barb,
das, was du Perspektive nennst, nenne ich knallharte Berechnung.
Der GöGa kann ja ruhig noch ein wenig "bluten" - wofür?
Wiedergutmachung für begangenen Betrug (ob nun körperlich oder um einen Lebensentwurf)?
Und wenn eine Ehe/Beziehung am Ende ist und man/frau nicht mehr will/kann, dann nimmt er/sie die Kinder und geht.
Kinder bekommen mehr mit als mancher Erwachsene meint - vor allem bekommen sie mit, wie man/frau sich trennt, wenn eine Beziehung nicht mehr lebenswert bzw. ohne Perspektive ist.
Das hat auch etwas mit Rückgrat und Aufrichtigkeit zu tun.
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Thema: Das Leben nach dem Betrug
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19.05.2009, 20:09Inaktiver User
AW: Das Leben nach dem Betrug
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19.05.2009, 20:34Inaktiver User
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19.05.2009, 20:38Inaktiver User
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19.05.2009, 20:49Inaktiver User
AW: Das Leben nach dem Betrug
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19.05.2009, 20:51Inaktiver User
AW: Das Leben nach dem Betrug
Nimm mirs nicht übel, und das geht jetzt nicht gegen Dich - aber dieser Spruch ist so was von grottendämlich, und so was von typisch weiblich!
Solchen Menschen kann man nur auf ihrer eigenen Ebene begegnen, alles andere verstehen und akzeptieren sie nämlich nicht! Tust Du es nicht, wirst Du ruckzuck untergebuttert. Glaub mit dat mal, dat is jahrzehntelange Erfahrung.
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19.05.2009, 20:52Inaktiver User
AW: Das Leben nach dem Betrug
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19.05.2009, 21:07Inaktiver User
AW: Das Leben nach dem Betrug
Im Nachteil? Ich fühle mich nicht benachteiligt.
Für mich gibt es selten ein entweder/oder.
Ich bin/war sowohl Opfer als auch Täter.
Ich habe keine Macht über mein Leben, jedoch die Macht mein Leben zu gestalten.
Und die Entscheidung liegt bei mir, ob ich jemandem, der mir übel mitgespielt hat, auf dem gleichen Level begegnen kann und auch will oder ob ich es vorziehe, meinen Weg zu gehen und künftig genauer zu schauen, was ich zulasse.
Ich habe die Wahl.
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19.05.2009, 21:20Inaktiver User
AW: Das Leben nach dem Betrug
Nun - mal davon abgesehen, dass viele leider nicht das Mittel der Wahl anwenden - wie sieht's aus wenn man Kinder hat, und sich gegen den vormals liebenden Gatten zur Wehr setzen muss, der jetzt meint einen nach allen Regeln der Kunst über den Tisch ziehen zu müssen, wie siehts aus in eheähnlichen Gemeinschaften, wo die gleichen Mittel angewendet werden? Wenn Du das nicht mit harten Bandagen kämpfst, hast Du verloren - aber wenigstens hast Du Dir Deinen Stolz erhalten
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19.05.2009, 21:43Inaktiver User
AW: Das Leben nach dem Betrug
Ich habe bei meiner Scheidung, mit zwei recht jungen Kindern, einen gutbürgerlichen Mittelstand "verloren". Jahre später war mein ehem. Ehemann neidisch auf mein Auto (selbst erwirtschaftet) welches neuer und moderner war als seins.
Er hatte zwar mehr Einkommen und materielle Dinge nach der Scheidung als die Kinder und ich - mir sind und waren andere Dinge wichtiger als der sog. Wohlstand, ob er glücklicher, zufriedener war, keine Ahnung.
Ich durfte zwei tolle Söhne ins Leben begleiten, was nicht ausschließlich auf der Butterseite war, ich habe zwei "Töchter" dazu bekommen
Es gibt im Leben eine ausgleichende Gerechtigkeit - das, was ich aussende, was ich gebe (positiv wie negativ) kommt zu mir zurück.
Meine Großmütter haben durch den Krieg alles außer ihren Kindern verloren.
Sie sind im hohen Alter zufrieden in bescheidenem, selbst erarbeiteten "Wohlstand" verstorben.
Nicht nur sie haben mir gezeigt, wie Leben sein kann - ohne Verbitterung und Mißgunst.
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19.05.2009, 22:08Inaktiver User
AW: Das Leben nach dem Betrug
Nimm mirs nicht übel, aber das sind nunmal meine Ansprüche an mich selbst und wenn ich dagegen verstoßen würde, wäre ich mit mir selbst nicht glücklich.
Ich ziehe meine Linie durch, das hat nichts damit zu tun sich unterbuttern zu lassen. Ich ziehe ganz einfach meine Verhaltensgrenzen. Das ist auch meine jahrzehntelange Erfahrung.
Ich muss mir selbst treu bleiben und weiss da wo meine Grenzen sind.


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