Hallo,
ich lese schon seit geraumer Zeit Beiträge in diesem Forum und habe mich erst nicht getraut, mir mein Problem von der Seele schreiben. Ich weiß aber im Moment einfach nicht, wohin damit und ich würde mich freuen, eine "neutrale" Meinung zu hören.
Also, ich bin Anfang 40 und seit 20 Jahren mit meinem Partner (ich nenne ihn mal "M2"), mit dem ich auch eine gemeinsame Firma habe, zusammen. Er ist über 20 Jahre älter als ich. Zuvor war ich 3 Jahre mit meiner ganz großen (Jugend)Liebe zusammen, dieser Mann ("M1") hat mich seinerzeit verlassen, weil ihm Freunde, Fußball etc. wichtiger waren als eine Beziehung zu mir. Ich habe mir damals wirklich die Augen ausgeweint und konnte die Welt nicht mehr verstehen. Zu dieser Zeit habe ich M2 kennengelernt.
Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich eine Unschuld vom Lande war, schüchtern, verklemmt und sozusagen "froh", dass sich überhaupt jemand mit mir beschäftigt. Ich konnte nicht fassen, dass dieser tolle, weltgewandte, allwissende Mann sich tatsächlich für mich interessiert. Es dauerte natürlich auch nicht lange, bis wir im Bett landeten. Ich fand es zwar recht schön, habe ihn aber immer mit M1 verglichen, der einfach ein toller und überaus zärtlicher Liebhaber war, der mich die ganze Nacht in den Armen gehalten hat. M2 konnte das gar nicht und wollte von Anfang an nicht die ganze Nacht mit mir kuscheln, sein Schlaf war ihm wichtiger. Das hat mich oft sehr verletzt. Ich habe mich aber lange nicht getraut, ihm das zu sagen, da ich ja sozusagen dankbar für alles war und niemals Forderungen gestellt habe, aus Angst, er würde es sich anders überlegen.
Ich bin ganz sicher, dass er mit einer Freundin von mir (gleichzeitig eine Kollegin) ebenfalls über lange Zeit ein Verhältnis hatte, obwohl er dieses bis heute bestreitet, sie hingegen bestätigt. Das ist aber nicht das Hauptproblem, denn das habe ich längst abgehakt.
M1 habe ich manchmal, nachdem der ganz große Schmerz vorbei war und da wir nicht weit voneinander entfernt wohnten, zufällig getroffen und auch später all die Jahre immer wieder mit ihm telefoniert, vor allem an unseren Geburtstagen oder an unserem Jahrestag. Er hat zwei Kinder im Teenageralter, mit der Mutter der Kinder aber nie zusammen gelebt, nicht geheiratet und ist im Moment ungebunden.
Mein Partner und ich sind letztes Jahr umgezogen (ein Hobby von ihm), in ein älteres Haus, das renovierungsbedürftig war. Anfangs wollten wir alles selbst machen, haben dann aber kurz vor Beginn erkannt, dass wir das zeitlich niemals schaffen. Also habe ich in meiner Not (und auf Bitte von M2) M1, der Handwerker ist, gebeten, uns zu helfen. Ich wusste, er könnte mir diese Bitte nicht abschlagen, denn er hatte mir in der Zwischenzeit immer wieder versichert, dass er sein Verhalten von damals zutiefst bereuen würde. Ich muss vielleicht erwähnen, dass ich mit ihm in der Zeit, als ich schon mit M2 zusammen war, aber nicht zusammengelebt habe und unsere Beziehung für mich nicht immer als solche erkennbar war (siehe Affäre mit Kollegin) mit M1 dreimal (allerdings über viele Jahre verteilt) in den Urlaub gefahren bin. Die ersten beiden Urlaube waren harmlos, wir haben uns maximal geküsst, weil ich nicht mehr wollte und in Gedanken trotz der o.g. Probleme immer bei M2 war. Im letzten Urlaub, der schon 12 Jahre zurückliegt, konnten wir uns allerdings beide nicht beherrschen und haben miteinander geschlafen, danach aber nie wieder darüber gesprochen.
M1 war also so lieb und hat viele Arbeiten in unserem Haus erledigt, dabei blieb es leider nicht aus, dass er mir plötzlich wieder sehr vertraut wurde. Er ist sehr ruhig, niemals aufbrausend und nichts kann ihn aus der Ruhe bringen. Mein Partner hingegen ist, meiner Meinung nach - er empfindet das überhaupt nicht so - oft laut, ungerecht und sehr schwierig. Er ist es gewohnt, dass ich sofort springe, wenn er ruft und hat keinerlei Geduld. Fehler passieren ihm grundsätzlich nicht und er ist von sich total überzeugt. Bin ich anderer Meinung als er, geht er davon aus, dass ich das absichtlich mache und ich muss mit Engelszungen auf ihn einreden, damit er nicht in seinem Temperament und seiner Sturheit eine vorschnelle Entscheidung fällt. Es tat mir daher einfach gut, einen anderen vertrauten Menschen um mich zu haben, der nicht versucht, mich zu ändern. Schon während der Renovierung (ging über einige Wochen) ging mir M1 nicht mehr aus den Kopf und als die Arbeiten vorbei waren, habe ich mir ein Herz gefasst und ihm abends am Telefon gestanden, dass ich mich offensichtlich erneut in ihn verliebt habe. Ihn hat dieses Geständnis fast umgehauen, er hat gesagt, dass er sehr überrascht sei, es ihm aber mehr oder weniger genauso gehe und er mich ohnehin nie vergessen hat.
Von da an sahen wir uns heimlich fast jede Woche. Manchmal war es nur ein kurzer Spaziergang, ein Treffen im Café oder ähnliches. Einen halben oder ganzen Tag wegbleiben wäre aufgefallen und so fingen wir an, viel zu telefonieren und SMS zu schicken. Mit der Zeit wurde ich ein wenig mutiger und erfand auch manche Familienfeier usw. Nach ca. zwei Monaten ergab sich dann endlich die Gelegenheit, dass ich einen ganzen Tag für mich hatte und den habe ich genutzt, um ihn zu besuchen. Mir (und ihm wahrscheinlich auch) war natürlich klar, was passieren würde. Wir landeten in seinem Bett und verbrachten wunderschöne Stunden miteinander. Es war so, als wären wir nie getrennt gewesen.
Nach monatelangem Versteckspiel, das mich sehr belastet hat, habe ich vor einigen Tagen meinen ganzen Mut zusammengenommen und M2 erzählt, dass ich mich erneut in M1 verliebt habe. Ich hatte ganz große Angst vor dem Gespräch und davor, dass es ein riesiges Geschrei gibt. Unsere Unterhaltung verlief relativ ruhig, allerdings mit vielen Tränen meinerseits. M2 hat gesagt, dass ich ihm die letzten 20 Jahre sozusagen „geklaut“ habe, denn er hätte sich in dieser Zeit auch eine andere Partnerin suchen können, was jetzt nicht mehr so einfach möglich ist. Dass ich meine Jugend verschenkt und auf Kinder verzichtet habe (er ist zeugungsunfähig) ist mein Problem.
Da bei uns privates und berufliches zusammenhängt, ist die Lage sehr verzwickt. Sollten wir uns trennen, müsste ich aus diesem wunderhübschen kleinen Haus, in dem ganz viel Liebe meinerseits steckt, ausziehen, mir eine kleine Wohnung suchen und auch beruflich von vorne anfangen. Ich weiß, dass M1 mich sofort bei sich aufnehmen würde, aber um ehrlich zu sein, ich weiß einfach nicht, ob ein Zusammenleben mit ihm funktionieren würde. Er ist sehr chaotisch, unpünktlich und manchmal unzuverlässig. Er legt im Gegensatz zu mir keinen Wert auf Dinge wie gutes Benehmen, schicke Klamotten, gepflegtes Ausgehen etc. Er ist ein Naturmensch, der sich nicht unbedingt an Regeln hält. Mit Strenge kann man ihm überhaupt nicht kommen, nur mit Liebe. Ich glaube allerdings – im Gegensatz zu seinen bisherigen Freundinenn - zu wissen, wie man mit ihm umgehen muss.
Ich erlebe im Moment ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. M2 weiß, dass ich mich am Wochenende mit M1 treffen möchte. Er versucht natürlich alles, um mir das auszureden und mir klar zu machen, dass man 20 Jahre nicht so einfach hinter sich lässt. Es ist aber nicht so, dass ich erst seit kurzem unter seiner Art leide, sondern schon vor einigen Jahren festgestellt habe, dass ich unglücklich bin. Ein dreiwöchiger Urlaub – ganz alleine – hat mir damals geholfen, den Alltag mit ihm wieder besser bewältigen zu können. Da mir klar war, dass ich von ihm einfach nicht loskomme, hatte ich beschlossen, so blöd das jetzt klingt, bis zum bitteren Ende bei ihm zu bleiben. Also entweder, bis einer von uns beiden stirbt oder ggfs. er es sich anders überlegt (wäre mir übrigens das allerliebste). Dass nun M1 wieder in mein Leben getreten ist, betrachte ich als eine Art Schicksalsfügung, die mir zeigt, dass man auch noch ganz große Liebe und Zärtlichkeit erfahren kann.
Warum M2 für mich so übermächtig ist, kann ich nicht genau sagen. Es liegt aber wohl auch daran, dass ich meinen Vater ganz früh verloren haben und ihn somit vor 20 Jahren als eine Art Vaterersatz gesehen habe. Das hat sich bis heute nicht gelegt, denn er kann und weiß immer alles besser und ich bin im Grunde das Kind, dem er zeigt, wie es richtig geht. Er kann im übrigen auch einen Eskimo davon „überzeugen“, dass er einen Kühlschrank braucht. Ich denke allerdings nicht, dass das an seiner Überzeugungsfähigkeit liegt, sondern daran, dass er andere Menschen „totredet“ und sie sich dann einfach ergeben.
Heute hatten wir im Büro wieder Streit darüber, wie ich manches, was er mit mir macht. empfinde. Ich nehme halt vieles sehr persönlich und verstehe seinen „Humor“ (so nennt er es, ich finde die Art sehr verletzend) oft nicht. Er sagt, er wünscht sich nichts mehr als Harmonie und Liebe, keinen Streit. Also muss es offensichtlich an mir liegen, wenn es anders läuft.
Ich habe erst jetzt gemerkt, dass jemanden verlassen noch schwerer ist als verlassen zu werden und sehe kein Land bzw. eine Lösung. Also neige ich – wie immer – dazu, ihm Recht zu geben, das Geschehene zu vergessen und hoffe darauf, dass das Schicksal dieses Problem irgendwann für mich löst. Wahrscheinlich ist nicht verständlich, warum ich nicht einfach alles hinter mir lasse. Das Problem ist aber einfach, dass ich zu feige bin und mir nicht zutraue, alleine nochmal ganz von vorne anzufangen.
Ich würde mich einfach über ein paar aufmunternde Worte freuen oder Kommentare, wie der/die eine oder andere ein ähnliches Problem gelöst hat. Vielen Dank!
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Thema: Abhängigkeit und Chaos
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28.07.2011, 17:57
Abhängigkeit und Chaos
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28.07.2011, 18:26
AW: Abhängigkeit und Chaos
Du hast mit dem Feuer gespielt, indem Du M1 als Handwerker engagiert hast. Und Du wusstest, dass Du mit dem Feuer spielst.
Du hat es darauf angelegt und rufst jetzt die Feuerwehr!Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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28.07.2011, 18:27
AW: Abhängigkeit und Chaos
Auch ich habe, die Geschichte ist natürlich eine andere, mit meiner großen Jugendliebe wieder etwas angefangen.
Er hat "begonnen", es ging 5 Jahre, bis er mir erklärte dass er mich nicht Liebe..........., einfach so, von jetzt auf gleich, am Tag drauf wären wir in den Urlaub gefahren.
Das war diesen Monat vor 7 Jahren. Ich habe den Kontakt zu ihm damals sofort abgebrochen und werde dies auch beibehalten.
Überleg Dir gut was Du tust. Die Jugendliebe ist etwas anderes als die Liebe die euch heute verbindet.
Verrennst Du Dich in Erinnerungen?
Und von einer
in die nächste
. Nein!
LG
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28.07.2011, 18:55
AW: Abhängigkeit und Chaos
@ mitbürgerin
Vorab: ist natürlich ein riesengroßer Mist, dass du den M2 schon informiert hast, obwohl dir offenbar ÜBERHAUPT gar nichts klar ist, wie das denn nun so alles weitergehen soll. Mannomannomann ...
Meine Güte, nicht zu fassen, wie man sich selbst son Ding ans Bein binden kann. Aber gut - nu isses zu spät.
Lass dir auf jeden Fall nicht einreden, dass du dem M2 20 Jahre geklaut hast. Das ist im Grunde ne Unverschämtheit, die dem Fass den Boden ausschlägt!!!!
Wie's nun weitergehen soll, da fällt mir in deinem Fall grad auch nichts zu ein. Mal sehen also, später vielleicht nochmal mehr von mir.
Naja gut eines noch: die Dinge gegenüber M2 erstmal runterkochen. Denn eines gilt immer in solchen Situationen ... du musst Zeit gewinnen, steck dir einen ausreichenden Zeitrahmen ab, ich würd mal meinen in deinem Fall so um die 6 Monate.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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28.07.2011, 23:59Inaktiver User
AW: Abhängigkeit und Chaos
Guten Abend.
Du hast damals eine (wissende) Entscheidung gefällt. Und den Rest verbuche ich jetzt erst mal unter Schmerz Deines Lebenspartners, der spürt, dass Du ihm entgleitest (mit neuer "Liebe", d.h. er hat keine Möglichkeit, Dich noch anders zu erreichen, als Dich z.B. zutiefst zu verletzen - was nicht unbedingt für ihn spricht, aber, nach 20jähriger Beziehung auch menschlich ist ).
Das läßt mich sehr aufhorchen. Und auch warnende Worte an Dich weiter geben. Da steckt u.U. eine große (Beziehungs)Falle drin. Obacht! Und die Worte von mutter im Hinterkopf habend!
Ich halte nichts (mehr) von Schicksal. Sehr wohl von Weiterentwicklung, an deren Punkt man auf andere, neue Menschen trifft.
Du hast den Mann in Euer Leben geholt. Nichts verwechseln. Opelius
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Hier geht es um Deinen Lebenspartner und die Beziehung, die, wenn ich das richtig verstehe, nicht gleichgewichtig ist. Etwas, das Du Dir sehr genau ansehen solltest. Vor allen Dingen, eben, im Hinblick auf Dich selber dabei.
Das Schicksal. Wieder. Hm. Könnte es nicht, ganz pragmatisch, einfach der Zeitpunkt sein, der Dich hinsehen lassen sollte, was da genau in Deiner Paarbeziehung passiert und passiert ist?
Und das ganz ohne Deine alte Jugendliebe einfließen zu lassen (da finden Vergleiche statt, die gerade nicht angebracht sind: weil Wolke sieben gegen Alltag einer 20ig-jährigen Beziehung... das funktioniert nicht und ist auch nicht fair, selbst wenn es sich so überbordend gerade anfühlt).
Diese Männer werden Dir nicht die Antworten geben (können) und sollten es m.E. auch nicht. Du hast Dich sehr jung, sehr fest, gebunden. Da scheint heute irgendetwas in Dir wach zu werden. Darum würde ich mich kümmern und tatsächlich im Außen neutrale Hilfe suchen. Einfach daher, um mal einen Blickwinkel zu bekommen, der Dir evt. Dinge aufzeigt, warum das Wachwerden nur über einen anderen (alten, bekannten + damit "sicheren" - der es wahrlich nicht sein muss, worauf sogar Deine eigene Reaktion schließen läßt) Mann funktionieren kann.
Du wirst Dich der Option "alleine wieder anfangen" stellen müssen, so wie ich es verstanden habe, wenn Du beide Männer vereinbaren willst. Dein Lebenspartner wird das - so lese ich es heraus - nicht mitmachen, was es gilt zu respektieren.
Was daran macht Dir wirklich Angst? Was verbindest Du mit dieser Wohnung (könnte ja auch eine schöne schnuckelige mit Gartenanteil sein)? Geht es um das Alleinesein?
Ich finde, Du bist immer noch sehr jung
, um danach zu sehen, was für Dich wirklich gut ist und es entsprechend umzusetzen (ab von Männern, für den Anfang).
Gibt es irgendeine Option für Dich, auf Auszeit.
Woanders hin, zu Freunden, Familie, mal raus aus diesem Umfeld?
Damit DU auf Abstand kommst und vielleicht von dort aus "sehen kannst", ohne beide Männer?
Ein netter Gruß,
narrare.
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29.07.2011, 09:18
AW: Abhängigkeit und Chaos
Aloha mitbuergerin,
aus deiner Geschichte lese ist, da ist ein Mann, der kam, als du unglücklich warst. Viel älter als du, aber ein Seelentröster, mit dem nun dein ganzes Leben beruflich wie privat verflochten ist (M2).
Dann ist da die große Jugendliebe, dein Ideal, der Mann, der viel jünger ist als M2 und für den dein Herz schlägt, der aber leider keinerlei Sicherheit zu bieten hat, denn er ist chaotisch. Diesen Mann nennst du M1.
Ich lese aus M1 und M2 einen klaren Stellenwert heraus.
Ich meine, du solltest deine innere Mitte und deinen eigenen Stellenwert im Leben finden, wirtschaftlich unabhängig von einem Mann, und dann erst eine Entscheidung treffen.
Auf Dauer übertrumpft immer das Herz die Vernunft, zumindest im tiefsten Innern. Willst du mit dem einen Mann leben und den anderen lieben, ohne diese Liebe ausleben zu können, ohne eine gemeinsame Zukunft?
PaulinaraGeändert von Paulinara (29.07.2011 um 09:53 Uhr)
Die Frau sei dem Manne untertan...
(Bibel, Epheserbrief, 5. Kapitel)
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29.07.2011, 09:33Inaktiver User
AW: Abhängigkeit und Chaos
Selbst wenn deine Jugendliebe auf Dauer kein verlässlicher Lebenspartner sein kann, solltest du aus dem Geschehenen Konsequenzen ziehen.
Deine Jugendliebe hat es mit keiner Frau lange ausgehalten, und mit ihm zusammenzuziehen wäre wohl keine Lösung.
Du suchst Halt in einem Mann, aber den Halt musst du dir selbst erarbeiten und geben. Lass alles erst einmal sacken und gehe dann erst zu einem guten Anwalt, bevor du jetzt falsche Schritte unternimmst (z.B. ausziehen, bevor du ausgezahlt worden bist).
Bis zum "bitteren Ende" bei einem Menschen zu bleiben (M2) halte ich für ungerecht. Auch M2 hat Sehnsucht nach Liebe und Harmonie. Ein gegenseitiges Sich-Aushalten ist keine Basis.


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