Hallo liebe BriCom's,
angeregt durch eine Diskussion mit einem Bekannten vor ein paar Tagen, hätte ich gerne noch ein paar Meinungen aus jeder Sicht der klassischen Dreieicksgeschichte:
Interessant wären hierbei Erfahrungen beider Seiten, sprich sowohl Berichte von Geliebten, als auch von Seite des Affairenmanns oder der Affairenfrau.
Und zwar gings darum:
Wie wirkt(e) sich die bestehende Affaire auf eine nicht mehr ganz intakte Ehe/Partnerschaft aus?
Stabilisierend? Oder eher entfremdend?
Was ist wenn die Geliebte aus der Dreieicksgeschichte ausbricht, -sprich der andere (Ehe-)Partner gar nichts davon mitbekommen hat-
beide (Affairenmann & Geliebte) aber emotional noch sehr aneinander "gebunden" sind?
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
KuBe
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 123
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08.08.2009, 12:39
Affaire = stabilisieren der Ehe?
Life is a journey
No destination...
Love like you've never been hurt,
Dance like there's no one watching...
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08.08.2009, 13:10
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08.08.2009, 13:15Inaktiver User
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08.08.2009, 15:28
AW: Affaire = stabilisieren der Ehe?
menno,
wenn du dir alle stränge aus dem unterforum "über treue und lügen in der liebe" durchliest, dürfte deine frage beantwortet sein.
bifi
"Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947
Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmtAristoteles - Griechischer Philosoph
"Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi
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08.08.2009, 16:39
AW: Affaire = stabilisieren der Ehe?
Findest du? Bin jetzt zwar nicht die TE, aber ich würde eher sagen, wenn man sich hier die Stränge so durchliest, gibt es da jede Konstellation. Oder meintest du das?
Die TE wollte ja hierzu nur verschiedene persönliche Erfahrungen sammeln, ist doch legitim, oder?
Mich würde allerdings auch interessieren, ob nur ganz objektiv oder aufgrund einer persönlichen Situation. Ohne dass ich das werten würde, aber es macht ja schon einen Unterschied.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der Ehemann z.B., auf einmal auf die Ehe zurückgeworfen, überdeutlich merkt, was ihm fehlt und dort nicht mehr zu finden ist. Oder aber, dass er merkt, dass hier Probleme zu lösen wären. Das geht aber dauerhaft wohl ja nur, wenn er die Affaire dann irgendwann beichtet, oder nicht?
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08.08.2009, 17:27
AW: Affaire = stabilisieren der Ehe?
Ich antworte mal aus Sicht der Ex-Geliebten. Die gemerkt hat, dass sie als Geliebte / in einer Parallelbeziehung nicht glücklich wird.
Dem kann ich nicht ganz zustimmen. Zurückgeworfen auf meine Beziehung merke ich jetzt was mir fehlt. Und versuche herauszufinden, ob ich das mit meinem Partner noch oder wieder finden kann. Die Affäre zu beichten ist allerdings keine Option, da das für ihn total unverständlich und undiskutabel ist. --> Ich glaube aber nicht, dass sich das nur durch beichten der Affäre lösen lässt. Das würde meinen Partner heillos überfordern. Ich weiss auch, dass er das als meine alleinige "Schuld" ansehen würde und ich dann die bin, die sich zu bemühen hat. Und nicht, dass mir etwas fehlt, ich aber nicht fähig war das zu erkennen und ihm zu vermitteln. Daran arbeite ich gerade. Und merke, dass ich mit meinen Bedürfnissen grundsätzlich auf Unverständnis stosse. Mir stundenlang den Mund fusselig rede, ohne dass er versteht, verstehen will, was ich ihm sage. Dass das so ist, hat nichts mit der Affäre zu tun. Die ihm gegenüber nicht fair und respektlos war - keine Frage. Trotzdem: soll ich ihn damit belasten nur um der Wahrheit willen
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08.08.2009, 17:32
AW: Affaire = stabilisieren der Ehe?
Nein, das vielleicht nicht. Aber wenn du schon auf Unverständnis mit deinen Bedürfnissen stößt, ist das Beichten nicht vielleicht die einzige Möglichkeit, deren Dringlichkeit deutlich zu machen?
Ich bin gar kein Verfechter von Wahrheit um jeden Preis. Aber wie könnt ihr denn echte Nähe herstellen, wenn man sich dann eben doch wieder nicht als der zeigt, der man ist, nur um des lieben Friedens willen? Das ist mir nur schwer verständlich...
Wie lange ging denn deine Affaire? Habe ich es richtig verstanden, dass auch diese eine Beziehung hatte und du sie nicht bekommen kannst? Würdest du noch an deiner Beziehung arbeiten, wenn der andere dich gewollt hätte?
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08.08.2009, 17:47
AW: Affaire = stabilisieren der Ehe?
Das gibt mir zu denken. Ich glaube, diese Frage hab ich mir auch schon gestellt

Die Affäre ging gut 7 Monate. Wobei wir davon nur in den ersten beiden Wochen ein paar Tage und danach nochmal 2 Tage zusammen verbracht haben. Dazwischen war es sehr intensiver Kontakt per E-Mail und Telefon. Und ich würde sagen, dass er mich v.a. emotional sehr berührt hat. Er ist verheiratet und hat 2 Kinder. Und ich könnte ihn (momentan) nicht bekommen.
Die Frage ist schwierig zu beantworten. Da sie sich mir so nie gestellt hat. Und ich mir das auch nie vorstellen konnte - meinen Freund zu verlassen und mit ihm zusammenzusein.
Hhhhmm, ich steck wohl grad noch zu tief drin, um eine ehrliche Antwort zu finden. Die Affäre war für mich auch ganz klar ein Augen verschliessen vor unseren Problemen. Eine Flucht aus dem Alltag.
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08.08.2009, 23:33
AW: Affaire = stabilisieren der Ehe?
Danke an alle die bis jetzt geantwortet haben

@themir: Ich bin bzw war Geliebte...aber ich -für mich persönlich- habe eingesehen, daß nichts "vorwärts" geht, solange ich meine Finger mit im Spiel habe.Life is a journey
No destination...
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08.08.2009, 23:37
AW: Affaire = stabilisieren der Ehe?
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