Es geht hier aber auch um das Wagnis, um den Mut etwas zu tun, indem ich aus mir heraufließen lasse, etwas von mir gebe (und zeige), was in mir ist. Ein "Ausleben" in Form von Sexualität. Und ich "erhalte" etwas zurück. Etwas von seiner Persönlichkeit.
Wenn ich mir nichts zutraue, wenn ich auf mein Herz nicht (ver)traue, bleibe ich eher in Unsicherheiten gefangen. So ein Mensch strahlt dann auch weniger Selbstbewußtsein aus und das macht ihn wiederum nicht gerade anziehend.
Abgesehen davon glaube ich nicht, daß so ein Mensch eine Trennung durchziehen kann. Warum sollte er auch? (Es sei denn, er hat in seiner Beziehung die Hölle auf Erden)
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Ergebnis 31 bis 40 von 819
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17.03.2012, 19:24Inaktiver User
AW: Geliebte oder sowas in der Art
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17.03.2012, 19:26Inaktiver User
AW: Geliebte oder sowas in der Art
Womit wir wieder beim Thema wären, wie die TE mit der schmerzlichen Situation nun weiterlebt...
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17.03.2012, 19:28
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17.03.2012, 19:29Inaktiver User
AW: Geliebte oder sowas in der Art
Klar ist das schwer, und ein großes Dilemma, aber man muss sich halt entscheiden, das ist eben so. Den Kuchen essen und behalten geht nicht.
Wenn man aber wirklich die große Liebe trifft - was gibt es denn dann zu zögern??
Noch dazu, weil man niemandem einen Gefallen tut wenn man bei ihm bleibt, obwohl man emotional woanders ist.
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17.03.2012, 19:34Inaktiver User
AW: Geliebte oder sowas in der Art
Von seiner Frau hat er das aber vermutlich auch mal gedacht. Dass sie die ganz große Liebe ist. Und dann hat man sich das bei Eheschließung auch mal so versprochen. Dann sind da Kinder und vielleicht Wohneigentum inklusive Schulden - und dann weiß man eben nicht, ob die neue große Liebe wirklich so alltangstauglich ist, wie die bereits bewährte.
Da gibt es eine ganze Menge zu zögern, finde ich.
Habt ihr eigentlich von Claudia Keller "Einmal Himmel und zurück" gelesen? Nette, seichte Unterhaltungsliteratur zum Thema. Lustig für jeden, der nicht betroffen ist von dieser nicht eben seltenen Situation.
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17.03.2012, 19:38Inaktiver User
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17.03.2012, 19:40Inaktiver User
AW: Geliebte oder sowas in der Art
Das glaube ich nun wieder nicht, dass jeder mit jemandem verheiratet ist den er mal für die große Liebe gehalten hat...
Aber man muss halt wissen was man will: die alltagstaugliche Partnerschaft - oder innige große Liebe. Das eine behalten wollen weil man keine Garantie hat, dass die neue Liebe auch so zuverlässig funktioniert finde ich ja eher arm.
So jemand bräuchte mir dann aber auch nix von einzigartiger Liebe vorsingen... dann soll er in seiner bequemen Beziehung bleiben und gut ist.
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17.03.2012, 19:43Inaktiver User
AW: Geliebte oder sowas in der Art
Was ich damit sagen will: so groß ist dann die Liebe halt nicht, wenn jemand so rumeiert. Große Liebe nur wenn's nix kostet und kein Risiko ist, danke.
Und wenn ich nur eine angenehme Abwechslung im Ehetrott bin, den jemand sich nicht traut zu verlassen, dann muss ich mich da auch nicht weiter reinsteigern und daran leiden. Oder?
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17.03.2012, 19:46Inaktiver User
AW: Geliebte oder sowas in der Art
Na, aber die meisten wohl schon. Mit Betonung auf "gehalten hat".
Wenn man dann irgendwann feststellt, die ganz große Liebe war`s doch nicht, heißt das ja nicht, dass man vor dem Standesbeamten gelogen hat. Doch, ich glaube, die weitaus meisten Menschen gehen nicht sehenden Auges in eine Ehe, weil sie auf Versorgung aus sind oder so.
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17.03.2012, 19:49Inaktiver User
AW: Geliebte oder sowas in der Art



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