Ich möchte auch mal danke an euch alle sagen; die Auseinandersetzung hier im Forum hilft mir auch viel, weil ich mich dadurch einfach viel mehr mit dem Ganzen auseinandersetze, und weniger verdrängen kann.
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Thema: Wie komme ich von ihm los???
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04.04.2010, 11:01
AW: Wie komme ich von ihm los???
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04.04.2010, 11:59
AW: Wie komme ich von ihm los???
Aber ich glaube, dass man in der Phase des Kennenlernens, wenn es irgendwie kribbelt im Bauch und du genießt es, mit dem anderen zusammen zu sein und dich auszutauschen, dass man da schon irgendwie sich von der Schokoladenseite zeigt und besonders auf das eingeht, was der andere sagt und meint. Vielleicht sogar seine eigene Meinung überdenkt, und es einem plötzlich gefällt, wie der andere denkt, aber im Große und Ganzen, weil man sich so wohl in seiner Gegenwart fühlt.
Erst später lernt man den anderen mit all seinen kleinen Macken kennen, und noch viel später gehen einem diese Macken evtl. auf den Geist, weil man sie vor dem Verliebtsein auch irgendwie doof fand.
Klar, können Gegensätze anziehen, aber im Großen und Ganzen wirst du den Menschen doch auch schätzen, weil er irgendwie so tickt wie du und ihr Sachen ähnlich seht.
Er wird doch nicht anziehend für dich sein, wenn er z.B. politisch in eine ganz andere Richtung geht als du. Da hört es doch auf mit Reiz, oder?Claudi
"Fürchte Dich nicht vor Veränderungen, fürchte Dich vor dem Stillstand!"
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11.04.2010, 20:57
AW: Wie komme ich von ihm los???
Natürlich gibt es da Grenzen mit der Anziehung, klar, ich habe jetzt auch eher charakterliche Eigenschaften gemeint, wobei es da auf die Dauer auch Probleme gibt, wenn man zu verschieden ist.
Zur Zeit versuche ich, meinen Verstand die Oberhand gewinnen zu lassen. Dabei bin ich über folgendes Buch gestolpert "Katharina Ley: Die Kunst des guten Beendens", es geht dabei um ganz verschiedene Veränderungen in allen möglichen Lebenssituationen, aber eben auch um Beziehungen, und sie schildert auch sehr viele Fallbeispiele.


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nicht ernst gemeint!) Nein, als kindisch würde ich dieses Verhalten nicht bezeichnen, ich denke eher, das ist der bequemere Weg, sich auch jemand anders zu suchen, als sich mit seinem Parnter auseinanderzusetzen und zu hinterfragen, was fehlt in der Ehe etc. Und es erfordert wohl auch mehr Mut, dem, was dann dabei herauskommt, ins Auge zu sehen. Ich war damals jedenfalls sehr enttäuscht, weil ich mir gewünscht hätte, dass er sich mehr für mich einsetzt, das Gespräch mit mir sucht, mir irgendwie weiterhilft statt vor mir davonläuft. Wir haben seitdem oft darüber geredet, er sieht es auch ein, dass sein Verhalten damals nicht ok war, aber irgendwie hängt es mir immer noch nach, daher kann ich jetzt auch nicht offen zu ihm sein.
