Ach weißt du - manchmal braucht Frau eben etwas länger... Die ersten beiden Jahre war ich seine Affäre - bis seine Frau es herausgefunden hat. Er hat es denn auch seiner Frau überlassen mir mitzuteilen, dass er in diesen beiden Jahren noch eine weitere Affäre laufen hatte. Und ich hab ihn trotzdem noch mal in mein Leben gelassen.
Ich hab noch zwei weitere Jahre benötigt um zu realisieren, dass er mir wirklich nicht gut tut. Und dass er mich immer wieder belügen und manipulieren wird. Wie gesagt: es tut immer noch weh. Aber endlich will ich ihn nicht mehr!
Antworten
Ergebnis 31 bis 40 von 470
Thema: Sechs Jahre meines Lebens...
-
10.08.2011, 23:39
AW: Sechs Jahre meines Lebens...
So be sure that you are making the best, making the best of life
And that you have the truth is all within yourself
And don't be a slave to someone else
No don't be a slave to someone else
Mötley Crüe "Enslaved"
-
11.08.2011, 00:02
AW: Sechs Jahre meines Lebens...
Ja, da hast du wohl recht.
Klingt bitter, was du schreibst und sehr sehr ähnlich dem großen Vertrauensmißbrauch meines M2. Er hat sein Verhalten damals mit "Verzweiflung über die Situation und die Tatsache, daß er mich nicht haben kann" begründet. Und ich hab ihm geglaubt. Nein, ich wollte ihm glauben. Denn ich wollte glauben, daß das mit uns doch etwas so derart Besonderes war, es MUSSTE einfach stimmen, was er sagt.
Erst jetzt begreife ich so langsam, daß das immer wieder Illusionen meinerseits waren, an denen ich festhalten wollte. Ich will aber nicht mehr festhalten wollen.
Ich will mich den Menschen zuwenden, die es ehrlich mit mir meinen und mir gut tun.
So jetzt aber Gute Nacht!
"Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit."
-
11.08.2011, 02:03
AW: Sechs Jahre meines Lebens...
Du schreibst was von Verantwortungsgefühl und nicht im Stich lassen, ich finde aber er hat seine Familie sehr wohl im Stich gelassen, denn er belügt und betrügt sie.
Und Verantwortungsgefühl ist in diesem Zusammenhang auch niedlich.
Wo ist sein Verantwortungsgefühl dir gegenüber???
So etwas kann man doch nicht wirklich bewundern, oder?
Er hätte ja auch seine Kinder nehmen und mit dir (und evtl. deinem Kind) eine neue Familie gründen können.
Was wäre denn daran so falsch gewesen?
Das konnte er wohl seiner Frau nicht antun???
Aber du darfst so behandelt zu werden? Das findet er in Ordnung?
Na danke schön!
Ich dachte nicht, dass du schon "alles" ausprobiert hast, was so möglich ist, um von ihm los zu kommen,
bist du dir WIRKLICH sicher, dass du es auch WIRKLICH willst????
Denn ich habe so langsam den Eindruck, du gefällst dir in deiner Rolle.
Sei bitte nicht böse, aber es hört sich schon irgendwie nach Ausrede an, wenn du nach zwei Wochen wieder rückfällig wirst u.s.w.
Auswandern ist vielleicht doch nicht die schlechteste Idee
Mal im Ernst, vielleicht kannst du eine Kur machen, weit weg, so dass er dich nicht besuchen kann, dann sind es schon mal 6-8 Wochen, Ulina ist sogar 3 Monate in einer Klinik gewesen, dass sollte doch helfen, nur dafür brauchst du bestimmt professionelle Hilfe.
Aber zuerst "musst" du dir darüber klar werden, ob du dass auch alles WIRKLICH willst, sonst hat es keinen Sinn!
Kukka
-
11.08.2011, 07:57Inaktiver User
AW: Sechs Jahre meines Lebens...
Das Gefühl habe ich bei mir auch manchmal
.
Ich weiß gar nicht, was es genau ist, was ich mich immer wieder zweifeln und an M2 denken lässt. Die wenigen, schönen Momente? Die vielen Briefe und Komplimente?
Ich frage mich auch manchmal, ob ich das eigentlich WIRKLICH aufgeben will - was auch immer es ist
-
11.08.2011, 08:41
AW: Sechs Jahre meines Lebens...
Den Gedanken kenne ich auch!
Diese Affären haben eben doch eine Funktion in unserem Leben gehabt, und die Gefühle waren groß und leidenschaftlich (die positiven und die negativen).
Bei mir war es so, dass ich mich so lebendig gefühlt habe mir ihm.
Es ist schwer, das unwiederbringlich aufzugeben. Wer weiß, wann und ob ich das jemals wieder haben kann?
Und dann ist da eben einfach auch noch die Liebe, die sich nicht abschalten lässt.still_learning
-
11.08.2011, 09:17Inaktiver User
AW: Sechs Jahre meines Lebens...
Dein Mann ist zu weich für Dich, der lässt Dir alles durchgehen, und zieht keine Grenzen.
Du weisst genau, dass er Dich nicht verlassen wird, egal wie bescheiden Du dich ihm gegenüber verhältst, vielleicht ist auch das der Punkt, der dich in sexueller Hinsicht zu dem anderen Mann gezogen hat.
Du musst nicht befürchten, dass deine Affäre mit M2 negative Auswirkungen auf deine Beziehung hat, und deshalb kannst Du dich weiterhin nicht von M2 lösen, obwohl Dir klar ist, dass dies eine destruktive Beziehung ist.
Wenn Dir wirklich etwas an deinem Mann läge, dann hättest Du dich entweder schon lange von M2 getrennt, oder die Trennung von deinem Mann ausgesprochen, um ihm eine Beziehung mit einer anderen Frau zu ermöglichen, die seine guten Seiten mehr als Du zu schätzen weiss.
Nervt es Dich eigentlich nicht, dass dein Mann immer so verständnisvoll reagiert, und nicht mal ordentlich "auf den Tisch haut", und Dir seine Emotionen zeigt?
Besteht deine Abhängigkeit evtl. in der Tatsache, dass M2 nicht so pflegeleicht ist, und Dich deshalb stärker anspricht und begeistert?
lg bujo
-
11.08.2011, 09:20Inaktiver User
AW: Sechs Jahre meines Lebens...
Wir sind schon mindestens drei. Bei mir war und ist es so, dass ich denke "genau so einen Mann hast du immer gesucht".
Ich zwinge mich derzeit, ihm keine Mail oder SMS zu schicken. Ihr glaubt nicht, wie meine Wohnung glänzt.
-
11.08.2011, 10:13
AW: Sechs Jahre meines Lebens...
Guten Morgen zusammen!
Natürlich habt ihr alle in ganz vielen Punkten recht. Irgendwo ist mir das ja auch klar.
Ich hab diesen Mann ganz zu Anfang dafür bewundert, daß er eben nicht aus einer Verliebtheit heraus gleich seine ganze Familie im Stich lässt. Denn so einen Mann hätte ich ja auch nicht gewollt. Das hat sich allerdings schnell gewandelt, als ich merkte, daß er sich dahinter versteckt und damit versucht, seine Feigheit zu vertuschen. Denn verantwortungsvoll war das, was in den Jahren dann folgte, keineswegs. Weder seinen Kindern, seiner Frau, noch mir gegenüber. Wahrscheinlich kann er ja nicht mal die Verantwortung für sich selbst übernehmen.
Und Kukka, du hast natürlich auch recht, wenn du dich fragst, ob ich das WIRKLICH will....
Wenn es so wäre, hätte ich es längst getan.
Manchmal (so wie jetzt gerade) WILL ich es. Wirklich. Dann will ich es ein paar Tage lang, ein paar Wochen oder auch nur für ein paar Stunden und schon wendet sich wieder alles in meinem Kopf.
Ich bin momentan nicht fähig, mehrere Tage hintereinander das Gleiche zu fühlen!!!!!
Da wechseln sich Wut und Sehnsucht stündlich ab. Trauer und Euphorie, der Gedanke an das Schöne und die Erinnerungen an alle Verletzungen und Demütigungen. Zweifel und Hoffnung.
Und letztendlich immer der Gedanke eines "Nie wieder" mit der Illusion "vielleicht geht´s ja doch".
Alles das wechselt sich täglich ab und das macht mich wahnsinnig!"Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit."
-
11.08.2011, 10:25
AW: Sechs Jahre meines Lebens...
Teilzeit Sternchen,
irgendwie verstehe ich etwas nicht, Du monierst solche Dinge dass er Feige ist und keinen reinen Wein seiner Frau einschenkt, das er sich letztendlich nicht getrennt hat.
Würdest bzw. hättest Du Dich von Deinem Mann getrennt, wenn er frei gewesen wäre???Das Leben macht was es will und ich auch!
-
11.08.2011, 10:36
AW: Sechs Jahre meines Lebens...
Hallo Bujo,
ich fürchte, da liegst du gar nicht so falsch!
Tut jetzt grad auch weh, mir das einzugestehen, aber es ist sicherlich was dran.
Ja, ich bin mir zu sicher, daß mein Mann mich nicht verlässt und genau deshalb lasse ich M2 nicht los. Weil ich ja doch irgendwie beides haben könnte. Autsch!!!!! Bittere Erkenntnis....
Ich muß mir gerade folgende Szene ausmalen:
Wenn mein Mann nicht immer so wahnsinnig verständnisvoll wäre, mir klipp und klar sagen würde, ich muß mich entscheiden. Wenn er mich nicht immer so in Watte packen würde und auch mal mit irgendetwas NICHT klarkäme..... das heißt, wenn ich mich wirklich entscheiden müßte.... dann hätte ich mich schon von M2 getrennt. Bestimmt.... Denn dann würde ich mich immer für meinen Mann entscheiden wollen. Zumindest jetzt, vor 6 Jahren war ich mir nicht sicher, jetzt bin ich es.
Aber da ich mich ja nicht entscheiden muß, weil ich ja nichts verliere, bzw. mir einrede, daß gar nichts auf dem Spiel steht, begebe ich mich nur in die Rolle, daß ich ja etwas Einzigartiges, Schönes und Besonderes mit M2 verlieren würde..... ein anderer Verlust steht ja nicht zur Debatte.
Und wahrscheinlich hast du auch damit recht, daß M2 mich genau deshalb so angesprochen hat, weil er eben genau das Gegenteil von meinem Mann war. Vielleicht hab ich das Drama ja regelrecht gesucht, weil ich es zu Hause ja nie hab!!??? Weia, da hab ich so noch nie wirklich drüber nachgedacht.
Kann es wirklich sein, daß ICH die Egoistin bin, die keine Rücksicht auf Gefühle anderer nimmt? Hätte ich sonst nicht wirklich meinen Mann schon freigegeben???
Ich hab immer geglaubt, ganz viel Empathie für andere empfinden zu können, hatte immer Prinzipien wie Loyalität und Ehrlichkeit. Und habe selbst in den verfahrenen und komplizierten letzten 6 Jahren immer versucht, das auch zu leben und danach zu handeln. Ich war nie verletztend, demütigend oder rücksichtslos anderen Menschen gegenüber, habe immer offen über alles geredet.
Und jetzt fühl ich mich irgendwie als wäre das nicht wahr gewesen.... Auch wenn meine Liebe zu meinem Mann absolut echt und tief ist. Er und mein Sohn sind die wichtigsten Menschen in meinem Leben.
Und dann komme ich wieder zu dem Punkt: Hätte ich M2 bloß nie kennengelernt..."Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit."



Zitieren
