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    AW: Affäre- Wo ist bitte der Ausgang:-(?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gibt es denn wirklich keinen Weg, mit dem was man dann hat (zugegebenermaßen recht wenig) glücklich zu sein - wenn man denn wirklich liebt?

    Ich suche nach dem Weg, damit vernünftig und realistisch und auch glücklich zu leben. Ich will auf meinen GL nicht verzichten (nach einem Jahr Durststrecke) - es muss doch möglich sein.

    Die Lösung liegt alleine in mir - in meinem Selbstgefühl - und ich möchte das gerne finden und ich bin überzeugt davon dass das möglich ist - weil ich ihn liebe.
    Au weia, gioello.....

    Vielleicht gibt es das, mag sein. Ich würde es dir wünschen, wirklich!
    Aber ich behaupte einfach mal, daß es in mindestens 90% aller Fäller ein ganz massiver Trugschluss und Selbstbetrug ist.
    Ich war auch mal an diesem Punkt, nach einigen Monaten. Ich fügte mich so sehr in diese Illusion, daß es auch so funktioniert. Nach dem Motto: Wenn ich ihn schon nicht ganz haben kann, dann bin ich eben mit ein bißchen von ihm glücklich.
    Bist du das wirklich?
    Willst du wirklich dein Leben lang mit (oder besser ohne) einem Phantom leben? IMMER nur ein bißchen von dem Kuchen bekommen und dir einreden, satt zu sein???? Kannst du das? Ich meine auf Dauer?
    Glaub mir, das funktioniert, eine Weile. Manchmal sogar recht lange, aber irgendwann fragst du dich, WO ist er eigentlich, wenn ich ihn brauche? Gehört er wirklich zu meinem Leben, oder doch größtenteils nur zu meinen Gedanken und Gefühlen?
    Ein paar Momente vermeintliches Glück wiegen nicht ein Leben voller Gemeinsamkeiten, Alltag und Verbundenheit auf.

    Es gibt (meiner Meinung nach) keine "Teilzeit-Liebe". Liebe will alles-oder sie stirbt irgendwann, weil ihr Lebenswichtiges fehlt.

    LG, Sternchen.
    "Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit."

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    AW: Affäre- Wo ist bitte der Ausgang:-(?

    ...
    Geändert von maroseraie (17.11.2021 um 16:44 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Affäre- Wo ist bitte der Ausgang:-(?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Was ich immer schon schlimm finde ist die Aussage, dass der Mann den man geliebt hat (oder meinte zu lieben) auf einmal der Teufel ist. Das ist doch Quatsch - so etwa wie Selbstvergewaltigung

    Gibt es denn wirklich keinen Weg, mit dem was man dann hat (zugegebenermaßen recht wenig) glücklich zu sein - wenn man denn wirklich liebt?

    Ich suche nach dem Weg, damit vernünftig und realistisch und auch glücklich zu leben. Ich will auf meinen GL nicht verzichten (nach einem Jahr Durststrecke) - es muss doch möglich sein.

    Die Lösung liegt alleine in mir - in meinem Selbstgefühl - und ich möchte das gerne finden und ich bin überzeugt davon dass das möglich ist - weil ich ihn liebe.

    Ich muss ihn nicht besitzen müssen.
    Ich weiß, das klingt alles sehr schwierig. Aber ich will das für mich schaffen.

    Warum sollen wir beide leiden???

    Solange wir beide noch "unsere" Leben leben und für uns eine Nische finden können??

    L. G. Gioella
    Ich glaube, das verteufeln hilft beim Lösungsprozess. Das geht bei meinem "leider" auch nicht, weil es nichts zu verteufeln gibt.

    Ich meine auch nach wie vor, dass ich beide Männer liebe - irgendwie unabhängig voneinander.

    Mir hat nur das zweigleisige absolut nicht gut getan. Mir selber. Mir ging es schlecht damit, ich hatte mit schlechtem Gewissen (meinem Mann gegenüber) und Eifersucht (seiner Frau gegenüber) zu kämpfen und war ingesamt extrem unausgeglichen, nervlich am Ende.

    Mein M2 hat das anders weggesteckt. Für ihn war die Zeit, die wir miteinander hatte, eine besondere Zeit. Er konnte das genießen - nur genießen. Ich konnte es auch genießen, aber nur, wenn wir zusammen waren bzw. wenn ich von ihm gehört habe. Habe ich mal ein paar Stunden nichts gehört, bin ich fast durchgedreht. Es war einfach nicht mehr gesund.

    Er hat dann gesagt, wir müssen das beenden, wenn es mir so schlecht damit geht. Er wollte niemals, dass meine Ehe davon betroffen wird, er hat auch von Anfang an gesagt, dass er glücklich ist in seiner Ehe und sich nicht trennen wird.

    Von daher: Ich würde mir auch fast wünschen, dass es ginge. Dass ich beide Männer irgendwie haben könnte. Aber da das wohl nichts wird, musste ich mich jetzt entscheiden und habe das getan. Für meinen Mann, meine Familie. Dafür kämpfe ich jetzt. Die Gedanken zu M2 sind trotzdem noch übermächtig und fast permanent da.

  4. Inaktiver User

    AW: Affäre- Wo ist bitte der Ausgang:-(?

    Wenn ich so an diese Zeit denke, fällt mir als Erstes auf, wie naiv ich doch war. Eine hoffnungslose Romantikerin. Natürlich hab ich mich Hals über Kopf verliebt, und ich war überzeugt, irgendwann, irgendwann wird er auch seine wahren Gefühle für mich erkennen.
    Da kamen aber erst mal viele andere Frauen, Mädchen ins Spiel.
    Liebe Grundelrosa,

    Du bist aber wirklich sehr verletzt worden - zusätzlich zur Schwierigkeit einer solchen "Beziehung".
    Wenn es aber nichts "Weiteres" vorzuwerfen gibt oder zu verzeihen gibt, dann stellt sich nur sehr schwer ein Gefühl der Befreiung ein, oder gar der Heilung.

    Bei mir hat sich da nur ein Gefühl der Trauer, des unfreiwillig Abschiednehmens eingestellt.

    Liebe Grüße an Dich

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    AW: Affäre- Wo ist bitte der Ausgang:-(?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liebe Grundelrosa,

    Du bist aber wirklich sehr verletzt worden - zusätzlich zur Schwierigkeit einer solchen "Beziehung".
    Wenn es aber nichts "Weiteres" vorzuwerfen gibt oder zu verzeihen gibt, dann stellt sich nur sehr schwer ein Gefühl der Befreiung ein, oder gar der Heilung.

    Bei mir hat sich da nur ein Gefühl der Trauer, des unfreiwillig Abschiednehmens eingestellt.

    Liebe Grüße an Dich
    Wie meinsr du das, gioello?
    Glaubst du, dass eine Heilung nur möglich ist, wenn man wütend ist?
    Das denke ich nicht. Ohne Wut bleibt natürlich außer der Trauer auch ein Gefühl der zärtlichen Zuneigung.
    Mit der Trauer muss man umgehen, sie annehmen, dann wird sie sicher mit der Zeit schwächer und verschwindet dann ganz. Ob dieses Gefühl der zärtlichen Zuneigung dann erhalten bleibt und sich in eine Freundschaft integrieren lässt oder ob es mit der Trauer verschwindet, kann ich noch nicht sagen. das ist vielleicht auch individuell unterschiedlich.
    still_learning

  6. Inaktiver User

    AW: Affäre- Wo ist bitte der Ausgang:-(?

    Willst du wirklich dein Leben lang mit (oder besser ohne) einem Phantom leben? IMMER nur ein bißchen von dem Kuchen bekommen und dir einreden, satt zu sein???? Kannst du das? Ich meine auf Dauer?
    Liebes Sternchen, nein, mit einem Phantom möchte sicher keiner leben - zumindest nicht ich. Ein Phantom wäre er für mich, wenn ich in real nicht sehen und berühren könnte - oder wenn von ihm gar nichts käme.

    Ein paar Momente vermeintliches Glück wiegen nicht ein Leben voller Gemeinsamkeiten, Alltag und Verbundenheit auf.
    Genau diese Sicht möchte ich verändern - ob ich das kann? nein, die Frage kann ich Dir nicht beantworten - noch nicht.

    Die Konstellation in der Du steckst, weicht aber auch von meiner ab. Soweit ich gelesen habe, bist Du selber noch in einer Ehe. Ich bin frei.

    Und Du leidest mittlerweile schon körperlich an dieser Situation - so dass ich auch glaube, dass der Kontaktabbruch für Euch Zwei alleine schon zum Gedanken sortieren wichtig ist. Ich wünsche Dir auch sehr, dass Du zur Ruhe kommen kannst.

    Ganz liebe Grüße an Dich

  7. Inaktiver User

    AW: Affäre- Wo ist bitte der Ausgang:-(?

    Zitat Zitat von still_learning Beitrag anzeigen
    Wie meinsr du das, gioello?
    Glaubst du, dass eine Heilung nur möglich ist, wenn man wütend ist?
    Das denke ich nicht. Ohne Wut bleibt natürlich außer der Trauer auch ein Gefühl der zärtlichen Zuneigung.
    Mit der Trauer muss man umgehen, sie annehmen, dann wird sie sicher mit der Zeit schwächer und verschwindet dann ganz. Ob dieses Gefühl der zärtlichen Zuneigung dann erhalten bleibt und sich in eine Freundschaft integrieren lässt oder ob es mit der Trauer verschwindet, kann ich noch nicht sagen. das ist vielleicht auch individuell unterschiedlich.
    Guten Morgen still-learning,

    ich lese bei Grundelrosa schon arge Verletzungen raus - das geht übers wütend sein hinaus.

    Meine Liebe würde sterben, wenn ich fortwährend verletzt würde..... dafür wäre natürlich die Trauer über diese Ent-Täuschung um so größer - aber auch nachhaltiger .... und ja, auch heilend.
    Denn dann wird klar, dass hier nichts wirklich kostbares kaputt ging sondern etwas, dass für mich wirklich schlecht war.
    Da könnte Loslassen doch wesentlich leichter fallen - oder?

    L. G.

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    AW: Affäre- Wo ist bitte der Ausgang:-(?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liebe Grundelrosa,

    Du bist aber wirklich sehr verletzt worden - zusätzlich zur Schwierigkeit einer solchen "Beziehung".
    Wenn es aber nichts "Weiteres" vorzuwerfen gibt oder zu verzeihen gibt, dann stellt sich nur sehr schwer ein Gefühl der Befreiung ein, oder gar der Heilung.

    Bei mir hat sich da nur ein Gefühl der Trauer, des unfreiwillig Abschiednehmens eingestellt.

    Liebe Grüße an Dich
    Guten Abend an alle!

    gioello,
    ja, das hat mehrere Male sehr weh getan. Er war zum Zeitpunkt unseres "Aufeinandertreffens" (mit Hagel und Granaten, da reichte ein tiefer Blick und alles war klar...) grad in Trennung, die Scheidung lief und er war sehr unglücklich. Klar gabs da nicht soviel Zuneigung und Zeit für mich, weil er für sich ja erst mal klar kommen mußte. Hielt mich also im Hintergrund.
    Generell war ich immer sehr diskret und abwartend, die stille Reserve sozusagen... Dann folgte also die Phase "Jetzt will ich wieder leben" , in der er alles mitnahm, was ging. Und auch das stand ich durch, als graue Eminenz.
    Immer überzeugt, Liebe muß das ertragen können. Liebe ist manchmal schwierig und führt über Umwege, beinah schon als Prüfung des Schicksals sah ich meine Rolle an. Und wirklich, er kam immer wieder...

    Bis heute weiß niemand aus seiner Familie, Freundes-und Bekanntenkreis von mir.

    Und auch ich habe mir zwischendurch eingeredet, damit leben zu können, eine "Nischenlösung" zu haben. Aber es war auf Dauer zu wenig, viel zu wenig Substanz da, um langfristig damit leben zu können. Damit will ich ihn nicht als Teufel darstellen, ich bin ja genauso schuld, aber ihm hätte klar sein müssen, dass wir ganz verschieden davor sind.

    Und er hat meine Geduld, meine Ausdauer, meine Zuneigung zu ihm voll ausgekostet. Ich mußte diese Einstellung entwickeln, um mein inneres Schutzschild zu wappnen und mich loszusagen.

    lg Grundel
    Die Schöpfung hatte mit allem einen Plan: Frauen sind anmutig, bezaubernd und schön, Männer sind...nun ja, machen wir weiter: Blumen sind bunt und riechen gut...

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    AW: Affäre- Wo ist bitte der Ausgang:-(?

    Zitat Zitat von Grundelrosa Beitrag anzeigen
    Und auch ich habe mir zwischendurch eingeredet, damit leben zu können, eine "Nischenlösung" zu haben. Aber es war auf Dauer zu wenig, viel zu wenig Substanz da, um langfristig damit leben zu können.
    Ich kenne das. Ich habe auch eine zeitlang versucht, damit zu leben, noch weniger zu sein als eine regelmäßige Geliebte. Nur eine pseudoplatonische Freundin. Das Pseudoplatonische war uns beiden dabei immer klar. Und manchmal ganz selten, wenn es gar nicht mehr anders ging, wurde das Pseudoplatonische kurzfristig aufgegeben, nur um nach dem jedesmal sehr, sehr schönen Sex den Abstand wieder erheblich zu vergrößern.

    Für mich war das quälend. Wie du schreibst: auf Dauer zu wenig. Eigentlich fast jedesmal zu wenig, wenn wir uns getroffen haben. Vielleicht hat mich das vor einer allzu großen Abhängigkeit bewahrt, aber wenn man bedenkt, wie sehr mich das gequält hat, hab ich es schon ganz schön lange mitgemacht (die elende Hoffnung...).
    still_learning

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    AW: Affäre- Wo ist bitte der Ausgang:-(?

    Zitat Zitat von still_learning Beitrag anzeigen
    Ich kenne das. Ich habe auch eine zeitlang versucht, damit zu leben, noch weniger zu sein als eine regelmäßige Geliebte. Nur eine pseudoplatonische Freundin. Das Pseudoplatonische war uns beiden dabei immer klar. Und manchmal ganz selten, wenn es gar nicht mehr anders ging, wurde das Pseudoplatonische kurzfristig aufgegeben, nur um nach dem jedesmal sehr, sehr schönen Sex den Abstand wieder erheblich zu vergrößern.

    Für mich war das quälend. Wie du schreibst: auf Dauer zu wenig. Eigentlich fast jedesmal zu wenig, wenn wir uns getroffen haben. Vielleicht hat mich das vor einer allzu großen Abhängigkeit bewahrt, aber wenn man bedenkt, wie sehr mich das gequält hat, hab ich es schon ganz schön lange mitgemacht (die elende Hoffnung...).
    Hoffen und harren hält manchen zum Narren

    Pseudoplatonisch, auch schön

    Ich hab ihn mal beim Gespräch gefragt, was wir eigentlich sind, wie er das nennt, diesen schwebenden Zustand. Antwort: Sowas Ähnliches wie Freunde.

    Heute würde ich es auch eher pseudoplatonisch nennen.

    Und bei allem, was wunderschön dran war: Eine Quälerei war es auf jeden Fall auch...
    Die Schöpfung hatte mit allem einen Plan: Frauen sind anmutig, bezaubernd und schön, Männer sind...nun ja, machen wir weiter: Blumen sind bunt und riechen gut...

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