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    AW: Er ist zurück zur Familie - wie soll ich mich verhalten?

    ach mensch koko,

    lass dich . du bist traurig und enttäuscht. es ist so, er hat sich gegen ein leben mit dir entschieden. warum auch immer.

    bifi
    "Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."
    Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

    "Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi

  2. gesperrt

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    AW: Er ist zurück zur Familie - wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von koko24 Beitrag anzeigen
    Ich weiß, dass ich ihn loslassen muss und ist fast unmöglich für mich. Auch wenn er "krank" ist. das wusste ich vorher nicht und dennoch liebe ich ihn deswegen nicht weniger...
    Ist es nicht sehr klug von ihm in seinem Zustand keine Lebensentscheidungen zu treffen? Er ist akut erkrankt, braucht seine Kraft für den Kampf gegen die Angst und will gleichzeitig seinem Sohn ein guter Vater sein. Vielleicht schafft er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr und kann gar keiner Frau ein anständiger Mann sein.

    Lass ihn gesund werden und wenn du ihn wirklich so sehr liebst, spricht doch nichts dagegen ein paar Wochen auf ihn zu warten. Vielleicht wird sich was bewegen, vielleicht auch nicht. jetzt ist noch alles offen.

  3. Moderation

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    AW: Er ist zurück zur Familie - wie soll ich mich verhalten?

    Ich war bereit, mich auf eine Ehe einzulassen weil mein Verlobter einfach gut zu mir war. Er war Sicherheit, Verlässlichkeit - nach allem was ich vorher durchgemacht habe hätte mir das vielleicht gereicht ... Dennoch war und ist er für mich kein Sprungbrett.
    Ich fürchte, du machst dir etwas vor. Du wolltest einen Mann heiraten, der nicht deine große Liebe war. Dann hast du einen anderen kennengelernt - und die Ehepläne waren Geschichte.

    Ich kann mich nur den anderen anschließen. Du musst zu dir finden, deinen Platz im Leben. Mach dich unabhängig von anderen, v. a. von anderen Männern. Du bist stärker als du glaubst. Und du wirst sehen, dass die Rolle der Aufopfernden, der Leidenden dir nicht steht.

    Und als eigenständige, selbstbewusste Frau steht dir die Welt offen. Ob du dann noch einen Mann willst, der sich nicht entscheiden kann? Ich meine nein.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
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    AW: Er ist zurück zur Familie - wie soll ich mich verhalten?

    Hallo Koko,

    schalte Deine Gefühle mal für einen Moment aus und Deinen Kopf ein.
    Du wirst sehen, dass es für Dich keine gute Ausgangssituation ist, in der Du Dich mit Deinem Geliebten befindest.

    Es kann sich nicht von seiner Familie lösen. Es ist psychisch krank und labil.

    Wenn er dann doch diesen riesigen Schritt in Deine Richtung gehen würde, Du würdest nicht glücklich werden. Dieser Partner würde alles von Dir verlangen was Du hast. Er würde Dich emotional auslaugen. Glaube es mir.

    Seine Familie würde Eure Beziehung immer überschatten. Trenne Dich jetzt, bevor es Dir noch schwerer fällt.

    Alles Gute für Dich.

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    AW: Er ist zurück zur Familie - wie soll ich mich verhalten?

    Hallo Koko,

    deine Geschichte erinnert mich vage an meine. Mein Mann hatte 1,5 jahre eine affäre mit einer 20 jahre jüngeren Kollegin. Sie war auch seit 6 oder 7 Jahren verlobt, trennte sich dann aber für meinen mann von ihrem Verlobten. Er hatte wohl am Anfang der Affaire gesagt, er wolle sein Leben nicht auf den Kopf stellen, aber im Laufe der Zeit mal (wie er sagt dahingesagt), dass sie vielleicht zusammenfinden könnten, wenn unser Sohn 18 sei.Zu dem Zeitpunkt war unser Sohn 12. Als ich endlich die Wahrheit erfuhr, brach mir der Boden unter den Füßen weg, aber ich habe meinen Mann erstmal vor die Tür gesetzt. Ich war bereit, ihn ziehen zu lassen, aber das wollte er auf keinen Fall. Seine Geliebte hat dann 6 Wochen später mit ihm Schluss gemacht, weil er sich nicht zwischen uns entscheiden wollte. Auch mein mann hatte Angst, unser Kind zu verlieren, obwohl ich unseren jungen nie als Druckmittel benutzt habe. Aber mein Mann konnte sich ein Leben ohne uns nicht vorstellen.

    Man kann sich fragen, warum er sich dann überhaupt auf eine Affaire eingelassen hat. Das habe ich ihn gefragt und auch seine Geliebte. Er sagte zu mir, es sei nie darum gegangen uns zu verlassen und als ich ihn fragte, warum er dann gesagt habe, er könne sich trennen, wenn unser Junge 18 sei, meinte er nur, das hätte eh nie so lange gehalten, wegen des Altersunterschiedes und weil bei der anderen Frau die biologische Uhr ticke. Und er wolle keine neue Familie.

    Was an meiner Geschichte anders ist,war dass er nicht traurig war, als alles rauskam, sondern erleichtert. Erleichtert, dass es nun vorbei war und noch viel erleichterter, dass sie Schluss gemacht hatte.

    Rückblickend betrachtet muss ich feststellen,dass mein Mann mit den Gefühlen dieser Frau gespielt hat, es war für ihn eine spannende Affaire, er fühlte sich verstanden und geschmeichelt, aber ich liebe dich hatte er wohl nur gesagt, um das ende dieser Affaire rauszuzögern, weil sie es gerne hören wollte. Das hat mich schockiert, für so egoistisch habe ich ich ihn nie gehalten.

    Es hat lange gedauert, bis ich ihm verzeihen konnte. Sie hatte drei Monate nach der Beendigung der Affaire einen neuen Freund. Mein Mann war froh, dass sie so schnell darüber hinweg war und hat über sein Verhalten oder ihre Gefühle nie mehr nachgedacht. Er hat das alles einfach abgehakt.

    Was ich nicht verstehe ist, das Menschen die betrügen, sich nicht mal vorher mit den Konsequenzen ihres Verhaltens auseinandersetzen, sondern sich treiben lassen, bis alles auffliegt. Weder mein Mann noch dein Freund scheinen die geringste Vorstellungskraft darauf verwendet zu haben, was für fatale Folgen ein solcher Bertrug nach sich zieht. Ginge es wirklich um Liebe zu einem anderen, muss man irgendwann Farbe bekennnen. Ein Doppelleben ohne sich entscheiden zu müssen, scheint vielen reizvoller zu sein. Ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer. Man lügt nicht um andere zu schützen, sondern um seine eigenen Vorteile zu schützen.

    Ich wünsche dir viel Glück und denke, du solltest ihn loslasssen. Sein Glück auf dem Unglück anderer zu errichten, geht selten gut.

    LG, Marienkaefer

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    AW: Er ist zurück zur Familie - wie soll ich mich verhalten?

    @marienkäfer
    Deine Geschichte hat mich sehr berührt. Und ich sehe es auch so: dein Mann war enorm egoistisch und hat sich leichte Argumente gesucht. Alle Beteiligten wurden sehr schwer in einer solchen Situation verletzt.

    Wie würde wohl dein Sohn darüber denken, wenn er wüßte, dass der Vater seinen "Ausstieg" aus der Familie schon zu seinem 12. Lebensjahr geplant hatte?
    Und das Argument, so lange hält es nicht, weil die biologische UHr tickt. Grrr grausam.
    Das ist die Hoffnung, dass andere schon die Entscheidung treffen werden und er damit entlastet ist.

    Ich hoffe du hast für dich einen guten Weg finden können. Das wünsche ich dir sehr!

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    AW: Er ist zurück zur Familie - wie soll ich mich verhalten?

    Vielen dank für die vielen aufmunternden Worte. Nun ja, er hat mir nie ewas vorgemacht. Seine Frau wusste seit November von uns. Die Wohnung - das war sein Versuch, sein Versuch ein Leben zu beginnen, auf eigenen Beinen zu stehen. Nun ist er daran gescheitert. Ich sehen ihn jeden Tag im Büro - er muss nichts sagen. Ich sehe, dass er nicht schläft, nachdenkt - permanent.
    Ja, ich versuche zu akzeptieren - es hat nicht sollen sein. Ich mache ihm keine Vorwürfe. Ich liebe ihn auch genau deswegen, dass er nicht den leichten Weg gehen wollte. Dass er auf eigenen Beinen stehen wollte. Wir beide wollten nicht, dass er bei mir einzieht. Über Kinder, Zukunft - da wollte er immer viel mit mir reden. Das haben wir auch. Und für uns geklärt, das war nicht das Thema.
    Ich weiß, dass er mich liebt - ich sehe es, in jeder Geste, in jedem verstohlenen Blick, in jeder besorgten Frage und wie er in der leeren Wohnung saß, weinend - das werde ich nie vergessen. Er wollte diesen Pflock und hat sich gedacht dann müsse er eben damit leben. In den letzten Jahren lief sein Privatleben einfach so mit - 100 Prozent Job und was übrig blieb gehörte seinem Sohn. Ich weiß, dass er schlichtweg überfordert ist.
    Er braucht seine Sicherheit, die gewohnte Umgebung. Das habe ich zu spät erkannt.
    Ich werde versuchen bis Ende des Jahres die Firma zu verlassen. Sobald ich mich seinem Büro nähere bleibt mir die Luft weg und beruflich haben wir doch miteinander zu tun. Mit der momentanen Situatiion sehe ich keine Chance, dass die Wunden heilen und ich mich "entlieben" kann. Und er auch nicht.

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