Ach Lalunax, das klingt jetzt wieder so endgültig. Es gibt so viele andere, so viele Gelegenheiten, so viele Liebevolle und Liebenswerte. Du wirst doch auch jetzt, nachdem das mit Dir passiert ist, nicht abschließen wollen?Zitat von Inaktiver User
Frag Du ihn! Vielleicht warst Du ihm auch zu ungeduldig? Weil so ausgehungert? Vielleicht hast Du ihn auch leicht überfordert, ganz unbewußt?Hoffentlich fragt er mich nie ...
Weißt Du, ehrlich gesagt, wenn das im Vorfeld schon so klar ist, hätte ich mich niemals drauf eingelassen. Ist Dir bewußt, daß das nun wirklich ein sehr kopfgesteuertes Vorhaben war? Genau das schwebte vielleicht die ganze Zeit als dunkler Schatten über Euch? Für Dich vielleicht letztlich der Kick schlechthin, aber ob er ebenso empfinden konnte mit dieser Gewissheit?Es war schon so gedacht, dass es eine einmalige Sache sein sollte.
Danke, daß Du so offen bist
So, und nun frag ich nicht mehrversprochen
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06.06.2009, 21:35Inaktiver User
AW: Es ist vorbei bevor es angefangen hat...
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06.06.2009, 21:58Inaktiver User
AW: Es ist vorbei bevor es angefangen hat...
Nein, frag ruhig. Mir wird gerade bewusst, dass mich das wieder mehr zum Nachdenken über diese Sache anregt.....
Ja, die Gespräche fanden über Tempo und die Intensitität statt. Ich meine damit die "geistige Ebene", von der auch lalunax sprach. Wir hatten zB über mehre Monate täglichen Kontakt, per Mail oder per SMS. Auch dort war es so, dass er das Tempo bestimmte, das war mir aber nicht klar, weil ich diesen Rausch genoss und es mir Spaß machte. Er sagte mir selber mal, er sei süchtig nach mir. Das war dann aber zB das erste, was er schrittweise reduzierte, bishin zum gelegentlichen Schreiben von mal 2-3 auf die Schnelle produzierte Zeilen.Über was gab es Gespräche? Über sein Tempo und die verminderte Intensität? Darüber, daß Du mehr willst? Aber warum blockst Du ab, wenn er doch noch immer Kontakt will? Ist das mglw. eine Trotzreaktion?
Nein, ich wollte nie mehr als das was wir hatten. Das kann kann ich definitiv sagen. Es war gut und schön so wie es war. Ich kam nur mit der reduzierten Kommunikation nicht klar. Wir wollten ja ganz bewusst auf einer anderen Ebene miteinander sein, das waren unsere Träume: auf der kommunikativen als auch auf der sexuelle Seite. Doch er entzog mit seinem Verhalten hierfür ja die Basis. Mit dem was blieb, war ich nicht zufrieden bzw. fühlte mich nicht wohl dabei. Das sprach ich öfter an und bot ihm an, zu gehen. Das wollte er auf gar keinen Fall.
Er verstand dann zum Schluss mein Verhalten nicht. Er will mich also haben, aber tut nicht viel dafür. Und das ging bei mir nicht.
Tja, schwierige Frage und letztendlich auch der Knackpunkt, der mich zum Zurückrudern bewegte. Es ist keine Botschaft, darüber würde ich mir an Deiner Stelle keine Gedanken machen. Es ist nur das, was ich oben beschrieben habe. Ich nenne es "Friss oder stirb, aber stirb nicht wirklich, ich will Dich nicht ganz verlieren...."Weißt Du, ich kenne das auch, diese Ausflüchte „keine Zeit“ und „Streß“. Ich überlege, ob das Botschaften sind? Sind es garantiert, davon bin ich überzeugt. Aber was will er mir damit sagen? Über Gefühle redet er nicht. Es ist schwer hinter Motive zu kommen. Es gibt Tage, da denke ich sehr intensiv darüber nach und Tage, da kann ich das wieder sehr gelassen und entspannt sehen.
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06.06.2009, 22:04Inaktiver User
AW: Es ist vorbei bevor es angefangen hat...
Ich würde es eher anders interpretieren, was lalunax erzählte. SIE war es ja, die sich verliebte. Abgemacht war eine einmalige Sache. Ich denke, Männer können das vielleicht etwas besser. Oder anders gesagt: Sie wusste ja gar nicht, dass sie es nicht kann. Woher auch? Und sie ist blind in die Falle getappt. Durch ihre Verliebtheit ist sie ihm vielleicht näher gekommen, als er wollte. Das könnte zu seinem Rückzug geführt haben.
Ist nur so ein Gedanke von mir.....
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07.06.2009, 10:15Inaktiver User
AW: Es ist vorbei bevor es angefangen hat...
Zur Liebe gehören nicht nur die passenden Personen, sondern auch die richtige "Zeit" finde ich.
Deshalb ist die Liebe für mich nach wie vor ein Geschenk und es erfordert bisweilen Mut, es zum richtigen Zeitpunkt anzunehmen....
Letztendlich müssen wir erstmal selbst wissen, was wir wollen und was uns guttut. Zumal sich dies im Laufe der Zeit auch ändern kann. Das zu erkennen und auch mitzuteilen, haben Frauen wie Männer bisweilen ihre Probleme..... Vom danach leben will ich mal nicht reden...*soifz*
Gruß, ElliGeändert von Inaktiver User (07.06.2009 um 10:39 Uhr)
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07.06.2009, 10:41Inaktiver User
AW: Es ist vorbei bevor es angefangen hat...
Das tut mir jetzt gerade richtig gut, diese Fragen auf mich wirken zu lassen und eine Antwort zu formulieren. Weil ich bisher alles mit mir allein ausmachen musste, hilft mir das jetzt, das ganze noch besser zu verarbeiten. Eigentlich verdränge ich immer blos....
Ja, ich hab ihm gesagt, dass ich verliebt bin. Und er hat gesagt, dass er mich nicht liebt. Seltsamerweise empfinde ich das als 2 Paar Schuhe: für mich ist zwischen "verliebt sein" und jemanden lieben" ein großer Unterschied.
"Verliebt sein": da kommt viel aus mir selber, das ist mein inneres Bild, welches im anderen einen zugewandten Spiegel gefunden hat. Der notwendige Anfang einer Liebe, aber es muss nicht so weit gehen. Es kann auf dieser Ebene stecken bleiben oder wieder verschwinden.
"Lieben": wenn ich jemanden liebe - dann habe ich für diesen Menschen Gefühle, egal was passiert. Dazu muss ich aber auch Nähe erfahren, den echten Menschen hinter meiner Vorstellung von ihm kennen lernen dürfen. Soweit sind wir gar nicht gekommen, es war eher so, dass ich dachte: das ist ein Mensch, den ich gerne lieben würde. So sehr er sich auch um mich bemüht hat - habe ich doch immer die Distanz gespürt. Vielleicht war das auch der Thrill?
Er sagte immer, er habe keine Erwartungen, aber ich glaube, da machte er sich was vor. Ich glaube eher, das er etwas sehr emotionales auf unverbindlicher Ebene wollte - und das, denke, ich geht irgendwie nicht zusammen. Oder ich krieg das eben einfach nicht hin.
Er ist quasi ungebunden - da gibt es wohl eine Freundin, aber diese Beziehung klingt eher nach stand by: ein Arrangement eben. Ich hab noch mehr Hinweise, dass er sich wohl lieber nicht zu sehr auf jemanden einlassen will - das hatte mich aber ursprünglich nicht gestört.
Das waren auch für mich - trotz allem - schöne und wichtige Aspekte!Oh ja. Zumindest weiß ich wieder, dass ich begehrenswert bin und was ich will und brauche.
Geändert von Inaktiver User (07.06.2009 um 10:49 Uhr)
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07.06.2009, 10:54Inaktiver User
AW: Es ist vorbei bevor es angefangen hat...
Vielleicht denke ich ja nur in verkehrte Richtungen, aber ich verstehe das mit dem "Annehmen" nicht wirklich. Hat man denn eine Chance, etwas nicht anzunehmen? Ich meine im Hinblick auf Verliebtheit, Liebe: Es passiert, doch überrascht mich doch. Ich habe doch gar keine Chance, dies abzuwehren, weil man Gefühle nicht steuern kann.
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07.06.2009, 10:58Inaktiver User
AW: Es ist vorbei bevor es angefangen hat...
Ich sag mal: im Moment fühlt es sich so an, als hätte ich damit abgeschlossen. Mir ging es um die Erfahrung: was kann ich noch empfinden, wieviel Feuer ist noch in mir? Und da ist noch viel Feuer! Vielleicht muss ich einen anderen Weg finden, diese Energie zu erhalten.
Ja,das kann sein. Ich nehm ihm auch seine Sprachlosigkeit ab und ich denke auch, dass ihm unsere Begegnung etwas bedeutet hat. Doch durch seinen Rückzug hat auch bei mir etwas eingesetzt... hm, wie soll ich sagen: ich kann die Tür zu meinem Herzen nicht ständig sperrangelweit offen halten, wenn nur kalte Luft rein zieht. Und das meinte ich mit: ist nicht von Belang. Ob die kalte Luft aus mangelndem Gefühl, Angst oder Sprachlosigkeit entsteht - das macht keinen großen Unterschied mehr, ab einem gewissen Punkt.Frag Du ihn! Vielleicht warst Du ihm auch zu ungeduldig? Weil so ausgehungert? Vielleicht hast Du ihn auch leicht überfordert, ganz unbewußt?
Ich konnte mich nur so darauf einlassen - und er wohl auch. Erst durch unsere Begegnung driftete das auseinander. Ja, das war wohl eine Hypothek - weil unser Konstrukt gar kein "danach" vorsah. Aber das war mir klar, das habe ich in Kauf genommen. Hat dann trotzdem weh getan.Weißt Du, ehrlich gesagt, wenn das im Vorfeld schon so klar ist, hätte ich mich niemals drauf eingelassen. Ist Dir bewußt, daß das nun wirklich ein sehr kopfgesteuertes Vorhaben war? Genau das schwebte vielleicht die ganze Zeit als dunkler Schatten über Euch? Für Dich vielleicht letztlich der Kick schlechthin, aber ob er ebenso empfinden konnte mit dieser Gewissheit?
Danke, dass ich so offen sein darf...Danke, daß Du so offen bist
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07.06.2009, 11:46Inaktiver User
AW: Es ist vorbei bevor es angefangen hat...
Das geht mir - wie gesagt - nicht anders. Vielleicht brauche ich deshalb manchmal so lange, um zu realisieren....

Das war einerseits sehr mutig von Dir und andererseits hast Du damit natürlich eine Antwort provoziert. Im Endeffekt finde ich das aber die "sauberste" Lösung. Ich denke, das wird (auf lange Sicht gesehen) den besten Abschluss bringen. Man fragt sich nie "vielleicht konnte er es ja nur nicht richtig zeigen?" "Vielleicht hätte ich ihm das sagen sollen...." - Nein, Du hast - vielleicht unbewusst - das Ergebnis hervorgebracht, wofür andere Jahre brauchen.Ja, ich hab ihm gesagt, dass ich verliebt bin. Und er hat gesagt, dass er mich nicht liebt. Seltsamerweise empfinde ich das als 2 Paar Schuhe: für mich ist zwischen "verliebt sein" und jemanden lieben" ein großer Unterschied.
Sehe ich ganz genau so. "Verliebt sein" ist ja erst mal etwas in meinen Augen nichts Beängstigendes. Da er aber schon an dieser Stelle den Riegel vorgeschoben hat, konntest Du nicht erkennen, was nach dieser Verliebtheit geblieben wäre."Verliebt sein": da kommt viel aus mir selber, das ist mein inneres Bild, welches im anderen einen zugewandten Spiegel gefunden hat. Der notwendige Anfang einer Liebe, aber es muss nicht so weit gehen. Es kann auf dieser Ebene stecken bleiben oder wieder verschwinden.
"Lieben": wenn ich jemanden liebe - dann habe ich für diesen Menschen Gefühle, egal was passiert. Dazu muss ich aber auch Nähe erfahren, den echten Menschen hinter meiner Vorstellung von ihm kennen lernen dürfen. Soweit sind wir gar nicht gekommen, es war eher so, dass ich dachte: das ist ein Mensch, den ich gerne lieben würde.
Ich hab nicht gesagt, dass ich mich verliebt hatte, denn wir befanden uns auch nach dem ersten Treffen noch in diesem Rauschzustand. Je länger ich ihn kannte, wurde mir aber klar, dass ich ihn nie ganz hätte haben wollen. Das was ich hatte, war gut, es waren nur bestimmte Teile von ihm. Und genau das habe ich auch gegeben: nur bestimmte Teile von mir. Das Verliebtsein flaute leicht ab und es blieb bei mir ein inniges freundschaftliches Gefühl. Ich denke, das beruhte auf Gegenseitigkeit, denn auch er hat nie darüber gesprochen.
Nein. Ich glaube, der Thrill war nicht die Distanziertheit, sondern das Dir zeigen, dass man DICH will. Das Gefühl, was man nicht mehr kannte: das Begehrtwerden. Diesen Sog, in den man hineingezogen wird, der Dich kaum noch Luft holen lässt......So sehr er sich auch um mich bemüht hat - habe ich doch immer die Distanz gespürt. Vielleicht war das auch der Thrill?
Die Distanziertheit würde ich heute als Schutzfunktion sehen (bei meinem war sie nämlich auch vorhanden und kam in bestimmten Situationen immer wieder zum Vorschein), mit der Dir signalisiert werden sollte: Vorsicht! Ich will wirklich nicht mehr von Dir als dass, was wir vereinbart haben. Nicht dass Du Dir einfallen lässt, Du könntest mehr von mir haben wollen. Bei mir war sie nur völlig unangebracht, denn die Gefahr bestand bei mir nicht. Deshalb hat mich das immer etwas irritiert bzw. sogar oft wütend gemacht.
Ja, das ist in der Tat sehr schwierig. Ich frage mich heute, ob das eventuell männertypisch ist. Ich höre es irgendwie immer wieder so. Problem ist nur, dass ich mich selbst dabei wie ein Spielzeug fühle. Oder wie eine Quelle, die angezapt wird, wenn der Tank gerade leer ist (egal auf welcher Ebene: intellektuell, witzig, sexuell).Er sagte immer, er habe keine Erwartungen, aber ich glaube, da machte er sich was vor. Ich glaube eher, das er etwas sehr emotionales auf unverbindlicher Ebene wollte - und das, denke, ich geht irgendwie nicht zusammen. Oder ich krieg das eben einfach nicht hin.
Man muss seine Fehler machen, lanulax. Ich weiß zwar nicht, wie alt Du bist. Ich selbst denke jetzt oft: Warum muss ich denn in diesem Alter noch so viele Fehler machen, um daraus zu lernen? Hätte ich die nicht schon mit 20 machen können? Dann wäre ich heute zufriedener....Er ist quasi ungebunden - da gibt es wohl eine Freundin, aber diese Beziehung klingt eher nach stand by: ein Arrangement eben. Ich hab noch mehr Hinweise, dass er sich wohl lieber nicht zu sehr auf jemanden einlassen will - das hatte mich aber ursprünglich nicht gestört.
Hat dieser Kick Dich verlassen? Oder ist die Sucht oder Suche nach dem Begehrtwerden stärker geworden? Reichte Dir diese Bestätigung?Das waren auch für mich - trotz allem - schöne und wichtige Aspekte!

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07.06.2009, 12:18
AW: Es ist vorbei bevor es angefangen hat...
Sorry aber ich empfinde dich als etwas blind.
Er hat eine andere Freundin die er vor dir-klar-als Nebensache bezeichnet.
Heisst: Er ist emotional abgesichert, agiert also aus einer ganz anderen Sicherheit.
Er sagt zu dir er liebt dich nicht, und statt das zu schlucken drehst du es hin und her.
Klarer kann man es doch nicht sagen.
Für mich ist das eine ganz klare Geschichte wie du es schilderst. Er erlebt mit dir einen Kick. Aber er ist nicht verliebt. Und er hat eine Freundin auf die er sowieso immer zurückgreifen kann, und von der er sich scheinbar auch nicht trennen will.
Klar hat er keine Erwartungen. Worauf auch? Er hat alles was ihm gut tut. Er braucht dich nicht. Manchmal ist man nicht die große Liebe sondern nur das Salz in einer gerade eher faden Suppe, nicht mehr und nicht weniger.
Vielleicht ist der Fehler, dass manche nicht aufwachen WOLLEN?
Geändert von Joshuatree (07.06.2009 um 12:22 Uhr)
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07.06.2009, 12:28
AW: Es ist vorbei bevor es angefangen hat...
Ich will dich nicht angreifen-nicht falsch verstehen

Ich schreibe nur, weil ich es auch erlebt habe. Der Traum von einem Gefühlsrausch ist oft dann am Größten, wenn das Gegenüber reine Projektionsfläche ist.
Hört das auf und kommt man mal auf Augenhöhe zusammen, dann erst bekommt auch die andere Ebene eine Chance.
Will man aber seinen Traum leben-und dazu geört meiner Meinung nach eben das Verdrängen-dann bleibt da eine ewige Distanz.
Für meinen Geschmack hast du diese Ebene nicht erreicht und er ist deine Projektionsfläche geblieben.


Zitieren
) eröffnete ihm seine Frau nämlich, daß sie einen anderen hat und die Scheidung möchte. Er war sogar kompromissfähig und für eine offene Ehe mit ihr bereit. Aber vielleicht waren sie doch beide schon zu sehr voneinander entfernt.
