Es passt einfach nicht mehr. Du fühlst dich doch schon lange nicht mehr wohl in der Beziehung und sie sich auch nicht.
Ihr macht eine Therapie und sie beendet erst gestern! ihre Affäre - auch das erfährst du auch erst jetzt.
Irgendwie scheint sie immer erst dann mit der Wahrheit raus zu rücken, wenn es gar nicht anders geht.
So wie du schreibst, du dich anhörst, kommst du mit ihrem Verhalten nicht klar.
Nicht alles lässt sich therapieren.
Und manchmal muss man einfach einsehen, dass eine Trennung besser ist.
Ihr seid beide jung, vergeudet nicht eure Zeit.
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19.01.2010, 23:44
AW: Sex mit bestem Freund vor Jahren und jetzt erst erfahren - Wie gehe ich damit um?
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20.01.2010, 20:52
AW: Sex mit bestem Freund vor Jahren und jetzt erst erfahren - Wie gehe ich damit um?
In gewisser art und weise tanzt sie dir doch auf der nase rum... sie zeigt wenig respekt und einfühlung in deine gefühlslagen..sie wird es auch in zukunft so machen!Du solltest dir wirklich eingehend die frage stellen, WAS dich an ihr so fasziniert hat und ob diú weiterhin so leben möchtest...paartherápie hin oder her...von den wesentlichen persönlichkeitszügen wird sie sich wohl nicht ändern.
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20.01.2010, 20:57
AW: Sex mit bestem Freund vor Jahren und jetzt erst erfahren - Wie gehe ich damit um?
Nachtrag: Um es noch deutlicher zu sagen, ich finde sie einfach FRECH dir gegenüber: Zu sagen, DU hättest dir diese beziehung mit den beiden denken können oder DU hast ja nicht gefragt.. zeugt von einem innerlichen eher abgebrühtem charakter! UNd das ist das, was dich waqhrscheinlich auch so ekeln läßt. Im übrigen ist ein ekelgefühl meistens ein hinweis, dass es definitv in deinem inneren vorbei ist...
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20.01.2010, 21:59
AW: Sex mit bestem Freund vor Jahren und jetzt erst erfahren - Wie gehe ich damit um?
Ganz ehrlich? Ich sehe keine Basis mehr für eure Ehe. Ein Kind reicht dafür nicht!
Für mich ließt sich eure Geschichte, als wenn es ständig problematisch war und ihr euch sogar gegenseitig ständig betrogen habt.
Hast du ihr detailliert erzählt, mit wem du so nebenher rumgemacht hast? Wieso hast du irgendwann angefangen, den Sex einzuschränken???
Wofür wolltest du sie bestrafen?
Ich sage dir eins, dass mit dem besten Freund kann ich sehr gut verstehen, wenn du meine Geschichte ließt, weißt du warum. Allerdings waren mein Mann und ich nicht getrennt, zu der Zeit, als er mit meiner/unserer Freundin was anfing. Sie kam übrigens auch immer zu mir und heulte sich bei mir über ihre unglückliche Ehe aus, während sie sich mit meinem Mann traf...
Tja, und was soll ich sagen, man kann so etwas überwinden und hinkriegen, aber nur, wenn es in der Beziehung ein stabiles Fundament gibt, auf das man aufbauen kann. Das scheint bei uns der Fall gewesen zu sein.
Bei euch sehe ich das nicht.
Zu eurem Therapeuten kann ich nur sagen, wenn er Druck auf einen von euch ausübt, in dem Fall auf deine Frau, dass sie die Affäre beendet, kann ich nicht an seine Kompetenz glauben.
Deine Frau hätte dies aus eigener Überzeugung tun müssen! Sonst bringt das nix!
Wenn du die Ehe retten willst, mache dir erst mal Gedanken darüber, warum?
Wie gesagt, ein Kind reicht nicht, als Grund.
Und dann musst du dir darüber im Klaren sein, dass es nur geht, wenn du anfängst, die Vergangenheit ruhen zu lassen und nach vorne mit ihr gehst, und das ist nicht einfach!
Aber wie sieht sie überhaupt deine Affären? Lässt es sie kalt?
Vielleicht hat sie ganz andere Maßstäbe und Ansichten, habt ihr nie darüber geredet? Vielleicht würde es sie total verletzen, wenn sie erfährt, du hattest Sex mit einer Frau gehabt, die genau dem Gegenteil von ihr entspricht, z.B. blond gefärbte Haare hat, obwohl du ihr immer gesagt hast: du kannst falsche Blondinen nicht ausstehen(nicht persönlich nehmen, ist nur ein Beispiel!!!
) .
Dich hat eben verletzt, dass sie mit deinem Freund gep....t hat.
Wenn du also meinst, du musst dich trennen, weil du es nie vergessen kannst, dann ist es sicher das Beste für euch.
Denn du wirst es nicht vergessen!
Dafür habt ihr euch gegenseitig schon viel zu wenig Respekt entgegen gebracht in den letzten Jahren!!!Claudi
"Fürchte Dich nicht vor Veränderungen, fürchte Dich vor dem Stillstand!"
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21.01.2010, 22:52
AW: Sex mit bestem Freund vor Jahren und jetzt erst erfahren - Wie gehe ich damit um?
Zuerst einmal ein recht herzliches Danke Schön euch ALLEN!
Wie es scheint sehen viele komplett aussenstehende in der Tendenz keine Basis mehr, oder vielleicht nicht einmal eine die in der Vergangenheit liegt oder lag. Es fällt ziemlich schwer das zu lesen und man muss auch verdammt aufpassen mit der "selektiven" Wahrnehmung.
Aber es ist schon so auch, irgendetwas ist gestorben in mir mit diesem Wissen. Das was TESS über das "Ekeln" geschrieben hat macht mich vor allem nachdenklich und würde ja auch passen zu meinem Gefühl das ich selbst nicht einordnen kann. Ich hatte das noch nie. Ich kenne das nicht Ekel einer Person gegenüber zu empfinden. Aber es ist ziemlich schrecklich so zu fühlen.
Wir waren heute das 2. mal bei diese PT und es fühlt sich dort sehr positiv an. Sie scheint sich auch zu bemühen auf das alles einzugehen und macht auch mit dabei. Der Effekt ist jedesmal das ich es so empfinde das jemand (Die Therapeutin) einen Waggon anstösst und dann rollt er. Das tut er eine Weile aber dann bleibt er natürlich wieder stehen.
Ok das sehe ich eigentlich positiv und zu Beginn auch als normal das es wieder langsamer wird. ABER ich spüre in mir auf einmal eine Art "Gleichgültigkeit" dem gegenüber, bin aber doch auch voll dabei. Es ist so eine Art Gefühl von: Gehts gut ist es gut - gehts nicht ist es auch gut...
Trotzdem denke ich auch das eine Trennung für uns beide das beste ist. Das ganze ist wahrscheinlich von Anfang an ein riesengroßes Missverständnis gewesen und es sind zumindest auf meiner Seite zu große Verletzungen passiert.
(Über Ihre weiss ich nicht so viel. Meine Affären scheinen Sie wenig zu stören. Sie sieht darin eher nachträgliche Erklärungen für mein Verhalten in der Vergangenheit. SIe fühlte sich auch alleine gelassen, beklagt sich über zu wenige Freiräume, zuwenig Gemeinsamkeiten)
Nur zwischen es so nüchtern zu formulieren und es so nüchtern durchzuziehen ist ein großer Unterschied. Und die dazu nötige Kraft muß ich erst finden....
Liebe Grüße euch allen
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26.01.2010, 12:18
AW: Sex mit bestem Freund vor Jahren und jetzt erst erfahren - Wie gehe ich damit um?
Also ganz ehrlich, das Problem ist doch nicht ernsthaft die sexuelle Affäre mit Deinem Freund?
Ihr betrügt Euch gegenseitig in der Zeit, in der ihr zusammen seid, das wollt ihr Euch verzeihen, aber daß Dein Freund nun damals, als Schluß zwischen Euch war seine Chance ergriffen hat, das findest Du jetzt plötzlich schlimm?
Also ganz ehrlich, wenn Du keine anderen Sorgen hast!? Ihr ward nicht zusammen, es ist 15 Jahre her ... Eure Probleme liegen ganz woanders, wenn ihr die nicht in den Griff kriegt, dann ist da in der Tat nichts mehr zu machen. Aber hör auf das jetzt als Alibi für Deine schwindenden Gefühle herzunehmen.
Ich glaube Du bist da eher etwas tief beleidigt, daß sie sich so schnell mit Deinem Freund getröstet hat aber das war und ist nun einmal so. Klar ist das nicht die feine Art vom Kumpel aber daß man nun 15 Jahre später den Strick daraus dreht !?
Ich denke auch, bei Euch ist aus ganz anderen Gründen der Zug abgefahren.
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29.01.2010, 00:22
AW: Sex mit bestem Freund vor Jahren und jetzt erst erfahren - Wie gehe ich damit um?
Hallo desteroid ...
Beschäftigt mich deine Story. Irgendwie kann ich deine negativen Emotionen nachvollziehen, wenn auch nicht den Auslöser. Überleg doch mal, ob es tatsächlich nur der Auslöser war (also das aktuelle Wissen, was damals geschehen ist), oder ob sich jetzt nur viele andere Dinge in deinen Gefühlen Bahn brechen können, die schon längst vorhanden waren. Abneigungen, Enttäuschungen über sie ... an einer Stelle schreibst du ja auch von vielen Enttäuschungen.
Ja, die Sache mit dem Ekel - auch sowas kenne ich, wenn auch in ganz anderen Zusammenhängen. Das wiegt schwer, in der Tat. Wahrscheinlich wurde da ganz tief in dir etwas aufgerührt, welches nun in Ekel gegenüber deiner (Noch)partnerin mündet. Kann dir nur empfehlen, dies in der PT zu thematisieren.
Und die PT würde ich so lange weitermachen, wie es nur irgend geht. Denn auch wenn es faktisch zur einer Trennungs-Begleit-Therapie werden sollte, wirst du vermutlich einiges gewinnen für dich.
Was ist mit dem Sohnemann? Es ist DEIN Sohn. Er vertraut auf dich, dass du weiter da bist. Doch auch er kommt dir so unreal vor, wie du schreibst. Ist es so, dass er für dich kein Wunschkind war, du ihn gleichzeitig aber auch nicht abgelehnt hast? Irgendwas dazwischen? Kann passieren. Lass ihn nicht hängen - er ist nicht nur ein Teil von dir, sondern in IHM sind Teile von dir. Auch wenn du Vertrauen und Nähe zu deiner Freundin vermisst hast, wie du schreibst; versuche zu erkennen, dass die Gefahr besteht, dass sich das unterbewusst auf dein Verhalten zu deinem Sohn übertragen könnte - und zwar in negativer Weise. Auch dieses Thema solltest du thematisieren in der PT.
Und eines geht mir nicht aus dem Kopf: dieses durchdrücken mit dem Hauskauf zu Anfang der Wiederaufnahme eurer Beziehung. Was hat das in dir ausgelöst? Könnte es sein, dass dort etwas passiert ist, was dein Grundvertrauen in deine Noch-Partnerin erschüttert hat?
Und noch was: Man erfährt durch dich und deine Art etwas von deinem 'Gemütshaushalt' - deine Freundin bleibt seltsam blass in deinen Schilderungen. Und dann auch noch diese Geschichte mit den ganzen Affären von euch beiden. Verurteile ich nicht, aber wie das so alles ablief, auch im Nachhinein betrachtet ...
Tja, mein Lieber - ich wünschte, ich könnte mehr zu deiner Geschichte sagen, aber ich steig nicht ganz dahinter.
VanDyckGeändert von VanDyck (29.01.2010 um 00:27 Uhr)
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02.02.2010, 01:49
AW: Sex mit bestem Freund vor Jahren und jetzt erst erfahren - Wie gehe ich damit um?
Hallo van Dyck,
warum auch immer berührt mich dein Posting. Vermutlich deshalb weil Du Dinge herauslesen kannst die ich selbst in meinem Posting gar nicht so herausgestrichen habe.
Z.B. die Geschichte mit dem Haus. Ja das hat mich massiv erschüttert, weil ich nicht verstehen konnte wie man in einer Partnerschaft seinen Traum so bedingungslos auslebt. Eben in einer Zeit wo eine Familie entsteht beginnt ein Teil davon vehement dagegen zu handeln.
Und ja Du hast Recht mit meinem Sohn. Ich selbst musste nicht unbedingt Vater werden. Sie wollte aber Mutter werden. Warum auch immer. Sie war damals 32. Ich denke so eine Art Panik von Ihr und natürlich auch ein starker Wunsch. Ich selbst hatte schon ein Kind aus einer anderen Beziehung (und ein entsprechendes „Trauma“ aus der damaligen Trennung).
Ja und so habe ich mich fallen lassen und Vertrauen „geschenkt“. Aber so wirklich wollen habe ich es nicht mehr. Zuviel Angst davor das es wieder schief gehen könnte. Das wusste sie allerdings, oder zumindest hätte sie es wissen können. Obwohl so viel hat sie mit dieser Angst nicht anfangen können. Und dann fängt das eben damit an das sie einfach ein Haus kauft für sich und Ihre Träume. Ich denke Du kannst verstehen welche Gefühle dabei entstehen.
Ja es war ein Knackpunkt. Und sie hat es bis heute nicht wirklich verstanden was sie damit zu mir gesagt hat. Für mich war es eigentlich ein NEIN zu mir. Ein „Du bist nicht so wichtig“ um das miteinander zu entscheiden. Das Ganze mit meinem eigenen „Trauma“ zusammen damit das die Frau die mich verlassen hat wiederkommt. Ich denke ziemlich explosiv das Ganze. Aber auch meine eigene Schuld. Ich hätte schon damals „autark“ denken sollen. Anderseits wer hat schon die Kraft während man ein gemeinsames Kind erwartet solche schrecklichen Szenarien analytisch durchzudenken. Aber ja Du hast recht. Dieser Punkt ist quasi der Anfang vom Ende.
Und Du hast auch recht mit meinen Gefühlen meinem Sohn gegenüber. Durch dieses sich getäuscht fühlen erscheint mir alles so seltsam irreal. Es hätte alles gar nicht passieren dürfen/können hätte man mich nicht belogen. Es hätte IHN eigentlich nicht gegeben. Darüber bin ich mir inzwischen total im klarem. Da vermische ich nicht Gefühle/Verletzungen aus aktuellem Anlass. Ich brauche das auch nicht als Aufhänger, so wie es mancher andere hier glauben. Ich bin mir absolut sicher das ich NEIN gesagt hätte. Damals Heute und vor/in 30 Jahren – IMMER. SO bin ich und ich denke mal das ich mich nicht so schlecht kenne.
Du hast recht es ist auch MEIN Sohn und ich laufe Gefahr ihn in irgendeiner Form zu verbannen, weil ich an all das nicht mehr erinnert werden will. Das das nicht funktioniert und Ungerecht wäre ist mir klar, anderseits wo bleibe ich bei dem ganzen? Ich habe es wirklich satt dauernd auf andere Rücksicht zu nehmen!
Werde wohl lernen müssen das Ganze zu trennen und richtig einzuordnen. Danke aber nochmals für deine Zeilen, wirklich DANKE
desteroid
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02.02.2010, 10:31
AW: Sex mit bestem Freund vor Jahren und jetzt erst erfahren - Wie gehe ich damit um?
Bitteschön. Gern geschehen!
Werde über dein jetziges Posting nochmal nach-sinnieren und ggfs. innerhalb der nächsten Tage dazu was schreiben ... bestimmt sogar.
Herzliche Grüße an Dich.
VanDyck
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15.02.2010, 15:23
AW: Sex mit bestem Freund vor Jahren und jetzt erst erfahren - Wie gehe ich damit um?
Sorry mein Lieber ...

Werde den Dreh zu dir nicht mehr finden. Muss jetzt erstmal wieder weg von hier.
Die Sonne putzen ...
VanDyck


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