Ich denke nicht, dass es bei Mädcheen ein gestörtes Verhältnis zur eigenen Sexualität ist, wenn sie nach ihren Bedürfnissen leben und sich nicht dem Mann unterordnen.
Ein gestörtes Verhalten zur weiblichen Sexualität und eine Frau die sich dem Mann gegenüber ganz klein macht, damit sie auch ja das heilige Kalb Mann behalten kann, lese ich allein aus deinen Beiträgen raus.
Ich finde das wirklich ganz schlimm und bedrückend, was du einer Frau rätst, die sich nicht neben ihrem Mann klein machen will und mehr als eine Bedürfnisbefriedigungsmaschine sein will.
Ist dir das wirklich gar nicht bewusst, oder sind deine Beiträge ironisch gemeint?
Mir fehlen da echt die Worte.
Ps. Wenn du gerade einen Mann zum Füße küssen sunst... ich hätte am WE noch frei und wenn du dir ganz viel Mühe gibst und mir fleißig meine Bedürfnisse befriedigst verdienst du dir damit vielleicht noch ein zweites WE.
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Thema: Das Leben nach dem Betrug
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20.05.2009, 14:33Inaktiver User
AW: Das Leben nach dem Betrug
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20.05.2009, 14:42Inaktiver User
AW: Das Leben nach dem Betrug


Ist das geil. Ich finde genauso sollten das alle Frauen sehen. Auf zurück in die 50-er Jahre. Sucht den ganzen Tag nach den Bedürfnissen eurer Männer und sie werden euch belohnen und euch nicht verlassen oder fremdvögeln.
machst du es dir eigentlich dabei, wenn du dir solche Dinge vorstellst?
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20.05.2009, 14:50
AW: Das Leben nach dem Betrug
Alles Liebe, Nellie
Jetzt auch als Next erhältlich
WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein
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20.05.2009, 17:00
AW: Das Leben nach dem Betrug
Liebe Barb,
die zentrale Frage ist überhaupt nicht, ob es guten, scharfen Sex gab - sondern, wer die Deutungshoheit darüber hat und ob es in einer Ehe Konsens dazu gibt oder nicht.
Wir lesen hier viele Indizien heraus, dass es hier keinen Konsens gab. Frau Paradies splittet den Begriff "Sex" in die Kategorien gut (=anständig, als reiner Ausdruck der Liebe) und schlecht (=schmutzig, triebgesteuert, nur der Befriedigung willen) auf. Innerhalb der Ehe wurde, das schreibt sie selbst, nur guter Sex praktiziert. Ihr hat das gereicht. Für sie war der Sex damit erfüllend und befriedigend.
Er hat auf Nachfrage gesagt, dass er Sex mit "schmutzigen" Frauen will. Die Komponente "guter Sex" reicht ihm also nicht aus. Was nicht bedeutet, dass ihm der "gute" Sex mit seiner Frau keinen Spaß macht. Insgesamt ist seine Bedürfnislage aber ein bisschen komplexer - und zwar viel weitreichender, als die Frage nach einer bestimmten Praktik. Ob er die Frage nach dem erfüllenden, befriedigenden Sex mit seiner Frau ebenso beantworten würde?
Es ist aber offenbar ein konstituives Problem dieser Ehe geworden: Das Bedürfnis hat der Mann mit mindestens einer anderen Frau ausgelebt. Das Bedürfnis wird in Zukunft nicht verschwinden. Was tun? Die Kommunikation auf Augenhöhe scheint diesem Paar jedenfalls völlig abzugehen. Was, wenn wir genau hinschauen, wohl das Kernproblem ist.
Bedenklich ist, dass
a) Herr Paradies seiner Frau nichts von seinen Bedürfnissen erzählt, dass er nicht mal jetzt, wo die Dinge auf dem Tisch liegen, seine Frau darin einbezieht. Er trennt die "schmutzigen" von seiner anständigen Frau.
und
b) Frau Paradies die Kernproblematik ihrer Ehe leugnet, glaubt dass doch alles super ist - abgesehen vom schweinischen Trieb ihres Mannes. Wenn der also verschwindet, ist alles wieder gut. Herr Paradies muss im Sinne des (gemeinsamen, das macht es so perfide) Ehebildes funktionieren. Und das hält sie auch noch für gleichberechtigt.
Ich sehe da keine Chance für die Ehe, wollte so aber auch nicht leben.
Beste Grüße
BabetteZurück ist ein Ort, den es nicht gibt.
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20.05.2009, 17:38
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20.05.2009, 19:03Inaktiver User
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20.05.2009, 19:06Inaktiver User
AW: Das Leben nach dem Betrug
Ich dachte schon, ich bin die einzige, die diesen Eindruck hat. Ich schätze mal Annalena schreibt aus der Sicht der Zweitfrau! Diese Einstellung ist mir bei den Nexten schon öfter aufgefallen, ob sie's nun aus reiner Bosheit tun oder weil sie wirklich davon überzeugt sind, wäre noch rauszufinden.
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20.05.2009, 19:22Inaktiver User
AW: Das Leben nach dem Betrug
Liebe Babette,
also angenommen, deine These würde vorliegend zutreffen, dann stellt sich die Frage, ob Herr Paradies diesen "Trieb" schon die ganze Zeit hatte oder ob sich besagter Trieb erst während der Ehe herausgestellt hat.
Ist also ein Kommunikationsproblem von Seiten des Herrn Paradies.
Vielleicht hat er sich nicht getraut es mal anzusprechen? Von alleine verschwinden Bedürfnisse natürlich nicht, da machen wir uns nichts vor.
Sollten die beiden dann doch drüber reden. Oder besser hätte der Herr Paradies mal drüber geredet, bevor er die Affäre beginnt. Ist aber vermutlich leichter bestimmte Sachen "heimlich" auszuleben, insbesondere wenn einem die Sachen peinlich sind.
Ich hatte mal eine Freundin, die hätte immer Affären und der arme harmlose Ehemann wusste von nix.
. Und dann versuchte sie mich noch zu instrumentalisieren, ich habe mich aber verweigert.
Sie sagte der Sex mit XXX, wäre halt so gut, da möge sie nicht draufverzichten, aber XXX sei nicht tauglich zum Ehemann, dafür sei XXX zu unzuverlässig, und YYY die viel bessere Alternative.
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20.05.2009, 20:55
AW: Das Leben nach dem Betrug
Liebe Barb,
yep - genauso. Du musst dabei nur bedenken, dass viele Menschen bei der Partnerwahl nicht sehr reflektiert sind.
Ich denke, Herr Paradies sieht seine Frau wirklich als die reine Frau. Die beiden haben ein sehr ähnliches Bild von Sex, jedenfalls hat Paradies schon mehrfach geschrieben, dass er und seine Kollegen die "Flugstopp-Bumsen" nicht sonderlich ernst nehmen. Er hat sich eine verlässliche, anständige, repräsentative Gattin gesucht, die seine (und wirklich SEINE!) Kinder groß und zu respektablen Gliedern der Gesellschaft erzieht. Deswegen hat er ihr auch nichts gesagt. Er WILL "die andere Seite" nämlich gar nicht mit ihr ausleben. Das passt nicht zu dem, was er in ihr sieht. Wie schon weiter oben jemand sagte: Der Mund, der die Kinder küsst, kann nicht den Schwanz blasen. Ich nehme daher auch an, dass er das völlig ernst gemeint hat, als er sagte, das eine habe mit dem anderen nichts zu tun.
Paradies trifft am Fremdgehen ihres Mannes nicht die geringste Schuld. Das war SEINE Entscheidung. Und ich halte es auch für lachhaft, dass diese Ehe dadurch zu retten ist, dass sie ihm nun auch fünfmal hintereinander einen bläst. Aber ich vermute, dass diese Krise grundlegende Muster der Ehe zu Tage gefördert hat, welche die Bewältigung der Krise ziemlich erschwerden, sofern nicht beide gewillt sind, das mal zu hinterfragen. Der Trieb jedenfalls ist da (liebe Themir, Du findest die entsprechende Aussage sicher auch selbst, alles andere wäre eine Beleidigung Deines Intellekts
).
Ich bin ja sonst kein Anhänger der "Einmal Betrüger, immer Betrüger"-Fraktion. Aber in dem Fall, denke ich, trifft das zu. Herr Paradies wird schon allein der Gelegenheitsstruktur halber irgendwann wieder aktiv werden. Nur wird er sich dabei nicht erneut erwischen lassen.
Ob der Trieb schon immer da war? Abgesehen davon, dass ich ihn nicht für grundsätzlich schmutzig halte - vermutlich schon. Wir wissen nicht, die wie vielte Nebenbei-Bumse die Dame war und inwieweit sich Herr Paradies auch vor der Ehe ausgelebt hat. Aber in den ersten Jahren täuscht die äußere Dynamik (zusammenziehen, heiraten, dann in variabler Reihenfolge: Kind 1, 2, 3 und Hausbau) gut darüber hinweg. Irgendwann ist aber alles abgehakt - und dann ersetzt der Seitensprung diese Dynamik, wenn das Paar nicht gelernt hat, aus sich heraus diese Dynamik zu finden.
Beste Grüße
BabetteGeändert von Dieclou (20.05.2009 um 20:59 Uhr)
Zurück ist ein Ort, den es nicht gibt.
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20.05.2009, 21:13Inaktiver User
AW: Das Leben nach dem Betrug
Hallo Barb,
ich glaube, es liegen noch Missverständnisse vor. Wir haben über seinen Trieb kommuniziert. In den Gesprächen, die wir jetzt hatten. Ich kann sogar nachempfinden, dass es für ihn ein sehr intimes Thema war, welches er nicht unbedingt mit mir teilen wollte. Er sagte, er wollte für mich ein besserer Mann sein als er in Wirklichkeit ist und das glaube ich ihm sogar.
Paradies



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