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  1. User Info Menu

    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    wenn ich gekonnt hätte, hätte ich mir diese informationen von ihm nicht geben lassen.
    ich hätte ihn schon bei den ersten worten unterbrochen und ihm gesagt, das ich dafür nicht die richtige ansprechpartnerin bin.

    aber das ist ja jetzt zwecklos, denn das wissen hast du jetzt, und damit ist in diesem beziehungsdreieck sprichwörtlich das kind in den brunnen gefallen.

    ich würde ihn jetzt zu einem letzten vertraulichen gespräch in der sache bitte und darin würde ich ganz klar machen, dass ich nicht gedenke in der rolle der stillen mitwisserin zu verharren.

    denn das macht dich auf dauer kaputt. der einzige dem es dabei recht komfortabel geht ist er.

    mir wären 2 dinge wichtig:
    loyalität zu meiner freundin und mein eigenes seelenheil (nicht mit einer lüge leben zu müssen).

    frage ihn doch mal, wie er gedenkt, dass DU aus der situation raus kommst.
    LIEBE GRÜSSE
    Cyber_Andrea

  2. User Info Menu

    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Ich war in der Situation, dass ich betrogen wurde und andere aus seinem Freundeskreis es wussten und mir verschwiegen. Als es rauskam, war ich stinkesauer, wahnsinnig traurig und beschämt. Der Betrug ansich war schon schlimm, aber zu wissen, dass andere es wussten und über mich gesprochen haben, hat mich auch sehr getroffen.
    Die Situation kenne ich aus der gleichen Warte.

    Ich habe nach vielen Gesprächen sowohl mit den Freunden als auch mit der Frau, die mich damals betrogen hat, verstanden:

    1. Die Freunde waren sozusagen ohnmächtig. Sie wurden überfahren von dem "Geständnis" und wussten überhaupt nicht, wie sie damit nun umgehen sollten. Was ich ihnen rückblickend gesehen nicht übel nehmen kann, geht vielen hier ja so ähnlich.

    2. Ich weiß auch (und dieser Aspekt kommt mir hier DEUTLICH zu kurz), dass das von Seiten der "Gestehenden" Hilferufe waren - die hatte sich da in was hineingeschaukelt, mit dem sie nicht klar kam.

    Deshalb erneuere ich meinen Vorschlag: Twix sollte noch einmal sehr intensiv mit IHM reden und ihm erstens ihr Problem mit der Offenbarung schildern und zweitens hinterfragen, warum es das denn nun getan hat.

    Prijon
    Die wahre tiefe Liebe ist eine Entscheidung

    Gelesen und für gut befunden bei AnaPaula

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    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Zitat Zitat von Prijon Beitrag anzeigen
    1. Die Freunde waren sozusagen ohnmächtig. Sie wurden überfahren von dem "Geständnis" und wussten überhaupt nicht, wie sie damit nun umgehen sollten. Was ich ihnen rückblickend gesehen nicht übel nehmen kann, geht vielen hier ja so ähnlich.
    Das ist sicher nur ein Teil der Wahrheit. Ich würde sogar behaupten, dass mindestens die Hälfte der Menschheit verlogen ist, ohne, dass sie es selbst für sich merken können! Ein Teil der lieben Freunde geht oder ist garantiert schon selbst fremdgegangen und hat davon nichts erwähnt, um nicht in den Strudel mit zu geraten.

    Ich habe hier beobachtet, dass die lieben Freunde meine LG selbst fremdgegangen sind, aber als er es seiner Frau gestand und es zur Trennung kam, hielten sie zu ihren darüber total aufgebrachten Frauen! Scheinheilig nennt man das! Und ich glaube nicht, dass das da so ein Einzelfall ist, wenn man Statistiken liest bezüglich Seitensprüngen.

    Ich wiederum kann über dieses äußerst verrückte Schauspiel nur grinsen und nehme die Menschheit ein Stückchen weniger ernst.

    Es wäre schon fast grotesk witzig sich vorzustellen, wie es wäre, wenn alle ehrlich wären und jeder jedem sagen würde, was er /sie weiß. Ich glaube, dass da einiges ins Wanken geraten würde.

    Freundin 1 zu Freundin 2: Dein Mann ist aber auch fremdgegangen.

    Freundin 2: Das musst Du gerade sagen und was war da im letzten Männerurlaub. Hat mir doch mein Mann selbst erzählt und Freundin 3 erging es da auch nicht besser.

    Selten würde wohl eine dann noch sagen, aber ich bin auch schon fremdgegangen.

    Jaja, die Lügen der lieben Mitmenschen. Ich glaube, dass manch einer viel eher ein gutes Gespühr dafür hat, alles so sein zu lassen in der scheinheiligen Welt anstatt neben sich die Bomben hochgehen zu lassen und am Ende auch noch was abzubekommen.
    Dass man es so gut meint und selbst aus Betroffenheit nicht reagieren kann, das kaufe ich den wenigsten ab, aber ich würde mit einem Grinsen auf den Lippen so tun als ob und auch diesen Menschen nicht mehr in allem so furchtbar ernst nehmen.
    Geändert von Erstgeliehen (18.03.2009 um 08:05 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Hallo Erstgeliehen ,

    stimme Dir im Grossen und Ganzen zu .

    Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter , man sollte Kinder dahingehend erziehen , dass sie die Treue und das Wohlsein in einer Beziehung nicht an dem ausgelebten Sex alleine festmachen sollten .

    Dies als Tatsache anzuerkennen würde soviele Paare einander näherbringen , denn dann gäbe es nicht diese Akzeptanz der jahrelangen Kälte und Abweisung in der Gesellschaft , sondern ein Besinnen auf den Kern , den das Paar wirklich ausmacht .
    Nicht diesen zeitweise vielleicht aushäusigen Sex als Ursache nehmen , um die Ruine , die von dieser Ehe noch verblieben ist , mit grossem Trara einzureissen .

    Ob echte Nähe , Liebe da ist , das sagt uns ein Gefühl füreinander , das zeigt uns der Umgang miteinander . Die Achtsamkeit , wie wir uns anschauen , begegnen , respektieren , den Anderen wahrnehmen und IHN ANNEHMEN , so wie er ist und was ihn ausmacht . Ohne Wertung !

  5. Inaktiver User

    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    @erstgeliehen
    du sprichst (leider) wahre worte gelassen aus..

    allerdings geht es hier um die "beste" freundin (ich bin mir immer noch nicht sicher,was ich von dieser geschichte hier halten soll) und da sieht es zumindest für mich schon etwas anders aus.
    da erwarte ich loyalität,ehrlichkeit und eben auch manchmal mut - nicht weniger bekommt sie von mir.

    was so um mich herum passiert ist manch mal alles andere als zum lachen,auch wie sich manche frau die wahrheit "schönlügt",aber da hab ich auch schon mehrfach die erfahrung gemacht,das ich am ende die blöde war,während der rest wieder glücklich vereint war - bis zum nächsten mal.
    solche leute brauchen nicht mehr mit meiner "hilfe" zu rechnen,maximal sag ich einem teil,in einem fall wie diesem dem mann,mal meine meinung dazu - das wars.

    @all
    was mich jetzt noch interessieren würde:
    wie würdet ihr euch verhalten,wenn nicht der mann der besten freundin,sondern die beste freundin selbst eine affäre hat,der mann aber auch schon ein jahrelanger freund (evtl. durch sie) für euch ist?
    würdet ihr da die klappe halten?

    schönen tag..

  6. Inaktiver User

    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Geändert von Inaktiver User (18.03.2009 um 09:03 Uhr) Grund: Ergänzung

  7. Inaktiver User

    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @all
    was mich jetzt noch interessieren würde:
    wie würdet ihr euch verhalten,wenn nicht der mann der besten freundin,sondern die beste freundin selbst eine affäre hat,der mann aber auch schon ein jahrelanger freund (evtl. durch sie) für euch ist?
    würdet ihr da die klappe halten?

    schönen tag..
    Ich habe mich selbst bewusst von meiner jahrlangen besten Freundin (wir kannten uns seit der Schulzeit) zurück gezogen, weil ich spürte, dass mir die ständigen Schilderungen von ihren Affären schadeten. Ich dachte dabei aber nicht an ihren Ehemann (den ich zwar kannte, mit dem ich aber - im Gegensatz zu Deinem Beispiel - nicht befreundet war), sondern ich wollte nicht mehr mit dem - in meinen Augen - unmoralischen Verhalten konfrontiert werden. Es belastete mich.

    Eingemischt habe ich mich natürlich nicht. Aber für mich die Konsequenzen gezogen.

  8. User Info Menu

    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @erstgeliehen


    @all
    was mich jetzt noch interessieren würde:
    wie würdet ihr euch verhalten,wenn nicht der mann der besten freundin,sondern die beste freundin selbst eine affäre hat,der mann aber auch schon ein jahrelanger freund (evtl. durch sie) für euch ist?
    würdet ihr da die klappe halten?

    schönen tag..
    Habe den Fall schon erlebt, im engeren Familienkreis. Damals hatte ich der Frau (meine beste Freundin) ganz klar gesagt, DU musst es ihm sagen. Ich werde keine Aktionen dieser Art decken und ich finde, du verhälst dich schäbig.

    Sie war dann doch zu feige, um etwas zu sagen ... er hat es zwei Tage später herausgefunden. Wir haben viele lange und gute Gespräche geführt. Er ist nach wie vor mein Freund, mit ihr habe ich - aus anderen Gründen - keinen Kontakt mehr.

    Ich habe ihm auch von meiner Situation und wie ich mich verhalten habe, erzählt. Er hätte es zwar lieber gehabt, ich hätte ihm sofort alles erzählt, konnte auf der anderen Seite aber auch sehr gut nachvollziehen, warum ich so gehandelt hatte.

    Im übrigen würde ich - falls nicht eine eindeutig andere Vereinbarung getroffen wäre - immer wieder genauso agieren.

    LG, Kessie
    Die Größe eines Menschen ist daran zu erkennen, wie er Geschöpfe behandelt, von denen er keinen Vorteil zu erwarten hat
    (Teddy, Polizeihund in Berlin)

  9. Inaktiver User

    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Privatleben anderer Leute geht mich (ungefragt) nichts an !

    Immer davon ausgehend , dass ich nicht mit reingezogen werde .
    ich hatte diesen fall hier lediglich umgedreht..das bedeutet,die freundin hat sich dir offenbart..

  10. Inaktiver User

    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe mich selbst bewusst von meiner jahrlangen besten Freundin (wir kannten uns seit der Schulzeit) zurück gezogen, weil ich spürte, dass mir die ständigen Schilderungen von ihren Affären schadeten. Ich dachte dabei aber nicht an ihren Ehemann (den ich zwar kannte, mit dem ich aber - im Gegensatz zu Deinem Beispiel - nicht befreundet war), sondern ich wollte nicht mehr mit dem - in meinen Augen - unmoralischen Verhalten konfrontiert werden. Es belastete mich.

    Eingemischt habe ich mich natürlich nicht. Aber für mich die Konsequenzen gezogen.
    ja sowas kenn ich auch..letztendlich hab ich mich dann auch zurückgezogen.

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