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  1. Inaktiver User

    AW: Das Leben nach dem Betrug

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nun - mal davon abgesehen, dass viele leider nicht das Mittel der Wahl anwenden - wie sieht's aus wenn man Kinder hat, und sich gegen den vormals liebenden Gatten zur Wehr setzen muss, der jetzt meint einen nach allen Regeln der Kunst über den Tisch ziehen zu müssen, wie siehts aus in eheähnlichen Gemeinschaften, wo die gleichen Mittel angewendet werden? Wenn Du das nicht mit harten Bandagen kämpfst, hast Du verloren - aber wenigstens hast Du Dir Deinen Stolz erhalten
    Ich habe mich selbst behalten. War bringt mir das alles wenn ich weder mir noch meinen Kindern noch in die Augen schauen kann?

    Ich werde schon meine Ziele verfolgen (und das habe ich auch schon getan), aber eben bis zu meinen persönlichen Grenzen. Das heißt auf keinen Fall, dass man sich über den Tisch ziehen lassen muss, aber eben auch nicht, dass ich in einer Schlammschlacht mitspiele.

    Dafür bin und war ich mir zu schade. Ich kämpfe mit harten Bandagen aber trotzdem fair. Das schließt sich ja nicht aus.

  2. Inaktiver User

    AW: Das Leben nach dem Betrug

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe bei meiner Scheidung, mit zwei recht jungen Kindern, einen gutbürgerlichen Mittelstand "verloren". Jahre später war mein ehem. Ehemann neidisch auf mein Auto (selbst erwirtschaftet) welches neuer und moderner war als seins.

    Er hatte zwar mehr Einkommen und materielle Dinge nach der Scheidung als die Kinder und ich - mir sind und waren andere Dinge wichtiger als der sog. Wohlstand, ob er glücklicher, zufriedener war, keine Ahnung.

    Ich durfte zwei tolle Söhne ins Leben begleiten, was nicht ausschließlich auf der Butterseite war, ich habe zwei "Töchter" dazu bekommen

    Es gibt im Leben eine ausgleichende Gerechtigkeit - das, was ich aussende, was ich gebe (positiv wie negativ) kommt zu mir zurück.

    Meine Großmütter haben durch den Krieg alles außer ihren Kindern verloren.
    Sie sind im hohen Alter zufrieden in bescheidenem, selbst erarbeiteten "Wohlstand" verstorben.
    Nicht nur sie haben mir gezeigt, wie Leben sein kann - ohne Verbitterung und Mißgunst.

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    AW: Das Leben nach dem Betrug

    Hallo Dieclou

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Ich frage mich ja auch, was am Sexleben der beiden gleichberechtigt ist. Es geht doch nicht darum, dass sie sexuelle Praktiken ablehnt, weil sie sie nicht mag - was eine absolut selbstbewusste und gleichberechtigte Handlungsweise wäre.
    Wissen wir, ob es darum nicht doch geht? Möglich wäre es, dass Paradies ihrem Mann nicht gern genug, nicht gut genug oder nicht oft genug einen bläst und dass das zu den Dingen gehört, die er mit einer anderen auslebt.

    Bei seinem Beruf ist es einfach möglich, das zu tun, ohne dass Paradies es merkt. Das mit den Mails war dumm von ihm, das wird ihm nicht wieder passieren. Aber wird er auf etwas verzichten, was ihm viel Spaß macht und was er leicht heimlich weiterhin haben kann, wenn er sich ein bisschen geschickter anstellte als beim letzten Mal?

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Paradies ist vielmehr durch gesellschaftliche Konventionen geprägt, die eine ziemlich klare Vorstellung davon liefern, was eine anständige Frau tut und was nicht. Geiler Sex=männlich=schmutzig. Sex als Machtspiel. Das Grundmuster dazu lautet: Der Mann ist ein triebhaftes Wesen, das durch die Reinheit der Ehefrau geläutert werden muss. Das ist doch in beide Richtungen nicht gleichberechtigt: Die Frau darf ihre Vorlieben nicht austesten, oder allenfalls in dem engen Rahmen, den der gesellschaftliche Anstand ihr lässt. Und der Mann ist zu blöde, seine tierischen Triebe zu kontrollieren. Wo seht ihr da Augenhöhe???
    Da ist keine Augenhöhe. Paradies ist die reine Mamacita und Haushaltsmanagerin. Sie sorgt dafür, dass ihr Mann ein Zuhause hat und entspannen kann, wenn er kommt. Er wiederum lebt sich seinem Eigenleben gründlich aus.

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Paradies, Du wirst Deinem Mann sein Bedürfnis nicht wegquatschen können. Entweder gibt es einen Weg, es in die Ehe zu integrieren, oder DU tolerierst, dass er es außerhalb lebt oder Du trennst Dich.
    So ist es.

    Zitat Zitat von Dieclou Beitrag anzeigen
    Das sind die einzigen Möglichkeiten. Das gefährliche ist, dass sein Bedürfnis ihn in Deinen Augen klein und schmutzig macht. Das nimmt jeder Auseinandersetzung die Basis. Es macht mich wütend, dass Frauen immer noch so frauenfeindlich erzogen werden - und ich hoffe sehr, dass Du Deinen Kindern, sofern Töchter dabei sind, eine andere Einstellung zu Sex und ihrem Körper vermittelst, als dass der Mann das triebhafte Wesen ist, das durch die reine Frau geläutert wird. Igitt.


    Viele Grüße
    AnnnaLena

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    AW: Das Leben nach dem Betrug

    Hallo Paradies,

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ICH werde MEINE Sexualität nicht an den Bedürfnissen meines Mannes ausrichten. Sexualität ist für mich ein weiterer Baustein unserer gleichberechtigten Ehe, der aus Geben und Nehmen besteht. Dazu gehört für mich nicht, dass ich ihm stundenlang einen blase und dabei selbst auf der Strecke bleibe. Wenn er solche Dienste haben will, soll er sich weiterhin an entsprechende Nutten wenden.
    Dein Mann weiß, wie er bei einer "reinen" Frau wie dir damit punkten kann, dass er die andere als Nutte abstempelt. Das macht sie nur nicht zu einer und du bist nicht besser als sie, sondern solltes im Interesse deiner Ehe den sexuellen Bedürfnissen deines Mannes mehr entgegenkommen oder die Koffer packen. Es sei denn es ist dir nicht unlieb, dass dein Mann seinen Sex mit einer anderen auslebt, dann musst du aber jederzeit damit rechnen, verlassen zu werden. Aus heiterem Himmel, wenn du jetzt die Augen zumachst.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Im übrigen hat er das auch nie erwähnt und auch nie gesagt, dass er diese Affäre wollte, weil sie bereitwillig und dauerhaft geblasen hat. Dass das so war, weiß ich ja nur aus ihen Lockmails.
    Warum waren das Lockmails? Kannst du dir nicht vorstellen, dass sie Freude daran hatte, deinem Mann einen zu blasen? Das soll es geben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er hat mir gestanden, dass es ihm gefällt mit "schmutzigen" Frauen Sex zu haben, dass er es genießt angehimmelt zu werden..., aber er hat mir nicht gesagt, dass es ihm in erster Linie um bestimmte Praktiken geht.
    Wenn das so ist, musst du beim Sex schmutziger werden oder dich damit abfinden, dass dein Mann seine Lüste mit einer anderen genießt und auslebt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sexualität war in unserer Ehe Ausdruck von Gemeinsamkeit, Innigkeit und Erotik, wobei JEDER etwas bekommen und gegeben hat. Ich sehe es keinesfalls so, dass er nun verlangen kann mehr zu bekommen und wenn das nicht klappt, wird er sich wieder ein neues Betthäschen anschaffen. Das hat er so aber auch nie gesagt. Ihm ist schon sehr klar, dass es jetzt an IHM ist sich zu bessern, um mich davon zu überzeugen ihm noch eine Chance zu geben.
    Er soll sich bessern, indem er seine Bedürfnisse abschaltet? Das wird nicht funktionieren. Du musst deinen Teil dazu tun, dass er in eurer Ehe besser auf seine Kosten kommt.

    Ihr seid verheiratet, ihr habt Kinder, das Familienleben funktioniert. Bis dein Mann sich sicher ist, dass er künftig lieber mit einer anderen leben will, wird er die ALLES erzählen, wovon er glaubt, dass es ihn überzeugend dastehen lässt und macht, dass du ihn nicht verlässt. Verlassenwerden ist auch nicht gut für das Ego. Männer verlassen lieber selbst, wenn die Zeit reif dafür ist.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ob ich das tun werde, kann ich heute noch nicht sagen. Auf jeden Fall werde ich jetzt nicht, nachdem wir eine Krise haben, weil er für sich mehr Sex konsumieren wollte, nachdenken, wie er noch mehr von mir bekommen kann.
    Das solltest du aber, weil er sich den Sex sonst wieder woanders holt. Du wirst es nur nicht mehr erfahren, bis du irgendeine Infektion hast, eine andere schwanger wird oder er dich eines Tages verlässt. Das wird dann ziemlich überraschend für dich sein.

    In einer Ehe geht es darum, Grundbedürfnisse des Menschen abzudecken. Dazu gehört in wesentlichem Maß auch Sex, sonst wäre es keine Ehe, sondern eine WG.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielmehr geht es darum zu überlegen, was er tutn kann, damit ich die Ehe mit ihm weiterführen kann. Kann er sein bestes Stück in Übersee nicht in der Hose lassen, muss er halt getrennt von seiner Familie leben.
    Nein, es geht genauso darum, was DU tun kannst, damit es ihm möglich ist, in der Ehe mit dir treu zu sein!

    Es hilft dir nicht weiter, moralisch auf einem hohen Ross zu sitzen. Wenn du mit ihm zusammen bleiben möchtest, kannst du nicht weiter an seinen Bedürfnissen vorbei leben. Also bemühe dich mehr um ihn, oder finde dich damit ab, dass er lieber mit einer anderen scharfen Sex hat, oder bewege dich aus deiner Versorgungsehe heraus und lebe ohne ihn.

    Viele Grüße
    AnnnaLena

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    AW: Das Leben nach dem Betrug

    Hallo Sariana,

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kinder bekommen mehr mit als mancher Erwachsene meint - vor allem bekommen sie mit, wie man/frau sich trennt, wenn eine Beziehung nicht mehr lebenswert bzw. ohne Perspektive ist.

    Das hat auch etwas mit Rückgrat und Aufrichtigkeit zu tun.
    So ist es. Für Kinder ist es viel schlimmer, wenn sie mitbekommen müssen, wie ihre Mama sich klein macht, aus Abhängigkeit, um gut versorgt zu sein, und noch schlimmer ist es, dass Kinder das als realen Lebensentwurf sehen, je länger sie das mitmachen müssen.

    Man muss sich wirklich fragen, ob man will, dass die eigenen Kinder eines Tages das leben, was man ihnen vorlebt, ob man ihnen etwas vorlebt, was dazu führt, dass sie später ein gestörtes Verhalten zu Beziehungen und Sexualität haben.

    Viele Grüße
    AnnnaLena

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    AW: Das Leben nach dem Betrug

    Zitat Zitat von AnnnaLena Beitrag anzeigen

    Möglich wäre es, dass Paradies ihrem Mann nicht gern genug, nicht gut genug oder nicht oft genug einen bläst
    ... was, wenn doch ?


    Bei seinem Beruf ist es einfach möglich, das zu tun, ohne dass Paradies es merkt.
    Ja, jetzt wäre ER dran, ein paar Verhaltensänderungen einzubringen.




    Paradies ist die reine Mamacita und Haushaltsmanagerin.
    ... aaalso, klingt iiirgndwie abwertend ...



    .

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    AW: Das Leben nach dem Betrug

    Zitat Zitat von AnnnaLena Beitrag anzeigen


    In einer Ehe geht es darum, Grundbedürfnisse des Menschen abzudecken.




    ... über diesen Satz muß ich noch mal tiefgehender nachdenken ...

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    AW: Das Leben nach dem Betrug

    Zitat Zitat von themir Beitrag anzeigen



    ... über diesen Satz muß ich noch mal tiefgehender nachdenken ...
    Klare Sache: ein Single wird dann also jämmerlich verkümmern.
    aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

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    AW: Das Leben nach dem Betrug

    Zitat Zitat von AnnnaLena Beitrag anzeigen

    wie ihre Mama sich klein macht, aus Abhängigkeit, um gut versorgt zu sein
    Paradies und ihr Ehemann stecken halt in einer Krise, und es ist nicht für mich fühlbar, daß sich P. klein macht - aus Abhängigkeit, um gut versorgt zu sein ...

    Es ist eben eine schwierige Lebenssitutaion!






    Man muss sich wirklich fragen, ob man will, dass die eigenen Kinder eines Tages das leben, was man ihnen vorlebt, ob man ihnen etwas vorlebt, was dazu führt, dass sie später ein gestörtes Verhalten zu Beziehungen und Sexualität haben.



    .

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    AW: Das Leben nach dem Betrug

    Zitat Zitat von themir Beitrag anzeigen
    ... was, wenn doch ?
    In dem Fall müsste Paradies verruchter werden, wenn es das ist, was ihren Mann besonders scharf macht. Seine Geliebte bietet ihm etwas, was ihm bei Paradies fehlt. Paradies muss mithalten können. Wenn ihr Mann frisch geblasen von Paradies nach Übersee fliegt, in Übersee heiße Mails von Paradies bekommt und sich ganz als Kapitano fühlen kann, der weiß, dass ihn zu Hause eine Frau erwartet, die heiß und verrucht ist und ihm nach seiner Rückkehr wieder schön einen bläst, dann braucht Paradies' Mann die andere nicht mehr! Wenn es bei seiner Geliebten wirklich nur um das Blasen geht. Wenn nicht, muss Paradies herausfinden, was er bei ihr noch alles hat, was sie ihm bis jetzt nicht bietet.

    Zitat Zitat von themir Beitrag anzeigen
    Ja, jetzt wäre ER dran, ein paar Verhaltensänderungen einzubringen.
    Was soll er machen? Seine Bedürfnisse und Wünsch verleugnen? Das wird er allenfalls vor Paradies machen, um hinter ihrem Rücken weiter seiner Lust nachzugeben. Männer, die viel reisen, haben dazu genug Gelegenheit und was Paradies nicht weiß, macht sie nicht heiß.

    Zitat Zitat von themir Beitrag anzeigen
    J... aaalso, klingt iiirgndwie abwertend ...
    Das war nicht abwertend gemeint, das ist die Rolle, die Hausfrauen wie Paradies für einen Mann wie ihren spielen. Ihre Leistung besteht darin, ihm den Rücken frei zu halten, Haushalt, Kinder und was dranhängt zu managen und als Gegenleistung profitiert sie vom Geld ihres Flugkapitäns und er ist sicher ein liebevoller, dankbarer Ehemann. Er hat trotzdem Bedürfnisse, die ihm bei Paradies nicht befriedigt werden. Das holt er sich bei seiner Geliebten und wenn Paradies das nicht mehr will und nicht will, dass er heimlich fremdgeht, muss sie seine Wünsche und Bedürfnisse besser befriedigen.

    Sie sollte sich aber fragen, ob sie ihren Mann verlassen würde, wenn sie im Lotto gewinnen würde. Wenn die Antwort JA ist, sollte sie sich von ihm trennen.

    Viele Grüße
    AnnnaLena

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