Das soll heißen, wenn es für dich passt und du keine Zweifel hast, dass es für dich so richtig ist.
Aber ich seh einfach nicht, wieso es für die TE richtiger sein soll, beim jetzigen Freund zu bleiben.
Das gilt für mich, wenn ich geheiratet hab und noch viel mehr, wenn gemeinsame Kinder da sind, da würd ich auch alles tun, um die Beziehung zu retten - aber vorher eben nicht unbedingt, und schon gar nicht wenn man so jung zusammengekommen ist.
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28.05.2009, 19:10Inaktiver User
AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?
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28.05.2009, 19:11Inaktiver User
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28.05.2009, 19:13Inaktiver User
AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?
Vielleicht ist diese Beziehung nicht gut, das verstehe ich,nur eben nicht was dies mit dem Alter zu tun haben soll.Ich kenne sehr viele Menschen die jung zusammengekommen sind und es viele Jahre später immernoch sind.
Es kommt eher auf den Menschen an.Einige lieben Beständigkeit, andere halt nicht.
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28.05.2009, 19:22Inaktiver User
AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?
Aber die TE hat doch massive Zweifel, sonst wäre sie doch in die Situation gar nicht geraten, und die nun um jeden Preis zu unterdrücken, weil man sich nicht trennen soll und kann, finde ich eben nicht ratsam.
Vielleicht muss sie für sich erst mal rausfinden, was sie liebt, und ob ihr diese Beständigkeit guttut oder sie erstmal noch ein bisschen rumprobieren muss um das zu wissen.
Ich sag doch nichts gegen Leute, die sich früh binden, weil ihnen das entspricht.
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28.05.2009, 20:02Inaktiver User
AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?
Ich denke mal, es hat prinzipiell nichts mit Beständigkeit als Wesenszug zu tun, wenn man sich jung bindet und die Beziehung hält: wenn das so ist, dann haben sich eben die Richtigen jung gefunden, es gelingt ihnen, bei Weiterentwicklungen miteinander zu gehen......
Sich jung zu binden führt nicht grundsätzlich dazu, dass man unzufrieden wird, genausowenig wie eine "späte Ehe" ein Garant ist, dass es bis zum Ende hält.....
Im Falle der TE habe ich allerdings den Eindruck, dass sie für sich noch nicht ganz so klar sieht, was sie eigentlich von Partnerschaft erwartet. Das bringe ich mit ihrer Jugend in Verbindung, wobei ich mich da natürlich täuschen kann (ich gehe dabei halt von mir aus).
Nur ein Projekt "Haus" abgewickelt zu haben, wäre selbst mir im fortgeschrittenen Alter etwas wenig. Wenn sonst nichts (mehr) da ist, was die Beziehung attraktiv macht. Soviel zum Thema "krachen-lassen"....
Gruß, Elli
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28.05.2009, 20:05
AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?
Uiuiui - vier Jahre, das ist für mich in einer Beziehung die hopp oder top Phase. Da ist aus Verliebtheit Liebe geworden, aus prickeln Beständigkeit. Oder eben Ernüchterung, Routine. Entsprechend geht es weiter oder eben nicht.
Hier wurde mehrmals der TE geraten, weg zu fahren und zu sehen, wen sie mehr vermisst. Den Rat halte ich für nicht zielführend. In den Lover ist sie verknallt, dagegen kann die Liebe zu ihrem Freund nicht anstinken. Derzeit nicht. Erst wieder, wenn die rosa-Brille-Zeit vorbei ist, die Hormonausschüttung wieder normal. Sie müsste also mehrere Monate weg fahren...
Gescheiter wäre es, die Affäre jetzt sofort und bis auf weiteres auf Eis zu legen. Bis Weihnachten.
Der Spatz in der Hand, die vermeintliche Taube auf dem Dach... die Entscheidung nimmt dir keiner ab. Denk aber dran: Glücklich machen kannst nur du dich. Das ist kein passiver Vorgang.
Falls du dich für die Taube entscheidest: Nicht heulen, wenn der sich als nicht alltagstauglich erweist und in 8 Jahren dann "die Guten" alle unter der Haube sind.
Von "Kampf" kann ich bei dir nichts erkennen. Die Frage ist doch eher: Soll ich "kämpfen" oder ist es besser, gleich zu gehen.Was meint ihr: wie lange soll man kämpfen, und ab wann ist es besser, zu gehen?
Ich glaube übrigens nicht daran, dass das Lebensglück davon abhängt, "den Richtigen" zu wählen. Gilt für Männer, Berufe, Wohnorte... Bei mir gilt eher der Spruch der Betonindustrie: Es kommt drauf an, was man draus macht.
Bei deinem Freund sehe ich eine gute Basis, etwas draus zu machen. Mal abgesehen, dass ihr gerade in ein Loch gefallen seid, was total normal ist, wenn man etwas Großes fertig gestellt hat, das einen Tag und Nacht beschäftigt hat.Geändert von Laufrad (28.05.2009 um 20:31 Uhr)
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28.05.2009, 20:17
AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?
Glaubst du das dir der neue Partner immer nur Hochgefühle vermittelt?
das es nicht auch Phasen gibt wo alles ein wenig ruhiger läuft.
Du hast mit deinem Partner soviel gewuppt und scheinst ihn noch zu lieben.Das nach Hausbau und all dem Stress vieleicht eine Ruhephase ist,wo nicht alles 100 Prozent läuft.
Ich glaube in einer Partnerschaft gibt es immer Zeiten wo man sich ein Stück voneinander entfernt,doch wenn die Basis stimmt auch wieder sehr nah kommt.
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29.05.2009, 00:18
AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?
stimmt - kann aber auch sei, dass man sich wirklich in einen anderen verliebt und etwas neues entsteht. ich weiss nicht genau, wie ich es ausdrücken soll, vielleicht so: manchmal ist es vorbei und man geht einen neuen weg. ich finde, marie hört sich so an. sie hat angst vor der verletzung, die sie ihrem jetzigen partner zufügen würde/wird. darüber denkt sie nach, nicht über ihre gefühle. in dem sinne, dass sie sich ja doch klar positioniert.
ich habe vor jahren nicht gekämpft und bereue es bis heute. ich weiss aber bis heute nicht, wie man solche entscheidungen fällt. gestern war ich bei meinem supervisor, er meinte mal wieder "jede entscheidung für etwas, ist auch immer eine entscheidun gegen etwas". man kommt nicht drumherum.
mit dem alter hat das für mich nichts zu tun.
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29.05.2009, 07:55
AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?
Ja genau das meinte ich. Der Alltag kommt ja immer wieder, egal in welcher Beziehung. Und das wird sie mit dem Neuen auch haben.
Und dann muss man sich was einfallen lassen. z.B. Rollenspiele oder mal einfach wieder spontan werden und ein WE mal irgendwohin fahren. Sie haben keine Verpflichtungen wie ein Kind. Nur das Haus und das kann auch mal alleine sein.
Ich war 12 Jahre mit meinem Freund zusammen, wir sind an anderen Dingen gescheitert und sicher hatten wir immer wieder Phasen die nicht so spannend waren, aber wir haben immer wieder was draus gemacht.
Vielleicht ist es bei TE auch das Problem das sie sich tgl. sehen. Da vermisst man sich natürlich nicht mehr so als wenn mal drei vier Tage nichts ist.
LGMeine große Maus und mein kleiner Mann. Die wertvollsten Geschenke!
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29.05.2009, 09:18Inaktiver User



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