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    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von donnamobile Beitrag anzeigen
    Ich möchte meinen Partner auch nicht verlieren. Und da er mich ebenso nicht verlieren will, setzte ich jetzt einfach mal keck voraus, dass er mir nicht zumutet, in Zukunft etwas zu mögen, was ich auch jetzt nicht mag.
    Wenn eine Beziehung nicht auf Abhängigkeit fußt, kann es in letzter Konsequenz auch keine "Zumutungen" geben, denn jeder Mensch ist dann frei, eine Beziehung auch zu beenden.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    Wenn eine Beziehung nicht auf Abhängigkeit fußt, kann es in letzter Konsequenz auch keine "Zumutungen" geben, denn jeder Mensch ist dann frei, eine Beziehung auch zu beenden.
    Na ja, das ist jetzt Wortklauberei. Häng dich nicht an dem Wort "Zumutung" auf.

    Ich meinte damit, dass ich davon ausgehe, dass mein Liebster auch mich nicht verlieren will und daher unsere Grundpfeiler unserer Beziehung nicht verändert. Würde er das tun, würde er ja auch hinnehmen, mich zu verlieren. Dann wären ja die Grundvoraussetzungen für unsere gute Beziehung nicht mehr vorhanden.

    Ungefähr verstanden oder war das jetzt zu verzwurbelt?

    Ich könnte auch deutlicher werden, indem ich sage, würde mein Mann mir morgen unterbreiten, dass er seine Lust und seine Libido auch auswärts ausleben möchte, dann würde er ganz wissentlich hinnehmen, mich zu verlieren. Und nachdem wir beide.. du und ich.. uns ja einig waren, dass in einer guten Beziehung einer den anderen nicht verlieren will, hätten wir ja dann keine gute Beziehung mehr. Oh.. klingt auch etwas verzwurbelt
    bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb

    Werde, die du bist




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    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von donnamobile Beitrag anzeigen
    Na ja, das ist jetzt Wortklauberei. Häng dich nicht an dem Wort "Zumutung" auf.

    Ich meinte damit, dass ich davon ausgehe, dass mein Liebster auch mich nicht verlieren will und daher unsere Grundpfeiler unserer Beziehung nicht verändert. Würde er das tun, würde er ja auch hinnehmen, mich zu verlieren. Dann wären ja die Grundvoraussetzungen für unsere gute Beziehung nicht mehr vorhanden.

    Ungefähr verstanden oder war das jetzt zu verzwurbelt?

    Ich könnte auch deutlicher werden, indem ich sage, würde mein Mann mir morgen unterbreiten, dass er seine Lust und seine Libido auch auswärts ausleben möchte, dann würde er ganz wissentlich hinnehmen, mich zu verlieren. Und nachdem wir beide.. du und ich.. uns ja einig waren, dass in einer guten Beziehung einer den anderen nicht verlieren will, hätten wir ja dann keine gute Beziehung mehr. Oh.. klingt auch etwas verzwurbelt
    nee, nee- ist nicht verzwurbelt, gar nicht. Bestätigt ja nur, dass wir im Grunde in vielem Grundsätzlichen übereinstimmen. Nur Inhaltlich geht es dann hier und da auseinander- und das ist nicht zu diskutieren, weil wir eben unterschiedlich sind Insofern muss es sich sogar nun im Kreis drehen, der Kreis ist sozusagen geschlossen- ich kann Deiner Argumentation soweit sehr gut folgen. Wichtig ist, dass ein Mensch in "seiner" Beziehung glücklich ist und keinen Zwängen und unüberbrückbaren Widersprüchen ausgesetzt ist.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    nee, nee- ist nicht verzwurbelt, gar nicht. Bestätigt ja nur, dass wir im Grunde in vielem Grundsätzlichen übereinstimmen. Nur Inhaltlich geht es dann hier und da auseinander- und das ist nicht zu diskutieren, weil wir eben unterschiedlich sind Insofern muss es sich sogar nun im Kreis drehen, der Kreis ist sozusagen geschlossen- ich kann Deiner Argumentation soweit sehr gut folgen. Wichtig ist, dass ein Mensch in "seiner" Beziehung glücklich ist und keinen Zwängen und unüberbrückbaren Widersprüchen ausgesetzt ist.
    Dem ist nichts hinzuzufügen
    bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb

    Werde, die du bist




  5. Inaktiver User

    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von donnamobile Beitrag anzeigen
    ...
    Mit meinem jetzigen Mann, den ich leidenschaftlich liebe, bin ich weniger tolerant, wobei Toleranz der falsche Begriff ist. Ich will ihn mit Haut und Haaren, will seine ganze Liebe und Lust und das ganz ungeteilt. In meiner ersten Ehe wäre eine Außenbeziehung durchaus diskutabel gewesen, jetzt möchte ich das unter keinen Umständen.

    Woran liegt das wohl? Hmm....
    Kann ich gut verstehen.

    Nüja, in deiner ersten Ehe warst du offenbar nicht zufrieden und deshalb auf *hüstel* Abwegen. Wenn man das selber macht, zumindest machen will/würde, kann man das beim Partner leichter tolerieren, da man ja selbst auch auf sein Vergnügen achtet. Mein eigenes Empfinden, sicher nicht allgemeingültig.

    In deiner jetzigen Ehe bist du wohl zufrieden. Dann wäre es ziemlich doof, wenn dein Mann außer Haus speist, weil er nicht mehr zufrieden ist. Das wäre ein Ungleichgewicht.

    Gruß, Elli
    Geändert von Inaktiver User (02.12.2011 um 15:25 Uhr) Grund: Ergänzung

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    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von donnamobile Beitrag anzeigen
    ich davon ausgehe, dass mein Liebster auch mich nicht verlieren will und daher unsere Grundpfeiler unserer Beziehung nicht verändert.
    wenn er das tut (bzw NICHT) tut, um Dich nicht zu verlieren- wäre das eigentlich nun ein Abhängigkeitsmerkmal?

    *grübel*
    (ich weiß...man kann es auch zu weit treiben )
    Geändert von ernesto_01 (02.12.2011 um 15:09 Uhr)
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  7. Inaktiver User

    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    wenn er das tut (bzw NICHT) tut, um Dich nicht zu verlieren- wäre das eigentlich nun ein Abhängigkeitsmerkmal?....
    Klar ist es das. Wenn ich mir etwas verkneife (wobei ich ausdrücklich etwas für mich lebenswichtiges meine), und es nicht lebe aus Angst, mein Partner verlässt mich, dann bin ich abhängig: wenn es für mich schlimmer ist, ohne den Partner zu leben anstatt zu mir selber zu stehen.

    Letztendlich ist jede Partnerschaft ein ständiges Abwägen finde ich. Das meine ich jetzt garnicht negativ, gell.

    Gruß, Elli

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    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das meine ich jetzt garnicht negativ, gell.
    schön!
    Aber jetzt war nicht ich es, der die Verlustängste hervorgeholt hat!
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  9. Inaktiver User

    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    ....
    Aber jetzt war nicht ich es, der die Verlustängste hervorgeholt hat!
    Versteh jetzt ehrlich gesagt nicht, was du meinst.....

    Gruß, Elli

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    AW: Ich bin treu und lüge nicht aus Überzeugung

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    wenn er das tut (bzw NICHT) tut, um Dich nicht zu verlieren- wäre das eigentlich nun ein Abhängigkeitsmerkmal?

    *grübel*
    (ich weiß...man kann es auch zu weit treiben )
    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    schön!
    Aber jetzt war nicht ich es, der die Verlustängste hervorgeholt hat!

    Da soll noch einer sagen, mit Männern könnte man nicht endlos diskutieren

    Ich weiß schon, was du meinst. Und ich wünsche mir gar nicht, dass mein Mann sich etwas für ihn Wichtiges verkneift. Wenn er nicht anders kann, dann soll es so sein. Wegen Verlustängsten sollte sich niemand, auch mein Mann nicht, etwas verkneifen. Man könnte es auch anders nennen.. nicht Verlust, sondern ganz einfach Konsequenz. Jedes Tun oder auch Nichttun hat eine Konsequenz, und die muss jeder für sich tragen.

    Aber wie Elli schon sagt, letztendlich muss man abwägen. Wie wichtig ist mir das Eine, wie wichtig und unverzichtbar das Andere. Das ist ja das Schöne an uns Menschen, dass wir wählen können und diese Wahl habe ich immer und mein Mann natürlich auch.
    bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb

    Werde, die du bist




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