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24.10.2011, 14:00Inaktiver User
AW: Privatsphäre/Vertrauensmissbrauch
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24.10.2011, 14:01Inaktiver User
AW: Privatsphäre/Vertrauensmissbrauch
Ich sehe das etwas anders als du und Brighid.
Was die TE damit meint, ist doch hintergangen werden = Vertrauensmissbrauch.
Klar habe ich im Bad eine Privatshpäre, wenn ich das möchte, das ist hier nicht gemeint. Aber in die Wanne zu zweit geht ?
Natürlich habe ich Geheimnisse mit einer Freundin usw., aber diese Priatsphäre wächst doch in einer Ehe/Partnerschaft.
Ich habe es schon woanders geschrieben, wo Liebe und Vertrauen ist, gibt es nur eine " gemeinsame " PS.
Frau und Mann müssen zusammen leben und nicht getrennt - im Kopf -.
Ist mir zu egoistisch und deshalb wird auch jede 2. Ehe in D geschieden. Keiner ist zu Kompromissen bereit und ein " Einzelmensch ! ?
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24.10.2011, 14:03Inaktiver User
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24.10.2011, 14:03Inaktiver User
AW: Privatsphäre/Vertrauensmissbrauch
und dann fällt es durchaus in meine ganz eigene privatsphäre dass es zeiten gibt wo ich ihm nicht auf der pelle hängen möchte, ich es akzeptiere dass auch er solche zeiten hat- man/frau dem andern auch freiraum zum atmen lässt.
hat vermutlich auch mit den eigenen erfahrungen im leben zu tun. aber ich kann mir niemanden mehr vorstellen, der mir ständig und stets auf den hacken klebt und alles, so alles von mir zu wissen glaubt.
das macht einen auch ein stückweit uninteressant. (eben weil der andere glaubt, vermeint alles zu wissen) danke nein.
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24.10.2011, 14:03
AW: Privatsphäre/Vertrauensmissbrauch
Das wäre aber doch dann die Privatsphäre anderer Menschen.
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24.10.2011, 14:04Inaktiver User
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24.10.2011, 14:05Inaktiver User
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24.10.2011, 14:06
AW: Privatsphäre/Vertrauensmissbrauch
Ich nenne das nicht Geheimnistuerei. Ich mag es, wenn noch Spannung zwischen beiden ist. Und die wäre bei mir vorbei, wenn es in einer Beziehung gar keine Grenzen mehr gäbe. Das hat auch gar nichts mit modernen Kommunikationsmitteln zu tun.
Für mich würde diese permanente Erwartungshaltung, dass ich alles inklusive der abgeschnittenen Fußnägel (ja, ich übertreibe ein bisschenEs mag genug Partnerschaften geben, die dies anders leben.
Ob das aber auf lange Sicht funktioniert?
) wissen und teilen muss, nicht funktionieren.
Nein, der Zacken bricht nicht raus, so lange Du Deinen passenden Partner findest. Ansonsten wird´s schwierig.Mir bricht doch kein Zacken aus der Krone, meinen Partner voll und ganz an meinem Leben teilhaben zu lassen.
Wofür sollte ich sonst einen Parnter brauchen, wenn ich alles mit mir alleine ausmachen will/muss?
Ich möchte die Partnerschaft leben und nicht mit Heimlichkeiten und alleiniger Privatsphäre "belasten".
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24.10.2011, 14:07Inaktiver User
AW: Privatsphäre/Vertrauensmissbrauch
Hallo lauren,
interessante Fragen...
Ich versuch's mal:
Privatsphäre bedeutet für mich vor allem,
dass ich nicht jeden meiner Gedanken bzw. jedes Gefühl mit meinem Partner teilen muss,
sondern die Möglichkeit habe (und er mir die Möglichkeit gibt) mich mit anderen Leuten auszutauschen oder das anderweitig loszuwerden.
Das kann das schreiben hier in der Bri genauso sein wie zB. ein Tagebuch,
email-Korrespondenz mit Freunden oder ein vertrauliches Gespräch mit meiner Schwester oder besten Freundin.
Auf der einen Seite gibt es da sicherlich Dinge, die mir andere Menschen im Vertrauen erzählen/schreiben und über die ich Stillschweigen bewahren möchte, was bedeutet, dass mein Partner da keinen Zugriff drauf hat. Zum anderen gibt es auch, insbesondere familiäre Probleme, die ich nicht so vertieft mit meinem Partner besprechen will. Oder auch wenn es um ihn oder uns geht- manchmal schreib ich mir einfach erstmal was von der Seele oder rede darüber mit menschen die mir nahestehen, bevor ich ihn völlig ungrefiltert damit konfrontiere.
Ich hab hier so ein paar Briefentwürfe...weia weia- wenn er diese "Rohfassungen", die im ersten Affekt geschreiben und gar nicht zum Absenden gedacht waren lesen würde- das könnte ihn durchaus beunruhigen...
Andererseits- ich mache, sage und schreibe nichts, was mein Partner auf gar keinen Fall lesen oder mitbekommen dürfte.
Wenn der, wann auch immer, neben mir wie ein Pilz aus dem Boden schösse, es gäbe keine Situation, keine Tat und keine Äußerung die ich nicht guten Gewissens vor mir und ihm vertreten könnte.
Mein Mann kennt meinen Nick hier, mein Mann hat Zugriff auf meinen PC, ich vergesse oft genug mein Handy zuhause wenn ich arbeiten gehe, auch handschgriftliche Notizen liegen wenig gut versteckt bei mir in der Nähe des Schreibtischs herum.
Wenn ich von Freundinnen Besuch hab oder mit meiner Schwester telefoniere zieh ich mich schon innerhalb der Wohnung zurück, aber er könnte "theoretisch" mithören bzw. hätte Zugriff auf sämtliche o.g. Informationen.
Ich vertraue aber darauf, dass er mir weder hinterherspioniert, noch meine Unterhaltungen hier verfolgt oder sich in meine Accounts einloggt, noch meine Sachen durchwühlt oder an der Tür lauscht.
Ich vertraue darauf, dass er mir vertraut- dass ich nämlich nichts tue, was der Beziehung schadet, illoyal, gemein oder betrügerisch gegen ihn wäre.
Das hab ich auch so, in der Vergangenheit, sehr explizit dargestellt, denn:
Er hat mal in mein Handy geschaut. Und zwar schüffelnderweise.
Da war nämlich ne sms als gelesen markiert, die neu reingekommen war und die ich noch gar nicht geöffnet hatte.
Ich fand es jetzt nicht sooo irre katastrophal, denn das war zu nem kritischen Zeitpunkt, er war unsicher und ich habe nichts zu verbergen ;)
So richtig prickelnd fand ich das trotzdem nicht und es gab eine ausführliche Unterhaltung zum besagten Thema Privatsphäre, Kontrolle und Vertrauen.
Ich habe ihm gesagt er hat jederzeit die Möglichkeit mich zu "kontrollieren" (so lax wie ich mit den ganzen Medien umgehe) aber ich wünsche mir natürlich, dass er diese Möglichkeit nicht nutzt, weil er es nicht nötig hat.
Vertrauen gegen Vertrauen.
Wenn ich in der Wanne liege und mein Handy geht, dann ruf ich ihm schon zu dass er mal bitte rangehen soll. Wenn ich es zuhause vergesse und weiß, er hat frei, dann ruf ich ihn von der Arbeit aus an dass er mal draufschauen soll, ob wer geschrieben oder angerufen hat.
Dieser unbedarfte, nachlässige Umgang meinerseits vermittelt ihm bestimmt durchaus ein gewisses Gefühl der Sicherheit und umgekehrt.
Neulich war mein Akku alle und ich hatte noch einen Termin spät abends außerhalb,
da hat er mir einfach sein Handy mitgegeben, das war die normalste Sache der welt.
Wenn einer sein Handy hütet wie seinen Augapfel und das keine Sekunde aus der Hand gibt, nicht mal- bzw. gerade nicht- seinem Partner,
dann find ich das schon- eigenartig...gelinde gesagt.
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24.10.2011, 14:09



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und dabei auch interessant für ihn zu bleiben.

