Wollte nur mal ne Rückmeldung geben um anderen Affairen Mut zu machen: hat bis jetzt alles gut geklappt (na gut, ist ja noch nicht lange her).
Nun sind wir offiziell zusammen, keine Heimlichkeiten mehr & wir haben eine wunderschöne Zeit (durch die Umstände & Konsequenzen natürlich anstrengend, aber doch schön).
Irgendwo im Netz habe ich gelesen, dass man sich niemals länger als 3-5 Monate mit einem Affairenstatus abfinden sollte. Ich habe also zum Schluß hin Druck gemacht. Mann sagte, daß er ohne diesen Druck den Absprung auch nicht geschafft hätte.
Nun gut, wer weiß was noch kommt.
Aber soweit: viel Kraft an Euch Mädels!!!
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Thema: Ich will keine Geliebte sein
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27.10.2011, 20:47
AW: Ich will keine Geliebte sein
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28.10.2011, 07:48
AW: Ich will keine Geliebte sein
Du hast ja eine krasse Einstellung! NIEMAND wird gezwungen sich freiwillig auf eine Affäre einzulassen. Diese fragwürdigen Optionen sind freiwillig, ebenso der Stress und die Verletzungen die dadurch entstehen.
DU hast ihn dir geangelt, schön für dich! Ich glaube jedoch weder dass so ein Handeln erstrebenswert ist, noch dass du jetzt ihn Ruhe langfristig die Zweisamkeit mit ihm geniessen kannst.
Die Gefahr, dass er sich eine neue Affäre sucht wenn es ihm mit dir zu langweilig wird ist doch riesengroß,oder siehst du das anders? Kannst du cool bleiben wenn er SMS schreibt und du weißt nicht an wen?
Irgendwie bekommt man das was gibt auch immer wieder zurück!Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren. (Berthold Brecht)
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28.10.2011, 09:22Inaktiver User
AW: Ich will keine Geliebte sein
Diese Aussage lässt sich aber nun wirklich nicht halten. Außerdem ist sie ziemlich abwertend dem Mann gegenüber; du unterstellst ja, er wäre aus purer Langeweile mit der TE zusammen usw.
Da machst du es dir imho doch zu einfach!
Und diese Theorie des Zurückerhaltens von dem, was man einmal erhalten hat, steckt mir wirklich jedesmal fest im Hals, wenn ich sie irgendwo lese. Ist wie ein Fluch, der über jemanden ausgesprochen wird, ein Omen, etwas Schlechtes, das man dem anderen geradezu wünscht.
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28.10.2011, 09:49Inaktiver User
AW: Ich will keine Geliebte sein
Ich glaube aber so ist es nicht gemeint.
Gut, vielleicht von manchen, insbesondere denen die verletzt, ausgetauscht oder abgewiesen worden sind.
Ich interpretiere diese Aussage aber nicht esoterisch, sondern durchaus rational und logisch.
Und diese Logik besagt, dass ein Mensch, den man jemandem ausgespannt hat, ein Mensch ist, der sich prinzipiell ausspannen lässt.
Jemand Vergebener, an dem man sich die Zähne ausbeißt, weil er seine Beziehung in Ehren hält, komme was wolle, den bekommt man nicht.
Ein Vergebener, den man (irgendwann) bekommt, der hat es (ob nur in diesem speziellen Fall oder ganz allgemein, weiß man natürlich nicht) eben nicht ganz so eng gesehen, was bedeutet dass es sich wahrscheinlich (nicht zwangsläufig) eines Tages wiederholen könnte.
Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit größer als bei jemandem, der sich erst nach einer sauberen Trennung beginnt wieder für andere zu interessieren.
Die beste Prognose für zukünftiges Verhalten ist (leider) vergangenes Verhalten.
Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regel.
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28.10.2011, 11:57Inaktiver User
AW: Ich will keine Geliebte sein
(...)
Ich habe mal diese beiden Aussagen zusammengefasst, weil sie meiner Ansicht nach "nur" eines über den Menschen aussagen: Er ist in der Lage, sich von einem Partner zu trennen.
Hört sich vielleicht wie eine Binsenweisheit an, ist es aber bei näherer Betrachtung gar nicht. Wie viele Menschen verharren in sie unglücklich machenden Beziehungen und schaffen es nicht, sich aus diesen zu lösen? Diese sind weder in Folge einer Affäre noch ohne eine solche in der Lage, sich zu trennen. Insofern ist Beifügung von "sauber" zu Trennung irrelevant.
Der Mann, mit dem die TE jetzt zusammen ist, hat sich nach einer relativ kurzen Zeit von seiner bisherigen Partnerin getrennt. Das spricht eher nicht dafür, dass er jemand ist, der nicht auf Dauer monogam leben kann, wie es ja auf klassische Fremdgänger zuträfe.
Deshalb finde ich auch nicht, dass es stimmen muss, dass er sich zukünftig auch immer wieder von einer aktuellen Partnerin trennen wird für die nächste. Wenn schon Logik, dann wird dieser Mann stark genug sein, eine Trennung durchzuziehen. Das spricht nicht per se gegen ihn.
Wenn die gesellschaftliche Moral eine Trennung gestattet, dann ist es eine verdrehte Moral, wenn so eine Trennung nur mit einer Zeit des Allein-Lebens einhergehen darf. Sicher wird aus guten Gründen oft geraten, psychologische Aufarbeitung zu betreiben. Aber dieser Rat ist ja im Sinne desjenigen, der sich trennt und sicher keine moralisch angehauchte.
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28.10.2011, 12:09Inaktiver User
AW: Ich will keine Geliebte sein
Hey, meine Bedenken gegenüber Menschen, die von einer Beziehung nahtlos in die nächste wechseln sind (ich schwöre!!!
) auch eher psychologischer den moralischer Natur.
Dass jemand es überhaupt schafft sich zu trennen ist für mich an sich noch keine Qualifikation.
Das wie ist zumindest für mich da keine unerhebliche Frage, zumindest wenn ich mit demjenigen meinerseits eine Beziehung anstrebe, denn für mich würde die Notwendigkeit eines (oder überhaupt der Griff zu einem) Absprungpartner(s) schon nachdenklich stimmen.
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28.10.2011, 12:16Inaktiver User
AW: Ich will keine Geliebte sein
Ja für dich. Und für mich im Übrigen auch. Aber Menschen haben durchaus das Potential sich zu entwickeln - sowohl körperlich als auch geistig. Sicher in einem bestimmten Rahmen. Wie schon erwähnt: Gegen die sexuelle Identität lässt sich nicht viel ausrichten, auch nicht durch den Betroffenen; denn hier spielen ja schon frühkindliche Prägungen mit hinein. Ein weites Feld...
Aber sich "mit Anstand" aus einer Beziehung zu lösen ist etwas anderes. Von der Definition einmal abgesehen, kann auch die eigene Erfahrung, sich mies verhalten zu haben und daraus lernen zu wollen, einer zukünftigen ähnlichen Verhaltensweise vorbeugen. So es diese Erkenntnis ist, die man daraus gezogen hat. Es gäbe ja auch noch unendlich viele mehr.
In diesem konkreten Fall hier im Strang schließe ich das nicht aus. Bauchschmerzen macht mir viel eher die Verdrängungstaktik der TE. Aber das ist wohl noch einmal eine andere Geschichte.
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28.10.2011, 13:08
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28.10.2011, 16:50Inaktiver User
AW: Ich will keine Geliebte sein
Sagst du. Ich sehe das entspannter
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28.10.2011, 17:44
AW: Ich will keine Geliebte sein
Gut dass die Menschen so unterschiedlich sind. Ich möchte generell keinen Partner den ich erst aus seiner bestehenden Beziehung loseisen muss. Unter einer solchen Option käme ich mir doch sehr bedürftig vor.
Ausserdem wäre mir meine Zeit zu kostbar, seine Altlasten mit aufzuarbeiten. Oder gibt es die bei einem nahtlosen Übergang gar nicht?
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren. (Berthold Brecht)


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