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27.05.2009, 22:11Inaktiver User
AW: Lüge und Betrug aus der Sicht der "Täter"
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27.05.2009, 22:14Inaktiver User
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27.05.2009, 22:15Inaktiver User
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27.05.2009, 22:16Inaktiver User
AW: Lüge und Betrug aus der Sicht der "Täter"
wurde mir zumindest aufgrund solcher posts mal gesagt.

und da ich bis heute dachte,das man nur durch ein post ein thema abonnieren kann,gabs da immer mal wieder ein paar von..die waren natürlich trotzdem ehrlich gemeint.
heute ist es dann auch bis zu mir durchgedrungen,das es auch anders geht.
gute nacht frau cheerleader!
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27.05.2009, 22:18Inaktiver User
AW: Lüge und Betrug aus der Sicht der "Täter"
Was mich selber irritiert, ist: ich hab gar kein schlechtes Gewissen.
Ich bin nicht amoralisch - und ich weiß, dass ich niemals mehr sagen kann: vertrau mir. Ich bin mir selber fremd geworden, was das anbelangt.
Das ist dann wohl der Preis - die Strafe - wenn's für Gewissensbisse nicht reicht?
Irgenwie rächt sich alles, das ist mir klar. Aber das war es mir wert.
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27.05.2009, 22:24Inaktiver User
AW: Lüge und Betrug aus der Sicht der "Täter"
aus der perspektive der täterin kann ich sagen, dass es eine entscheidung war.letzlich gegen meine sexualität und für meine familie.Bzw. Sogar Dein Mann wusste es. Gut, wenn Euch das stabiliert haben sollte für eine Weile und Du im Nachhinein sagst, das war es wert - auch ok. Wenn nicht, habt Ihr Euch beide um die Wahrhaftigkeit betrogen, Eure Ehe damals schon grundsätzlich in Frage zu stellen.
und da ist doch so oft der haken: das an sich passende alltagsleben einerseits und die erotik andererseits..
ich entschied damals bewusst, diese meine wünsche (nach erotischer anerkennung, nach körperlicher ganzheit) als "doofe träume" zu beurteilen und beiseite zu schieben, das verhältnis zu beenden.
unser körperliches verhältnis besserte sich auch tatsächlich ein wenig - oder schob ich meine vorstellungen einfach immer weiter weg?
ich bereue es nicht, damals bei ihm geblieben zu sein - ich bin ihm und dem leben unendlich dankbar, noch ein zweites kind mit ihm bekommen zu haben, außerdem verlief unser leben noch einige jahre sehr spannend, ja glücklich.
als er sich dann -fast 10 jahre später - verliebte, gingen wir dann endgültig auseinander. -auch das bereue ich heute nicht mehr.
das allerdings glaube ich heute auch.Und manche Beziehungsarrangements stehen außerdem auf dem Hilfskonstrukt c am stabilsten
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27.05.2009, 22:26Inaktiver User
AW: Lüge und Betrug aus der Sicht der "Täter"
ich habe eben mal in deinen thread geschaut.
bereits auf seite eins schreibt kraaf,was ich auch spontan darüber dachte.
auf der letzten seite schreibst du,dein mann bemüht sich um dich.
vielleicht hätte er nicht mal was gegen eine offene beziehung?
aber ich glaube,er kann es dir garnicht recht machen,deswegen wäre wohl eine trennung für alle beteiligten das fairste.
aber das wäre sicher zu stressig und zu ungewiss,da hackt man halt lieber weiter auf dem mann rum - ist doch viel einfacher.
sorry,aber dafür fehlt mir jegliches verständnis,aber letztendlich mußt du selber wissen,was du machst.
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27.05.2009, 22:29Inaktiver User
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27.05.2009, 22:36Inaktiver User
AW: Lüge und Betrug aus der Sicht der "Täter"
Dann melde ich mich mal freiwillig als ehemaliger Täter ... wobei ich meine Tat vielleicht noch etwa Schönreden könnte, indem ich erwähne, dass ich kein Monatelanges Doppelspiel gespielt habe. Mehr habe ich zu meine Gunsten aber spontan nicht in die Waagschale zu werfen. Doch... ich war jung.
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27.05.2009, 22:46Inaktiver User
AW: Lüge und Betrug aus der Sicht der "Täter"
Genau so isses. Dann bleibt nur noch, die Konsequenzen zu ziehen, wie immer die aussehen.
Genau diese Frage stelle ich mir bei manchem Beitrag, den ich lese: wenn nach vielen gemeinsamen Jahren nicht klar ist, was mit dem anderen "drin" ist und was nicht, dann weiss ich auch nicht......
Na gut, das sagt dir ja auch was: entweder isses ihm egal oder er nimmt dich nicht für voll nach dem Motto "das packt se eh nicht" oder "die nimmt eh kein anderer" etc. etc.
Strafen werden vor Gericht verhängt, von Richtern, die die Argumente der Kläger wie der Angeklagten zu würdigen versuchen. HIER geht es doch um Liebesbeziehungen, oder ?
Zitat von Inaktiver User
Du bist dir selbst fremd geworden ? Inwiefern denn ???? Fände ich sehr schade.
Ich habe in dieser Zeit (nach langem Zögern und Leiden) wieder zu mir selbst gefunden. So gesehen sage ich für mich:"ich bin nicht fremdgegangen, im Gegenteil, ich bin heimgekommen".
Ich bin eine treue Seele. Nein, das ist kein Widerspruch ! Ich habe aus der damaligen Situation gelernt, ich werde Warnzeichen in meiner Beziehung viel früher erkennen und gegensteuern.
Zum Verständnis für mein Handeln kann ich nur sagen, dass ich mich damals habe kleinmachen lassen von dem üblichen Gerede "so einen Mann findest du nie wieder", "du hast doch alles was du willst", "wenn mit einem anderen der Alltag eintritt, dann ists auch nicht anders als jetzt "....
Und Mädels: danke für die Blumen ! *verschämtab*
Gruß, ElliGeändert von Inaktiver User (27.05.2009 um 23:02 Uhr)



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