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10.10.2011, 17:16Inaktiver User
AW: Wie komme ich hinter die Lüge?
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10.10.2011, 17:20Inaktiver User
AW: Wie komme ich hinter die Lüge?
Aber mit genellem Verdacht, Verletzung des Vertrauens des Partners und Misstrauen wird natürlich jede Beziehung besser.
Ich gehe so mit meinem Partner um, wie ich mir das auch wünschen würde. Sprich offen und ehrlich.
Wie sonst könnte ich das von meinem Partner erwarten, wenn ich selbst nicht bereit bin so zu handeln?Geändert von Inaktiver User (10.10.2011 um 17:30 Uhr)
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10.10.2011, 17:25
AW: Wie komme ich hinter die Lüge?
Naja, aber wenn man's nicht versucht, wird nie was draus.
Man sollte schon überlegen, wie möchte ich Probleme angegangen haben, und sie entsprechend angehen, und Situationen de-eskalieren. Ansonsten lebt man von einem Drama zum nächsten und wundert sich noch, wieso einem das passiert.
Und wieviel ist man bereit, es sich kosten zu lassen, daß man nicht verletzt wird? "If I never loved I never would have cried"?Geändert von wildwusel (10.10.2011 um 17:29 Uhr)
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10.10.2011, 17:31
AW: Wie komme ich hinter die Lüge?
Was heißt denn hier generellem Verdacht - wieviel Hinweise muß frau denn noch bekommen, bis Mißtrauen erlaubt ist? Eine Beziehung, in der so ungute Gefühle aufkommen, hat offensichtlich ein Problem - das muß kein Betrug sein, aber - ganz ehrlich - einigermaßen wahrscheinlich ist es schon, oder?
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10.10.2011, 17:32
AW: Wie komme ich hinter die Lüge?
Ich bin hier auch auf der Seite derer, die für die offene Ansprache des Problems sind. Klar, kann sein, dass er nicht mit der Wahrheit raus rückt.
Aber du wirst spüren, ob er evtl. noch nervöser wird oder ganz locker antwortet.
Mache ihm keine Vorwürfe, sondern zeige ihm, dass du dich um ihn sorgst, weil er sich deiner Meinung nach, so verändert hat, dass du das Gefühl hast, es geht ihm nicht gut. Mache ihm klar, dass er dir vertrauen kann, egal wie groß das Problem ist, und du ihm dabei zur Seite stehen möchtest.
Als ich meinem Mann zur Rede gestellt habe, da hat er genau gespürt, dass es hier kein Drum- herum-Reden mehr gibt. Aber da hatte ich schon ganz handfeste Tatsachen, die nicht passten.Claudi
"Fürchte Dich nicht vor Veränderungen, fürchte Dich vor dem Stillstand!"
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10.10.2011, 17:33Inaktiver User
AW: Wie komme ich hinter die Lüge?
Es ist doch im Grunde ein bekanntes Dilemma.
Die Strangeröffnerin hat Angst um ihre Beziehung, spürt, dass da was nicht rund läuft.
Und die Strangüberschrift macht ja eigentlich klar, dass sie gar keine Gewissheit braucht, sondern sie spricht von einer Lüge. Das würde ich an ihrer Stelle ernstnehmen und genau dort auch ansetzen.
Dazu braucht's keine Schnüffelei.
Wenn das ein guter Typ ist, der seine Freundin liebt, dann nimmt er ihre Nöte ernst und setzt sich mit ihr damit auseinander.
Interessant ist doch die Frage "Will ich mit diesem Mann zusammensein, macht der mich glücklich?".
Wenn ja, dann ist das mit der Schnüffelei ein Schuss ins Knie.
Damit machst Du klar, dass Du nicht an die Beziehung glaubst und im Grunde auch nicht weiterführen magst.
Ich halte Schnüffelei für einen einfachen Weg, sich aus einer Beziehung zu verabschieden. Beziehungserhaltend ist es wohl in den allerwenigsten Fällen.
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10.10.2011, 17:33Inaktiver User
AW: Wie komme ich hinter die Lüge?
selbst in einem mordprozess hat der angeklagte das recht mit dem was ihm vorgeworfen wird konfrontiert zu werden und er hat das recht dazu was zu sagen.
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10.10.2011, 17:34
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10.10.2011, 17:38Inaktiver User
AW: Wie komme ich hinter die Lüge?
Wenn denn Misstrauen da ist, warum wird das nicht einfach erstmal offen ausgesprochen? Muss man immer gleich auf die Idee kommen zu schnüffeln?
Ich halte es - bei der geschilderten Version - nicht für unmöglich aber auch nicht für sicher.
Ich weiss wie ich behandelt werden möchte in so einer Situation. Mit Respekt solange es lediglich ein loser Verdacht ist und so werde ich einen Partner auch immer behandeln.
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10.10.2011, 17:58
AW: Wie komme ich hinter die Lüge?
Ganz klar muß zuerst mal über das blöde Gefühl gesprochen werden. Und es besteht ja durchaus Hoffnung, das die ganze Geschichte ein Mißverständnis ist, es eine harmlose Erklärung gibt, gar kein Anlaß zur Beunruhigung besteht - und im Hinblick darauf sollte ein Gespräch auch geführt werden. Keine Verdächtigungen, keine Anklagen, schon gar keine Szene.
ABER: wenn die Sache anders liegt, wird die Wahrheit so nicht zum Vorschein kommen (es sei denn, das schlechte Gewissen ist schon zu groß, oder der Typ will sich eh trennen).
Aus eigener Erfahrung: wenn ich nicht so unglaublich arglos und naiv (=dumm) gewesen wäre und keinen Streit provozieren, keine unbelegbaren Verdächtigungen aussprechen, keine Indiskretion begehen wollte, wäre ich nicht vier Jahre lang betrogen worden...



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