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    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Bei mir vollzieht sich Entwicklung ganz natürlich, ich muss mich nicht hinsetzen und mir sagen, dass ich das, was mir widerfährt zu verarbeiten habe.

    Ich verlasse mich da ganz auf mein Unterbewusstsein und was es mir ins Bewusstsein schubst.

    Denn sonst läuft man Gefahr sich ein Leben zu konsturieren, was gar nicht wirklich zu dem was das Unterbewusstsein empfangen hat, passt.

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    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von Dani Beitrag anzeigen
    Bei mir vollzieht sich Entwicklung ganz natürlich, ich muss mich nicht hinsetzen und mir sagen, dass ich das, was mir widerfährt zu verarbeiten habe.

    Ich verlasse mich da ganz auf mein Unterbewusstsein und was es mir ins Bewusstsein schubst.

    Denn sonst läuft man Gefahr sich ein Leben zu konsturieren, was gar nicht wirklich zu dem was das Unterbewusstsein empfangen hat, passt.
    "man" läuft Gefahr? Ich verlasse mich auf mein Unterbewusstsein nur sehr bedingt- denn dort ist ja nur und eben das, dessen ich mir nicht bewusst bin. Sich "etwas bewußt machen" gehört bei mir zu dem, was hier wahrscheinlich mit dem Begriff "Arbeit" umschrieben worden ist?

    Sich etwas bewusst machen, erweitert den Bereich des Bewussten und kann evtl. neue Optionen erschließen.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    naja, jetzt wieder der Begriff "Arbeit" (Schauder...) die Beschäftigung mit sich selbst kann auch als Selbstverständlichkeit aufgefasst werden, also ich meine etwa so wie zB Atmen- es ist Teil des Lebens- und wenn es auch noch mit "Liebe" gemacht wird, sollte nichts daran "schwer" fallen.
    An sich arbeiten, da meine ich Selbstreflektion und Selbstveränderung wenn notwendig.
    Auch ist jede Unstimmigkeit in einer Beziehung auch immer von ganz, ganz wenig bis sehr anstrengend.
    Ganz klar ich sitze da nicht stundenlang unterm Baum und denke über mich nach, mache Pro- und Contra Listen, es gibt Dinge die sich einfach entwicklen, es passiert dann einfach.

    Ich habe jahrelang Paprika gehasst, plötzlich war sie mehr in gekochtem Zustand geniessbar und wenn sie roh und rot ist auch in reduzierten Mengen erträglich.

    Da habe ich nicht immer gegrübelt, wie gesund Paprika ist usw. das ist einfach passiert....
    Das Leben macht was es will und ich auch!

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    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    An sich arbeiten, da meine ich Selbstreflektion und Selbstveränderung wenn notwendig.
    Auch ist jede Unstimmigkeit in einer Beziehung auch immer von ganz, ganz wenig bis sehr anstrengend.
    Ganz klar ich sitze da nicht stundenlang unterm Baum und denke über mich nach, mache Pro- und Contra Listen, es gibt Dinge die sich einfach entwicklen, es passiert dann einfach.

    Ich habe jahrelang Paprika gehasst, plötzlich war sie mehr in gekochtem Zustand geniessbar und wenn sie roh und rot ist auch in reduzierten Mengen erträglich.

    Da habe ich nicht immer gegrübelt, wie gesund Paprika ist usw. das ist einfach passiert....
    so "arbeitest" Du an Dir?
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    so "arbeitest" Du an Dir?
    Hey Du Nase!!! Wer sitzt denn ständig auf dem Baum und lernt nicht dazu, wohl kaum Du und ich....
    Das Leben macht was es will und ich auch!

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    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Ruhig hier seid gestern, alles gesagt??? Bzw. geschrieben???

    Was ist eigentlich mit verzeihen aber nicht vergessen können, warum immer einen Schnitt machen müssen wenn der Partner auf Abwegen ist....

    Wie Umgehen damit wenn man herausbekommt dass der Partner noch einen Menschen in sein Leben gelassen hat, liebt man ihn dann automatisch nicht mehr? Sind alle Gefühle über Jahre aufgebaut dann verpufft???
    Sieht man die gemeinsam gelebten Jahre dann als verschwendete Lebenszeit???
    Das Leben macht was es will und ich auch!

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    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Ruhig hier seid gestern, alles gesagt??? Bzw. geschrieben???

    1 Was ist eigentlich mit verzeihen aber nicht vergessen können, warum immer einen Schnitt machen müssen wenn der Partner auf Abwegen ist....

    2 Wie Umgehen damit wenn man herausbekommt dass der Partner noch einen Menschen in sein Leben gelassen hat, 3 liebt man ihn dann automatisch nicht mehr? 4 Sind alle Gefühle über Jahre aufgebaut dann verpufft???
    5 Sieht man die gemeinsam gelebten Jahre dann als verschwendete Lebenszeit???
    Meine Erfahrung:
    1 Verzeihen ja, vergessen nicht. Den Schritt machen, weil einem nichts anderes übrig bleibt.
    2 Das kann man nicht lernen, da wird man hineingeschmissen. Erst einmal versuchen nicht unter zu gehen.
    3 Doch man liebt ihn noch, wird sich dessen eher bewusst.
    4 Nein, sie sind nicht verpufft, aber man fragt sich ob das der Mensch noch ist, den man zu kennen geglaubt hat.
    5 Nein, das wäre ja das allerschlimmste. Nein die Vergangenheit war wie sie war, mal gut mal schlecht. Was kommt wird sich zeigen.

  9. Inaktiver User

    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Ruhig hier seid gestern, alles gesagt??? Bzw. geschrieben???

    Was ist eigentlich mit verzeihen aber nicht vergessen können, warum immer einen Schnitt machen müssen wenn der Partner auf Abwegen ist....

    Wie Umgehen damit wenn man herausbekommt dass der Partner noch einen Menschen in sein Leben gelassen hat, liebt man ihn dann automatisch nicht mehr? Sind alle Gefühle über Jahre aufgebaut dann verpufft???
    Sieht man die gemeinsam gelebten Jahre dann als verschwendete Lebenszeit???
    Verschwendete Lebenszeit gibt es doch gar nicht. Mit Lebenszeit kann man weder sparsam noch verschwenderisch umgehen.
    Man kann enttäuscht sein, sich verraten fühlen, Handlungsweisen und Entscheidungen bereuen. Das ist dann ein Teil der Erfahrungen für die zukünftige Lebenszeit.

    Nein, die Gefühle verändern sich nicht schlagartig. Aber in solchen Momenten denkt man einfach mal wieder eingehender darüber nach, was man eigentlich fühlt. Das tut man ja im Alltagslauf ja nun nicht andauernd. Und da kann man dann eben auch feststellen, meine Gefühle für meinen Partner sind eigentlich gar nicht mehr so tief, wie sie mal waren. Der Anstoß zum Nachdenken kann dann dazu führen, sich den veränderten Gefühlen zu stellen und eine Entscheidung zu begründen.

    Ob man verzeihen kann oder nicht, ist wohl eher eine grundsätzliche Charakterfrage.

  10. Inaktiver User

    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Toller Umgang mit der Situation!!!! Aber war es wirklich so einfach??? Da steckt für mich auch eine Menge "Arbeit" mit sich selbst dahinter...
    In der Situtation war das wirklich sehr einfach für mich. Ich kann mich an meine damaligen Gedankengänge noch sehr genau erinnern, also war es durchaus eine einschneidende Erfahrung. Ich lag einen Nachmittag auf dem Bett im Schlafzimmer und die Gedanken sind gekreist.

    Zuerst habe ich gedacht(!), nun muss ich Eifersucht, Wut, Aufregung, Verlassensängste, Trauer empfinden. Aber diese Gefühle haben sich nicht eingestellt. Ich war ganz ruhig, musste nicht weinen, hatte kein Bedürfnis zu schreien oder zu schimpfen. Mir sind eher ganz viele schöne Momente gerade aus der Zeit seiner Fremdverliebtheit in den Sinn gekommen. Aber auch ganz sachliche Überlegungen gingen mir durch den Kopf, wie würde ich mein Leben einrichten, wenn er sich entscheidet zu gehen. Ich hatte einen "was wäre wenn Plan" ausgearbeitet im Kopf. Und dann konnte ich einfach abwarten. Habe aber das Zusammensein mit meinem Mann in der Folgezeit sehr bewusst und intensiv gelebt. Das Denken war auch, ich nehme jetzt an Schönem mit ihm einfach noch alles mit, was geht.

    Es hat mich damals selbst überrascht, wie ich gefühlt habe. Ich hatte das so für mich nicht erwartet, da ich mich immer als sehr eifersüchtig wahrgenommen habe und eigentlich noch tue.

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