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  1. Inaktiver User

    AW: Wie komme ich hinter die Lüge?

    Zitat Zitat von Holzschlange Beitrag anzeigen
    Nur mit Blauäugigkeit und Glaube an die Ehrlichkeit des Partners kommt da keine weiter...
    wenn das vertrauen schlicht und ergreifend schon am verlängerten steissbein ist- dann auch dazu stehen und nicht so tun, als ob "ansonsten ist doch alles honigsüss und in butter"

  2. Inaktiver User

    AW: Wie komme ich hinter die Lüge?

    Zitat Zitat von Holzschlange Beitrag anzeigen
    Also, Ihr guten Menschen,
    natürlich wäre es schön, wenn alle Probleme mit Ehrlichkeit und Vertrauen aus der Welt zu schaffen wären. Aber hier gilt es, doch mal die Augen aufzumachen. Männer betrügen auch die Frau, von der sie schwärmen, die sie allem Anschein nach lieben, mit der sie leben wollen. Viele Männer können Sex und Liebe prima trennen. Und höchst selten gibt ein Mann den Betrug dann erleichtert und voller Vertrauen zu - weil er gerne will, dass alles so weiterläuft wie bisher, oder weil er die "Hauptfrau" auf keinen Fall verlieren will. Nur mit Blauäugigkeit und Glaube an die Ehrlichkeit des Partners kommt da keine weiter...
    Aber mit genellem Verdacht, Verletzung des Vertrauens des Partners und Misstrauen wird natürlich jede Beziehung besser.

    Ich gehe so mit meinem Partner um, wie ich mir das auch wünschen würde. Sprich offen und ehrlich.

    Wie sonst könnte ich das von meinem Partner erwarten, wenn ich selbst nicht bereit bin so zu handeln?
    Geändert von Inaktiver User (10.10.2011 um 17:30 Uhr)

  3. Moderation

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    AW: Wie komme ich hinter die Lüge?

    Zitat Zitat von Dear Beitrag anzeigen
    ich fände es auch ideal, wenn Paare über alle Probleme offen reden würden.....die Realität sieht aber anders aus.
    Naja, aber wenn man's nicht versucht, wird nie was draus.

    Man sollte schon überlegen, wie möchte ich Probleme angegangen haben, und sie entsprechend angehen, und Situationen de-eskalieren. Ansonsten lebt man von einem Drama zum nächsten und wundert sich noch, wieso einem das passiert.

    Zitat Zitat von Holzschlange Beitrag anzeigen
    Nur mit Blauäugigkeit und Glaube an die Ehrlichkeit des Partners kommt da keine weiter...
    Und wieviel ist man bereit, es sich kosten zu lassen, daß man nicht verletzt wird? "If I never loved I never would have cried"?
    Geändert von wildwusel (10.10.2011 um 17:29 Uhr)

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    AW: Wie komme ich hinter die Lüge?

    Was heißt denn hier generellem Verdacht - wieviel Hinweise muß frau denn noch bekommen, bis Mißtrauen erlaubt ist? Eine Beziehung, in der so ungute Gefühle aufkommen, hat offensichtlich ein Problem - das muß kein Betrug sein, aber - ganz ehrlich - einigermaßen wahrscheinlich ist es schon, oder?

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    AW: Wie komme ich hinter die Lüge?

    Ich bin hier auch auf der Seite derer, die für die offene Ansprache des Problems sind. Klar, kann sein, dass er nicht mit der Wahrheit raus rückt.
    Aber du wirst spüren, ob er evtl. noch nervöser wird oder ganz locker antwortet.
    Mache ihm keine Vorwürfe, sondern zeige ihm, dass du dich um ihn sorgst, weil er sich deiner Meinung nach, so verändert hat, dass du das Gefühl hast, es geht ihm nicht gut. Mache ihm klar, dass er dir vertrauen kann, egal wie groß das Problem ist, und du ihm dabei zur Seite stehen möchtest.

    Als ich meinem Mann zur Rede gestellt habe, da hat er genau gespürt, dass es hier kein Drum- herum-Reden mehr gibt. Aber da hatte ich schon ganz handfeste Tatsachen, die nicht passten.
    Claudi

    "Fürchte Dich nicht vor Veränderungen, fürchte Dich vor dem Stillstand!"

  6. Inaktiver User

    AW: Wie komme ich hinter die Lüge?

    Es ist doch im Grunde ein bekanntes Dilemma.
    Die Strangeröffnerin hat Angst um ihre Beziehung, spürt, dass da was nicht rund läuft.
    Und die Strangüberschrift macht ja eigentlich klar, dass sie gar keine Gewissheit braucht, sondern sie spricht von einer Lüge. Das würde ich an ihrer Stelle ernstnehmen und genau dort auch ansetzen.
    Dazu braucht's keine Schnüffelei.
    Wenn das ein guter Typ ist, der seine Freundin liebt, dann nimmt er ihre Nöte ernst und setzt sich mit ihr damit auseinander.

    Interessant ist doch die Frage "Will ich mit diesem Mann zusammensein, macht der mich glücklich?".
    Wenn ja, dann ist das mit der Schnüffelei ein Schuss ins Knie.
    Damit machst Du klar, dass Du nicht an die Beziehung glaubst und im Grunde auch nicht weiterführen magst.

    Ich halte Schnüffelei für einen einfachen Weg, sich aus einer Beziehung zu verabschieden. Beziehungserhaltend ist es wohl in den allerwenigsten Fällen.

  7. Inaktiver User

    AW: Wie komme ich hinter die Lüge?

    selbst in einem mordprozess hat der angeklagte das recht mit dem was ihm vorgeworfen wird konfrontiert zu werden und er hat das recht dazu was zu sagen.

  8. Inaktiver User

    AW: Wie komme ich hinter die Lüge?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich halte Schnüffelei für einen einfachen Weg, sich aus einer Beziehung zu verabschieden. Beziehungserhaltend ist es wohl in den allerwenigsten Fällen.
    xxxx

  9. Inaktiver User

    AW: Wie komme ich hinter die Lüge?

    Zitat Zitat von Holzschlange Beitrag anzeigen
    Was heißt denn hier generellem Verdacht - wieviel Hinweise muß frau denn noch bekommen, bis Mißtrauen erlaubt ist? Eine Beziehung, in der so ungute Gefühle aufkommen, hat offensichtlich ein Problem - das muß kein Betrug sein, aber - ganz ehrlich - einigermaßen wahrscheinlich ist es schon, oder?
    Wenn denn Misstrauen da ist, warum wird das nicht einfach erstmal offen ausgesprochen? Muss man immer gleich auf die Idee kommen zu schnüffeln?

    Ich halte es - bei der geschilderten Version - nicht für unmöglich aber auch nicht für sicher.

    Ich weiss wie ich behandelt werden möchte in so einer Situation. Mit Respekt solange es lediglich ein loser Verdacht ist und so werde ich einen Partner auch immer behandeln.

  10. User Info Menu

    AW: Wie komme ich hinter die Lüge?

    Ganz klar muß zuerst mal über das blöde Gefühl gesprochen werden. Und es besteht ja durchaus Hoffnung, das die ganze Geschichte ein Mißverständnis ist, es eine harmlose Erklärung gibt, gar kein Anlaß zur Beunruhigung besteht - und im Hinblick darauf sollte ein Gespräch auch geführt werden. Keine Verdächtigungen, keine Anklagen, schon gar keine Szene.
    ABER: wenn die Sache anders liegt, wird die Wahrheit so nicht zum Vorschein kommen (es sei denn, das schlechte Gewissen ist schon zu groß, oder der Typ will sich eh trennen).
    Aus eigener Erfahrung: wenn ich nicht so unglaublich arglos und naiv (=dumm) gewesen wäre und keinen Streit provozieren, keine unbelegbaren Verdächtigungen aussprechen, keine Indiskretion begehen wollte, wäre ich nicht vier Jahre lang betrogen worden...

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