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  1. Inaktiver User

    AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?

    Das Doppelleben find ich nun wirklich nicht gut, da schließ ich mich jenen an, die meinen, die Karten müssen auf den Tisch - schon aus Respekt vor deinem Lebensgefährten.

    Es ehrt dich, dass dich der Gedanken an eine Trennung sehr belastet, ich kann das gut verstehen - andererseits solltest du dir bewußt machen, dass du nicht verpflichtet bist, bei jemand zu bleiben den du eben nicht mehr liebst. Vor allem weil du auch ihm damit die Chance nimmst, jemand zu finden, mit dem er wirklich glücklich werden kann.

    Um die Beziehung kämpfen ist gut und schön, und zweimal nach 4 Jahren den Alltag nicht mehr so klasse zu finden - muss man drüber nachdenken.

    Andererseits warst du (in meinen Augen) sehr jung, als ihr zusammengekommen seid - ich weiß nicht, ob jeder mit 23 schon wirklich fundiert entscheiden kann, ob das der Mann für's Leben ist. Man denkt es vielleicht, aber ob es wirklich so ist? Ich hätt es jedenfalls nicht gekonnt.

    Vielleicht rennst du vor was davon, vielleicht hast du dich aber einfach zu früh gebunden - und solange keine Kinder da sind, sondern nur ein Haus fände ich es fatal, aus Schuldgefühlen heraus in einer Beziehung zu bleiben, die man eigentlich nicht mehr will.

    Vielleicht wirst du auch eine Zeit allein bleiben, wenn du dich trennst, vielleicht wird es mit dem Geliebten auch nicht klappen, aber du kannst so wenigstens herausfinden, wer du bist und was du willst.

    Nur bitte: vergifte nichtnachträglich die schöne Zeit mit deinem LG, in dem du ihn jetzt dauerhaft betrügst, das hat niemand verdient!

    Good luck!

  2. Inaktiver User

    AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?

    Das ist alles aus dem Eingangsposting:

    Zitat Zitat von ValentinaMarie Beitrag anzeigen
    Also: Seit über vier Jahren sind mein Freund (29) und ich (27) ein Paar - ich habe damals eine Beziehung für ihn aufgegeben, die vier Jahre lang dauerte. Das habe ich auch keinen einzigen Tag bereut. Wir haben uns von Anfang an super verstanden, ich war mir einfach sicher, dass er der Richtige ist, und dass ich mit ihm alt werden möchte.

    Aber irgendwie fehlt doch etwas seither ... auf gewisse Art und Weise haben wir uns nichts mehr zu sagen. Wir leben vor uns hin, jeder macht so sein Ding,
    So, und jetzt kommts: Ich nenne ihn mal D. Wir haben uns über Bekannte kennengelernt, und irgendwie war da sofort eine totale Sympathie.

    Es hat ganz gewaltig gefunkt, und mittlerweile sind wir auch schon im Bett gelandet. Wir treffen uns regelmäßig, ich führe ein Doppelleben. Er hat keine Freundin - und noch, so sagt er, kann er mit der Situation umgehen, jedoch möchte er logischerweise mit mir zusammen sein.

    Leider ist alles außer Kontrolle geraten. Ich liebe meinen Freund natürlich noch immer, es verbinden uns ja wunderschöne Jahre, der Bau des gemeinsamen Hauses, unsere Familien etc. Aber dann ist da der andere, der mich um so viel glücklicher macht, als es mein Freund derzeit tun könnte. Wahrscheinlich auch, weil ich es ja gar nicht mehr anders zulasse.

    Aber ich kann mir nicht mehr vorstellen, mit meinem Freund alt zu werden. Dazu ist einfach zu viel passiert, dazu hat dieser andere Mann viel zu viele Eigenschaften, die mich faszinieren, die mir so außergewöhnlich gut tun. Er hat auch Macken, aber das ist klar, und die habe auch ich. Aber ich will ihn so sehr!

    Aber ich tu mir so schwer, meinem Freund zu sagen, dass er gehen soll -dass die zig Stunden, die er ins Haus gesteckt hat, die seinen Familie und Freunde ins Haus gesteckt haben, quasi umsonst waren. Dass es vorbei ist, und er ausziehen muss. Ich weiß, dass sein Leben zusammenbrechen würde. Wenn ich wüsste, dass es ihm egal wäre oder auch er vielleicht jemand anderen kennengelernt hat, dann würde ich auf der Stelle einen Schlussstrich ziehen. Aber ich weiß, dass es nicht so ist, und dass ich die Liebe seines Lebens bin. Das sagt er mir ja auch fast jeden Tag.
    Ich weiß nicht ob der jetzige Freund vielleicht doch der Mann des Lebens ist, das will ich nicht behaupten. Jedoch geht es mir hier ein bisschen zu sehr nach dem Prinzip: der Mann, der mich am glücklichsten macht, gewinnt. Das ist mir zu passiv.

    Mit 25 und nach 2 Jahren Beziehung ein Haus gebaut ist vielleicht ein bisschen schnell, naja, manche haben da auch schon Haus, 1 Kind, 1 Hund.
    Jedenfalls klingt es mir mehr nach nicht überwindbarer Langeweile und Luft raus nach einem Großprojekt, als nach Beziehungskatastrophe. Der Hausbaufreund scheint noch nicht mal stoffelig und dumpf auf dem Sofa rumzusitzen.

    Ich weiß nicht. Wegen 1/2 Jahr Verliebtheit und Schmetterlinge im Bauch und weil der andere soooo gut tut? Nachdem man zuhause halbherzig mal öfter was unternommen hat und nicht gleich wieder ganz high miteinander war?

    Das kann man ja wirklich ewig wiederholen.

    Klingt nach hochgetaktetem Beziehungslebenslauf:
    Mit 23 Freund wegen neuem Freund verlassen.
    Mit 25 Hausbau, das ist "der Richtige".
    Mit 26 Langeweile im neuen Haus.
    Mit 26,5 neuer Lover, der glücklich macht.
    Mit 27 Hausfreund sich innerlich abgewöhnt, trotz noch spürbarer "Liebe" und Loyalität.



    Wenn sie wenigstens sagen würde, der Hausfreund wäre ein Griff voll daneben gewesen ... Fehler gemacht ..... Scheint aber nicht so zu sein, sondern die Kirschen in Nachbars Garten sind größer.

    Ich steck nicht drin, aber mir ist das zu übersichtlich.
    Geändert von Inaktiver User (28.05.2009 um 18:41 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist alles aus dem Eingangsposting:





    Ich weiß nicht ob der jetzige Freund vielleicht doch der Mann des Lebens ist, das will ich nicht behaupten. Jedoch geht es mir hier ein bisschen zu sehr nach dem Prinzip: der Mann, der mich am glücklichsten macht, gewinnt. Das ist mir zu passiv.

    Mit 25 und nach 2 Jahren Beziehung ein Haus gebaut ist vielleicht ein bisschen früh, naja, manche haben da auch schon Haus, 1 Kind, 1 Hund.
    Jedenfalls klingt es mir mehr nach nicht überwindbarer Langeweile und Luft raus nach einem Großprojekt, als nach Beziehungskatastrophe. Der Hausbaufreund scheint noch nicht mal stoffelig und dumpf auf dem Sofa rumzusitzen.

    Ich weiß nicht. Wegen 1/2 Jahr Verliebtheit und Schmetterlinge im Bauch und weil der andere soooo gut tut? Nachdem man zuhause halbherzig mal öfter was unternommen hat und nicht gleich wieder ganz high miteinander war?

    Das kann man ja wirklich ewig wiederholen.
    kommt mir auch so vor.Vor allem wer weiß was passiert wenn sie mit dem "Neuen" ein Haus baut, vielleicht passiert das dann nochmal?!

  4. Inaktiver User

    AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?

    ne aber ehrlich, das könnte echt eine Art Flucht vorm Alltag oder der Beständigkeit sein.

  5. Inaktiver User

    AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ne aber ehrlich, das könnte echt eine Art Flucht vorm Alltag oder der Beständigkeit sein.
    Und wenn es so wäre? Mit 27? Find ich nicht unnormal.

    Ich find es eher gruselig, wenn man in dem Alter dann beieinander bleibt und zähneknirschend Beziehungsarbeit leistet, weil halt dieses Haus da ist.

    Sie haben keine Kinder, sie ist jung - vielleicht sollte sie's einfach auch mal krachen lassen, anstatt weiterhin ein enggestecktes Beziehungsleben zu pflegen, für das sie noch alle Zeit der Welt hat.

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    AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?

    Sie haben keine Kinder, sie ist jung - vielleicht sollte sie's einfach auch mal krachen lassen,
    Braucht man dazu unbedingt eine Affäre? Schließen sich Beziehungsleben und es mal krachen lassen aus?


    Sehe ich nicht so.



    Prijon
    Die wahre tiefe Liebe ist eine Entscheidung

    Gelesen und für gut befunden bei AnaPaula

  7. Inaktiver User

    AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?

    Zitat Zitat von Prijon Beitrag anzeigen
    Braucht man dazui unbedingt einee Affäre? Schließen sich Beziehungsleben und es mal krachen lassen aus?


    Sehe ich nicht so.

    Prijon
    Sagen wir so: ich halte es nur für bedingt erstrebenswert, sich seit Teenagerzeiten durchgehend in eheähnlichen Beziehungen zu befinden. Da hab ich volles Verständnis dafür, wenn man dann irgendwann weglaufen will. Das mag ein Fehler sein, aber vielleicht muss man wenn man in dem Alter ist auch noch Fehler machen dürfen und nicht immer nur vernünftig sein.

    Dazu ist noch lang genug Zeit, das meine ich.

  8. Inaktiver User

    AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sagen wir so: ich halte es nur für bedingt erstrebenswert, sich seit Teenagerzeiten durchgehend in eheähnlichen Beziehungen zu befinden. Da hab ich volles Verständnis dafür, wenn man dann irgendwann weglaufen will. Das mag ein Fehler sein, aber vielleicht muss man wenn man in dem Alter ist auch noch Fehler machen dürfen und nicht immer nur vernünftig sein.

    Dazu ist noch lang genug Zeit, das meine ich.
    Teenagerzeit? wie alt war sie nochmal?

  9. Inaktiver User

    AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Teenagerzeit? wie alt war sie nochmal?
    Ich hab es so in Erinnerung, dass sie seit sie 18 ist durchgehend liiert war. Erst mit dem einen vier Jahre, dann mit dem nächsten.

  10. Inaktiver User

    AW: Ich lebe ein Doppelleben - beim Alten bleiben oder das Neue wagen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hab es so in Erinnerung, dass sie seit sie 18 ist durchgehend liiert war. Erst mit dem einen vier Jahre, dann mit dem nächsten.
    na und war ich auch,was soll das denn jetzt heißen?

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