den Rest muss er dann alleine rausfinden dh ob er Konsequenzen zieht oder dich eben in Ruhe lässt. Da du ihn so schätzt würde ich mich nicht einfach zurück ziehen ohne meine Gefühle offen zu legen. Du zerstörst damit nicht seine Ehe, diese Entscheidung liegt einzig und alleine bei ihm.

  10. User Info Menu

    AW: Hilfe - bin total überfordert...und das Ganze nimmt kein Ende!

    Hallo Ihr Lieben,

    aus gegebenem Anlass mache ich meinen Strang wieder auf, da die Überforderung meinerseits leider eine neue Dimension erreicht hat. Trotz der zahlreichen Ratschläge hier, mit ihm offen über meine Gefühle zu sprechen, habe ich diesen Schritt nicht gewagt, sondern den Arbeitskontakt einfach ganz normal weiterlaufen lassen. Es war dann die ganze Zeit so, dass er immer mal wieder Kaffee trinken gehen wollte oder einen Vorwand gefunden hat, in mein Büro zu kommen etc., aber ich dachte, da von seiner Seite nichts Eindeutiges kam, sei der Vorfall erledigt und geht doch eher in die Richtung "einmaliger Ausrutscher".

    Naja, vor ca. 4 Wochen sagte er mir dann, dass er massive Probleme in seiner Ehe hat, und diese seit ca. 2 Jahren schon bestehen. Er meinte auch, dass er sich total in mich verliebt habe... ich meinte dann nur, dass es mir ähnlich gehe. Daraufhin sagte er nur, dass er erst mal den einen Teil seines Lebens in Ordnung bringen müsste, und dann könnten wir weiterreden. In den letzten Wochen hat sich unser Kontakt dann intensiviert und wir verbringen auf der Arbeit so viel Zeit wie möglich miteinander. Er sagte auch, dass er sich trennen will und sucht momentan nach einer eigenen Wohnung. Auch, dass er gerne mit mir zusammen sein möchte und sich das gut vorstellen kann. Er möchte auch nichts mehr in seine Ehe investieren, da er seine Frau einfach nicht mehr liebt.
    Affärentechnisch ist bei uns rein gar nichts am laufen, d.h. wir treffen uns nicht heimlich und haben auch keinen Sex etc.

    So, nun zu meinen Problemen: Irgendwie überfordert mich die ganze Situation! Ich bin auch in ihn verliebt, und ich glaube ihm auch, was er erzählt - wie gesagt, ich kenne ihn gut und weiß, dass er nicht lügt. Warum sollte er auch? Wie gesagt, außer Gesprächen und Zeit miteinander verbringen läuft bei uns gar nichts, und er fociert das auch in keinster Weise. Trotzdem habe ich riesige Angst verletzt zu werden. Mir dauert das auch alles zu lange, d.h. dass er bisher noch nicht getrennt ist etc. Ich weiß, vier Wochen sind keine lange Zeit, seit ihm das klar wurde - bin ich hier zu ungeduldig?
    Ich denke auch dauernd, dass er es sich vielleicht doch wieder anders überlegt und den Trennungswunsch ad acta legt oder so... davor habe ich natürlich auch Angst, weil ich gerne mit ihm zusammen wäre, wenn ich ehrlich bin...

    Außerdem fühle ich mich trotz der Tatsache, dass er sagt, dass ich definitiv nicht der Trennungsgrund bin und sie die Probleme schon längere Zeit haben, richtig schlecht, und mir tut auch seine Frau leid. Meine Freundin sagt mir, dass ich mir nicht die Schuld in die Schuhe schieben darf, aber kann ich es mir wirklich so einfach machen?
    Ich denke einfach, wenn ich nicht wäre und er nicht in mich verliebt wäre, würde er vielleicht noch an seiner Ehe arbeiten, vielleicht den Kindern zuliebe? Paartherapie etc. möchte er mit ihr nicht mehr machen, weil von seiner Seite aus keine Gefühle mehr für sie da sind, die über Freundschaft hinausgehen.

    Ich weiß jetzt gar nicht, wie ich mich verhalten soll oder damit umgehen soll. Er hat auch schon gefragt, wie ich über uns denke, ich hab dann nur rumgeeiert und daraufhin meinte er, ich bräuchte vielleicht einfach noch ein bisschen Bedenkzeit und solle nochmals darüber nachdenken - finde ich aber auch seltsam, er ist ja noch nicht mal getrennt, spricht aber seit einiger Zeit mit seiner Frau über Trennung.
    Bisher habe ich ihm nicht gesagt, dass ich mir eine Zukunft mit ihm vorstellen könnte. Soll ich das überhaupt sagen oder lieber erstmal abwarten?

    Zu allem Überfluss kam unser Chef jetzt auch noch auf die glorreiche Idee, dass wir wieder als Team zusammenarbeiten sollen, weil wir uns ja so gut verstehen. D.h. dass wir bald noch mehr Zeit zusammen verbringen werden, und davor habe ich auch wiederum Angst - er findet es hingegen toll... ohje....

    War vielleicht schon jemand von Euch in dieser Situation und kann mir Tipps geben? Weiß gerade wieder nicht, wo mir der Kopf steht... :(

    Lieben Dank und viele Grüße,
    Tallula

Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •