MckenzieAber mckenzie,
sie hat es doch selbst erklärt, sie hat gehofft, dass er sich für sie entscheidet - sie war halt verliebt in ihn. Kann doch passieren, oder? Sie ist scheinbar noch jung und es wird ihr wohl eine Lehre sein ... obwohl ... ganz ausschliessen kann doch niemand, sich in den Falschen zu verlieben.[QUOTE
Natürlich habe ich ihre Erklärung gelesen...deshalb macht es die Sache nicht richtiger.
Verlieben kann man sich klar...man kann aber entscheiden...sie hat die Entscheidung getroffen eine Beziehung mit einem gebundenen Mann ein zu gehen, der Mann hat ihr kein Versprechen gemacht, und jetzt will sie Rache an einer fremden Frau.
Ich gebe der TE recht, sie ist selber an ihrer Lage schuld...Kopf hoch Verantwortung für sich übernehmen und Lehre annehmen.
Wer um Himmels willen will so einen Mann, meine Sympathie ist bei der Frau die so schäbig hintergangen wurde und jetzt mit diesem gute Stück verheiratet ist.
Zitat von TE Ich bin selbst schuld, er hat mir ja nie wirklich was versprochen, außer am Anfang, aber das gilt ja nicht mehr. Trotzdem kommen bei mir gerade Rachegelüste auf
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Ergebnis 61 bis 70 von 152
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07.03.2012, 21:53
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07.03.2012, 21:56
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07.03.2012, 22:04
AW: Wunsch nach Rache, obwohl selbst schuld
Manchmal hasse ich es, politisch korrekt erzogen worden zu sein.
Warum eigentlich nicht einmal das durchbrechen, womit der Expartner fünf Jahre rechnen konnte?
Mit Schweigen.
Spielen wir das Szenario doch mal durch:
Man sagt es der frisch Angetrauten. Sie hat nun die Möglichkeiten den notorischen Fremdgeher zu verlassen und wird mit ihm keine Kinder bekommen wollen und finanzielle Verpflichtungen eingehen wollen. Oder sie schluckt das und muss mit allem weiteren leben.
So wähnt sie sich im Himmelreich und er kann uns blöde Frauen weiter einwickeln und Jahre hinhalten.
Er konnte doch nur so lange wirken, solange seine Geliebten geschwiegen haben, in der Hoffnung erlöst zu werden und dass sich die Treue und Hingabe bezahlt machen.
Schlimm finde ich, dass es Menschen wie ihn gibt, die mit den Herzen von anderen spielen. So einem Schei..Kerl muss man doch irgendwie das Handwerk legen.
Vielleicht lernt er endlich daraus, dass es in seiner Rechnung auch einen Faktor X geben kann, der auch sein Leben bedroht. Und dass das was er tut, auch auf ihn zurückfällt.
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07.03.2012, 22:31
AW: Wunsch nach Rache, obwohl selbst schuld
Für mich ist der Wunsch nach einer Revanche nachvollziehbar, sie müsste aber sehr geschickt eingefädelt werden und die TE dürfte auf gar keinen in Erscheinung treten, denn dann würde sie als schlechte Verliererin dastehen, wäre unglaubhaft und würde dem Herrn sogar gleichzeitig das Argument mitliefern, ganz abgesehen davon, dass die Ehefrau es höchstwahrscheinlich sowieso nicht glauben würde.
Und was würde er sagen? "Ich habe Dich schliesslich geheiratet ... !"
So, wie er die TE und auch seine jetzige Frau belogen und betrogen hat, wird er es auch weiter tun, gewissen- und haltlos, und immer auf der Suche nach dem Kick.
Diese Art Mann kann man nicht ändern, er wird sich immer wieder herauslügen.
Wenn also Revanche und Offenlegung, dann aber ausserordentlich geschickt.
SweethAErt
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07.03.2012, 22:32
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08.03.2012, 00:43
AW: Wunsch nach Rache, obwohl selbst schuld
Ganz klare Sache:
Erst einmal einen jungen,unerfahrenen Menschen in die emotionale Falle locken mit Versprechungen und schließt ein gemeinsames Leben nicht aus. Er sagt zwar nichts eindeutig, lässt den anderen aber durch seine Uneindeutigkeit hoffen.
. Wenn derjenige dann am Fliegenfänger hängt, dann geht er ein paar Schritte zurück, sagt einfach, dass er ja nichts versprochen habe und denkt auch noch, dass er unglaublich fair war und immer nur die Wahrheit gesprochen habe...
Aber wie er durch Blicke, Sex, Unausgesprochenes, durch gezielte Bemerkungen Hoffnung geschürt hat, wird geflissentlich ausgeblendet.
Wenn man sich fünf Jahre mit jemandem trifft, von dem man weiß, dass der Gefühle hegt, die man nicht teilt, sollte derjenige der Fairness halber, die Notbremse ziehen und für einen 12Jahre jüngeren Menschen Verantwortung übernehmen.
So ein Schwein.
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08.03.2012, 07:46
AW: Wunsch nach Rache, obwohl selbst schuld
[QUOTE=Dani;15854861]Manchmal hasse ich es, politisch korrekt erzogen worden zu sein.
Warum eigentlich nicht einmal das durchbrechen, womit der Expartner fünf Jahre rechnen konnte?
Mit Schweigen.
Morgen Dani, schön Dich zu lesen.....
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08.03.2012, 08:06Inaktiver User
AW: Wunsch nach Rache, obwohl selbst schuld
Schlimm finde ich zudem, das es Frauen gibt, die sich auf so einen Kerl, bewußt der Situation, einlassen mit dem Ziel die feste Partnerin zu verdrängen und Nummer 1 zu werden. Komischerweise interessieren da die Gefühle der anderen Frau nicht, erst wenn es dann um die eigenen verletzten Gefühle geht, ändert sich die Situation.
Den Mann jetzt aber als alleinigen Südenbock zu verdammen und seiner Frau "reinen Wein" einzuschenken halte ich für mehr als unangebracht und schäbig. Hätte der Mann nicht geheiratet und wäre es aufgeflogen, wer weiß wieviele weitere Jahre die Affäre noch gelaufen wäre.
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08.03.2012, 08:27
AW: Wunsch nach Rache, obwohl selbst schuld
Hallo,
ich kann momentan wahrscheinlich nicht viele gute Ratschläge geben, aber aus aktuellem Anlass möchte ich der TE sagen, dass Rache zwar für den Moment befreien würde, aber dauerhaft keinen Nutzen bringt.
Klar, man könnte ihm eins rein würgen. Was hat man davon? Was verspricht man sich, wie er sich danach verhält? Rachegedanken sind ok. Aber wenn man sich auf Rache einlässt, sinkt das Niveau. Wenn der Racheakt nichts bewirkt, steigt die Wut auf ihn. So zieht man sich immer weiter rein, obwohl man eigentlich von weg kommen "sollte".
Gedanken daran hatte ich auch. Aber man schadet sich eher selbst. Das Ergebnis ist unvorhersehbar und egal wie es ausfällt, es ändert an den Tatsachen nichts, wie es gelaufen ist.
Liebe Grüße Schlummi
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08.03.2012, 08:48
AW: Wunsch nach Rache, obwohl selbst schuld
Also, Rachegedanken und -phantasien finde ich per se nicht schlimm.
Kann sehr erleichternd sein.
Tatsächlich gerächt habe ich mich noch nie.
Ich weiß, dass manche das irgendwie befreiend finden und auch denken, sie hätten ein Recht darauf oder so und man täte der Welt damit was gutes oder so...
Nun denn.
Reisende soll man nicht aufhalten.
Die sollen dann halt nicht greinen, wenn ihnen auch mal Rache wiederfährt.
Das könnte im Fall der TE ja auch passieren es ist ja nicht so, dass sie nur das arme Opfer ist. Verliebtheit hin oder her, die Sachlage war ja klar.
Sich da jetzt an der Tatsache hochzuziehen, dass er geheiratet hat, ohne das seiner Affäre zu berichten... weiß ja nicht... Verstehe ich nicht, was daran jetzt so dramatisch ist. Innerhalb so eines Gesamtarrangements.
Denn Sinn der Rache verstehe ich persönlich nicht.
Der Sachverhalt an sich bleibt ja bestehen und kann nicht mehr verändert werden.
Dass der andere durch meine Rache zu einem besseren Menschen wird, alles einsieht und aus der Sache geläutert hervorgeht... jau... weiß ja nicht...da glaub ich ja nicht so dran.
Wenn das so funktionieren würde, wäre das Prinzip Rache ja ein äußerst empfehlenswertes. Auch der präventive Nutzen einer Rache für zukünftige Arscheleien ist ja mehr als zweifelhaft.
Dass ich mich danach besser fühle... mag anderen so gehen. Ich wäre das nicht und ich möchte auch so nicht sein.
Wenn die Rache nicht den erwünschten positiven Effekt hat - was ich für sehr wahrscheinlich halte - steigt die Wut und der Frust bei einem selbst nur noch mehr.
Eine klassische Null-Leistung wäre das. Tendenziell gegen sich selbst gerichtet.
Hat doch in letzter Konsequenz keinen Nährwert.
Wenn man einmal anfängt, Unsinn zu verzapfen (in diesem Falle bewusst eine Affäre eingehen, die dann - Überraschung, Überraschung - nicht zum erhofften Happy-End führt), dann kann man doch irgendwann auch mal wieder aufhören mit dem Käse und muss es nicht mit Rache und derlei Zeug immer weitertreiben und nie zu einem Ende kommen. Da kann man sich doch auch nicht immer damit reinwaschen indem man sagt, "ich war halt verliebt, der andere ist der Arsch".
Natürlich gibt es A-Löcher auf dieser Welt.
Aber meine Mission ist es nicht, diese zu bekehren.
Meine Mission ist, mich von diesen nicht verarschen zu lassen.
Und eben dafür auch mal nicht jeder Verliebtheit und Versuchung zu folgen, auch wenns manchmal hart ist.
Muss man natürlich lernen und das kann eine harte Schule sein aber nu jo. Ist halt so.
Macht man es eben beim nächsten Mal anders und hoffentlich besser.
LG
HexlGeändert von Hexl (08.03.2012 um 08:51 Uhr)
The difference between try and triumph is just a little "umph"



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