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  1. Inaktiver User

    AW: Betrogene sind zuerst aus der Beziehung ausgestiegen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Leda,

    wenn ich das mal wüßte? Auf jeden Fall ist das alles schon verdammt lang her und das macht es so schwierig.

    2003? 2004?

    Ganz sicher ab 2005.

    Mein Mann hat auf jeden Fall damals irre viel gearbeitet. Ich war tierisch unzufrieden als Hausfrau.
    2004 habe ich erstmals versucht wieder beruflich Fuß zu fassen. In einem ganz anderem Beruf als der Gelernte. Aber mein Traumberuf und der ist erstmal gescheitert, weil ich mich überhaupt nicht mit dem Chef verstanden habe. Da hatte ich ganz schön Frust.

    Früher hatte ich immer von der Rolle als Hausfrau und Mutti geträumt. Irgendwo war das aber nicht die Erfüllung für mich.[...]

    Gestorben ist damals niemand. Meine Grundeinstellung hat sich in dem Punkt geändert, dass Hausfrau und Mutti nicht so mein Ding waren.

    [..]

    sorry, dass ich so abgehackt geschrieben habe. Die Fragen beschäftigen mich sehr. Gestern habe ich alte Kalender rausgeholt. Die haben erstmal nicht weiter geholfen.

    Walli, die Fragen sind für Dich.

    Du hast so überzeugt geschrieben, dass Du definitiv ausgestiegen bist. Also muss da ja irgendwas gewesen sein, dachte ich mir.

    Vielleicht war es eine ganz andere Art von Ausstieg, als Du vermutest, gar nicht primär ein sexueller, vielleicht kamen ja auch mehre Dinge zusammen.

    Aus Deinen Stichworten könnte man diese Geschichte spinnen:
    Du hattest Dein Selbstverständnis geändert, Mutti und Hausfrau waren durch, das hat Dein Mann mitbekommen und im Normalfall hätte er das vielleicht ausgleichen können, vieleicht hättet ihr zu einem anderen Zeitpunkt anders darüber reden können. Aber just um diesen Zeitpunkt herum hätte er wegen beruflichem Stress ausgerechnet die Mutti und Hausfrau gebraucht, die hatte er auch geheiratet, die kannte er. Du hättest ihn im Normalfall auch anders unterstützt, warst aber hauptsächlich innerlich mit Dir selbst beschäftigt, bist somit quasi aus Deiner alten Rolle ausgestiegen. Und dann hat sich die gegenseitige Entfernung fortgesetzt - nicht deutlich bewusst spürbar, aber unbewusst. Vielleicht gab es sogar sowas wie unbewusste Vorwürfe, Verlassensängste von Euch beiden, gegenseitig. Ich kann mir vorstellen, dass für Euch beide existenzielle Themen berührt worden sind in der Zeit, dann hattet ihr quasi "Ausnahmezeiten".

    - Das ist völlig konstruiert und hinpsychologisiert und ich glaube auch nicht, dass man alles erklären kann, Paardynamiken sind komplex .... aber eine Spur wirst Du schon finden ...

    Wie geht Dein Mann sonst mit "Ausnahmezeiten" um - also wenn es ganz eng wird?
    Und wie Du?

    Wird Dein Mann anhänglicher und Du ziehst Dich eher zurück?

  2. User Info Menu

    AW: Betrogene sind zuerst aus der Beziehung ausgestiegen

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Dani, ich bin sehr normal im Kopf und ich glaube und hoffe die meisten anderen die hier schreiben auch!





    Maßstab Ewachsen, bin ich laut Gesetz seid ich 18 Jahre alt bin, bin aber auch gerne in meiner Freizeit infantil

    Selbstverständlich ist nicht jeden Tag Sonnenschein, aber darum geht es irgendwie nicht,
    was ist wenn über die Jahre einfach vieles zu selbstverständlich erscheint und dieses blinde Vertrauen einen auch einfach faul macht.
    Dabei geht es nicht, hey Schatz wir fahren übers WE mal nach Hamburg und lassen es uns gut gehen...
    Es ist doch viel banaler, das Essen steht jeden Tag auf dem Tisch und der Partner sagt nicht mehr, lecker, da hast Du Dir aber viel Mühe gemacht, Danke.
    Das Unkraut gezupft und der Rasen gemäht, kein oh wie schön, da freue ich mich das das schon erledigt ist
    Mein Tag auf der Arbeit war heute sehr anstrengend, wenn dann kommt äh, hab jetzt gerade keine Kopf und Zeit dafür, und auch am Abend beim Essen noch nicht mal mehr nachgefragt wird...

    Keine Bestätigung für nichts mehr!!! Auf Dauer über Wochen, Monate und Jahre, da kommst Du daher und plapperst, da muss man doch Verständnis für haben!
    Wofür, nicht mehr gesehen und gehört zu werden, weil der Partner keinen Kopf dafür hat und 1001 Dinge wichtiger sind.

    Es gibt für mich nur eins was immer wichtiger als die Paarbeziehung ist, dass sind die Kinder und nicht Bügelwäsche, Häkelkurs und Stockentenrennen.

    Da kommt plötzlich jemand daher, der Dich toll findet, wunderbar, usw., also bitte, warum sollte man sich dem dann nicht zuwenden, da werde ich wieder wargenommen und gehört.

    Und Du sagst, da hat der Partner keine Grundlage / Ursache geschaffen, den Raum zu öffnen der vorher vielleicht gar nicht da war?

    Der hat sich einfach zu fügen und auszuhalten, das hat für mich diktatorische Züge.
    Hallo Veranoazul,

    nachdem nun Dani in ihrer Antwort m. E. nur genau das bestätigt hat, was ich schon als Vermutung und Frage an sie formuliert hatte, nur dieses Mal noch länger und noch dedizierter und ich nicht nochmals darauf eingehen möchte, danke ich Dir für diesen Beitrag, besser hätte ich ihr Post nicht erwidern können!!!

    Danke

  3. Inaktiver User

    AW: Betrogene sind zuerst aus der Beziehung ausgestiegen

    @Veranoazul

    gutes Post! Dein Nr.117! Da scheint dir echt der Hut hochgegangen zu sein!

    Jau. So isset.

    Lg

  4. Inaktiver User

    AW: Betrogene sind zuerst aus der Beziehung ausgestiegen

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen

    Es gibt für mich nur eins was immer wichtiger als die Paarbeziehung ist, dass sind die Kinder und nicht Bügelwäsche, Häkelkurs und Stockentenrennen.


    Und selbst das ist falsch, weil Paarbeziehung und Kinder andere Ebenen betrifft.

    Innerhalb der Beziehung stehen die Kinder selbstverständlich an erster Stelle, und danach kommt lange nichts, und wegen der Kinder darf es durchaus mal Einschränkungen der Paarbeziehung geben, die müssen aber von beiden Partnern getragen werden und das in Zugewandtheit und gegenseitigem Wohlwollen.

    lg bujo

  5. User Info Menu

    AW: Betrogene sind zuerst aus der Beziehung ausgestiegen

    Mein Partner ist nicht aus der Beziehung ausgebrochen, er hat immer wieder darum gekämpft.
    Ich hab lange gebraucht um zu verstehen, dass auch das eine Form von Beziehungsverweigerung ist. Und die Entscheidung eines erwachsenen Menschen, eine Beziehung einzugehen und aufrechtzuerhalten, in der er/sie immerzu kämpfen muss. Normal ist, was man dazu macht.

    Was wäre denn mein Anteil, wenn ich einen Partner habe, der übermäßig viel Aufmerksamkeit und Energie von mir braucht, ich aber so viel Energie nicht über habe, mich zurückziehe und er sich daraufhin woanders "befriedigt".
    Die Tatsache, dass Du Dir so einen Menschen als Partner gewählt hast. Dass Du bereit bist, viele Dinge gegen eine Tatsache aufzuwiegen, die für viele bindungsfähige Menschen offensichtlich ein guter Grund wäre, eine Beziehung abzubrechen und gar nicht erst weiter zu vertiefen: Nämlich dass Dich ein solcher Partner dauerhaft und systematisch daran hindert, eine Beziehung zu Dir selbst zu haben. Du musst ja mit Deiner begrenzten Kraft und Aufmerksamkeit ständig bei Deinem Partner sein.

    Liebe Walltraud, ich möchte Dir gern eine andere Perspektive auf die große Thematik anbieten. Ich nehme wahr, dass Du deine Grübelei sehr bewertest. Aus Deinen Zeilen spricht für mich die Hoffnung, dass Du den Knackpunkt findest - und dann ist Ruhe im Karton. Kann das sein? Dann wären Deine Grübeleien also etwas, was Du gerne abstellen würdest. Etwas negatives.

    Sie könnten aber auch einfach eine logische Konsequenz des Perspektivwechsels sein, den Du hinter Dir hast. Weg von Deinem Mann - was ja die abhängige Komponente ist - hin zur Struktur, also zu der Frage, wie Aktion und Reaktion zusammenhängen, welche Muster ablaufen und wie sie zu durchbrechen sind. Du versuchst, Dir selber auf die Spur zu kommen. Wann reagierst Du wie - wie wirkt das auf den anderen? Das läuft tatsächlich jenseits jeder Schuldfrage (die im Kern immer darauf zurückführt, warum der andere sich nicht gemäß meiner Erwartungen verhalten hat - aber sind Erwartungen universell??).

    Abhängigkeiten zu lösen bedeutet meiner Erfahrung nach, dass es für den Rest Deines Lebens dazugehören wird, dass Du Dich so mit Dir und Deinen Gefühlen auseinandersetzt. Mal mehr, mal weniger intensiv. Und völlig unabhängig von Deinem Mann. Wäre vielleicht gar nicht so schlecht, dem genügend Raum zu geben.

    LG,
    Babette
    Zurück ist ein Ort, den es nicht gibt.

  6. Inaktiver User

    AW: Betrogene sind zuerst aus der Beziehung ausgestiegen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und selbst das ist falsch, weil Paarbeziehung und Kinder andere Ebenen betrifft.

    Innerhalb der Beziehung stehen die Kinder selbstverständlich an erster Stelle, und danach kommt lange nichts, und wegen der Kinder darf es durchaus mal Einschränkungen der Paarbeziehung geben, die müssen aber von beiden Partnern getragen werden und das in Zugewandtheit und gegenseitigem Wohlwollen......
    Genau so isses. Zugewandtheit und gegenseitigem Wohlwollen möchte ich noch gegenseitige Wertschätzung hinzufügen: Wertschätzung gegenüber dem, der "nur" das Geld heimbringt (dem wird allzu gerne unterstellt, sich nicht genügend bei den Kindern zu engagieren), als auch gegenüber dem, der hauptberuflich die Kinder betreut und den Haushalt macht. Entsprechend formuliert bei beiderseitiger Außer-Haus-Berufstätigkeit und Teilung der Haushaltspflichten.

    Wobei das "dem" und "der" im obigen Satz jeweils sowohl Mann als auch Frau sein kann.

    Gruß, Elli

  7. User Info Menu

    AW: Betrogene sind zuerst aus der Beziehung ausgestiegen

    Hallo,

    ich gehöre zu der Fraktion erst die Kids und dann das Paar innerhalb der Familie, auch wenn es sich emotional auf unterschiedlichen Ebenen abspielt.
    Dabei spielt es für mich keine Rolle ob der Hauptkümmerer der Kinder Mama oder Papa ist! Das ist unerheblich! Es gibt immer einen der mehr Zeit mit diesen verbringt.

    Paar sein und Kinder betreuen schliesst sich niemals aus, denn diese schlafen ja auch irgendwann und sind auch mal bei ihren Freunden, Oma, Opa was auch immer.....
    Das Leben macht was es will und ich auch!

  8. Inaktiver User

    AW: Betrogene sind zuerst aus der Beziehung ausgestiegen

    Hallo!

    Die Tatsache, dass Du Dir so einen Menschen als Partner gewählt hast. Dass Du bereit bist, viele Dinge gegen eine Tatsache aufzuwiegen, die für viele bindungsfähige Menschen offensichtlich ein guter Grund wäre, eine Beziehung abzubrechen und gar nicht erst weiter zu vertiefen: Nämlich dass Dich ein solcher Partner dauerhaft und systematisch daran hindert, eine Beziehung zu Dir selbst zu haben. Du musst ja mit Deiner begrenzten Kraft und Aufmerksamkeit ständig bei Deinem Partner sein.
    Naja, ganz sicher weil man das so aus dem Elternhaus gewohnt war, sich komplett zurückzustellen und gar nicht wirklich leben zu können, ohne dass ständig alles kommentiert wird usw. Als Eltern sollte man, falls man das nebenbei noch schafft, darauf achten wie man die Kinder erzieht. Wenn man sie anständig und lieb erzieht, kriegen sie einen Partner, der genau das Gegenteil davon ausmacht Ob sie damit wirklich was gewonnen haben? LOL

    Also letztenendes ist es so, dass die Partner heute alle ziemlich geschafft sind. Der Kohlenbringer ist abends kaputt, will nur noch essen, duschen und ins Bett. Klar, die Hausfrau hat ja seiner Ansicht nach weniger Stress und leistet ja weniger. Ist doch eigentlich immer so. Die konnte immerhin zu Hause sein und muss sich nicht mit allen möglichen Leuten rumärgern. Denn oft hat man selber das Gefühl, dass keiner so gestresst ist wie man selbst. Alle anderen haben's irgendwie immer einfacher.

    Ist es nicht letztenendes einfach nur Alltag. Sollte man die Phasen mal abwechseln, in denen man den Partner lobt und mal nicht lobt? Denn wenn man jeden Tag immerzu hört: Das ist aber lieb von dir! Das hast du aber toll gemacht! Lecker hast du wieder gekocht! Wird das nicht auch öde auf Dauer und man sehnt sich nach etwas anderem? Am Ende fühlt man sich dann noch zu Partnern hingezogen, die machoähnliche Züge haben.

    Findet man nicht immer irgendeinen Grund, um sich dem Reiz des Neuen hinzugeben? Wenn der Partner abends lobt und sich kümmert, dann fühlt man sich tagsüber eben alleine und freut sich über die Zuwendung eines anderen.

    Im übrigen hat man als Hausfrau nicht irgendwie immer den Aff gezogen? Klar, braucht man nicht arbeiten zu gehen. Gibt ja viele, die's einfach nicht gepeilt kriegen oder schnell überfordert sind (so wie ich). Aber das macht doch oft uninteressant. Auf der Arbeit lernt man oft viele Menschen kennen, es hat was von Unabhängigkeit und man muss mehr aufs Äußere achten, wenn man was erreichen will. Man lernt mehr Männer kennen und wird einfach nicht so Selbstverständlich wie eine Hausfrau es nur sein kann. Was auch frustrierend ist, dass es gesellschaftlich einfach undankbar ist, Kinder zu erziehen. Denn das steht ja fast schon gleich mit dem Image eines HartzIV-Empfängers. Man hockt zu Hause und hat vielleicht auch nicht viel zu erzählen?

    Doch beide voll berufstätig und dann noch Kinder und Haushalt? Tja, der Hauptverdiener ist sicherlich sehr dankbar für jemanden, der sich zu Hause um alles kümmert. Attraktiv macht es dadurch aber noch lange nicht.

    Aussteigen: heißt das nicht oft auch, ich kann nicht mehr. Man kümmert sich um Haushalt, weil der ja irgendwie funktionieren muss. Kinder sind sicher ganz schön stressig und brauchen auch sehr viel Aufmerksamkeit und Energie. Die Frage ist natürlich inwieweit man sich einbinden lässt. Da muss man wohl auch mal die Rabenmutter geben und den Kindern deutlich machen, dass sie dieses und jenes auch mal selber erledigen können. Ein Hobby macht sicherlich interessanter. Man erarbeitet sich Fähigkeiten, die einem beruflich vielleicht auch weiterhelfen könnten.

    Wenn du, liebe TE, Probleme hast, draußen zurechtzukommen (Willkommen im Club), dann gib nicht gleich auf. Wenn du mit einem Chef nicht klar kommst, vielleicht klappt's beim nächsten oder übernächsten. Welche Möglichkeiten einer Selbstständigkeit ergeben sich für dich? Du sagst, es wäre dein Traumjob, doch hast du gemerkt, dass auch das nicht viel bringt, wenn man sich mit den Kollegen oder dem Chef nicht versteht. Was liegt aktuell an mit Berufseinstieg? Ich find's beruhigend, dass du den Wiedereinstieg nach so langer Zeit überhaupt geschafft hast. Also Berufsausbildung und dann einen Job gefunden.

    Pech für den, der nicht alles unter einen Hut bringt und die Arbeit von 3 gleichzeitig bringen kann. Ein Hoch auf die Drogenmafia.

    Lieben Gruß



    MrsInognito

  9. Inaktiver User

    AW: Betrogene sind zuerst aus der Beziehung ausgestiegen

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Liebe Walltraud, ich möchte Dir gern eine andere Perspektive auf die große Thematik anbieten. Ich nehme wahr, dass Du deine Grübelei sehr bewertest. Aus Deinen Zeilen spricht für mich die Hoffnung, dass Du den Knackpunkt findest - und dann ist Ruhe im Karton. Kann das sein? Dann wären Deine Grübeleien also etwas, was Du gerne abstellen würdest. Etwas negatives.

    Sie könnten aber auch einfach eine logische Konsequenz des Perspektivwechsels sein, den Du hinter Dir hast. Weg von Deinem Mann - was ja die abhängige Komponente ist - hin zur Struktur, also zu der Frage, wie Aktion und Reaktion zusammenhängen, welche Muster ablaufen und wie sie zu durchbrechen sind. Du versuchst, Dir selber auf die Spur zu kommen. Wann reagierst Du wie - wie wirkt das auf den anderen? Das läuft tatsächlich jenseits jeder Schuldfrage (die im Kern immer darauf zurückführt, warum der andere sich nicht gemäß meiner Erwartungen verhalten hat - aber sind Erwartungen universell??).

    Abhängigkeiten zu lösen bedeutet meiner Erfahrung nach, dass es für den Rest Deines Lebens dazugehören wird, dass Du Dich so mit Dir und Deinen Gefühlen auseinandersetzt. Mal mehr, mal weniger intensiv. Und völlig unabhängig von Deinem Mann. Wäre vielleicht gar nicht so schlecht, dem genügend Raum zu geben.

    LG,
    Babette
    Hallo Dieclou,

    ja mir ist die Auseinandersetzung mit mir selber sehr wichtig geworden. Davor bin ich früher selber weggelaufen, indem ich verdrängt habe. Und genau dieses Muster will ich durchbrechen.

    Verdrängen bringt nämlich kein Schritt weiter.

    Auf "den" Punkt bin ich noch nicht gekommen, bin aber bei meiner Reflektion noch an ein paar wichtigen Punkten hängen geblieben, die ich noch überdenke.

    Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass es nur ein Teil-Ausstieg war, der aber verdammt lang zurückliegt.

    Vielleicht hatte ich aus Verlustangst niemals richtig Nähe zugelassen? Ich habe das Gefühl, dass es irgendwas mit Nähe zu tun haben könnte. Und da hat der Ursprungsgrund mit Erfahrungen aus der Herkunftsfamilie zu tun.

    Heute haben wir diese Nähe in der Beziehung. Das fühlt sich total anderes an, als jemals zuvor. Wunderschön. Früher hätte ich das niemals gekonnt.

    Liebe Grüße

    Walli

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