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    AW: immer das gleiche-gehen oder bleiben

    [QUOTE=Ronnya;15100016]ich denke schon manchmal, dass es einen zusammenhang geben könnte, gerade weil es im moment akut ist, und ausgerechnet jetzt sich die probleme in der schule häufen. allerdings haben sich seine ängste schon vor viel längerer zeit abgezeichnet...

    da er schon schwierigkeiten in der schule hat, könnte ich es mir gerade jetzt nicht vorstellen, ihn jetzt noch mit meinen problemen zu konfrontieren, geschweige ihn aus seinem umfeld herauszunehmen. das waren so meine ersten gedanken....

    ich sehe auch einen gewissen zusammenhang, eben aus deinem genannten grund, er ist auch sehr sensibel. was fehlt, sind klare gespräche und das ist ein grundproblem in unserer beziehung und hat sich über die jahre auch darin gefestigt, dass in der familie nicht immer über probleme geredet wurde. das ist hart, ich weiß. aber es war/ist einfach so.
    und jetzt habe fällt es mir schwer über meine probleme mit meinen kindern zu reden........
    ja, und "eine mutter verlässt ihre kinder nicht" das hängt wie ein damoklesschwert über unserer gesellschaft..und ja, kann sein, dass ich mich dahinter verstecke...und ich kann es mir nicht vorstellen, einfach zu gehen....ich sehe zuviel aufgaben mit meinem sohn schon allein schulisch bedingt...vielleicht würde er ja mitgehen, ich müsste ihn fragen, aber dazu müsste ich erst mal wissen,was ich will....


    Liebe Ronnya,

    was Deinen Sohn angeht, so kann ich im Augenblick nur mit einer Durchhalteparole dienen.
    Es ist ja absehbar, wie lange es noch bis zum Abschluss dauert, und solange die Noten den Abschluss nicht gefährden, ist es doch in Ordnung. Evtl. könnte er auch Nachhilfestunden nehmen in den Fächern, in denen es hängt.

    Das solltest Du auch Deinem Sohn vermitteln (klare Ansage): Es sind nur noch ein paar Monate, die müssen durchgehalten werden, denn es gibt keine Alternative. Danach geht es besser und daran wird er wachsen; sein Selbstverständnis wird sich stabilisieren.


    Alles Gute!

    SweethAErt


    P.S. Und ja, schreib soviel Du kannst; es hilft, zumindest vorübergehend!

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    AW: immer das gleiche-gehen oder bleiben

    Liebe Ronnya!

    Schreiben hilft dir garantiert, wenn du der Typ bist, der auf diesem Weg Dinge loslassen/loswerden kann. Es kann sich anfühlen, wie einen "Pickel" auszudrücken. Der Druck wird weniger, die Entzündung geht allmählich zurück, ein Ende der belastenden Situation kommt in Sicht .

    Ach Gott, deine Situation ist nicht leicht. Ich wünsche dir Kraft und Mut. Ich kann mir ebenfalls vorstellen, dass euren Sohn die Situation in der Beziehung belastet. Nur: es geht nicht um deinen Sohn. Ich finde es geht um dich. Darum, dass du eine Lebenssituation hergestellt hast, die nunmal eine Entscheidung verlangt. Hast du die Entscheidung getroffen, wird auch der junge Mann damit leben können. Und vermutlich besser damit leben können als mit diesem Glimmbrand daheim -nicht drüben und nicht herüben. Alle sitzen zwischen den Stühlen. Mit 15 Jahren ist er längst abgestillt, er kann sowohl bei Papa als auch bei Mama leben: Und er muß sich nicht zwischen euch entscheiden!! Er darf euch beide weiterhin liebhaben und sehen wann und wieoft er will. Hoffentlich! Es ist wie gesagt eben nicht sein Ding, sondern euer Beziehungstrara. Teenager sind natürlich selbst in einer wackeligen Lebenssituation und als Mama will man da eher Stabilität bieten als selbst in einem wackeligen Boot zu sitzen (meine Tochter ist 16). Doch wenn es so kommt wie es bei dir ist, dann hat sich nunmal was geändert und es wird sich was verändern. Mit deinem Mann oder nur in dir selbst oder mit einem neuen Mann.
    Zu einer Trennung: Aus jeder Verliebtheit wird Alltag. Und jedes Paar steht früher oder später vor diesem Ding, dass sich Alltag nennt und viele Arme hat (wie Langeweile, Gewohnheit, Unlust, Ärger, Sprachlosigkeit, sich unverstanden fühlen,.....blablabla). JEDES PAAR. Egal ob große, mittlere oder kleine Liebe und Leidenschaft am Anfang stand. Auch mit einem neuen Mann heißt es diese Aufgaben zu bewältigen und dabei so einigermaßen, manchmal mehr manchmal weniger, glücklich zu sein. Mit sich selber zufrieden zu sein. Den Partner auch noch nach Jahren gerne zu sehen, gerne anzugreifen, ihn intelligent zu finden oder was halt einem am Gegenüber dann jeweils wichtig ist. Sich immer der aufregenden Erstzeit zu widmen und nach etwa 2-5 Jahren einen Schnitt und Neuverliebheitsstart zu machen, ich weiß nicht, ob das die billigere Variante, die aufregendere ist. Ich glaube, da bleibt auch viel an persönlicher Entwicklung auf der Strecke. - Und doch, natürlich!!! kann man sich neuverlieben, einen Neustart wagen und sehr glücklich werden. Das Recht dazu hat jede/jeder in jedem Alter. Dazu ist Leben da. Zu probieren. Es muß nicht alles funktionieren. Nur sollte man die Konsequenzen durchdenken und sich darüber im Klaren sein, was zu tragen alles dazukommen kann. Die Frage kann manchmal helfen sich zu entscheiden: "Was würde ich mir wünschen getan zu haben wenn ich vor meinen letzten Dingen stehe und auf mein Leben zurückblicke."

    liebe Grüße

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    AW: immer das gleiche-gehen oder bleiben

    [QUOTE=Sweethaert;15100401]
    Zitat Zitat von Ronnya Beitrag anzeigen

    Das solltest Du auch Deinem Sohn vermitteln (klare Ansage): Es sind nur noch ein paar Monate, die müssen durchgehalten werden, denn es gibt keine Alternative. Danach geht es besser und daran wird er wachsen; sein Selbstverständnis wird sich stabilisieren.

    Alles Gute!

    SweethAErt

    P.S. Und ja, schreib soviel Du kannst; es hilft, zumindest vorübergehend!
    Hallo Sweethaert,
    er muss noch eineinhalb jahre in die schule gehen. und ich habe ihm den druck dadurch genommen, dass ich gesagt habe, dass es die möglichkeit gibt, das jahr zu wiederholen und dass das auf die lebensdauer gesehen nicht relevant ist. Gerade im moment läuft es ganz gut. ich versuche auch für ihn einen nachteilsausgleich zu erwirken, da er eine behinderung hat und es für ihn evtl eine erleichterung darstellen könnte. wenn er das will, dass er eine sonderstellung bekommt, ist ja auch in der klassengemeinschaft nicht immer leicht.

    und ja, schreiben tut ganz gut, obwohl meine gedanken oft so durcheinander sind, dass ich das gefühl habe, auch durcheinander zu schreiben und mühe habe, meine gedanken zu ordnen. aber ich werde es probieren....

    Zitat Zitat von silberklar Beitrag anzeigen

    Mit 15 Jahren ist er längst abgestillt, er kann sowohl bei Papa als auch bei Mama leben: Und er muß sich nicht zwischen euch entscheiden!

    Zu einer Trennung: Aus jeder Verliebtheit wird Alltag. Die Frage kann manchmal helfen sich zu entscheiden: "Was würde ich mir wünschen getan zu haben wenn ich vor meinen letzten Dingen stehe und auf mein Leben zurückblicke."

    liebe Grüße
    ja, mein sohn, wahrscheinlich bin ich zu sehr noch glucke bei ihm. aufgrund seiner behinderung, die allerdings leicht ist, mussten wir uns um ihn seit seiner geburt mehr kümmern, als um die beiden anderen. ich ich merke oft jetzt noch, dass das loslösen ein problem für mich darstellt, außerdem er ist der jüngste, und die bleiben halt immer irgendwie die "kleinen". ich denke, dass ich ihn oft nerve, mit den hausaufgaben, zuviel druck mache....
    wegen der beziehung, er merkt es sicherlich, und als es vor einem halben jahr akut war, da haben wir ihm das auch erzählt. also unbekannt ist es nicht, allerdings hat sich gesprächstechnisch seitdem nicht viel getan und der brand schwellt unter dem teppich....da
    wo alles runtergekehrt wurde....

    irgendwie bin ich mir nicht sicher, ob ich mich trennen will. wir haben, oder sage ich eher hatten, denn es ist schon ganz schön abgebröselt mittlerweile, ein schönes soziales umfeld, mit freunden, aktivitäten usw. ich sehe das auch so, diese zeiten der neuverliebtheit, wieder neu anfangen mit einem neuen partner, alles nochmal durchstehen, den alltag hinkriegen, vor allem in kooperation mit dem alten leben...sicher nicht einfach. ich habe mir das alles schon durchgedacht, und es könnte sehr heftig werden.
    allerdings kenne ich meinen freund schon seit 15 jahren, auch mit allen ecken und kanten, soweit man das in der freundschaft mitkriegt. wir haben seit beginn unserer affäre regen austausch, was unsere gefühle und gedanken betrifft und es ist alles andere als leicht. wir haben jetzt schon einige höhen und tiefen erlebt und ich muss sagen, es hat bisher den tiefen gefühlen zu ihm keinen abbruch getan. was ich bemerkenswert finde, ist das, dass ich ihm alles sagen kann, was mich bewegt, wenn es für ihn auch noch so schwer ist, und das war es oft genug. aber wir reden dann darüber und können das problem gut angehen und kompromisse finden.
    und das ist anders als bei meinem mann, hier habe ich immer geredet, über meine/unsere probleme, meine gefühlswelt, aber er kam damit nicht immer zurecht. er lebt gern in seiner heilen welt und schiebt unangenehmes gerne weg.
    ich habe ihn sehr verletzt, das weiß ich, er hat mir gesagt, dass er mir verzeiht. er würde gerne mit mir weiter machen, obwohl er jetzt auch nicht weiß, ob er wieder vertrauen zu mir haben kann in der zukunft, aber würde es probieren.
    ich habe ihm gesagt, dass ich es mir vorstellen kann, aber unter anderen bedingungen. sonst sind wir schnell wieder im alten fahrwasser, und das will ich nicht. für mich gehört die kommunikation als bedingung nr. 1 zum gelingen einer partnerschaft und da habe ich meine zweifel, ob das gehen wird mit ihm....dazu muss er auch etwas beitragen, und das sieht er im moment noch nicht so...

    der rückblick auf das leben, das habe ich schon ausprobiert, ich komm´ da noch nicht ganz hin.
    da kommt einfach noch kein bild. aber ich versuche, auf meine gefühle zu achten und zu schauen, was mein innerstes sagt. das ist ganz schön schwer und ich vertraue mir da selbst nicht immer.
    grundsätzlich weiß ich, dass erst mal zu mir schauen muss, was will ICh eigentlich, auch was ist mein anteil an der geschichte. alles andere macht nur ohnmächtig. und das ist meine eigentliches problem, alles jedem recht machen zu wollen.....

    verschneite grüße
    Ronnya

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    AW: immer das gleiche-gehen oder bleiben

    Hallo liebe Ronnya,
    was du schreibst, könnte alles auch aus meinen Tasten stammen (genaugenommen fast alles, Details sind natürlich nicht ganz gleich): alles allen recht machen wollen, kein Bild von der Zukunft, der Mann der nicht spricht, kompliziert, weg wollen und doch nicht. Und ich habe den Verdacht, bzw. bei ziemlich vielen weiß ich es ganz genau, dass die Wege etlicher Frauen so verlaufen. Also was soll man den tun? Wie du richtig schreibst, es ist immer dasselbe: gehen oder bleiben? Wir führen Beziehungen und teilen unser Leben mit Männern, weil die Natur es nunmal bei einer großen Anzahl von uns Weibchen so eingerichtet hat, dass wir nunmal die Männchen sehr anziehend finden. Wir leben also mit einem Männchen und wünschen uns die emotionale Aufgehobenheit, die uns vielleicht ein Weibchen geben würde oder die ich als Weibchen selbst glaube zu geben, in dieser Beziehung zu finden. Männer und Frauen sind nicht gleich. Wir haben andere Kommunikationsebenen und andere emotionale Bedürfnisse. Ich glaube daher, und das betrifft vor allem immer wieder die Lösung meines eigenen Lebens, die Frage ist nicht: Dieser oder jener Mann, welcher wird mich glücklicher machen?? Die Suche kann beginnen oder kann fortgesetzt werden. Sondern: Wo sind die Unterschiede in der Wahrnehmung, wo liegt der Hund begraben, weshalb geht es mir in der Beziehung nicht gut (und mein Mann redet nicht mir mir!! garnicht! er kann das nicht, sagt er, obwohl er ein sehr gewitzter, gebildeter, nach außen toller Unterhalter ist und Frauen gerne -anfangs vor allem- verbal in seinen Bann zieht; ja er ist ein Sprinter und kein Marathonläufer in seinen Beziehungsfähigkeiten. um im Selbstwert daher in einer langen Beziehung nicht unterzugehen betrügt er mich auch -wahrscheinl./ich war ja nie dabei- immer wieder, da er in einem neuen Kontakt seine Stärken eben so gut ausspielen kann und dann volle Zuwendung und Bewunderung kriegt, die er von mir nach vielen Jahren eben nicht so einfach haben kann, da ich die ganzen Pointen ja schon kenne und ein aufeinanderzugehen auf einer tieferen Ebene einfordern würde - würde eben, weil dazu ist er nicht imstande); meine Energie und meine Hoffnung auf Glück und Zufriedenheit liegen aber nicht in der Frage, welcher Mann kann mir Lebensfreude, Erfüllung und Kraft endlich herbeibringen, sondern welche Ereignisse, welche Menschen grundsätzlich und welche schönen Erfahrungen, Betätigungen machen mich froh und geben mir Energie. Und da gibt es sehr vieles, dass ich tue um ein schönes Leben zu haben. Vieles, dass ich tue, weil ICH gut für mich sorgen will. Das braucht, vielmehr darf!, gar nicht von einem Dritten kommen, würde ich mich ja ansonsten von diesem Dritten, was mein emotionales Glück betrifft, abhängig machen. Was, wenn mich dieser Dritte, mit dem - oder auch durch den - ich so glücklich war, verläßt?? Ist es dann aus mit dem Glück, das Leid grenzenlos? Er muß mich ja gar nicht böswillig verlassen. Doch wie wir als Sterbliche wissen bleibt nichts auf dieser Welt bestehen, alles müssen wir früher oder später gehen lassen. Nur ich selbst kann immer bei mir bleiben und für mich sorgen. (Das betrifft übrigens auch wieder deinen Sohn; auch er ist ein selbstbestimmter Mensch, der lernen muß, mit jedem Lebensjahr ein bißchen mehr, gut für sich selbst zu sorgen mit seinen eigenen Möglichkeiten, denn Mama wird er gehen lassen müssen, wohin, mit wem oder weswegen auch immer, der Tag steht schon fest, nur kennen wir ihn noch nicht).
    Vielleicht stellst du dir statt der Frage: welcher Mann denn nun? Die Frage: Was tut mir gut und was brauche ich um glücklich aufzustehen und glücklich schlafen zu gehen und was kann ICH selbst mir dazu Gutes tun? Der Mann dazu wird sich dann schon finden. Oder du brauchst nicht mehr so verzweifelt wählen, weil du gar nicht mehr im Energiedefizit bist, dass durch Den oder Den behoben werden soll.

    Die vielen Worte. Andere haben leicht reden, nicht wahr, wirst du dir denken. Glaube mir, ich gehe auch keinen leichten Weg und ich weiß, was schwere Entscheidungen sind!

    liebe Grüße
    silberklar

  5. gesperrt

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    AW: immer das gleiche-gehen oder bleiben

    Hallo Ronnya, das 15jährige Probleme in der Schule haben, ist nicht so ungewöhnlich.

    Wohnt dein Freund weiter weg oder wäre es z.B. möglich, zu ihm zu ziehen, aber trotzdem deinen Sohn in seiner alten Umgebung bezüglich Hausaufgaben, Essen etc. die nächsten 1,5 Jahre zu betreuen? Du schriebst, du hast kein Einkommen, also bist du derzeit zeitlich nicht gebunden, oder?

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    AW: immer das gleiche-gehen oder bleiben

    Hallo

    ich war ein paar Tage nicht fähig, klare Gedanken zu fassen, deswegen kein Posting....
    Ich denke, ich bewege mich gerade in Richtung Depression.
    Morgens steh ich auf und könnte schon gleich wieder ins Bett gehen.

    ich habe das Gefühl, dass mein Mann mich nicht wirklich richtig versteht. Ich habe ihm mehrmals auf schriftlichen Weg meine Gefühle und Gedanken mitgeteilt, aber er hat das Gefühl, dass es nur Vorwürfe wären und lässt nichts wirklich an sich ran.
    Für mich ist es wichtig zu reden, aber er sieht größtenteils die "Schuld" bei mir, die ich zu bereinigen habe. Sieht sich als Samariter, wenn er mir den Ratschlag gibt, einen Therapeuten aufzusuchen, um meine "Defizite" zu bearbeiten....
    Das Schlimmste ist, dass ich mich bei diesen Gesprächen oft klein fühle, meine Mitte verlasse und kaum mehr fähig bin, mit klaren Worten zu antworten oder dagegen zu halten...Er hat so eine Art an sich, die sehr einschüchternd wirken kann.

    Mein Freund, ja der ist da anders. Aber selbst hier habe ich mich gerade ein wenig zurückgezogen, da mir das alles zuviel wird, heimliche Treffen, die zur Regelmäßigkeit werden. Ich mag das eigentlich überhaupt nicht. Und trotzdem mache immer wieder etwas mit ihm aus, weil mir seine Nähe gut tut und wir sehr gut miteinander reden können. Allerdings leidet er auch unter dieser Situation. Er wartet auf mich, möchte mit mir leben, liebt mich sehr. Und deswegen gibt es immer wieder Diskussionen, wo er meine Stimmung eruiert, um zu spüren, wo er bei mir steht. Ich mag manchmal nicht mehr, weil es so schwierig ist und ich weiß auch nicht mehr, ob ich eine Zukunft mit ihm will. Die Umstände decken alles so zu, dass meine Gefühle verschütt gegangen sind...Und ich versuch wieder mal, alles allen recht zu machen...so siehts aus....

    Ich muss an mich selbst denken, das ist der WEg, der für mich einzuschlagen ist, aber es fällt sehr schwer. Die räumliche Nähe zu meinem Mann macht es schwer objektiv zu denken.
    Wegfahren, ja, das wäre vielleicht eine Möglichkeit, aber da wäre mein Kind tagsüber allein.
    Mal sehen..

    Bis dann,
    Ronnya

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    AW: immer das gleiche-gehen oder bleiben

    Hallo Ronnya,

    zunächst mal

    Ich glaube nicht, dass du eine Entscheidung bis zum Ende der Schulzeit deines Sohnes hinauszögern kannst. Alle Ängste, die du bezüglich des Junges hast, kann ich gut nachvollziehen (habe einen Sohn im gleichen Alter). Dennoch ist ihm nicht geholfen, wenn du duldest und ausharrst.

    Ich lese heraus, dass du der Ehe mit deinem Mann keine große Chance mehr gibst. Sein Verhalten im Moment erscheint evtl. so, als würde er auch nicht einlenken und verstehen wollen. Aber ich denke, es ist viel verletzter Stolz (immerhin hast du bereits einen Neuen) und viel Unsicherheit dabei. Auf seine Unterstützung kannst du also sicher nicht zählen, aber zum Wohle eures Sohnes solltet ihr euch dennoch auf ein paar Dinge verständigen. Aber dazu musst du sicher wissen, was du willst. Aus eigener Erfahrung, würde ich z.B. NIEMALS aus einer Beziehung räumlich SOFORT in die nächste ziehen. Wenn du dich von deinem Mann getrennt hast, solltest du zunächst etwas eigenes haben. Vielleicht zusammen mit deinem Sohn, oder auch allein und in seiner Nähe.

    Inwieweit weiß dein Sohn denn schon von deinen Trennungsabsichten, von dem neuen Mann in deinem Leben und von deinem Gefühl, dass du für deinen Sohn noch ein wenig "durchhalten" musst? Was hält er von alldem?

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    AW: immer das gleiche-gehen oder bleiben

    Hallo Yvi,

    das gleiche habe ich auch schon gedacht, wenn ich gehen sollte, dann erst mal alleine. Anders kann es nicht gehen. Ich hab schon so genug Probleme, und dann noch in einer Wohnung mit einem neuen Mann? Das krieg ich nicht auf die Reihe, bei aller Liebe...
    Nur bin ich finanziell nicht unabhängig im Moment und von daher müsste ich sehen, wie das zu bewerkstelligen ist. Heißt, erst mal wieder eine feste Arbeit finden, im Moment arbeite ich freiberuflich und das Einkommen ist nicht gesichert.
    Auch wenn mein Freund kein Problem hätte, mich aufzunehmen, auch mit meinem Sohn, ich kann es mir gerade nicht vorstellen...auch wenn er mich beim Lernen mit ihm voll unterstützen würde.....ja, das könnte er gut......
    Mein Sohn weiß nichts von eventuellen Trennungsabsichten, aber ich denke, er bekommt unsere Diskussionen mit und vielleicht haben diese Unterschwelligkeiten etwas mit seinen Schulproblemen zu tun. Wobei die sich schon viel länger, also vor meiner Krise, abgezeichnet haben.
    Ja, ich muss rausfinden, was ICH will..

    Danke für deine Gedanken...

    Ronnya

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    AW: immer das gleiche-gehen oder bleiben

    Hallo Ronnya,

    ich finde, dass Du Dich sehr tapfer hältst
    und dass Du, soweit ich sehe, die Situation richtig beurteilt hast.

    Du solltest erst einmal an DICH denken, einen neuen Job und eine neue Wohnung suchen und umziehen, eine Weile alleine wohnen und sehen, wie es sich mit Deinem Freund entwickelt.

    Deinen Sohnemann begluckst Du meiner Ansicht nach zu sehr. Ich weiss nicht, was ihm genau fehlt, und es ist sicher schön, dass es für ihn soziale Unterstützung gibt, andererseits hat er dadurch einen gewissen Stempel aufgedrückt bekommen und vielleicht zieht ihn das eher runter als es ihm hilft.

    Vielleicht willst Du darüber mal nachdenken.

    Liebe Grüsse,

    SweethAErt

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    AW: immer das gleiche-gehen oder bleiben

    Hallo Ronnya,

    zu deiner Geschichte fallen mir spontan ein paar Dinge ein, ob das hilfreich ist, weiss ich nicht, aber ich äussere sie einfach mal:

    1. Dein Sohn - du sagst, du hättest unter gewissen Umständen - wenn du wegfährst o.ä. -dann tagsüber keine Zeit mehr für ihn. Das hat mich schon etwas irritiert. Ist er denn so bedürftig, dass er dich tagsüber immer noch um sich braucht? Natürlich mögen Kinder das gerne, wenn die Mama immer da ist. Aber das heisst nicht, dass es anders immer soo viel schlechter sein muss. Ich arbeite vollzeit und habe zwei Jungs, 11 und 13, die ganz gut klarkommen, und sich abends auf mich freuen. Vielleicht umsorgst du deinen Sohn zu sehr, was seinen Ängsten dann eher dienlich sein dürfte. Er zieht sich dann lieber 'unter deine Fittiche' zurück. Aber es geht doch darum, Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zu lernen, und dafür müssen sich Mamas (und manchmal auch Papas) auch schon mal zurückziehen können.

    2. Meine Geschichte ist vermutlich eine andere als deine, und nicht zu vergleichen. Trotzdem möchte ich hier kurz erwähnen, dass mein Sohn gegen Ende unserer Ehe immer schlechter in der Schule wurde, und immer bedrückter, was sich auch im Schriftbild äusserte, und worauf mich dann sogar die Lehrerin ansprach (Schrift war nur noch ca. 3mm groß). Nachdem ich mich zur Trennung entschied, und dann auch auszog, änderte sich sein Verhalten und seine Leistungen in der Schule schlagartig!! Die Lehrerin, die von nichts wusste, teilte uns dies sehr erfreut mit, und dass er jetzt wohl einen richtigen 'Durchbruch' gehabt hätte, er sei soviel klarer und konzentrierter, selbstbewusster und eben auch leistungsstärker.

    Das war in der 4. Klasse. Er ist also jünger als dein Sohne, so ganz kann man das wohl nicht ganz vergleichen. Trotzdem wollte ich es dir berichten.

    Durch meinen Auszug sind einige (äussere) Dinge für die Jungs schwieriger geworden, denn z.Zt. 'teilen' wir uns die Jungs (wir wohnen aber sehr in der Nähe, so dass es logistisch nicht so schwer ist), aber insgesamt geht es den beiden besser - ich sehe es einfach, sie sind aufgeblüht, vermutlich war die Atmosphäre vorher zu drückend. Sie sagen es auch selber, obwohl das Hin und Her manchmal nervt. Aber zur Zeit würden sie es selber nicht anders wollen, es ist also auch ihre Entscheidung, dass wir so ein System leben.

    Dein Mann 'erpresst' dich und macht damit alles schlimmer. Er kann wohl nicht anders, und es ist ja auch in gewisser Hinsicht verständlich. Er hat auch Angst. Trotzdem tut er sich damit auch selber keinen Gefallen, und für dich wird es eine Hölle. Pass also genau auf,und achte bei allem auf deine Gefühle!

    Alles Gute dir!
    ***The only constant thing in life is change***

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