Ich bin gegangen, weil ich weder betrogen werden wollte, noch dauerhaft in einer Dreiecksbeziehung leben wollte, oder in der Angst, dass wieder eine entsteht. Verlassen wurde ich nicht.
Um nicht die gleichen Erfahrungen wieder zu machen, hätte ich eben gerne heraus gefunden, wieso es nicht für eine Exklusivbeziehung gereicht hat. Aber ich denke mittlerweile, dass dies ohnehin nicht ohne ein ehrliches Statement dieser Männer endgültig zu klären ist. So kann ich nicht heraus finden, ob es tatsächlich an mir lag, oder an ihnen.
Es stimmt auch nicht ganz, dass mir der verheirateten Mann letztlich nicht den Vorzug gegeben hätte, denn schließlich war er daheim ausgezogen und wollte mit mir zusammen leben. Aber eben zu spät. Vorher blieb er bei seiner Frau und zwar noch Jahre.
Die beiden Männer, die mich betrogen, taten dies vom ersten Tag an. Ich war also nie die einzige. Wenn ich nun in nächtlicher Stunde darüber nachdenke, glaube ich, dass es notorische Fremdgeher gewesen sein müssen, die immer durch die Betten wandern, ganz gleich, mit wem sie gerade zusammen sind.
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23.03.2009, 02:18Inaktiver User
AW: Wieso genüge ich den Männern nicht?
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23.03.2009, 09:38
AW: Wieso genüge ich den Männern nicht?
>Ich bin gegangen, weil ich weder betrogen werden wollte, noch
>dauerhaft in einer Dreiecksbeziehung leben wollte
das kann ich gut verstehen. wer will das schon?
>oder in der Angst, dass wieder eine entsteht
diese angst hat wohl jeder, der betrogen wurde. das kenne ich . .
vermutlich wirst du nie herausfinden, warum deine exmaenner mit dir keine exclusivbeziehung wollten. die frage brauchst du einem fremdgaenger und luegner gar nicht zu stellen, oder erwartest du von so einem luegenbold eine ernsthafte antwort?
alles liebe!LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
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23.03.2009, 11:25Inaktiver User
AW: Wieso genüge ich den Männern nicht?
Du hast wohl Recht. Ich werde mich von dem Gedanken verabschieden, darüber zu grübeln, was die Antwort sein könnte, wenn ich fragen würde.
Es macht sicher auch keinen Sinn, die spärlichen Informationen über die anderen Frauen zusammen zu suchen und dann zu versuchen herauszufinden, was ihr "Plus" war. Ohnehin müßig, da die Halbwertzeiten der anderen Frauen (mit Ausnahme der Ehefrau meiner damaligen Daueraffäre) ebenso kurz waren wie meine. Wobei ich natürlich nicht sagen kann, ob diese Männer sich nicht irgendwann doch für eine Frau entschieden haben. Als sich die Spur dieser Männer verlor, waren sie jedenfalls ausnahmslos mit dem Wunsch unterwegs "anzukommen".
Insgesamt sind es drei Arten von Männern, die mir dieses Kopfzerbrechen bereiteten:
1. Gebundene, die jahrelang eine Nebenfrau haben möchten;
2. Männer, die Single waren, als ich sie kennen lernte, die vorgaben eine dauerhafte Beziehung zu suchen, dann aber von Anfang an fremd gingen;
3. Männer, die (meines Wissens nach) nicht fremdgingen, sich aber auch nicht festlegen wollten, sondern parallel weiter suchten.
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23.03.2009, 12:02
AW: Wieso genüge ich den Männern nicht?
Perlensucht,
das kommt mir bekannt vor. Sie wollen ankommen
oder fühlen sich zeitweise angekommen.
Das Problem ist nur, dass sie die eierlegende Wollmilchsau ;-))))
suchen. Und sie verstehen nicht, dass zum Ankommen auch gehört,
selbst etwas beizutragen.
Meine Nichtfestleger waren hochgradig anspruchsvoll.
Nur durfte man keine Ansprüche an sie stellen.
Selbst die Bitte um eine Terminfestlegung wurde schon als
Einengung bewertet.
Sie verstehen nicht, dass zweie gestalten müssen und nicht
einer „ankommen“ kann in der perfekten, fehlerfreien
Beziehung. So eine seltsame Konsumhaltung .....
Und so suchen sie weiter, denn sie mögen sich nicht entscheiden.
Es könnte ja das Bessere geben.
Meist ist das „Bessere“ jedoch temporär.
Sanne
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23.03.2009, 12:22Inaktiver User
AW: Wieso genüge ich den Männern nicht?
Hallo sanne,
genau so habe ich das bei beiden Fremdgehern und "ewig Suchenden" erfahren.
Ich muss grad lachen: der letzte beschwerte sich allen Ernstes, dass ich ihm in seiner Wohnung keine Zettelchen mit Liebesbotschaften verstecken würde. "Das hat Ex Nr. 54a IMMER gemacht." Damals dachte ich, er will sich lächerlich machen. Heute weiß ich, dass solche Vorkommnisse ernst zu nehmen sind. Und das Beste überhaupt: Nach dieser "Beschwerde" ging er allen Ernstes davon aus, bei nächster Gelegenheit nun Zettel zu finden! War natürlich nicht der Fall, da teilte er mir abermals mit, wie enttäuscht er sei.
Okay, ich war auch enttäuscht: als ich den Adventskalender für 89 Ct. aus dem Lidl geschenkt bekam. Leider habe ich ich Chance nicht genutzt zu sagen: "Bäh, mein Ex hat Adventskalender immer selbst gebastelt! Und in jedem Beutelchen war mal allermindetens ein Gutschein für ein Wellnesswochenende oder eine Gucci-Uhr." (Was natürlich nicht gestimmt hätte, aber trotzdem .....
) Ich sagte brav danke.
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23.03.2009, 12:24Inaktiver User
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23.03.2009, 12:42
AW: Wieso genüge ich den Männern nicht?
Nein Perlensucht,
das Dutzend nackter Topmodels ist auch nicht richtig.
Denn Topmodels haben keinen stets gefüllten Kühlschrank,
mögen nicht grillen und setzen wohlmöglich hohe Maßstäbe an
Bauchumfang und Outfit.
Ausserdem werden die teuer ......
Nein, jetzt im Ernst:
Es geht um das Entscheiden, um das Festlegen.
Entscheide ich mich VERBINDLICH für einen Menschen,
dann entscheide ich mich auch für "Unbequemlichkeiten"
(eventuelle Kinder, Eltern, Umfeld, Macken, Job, Nicht-Job)
Und das ist das Problem. Egal ob Topmodel oder "Muddi" in
Latschen und Schlabberhose.
Ihr Ideal gibt es nicht.
Mach´Dir mal nicht so einen Kopf, warum Du nicht genügst.
Wechsle die Perspektive:
Was wünsche ICH mir, welche Bedürfnisse habe ICH.
Das muss nicht ausarten in einen totalen Egotrip.
Doch es soll Dich davor bewahren, anderer Leute verquere
Maßlatten erreichen zu wollen.
(Auch kranke, übergewichtige, stotternde, kurzsichtige,
haarlose, kinderreiche, großnasige, unsportliche,
blasse, langweilige Menschen SIND liebenswert und werden geliebt.
WEIL jemand sich entschieden hat.
Ein Partner muss vorwiegend glücklich machen.
Sonst braucht man keinen.
Sanne, heute bescheiden ;-))))Geändert von sanne67 (23.03.2009 um 12:52 Uhr)
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23.03.2009, 13:29Inaktiver User
AW: Wieso genüge ich den Männern nicht?
die waren sich äuserlich sicher nicht ähnlich aber sie hatten eines gemeinsam.
sie wollten keine verbindliche beziehung mit höhen und tiefen.(die einen gingen freumd, beim anderen warst du geliebte)
die frage ist jetzt: willst DU überhaupt so eine beziehung? bist du bereit dafür? glaubst du nicht daran dass du eine stabile beziehung "verdienst"?
lara
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23.03.2009, 13:30
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23.03.2009, 14:15Inaktiver User
AW: Wieso genüge ich den Männern nicht?
Sie will doch gar keine ehrliche Antwort darauf haben. Eigentlich geht es hier für sie nur darum, Bestätigung für ihre Meinung zu bekommen: dass alle ihre Männer Schweine waren, dass man ihr (und vor allem ihr) Schlimmes angetan hat und sie hochheilig, protestantisch "schaffend" (und dabei natürlich auch ein kleines bisschen selbstkritisch, dass kommt auch immer gut) moralisch über den Dingen steht.
Ob ihr der eine Therapeut nun ihr Leiden nicht abgenommen hat, könnte möglicherweise daran liegen, dass sie die Fassade schon perfekt internalisiert hat. Oder auch nicht. Vielleicht war sie ihm schon Anfang an zu anstrengend. Hier kommt sie für mich jedenfalls reichlich überzogen an. Lebenslustig? Dass ich nicht lache. Wer nur arbeitet, keine Beziehung hat, sich für Ehrenämter aufopfert - der ist wohl weniger lebenslustig als verbissen und - um ein Lieblingswort von Perlensucht zu gebrauchen ver"bitter"t.
Oh weh, so ein böses Posting habe ich noch nienienie geschrieben. Ich hoffe sehr, es verfehlt seinen Zweck nicht und macht die TE ein bisschen wacher.
Ehrensenf



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