Wenn ich den Eindruck hätte, daß das so wäre, würde ich mich aus der Freundschaft mit der Freundin verabschieden.
Entweder man hat zwischen zwei Eheleuten eine entsprechende Vereinbarung (dann wüsste aber der Mann davon und hätte mir nichts zu erzählen) oder aber die Freundin hätte aus meiner Sicht richtig einen an der Waffel.
Das müsste ich weiträumig meiden.....
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17.03.2009, 14:42
AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?
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17.03.2009, 15:16
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17.03.2009, 15:25
AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?
Ich hätte ein echtes Problem damit, wenn ich vom Mann meiner Freundin so etwas wüsste. Einerseits würde ich niemals etwas, was mir anvertraut wurde, weitergeben, andererseits fühle ich mich meiner Freundin gegenüber zur Wahrheit verpflichtet.
Daher stellt sich erstmal die Frage, ob die Freundin überhaupt wissen wollen würde, dass/ob ihr Mann eine Affäre hat. Spontan kann ich sagen, dass ich es meiner Freundin sagen würde, weil ich sonst das Gefühl hätte, sie zu hintergehen. Wenn ich mich umgekehrt in die Lage der Freundin versetze, wäre ich total enttäuscht, wenn du es mir verschweigen würdest. Andererseits kann man aber auch viel kaputt machen. Es ist eine schwierige Situation, die du aber nur selbst entscheiden kannst, weil du deine Freundin gut kennst und ihre Reaktion abschätzen kannst.
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17.03.2009, 15:33Inaktiver User
AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?
Hier gibt es kein "richtig" und kein "falsch" im Allgemeinen .
Jeder Jeck is anders ! Und da kann es genauso mies kommen , wenn sie laut spricht , statt zu schweigen und umgekehrt .
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17.03.2009, 16:22
AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?
Scheiß Situation.
Ich geh mal von mir aus:
Als erwachsene Person möchte ich gerne meine eigenen Entscheidungen treffen und lasse mir sehr ungerne die Verantwortung für mein Leben abnehmen. Ich war in der Situation, dass ich betrogen wurde und andere aus seinem Freundeskreis es wussten und mir verschwiegen. Als es rauskam, war ich stinkesauer, wahnsinnig traurig und beschämt. Der Betrug ansich war schon schlimm, aber zu wissen, dass andere es wussten und über ich gesprochen haben, hat mich auch sehr getroffen.
Von einer Freundin erwarte ich (und das wissen auch alle meine Freunde), dass ich wissen will, wenn ich betrogen oder belogen werde. Das ist einfach mein Charakter, mein Ehrlichkeists- und Gerechtigkeitssinn. Genauso ist es bei meinen Mädels. Sie würden es alle wissen wollen. Darüber brauchen wir glaube ich nicht detailiert sprechen.
Wobei ich sagen muss, dass es einige gibt die sehr glücklich mit der Einstellung sind: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Vielleicht ahnt Deine Freundin ja schon etwas und will es nur nicht wahrhaben, da sie dann evtl. reagieren müßte. Wenn Sie die Offenlegung des Problemes nicht will, schadest Du ihr und ihrer "heilen" Welt mit Deiner Aussage und sie wird es Dir wahrscheinlich mehr als Übel nehmen. Du bist in einer echt schwierigen Lage.
Also mach Dir Gedanken, welche Person Deine Freundin ist.
Ich hatte mal eine Freundin die absolut blind in der Richtung war, aber ich wusste wenn ich es ihr erzähle (was ihr Freund und mit wem alles treibt), dann lässt sie ihre Wut und Trauer an mir aus und killt den Boten der schlechten Nachrichten
. So konnte ich ihr nicht helfen, aber ich wusste das sie es wissen will.
Also habe ich es so arrangiert, dass sie es definitv alleine rausfindet und selber entscheiden konnte, ob sie ihren Freund auffliegen lässt oder nicht. Später haben wir darüber gesprochen und sie war sehr froh über diese Lösung. Da sie selber nicht gewusst hätte, wie sie in dem Moment auf mich und meine "Anschuldigungen" reagiert hätte. Immerhin reden wir von dem Mann den sie liebte. Ihrer Zukunft und ihrer Hoffnung. Nicht ganz so einfach.
LG nena79Das Leben ist kein Ponyhof
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17.03.2009, 16:46
AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?
Ich habe mal etwas ähnliches arrangiert - mit Erfolg, wenn man es so nennen kann.Ich hatte mal eine Freundin die absolut blind in der Richtung war, aber ich wusste wenn ich es ihr erzähle (was ihr Freund und mit wem alles treibt), dann lässt sie ihre Wut und Trauer an mir aus und killt den Boten der schlechten Nachrichten. So konnte ich ihr nicht helfen, aber ich wusste das sie es wissen will.
Also habe ich es so arrangiert, dass sie es definitv alleine rausfindet und selber entscheiden konnte, ob sie ihren Freund auffliegen lässt oder nicht. Später haben wir darüber gesprochen und sie war sehr froh über diese Lösung. Da sie selber nicht gewusst hätte, wie sie in dem Moment auf mich und meine "Anschuldigungen" reagiert hätte. Immerhin reden wir von dem Mann den sie liebte. Ihrer Zukunft und ihrer Hoffnung. Nicht ganz so einfach.
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17.03.2009, 17:10
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17.03.2009, 17:46
AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?
Also irgendwie versteh ich euch nicht ganz. Der Beitrag, den ihr zitiert, stammt aus einem Thread wo es um die Frage "Sex pur - ohne Probleme - geht das?" ging.
Wieso ein Mensch nicht gleichzeitig selbst eine Sex-Beziehung führen und eine betrogene Freundin haben kann entzieht sich nun aber völlig meinem Verständnis!?

Abgsehen davon hat die TE seit gestern Abend nichts mehr geschrieben, da ist es ja wohl noch zu früh, um schon zu spekulieren, dass sie wohl nichts mehr schreiben wird (da sie ja - logischerweise - selbs die Geliebte ist welche jetzt hier durch einen Haufen Hobby-Colombos aufgeflogen ist
)
Ich finde diese Spekulationen ehrlich gesagt ein bisschen fragwürdig. Wenn sie sich in 3 Tagen immer noch nicht "verteidigt" hat ist der Fall wohl klar, aber nach nicht mal 24 Stunden?? Vielleicht gibt es ja auch Leute, die nicht den ganzen Tag Zugriff zu einem Computer haben?
@Twix, falls du, wie ich hoffe, dies noch liest: ich würde ebenfalls dem Mann ein "Ultimatum" stellen, bis wann er mit seiner Frau über alles reden muss, bevor du ihr davon erzählst.
LG
Simone
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17.03.2009, 17:54Inaktiver User
AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?
Ich bin ja eine ehemals Unlustige und ich kann nur sagen, ich hätte das wissen wollen. Ich hätte die Entscheidung treffen wollen, ob die Ehe noch weitergeht (sie ist ja bei uns weitergegangen trotz Fremdverlieben auf beiden Seiten). Und ich wäre unglaublich sauer auf meine Freundin gewesen, wenn diese mir diese wichtige Information für meine Auseinandersetzung mit meinem Partner und meiner Entscheidungsfindung vorenthalten hätte.
Ich kann übrigens an dem Beitrag auch nicht erkennen, dass twix die Geliebte ist. Nur weil jemand eine rein sexuelle Beziehung hat, die jetzt emotional problematisch wird, heißt das nicht, dass das mit dem Ehemann der besten Freundin sein muss.
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17.03.2009, 20:50



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