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  1. Inaktiver User

    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Liebe Twix2007,

    Du bist nicht zu beneiden . Jedenfalls hast Du Dir ehrlich Mühe gegeben als gute Freundin zu handeln .

    Ich hoffe Du hast in dem Gespräch mit Deiner Freundin genau gesagt, dass Du wirklich unschuldig bist in welcher Weise auch immer bist und ihr gesagt, dass ihr Mann laut seinen Worten mehr Zuwendung und Sex bräuchte (sie zwar wahrscheinlich auch mit den 3 kleinen Kindern) und wenn er noch eine aushäusige Beziehung pflegt, wird er nicht so oft bei seiner Familie sein, kraftmäßig, geistmäßig und körperlich.

    ES ist übrigens ein häufiges Dilemma bei kleinen Kindern in der Familie: Frau steckt alles, was noch an Kraft in ihr ist, in Kinder und Mann wendet sich irgendwie auf seine Weise ab. Eigentlich sind beide überfordert mit der Situation. Im glücklichen Fall kommen sie wieder auf die Paarebene.

    Liebe Twix2007,

    das ist jetzt meine persönliche Lebenserfahrung und muss für Dich gar nicht relevant sein, ich gebe jetzt mal eine scharfe Warnung an Dich aus:

    Du kannst hier noch kräftig vom Regen in die Traufe kommen!!!!!
    Also erstmal: Meide den Mann kräftig in Zukunft. Will er Dir sein Herz ausschütten, sage: "Das ist gar nicht meine Baustelle." oder "Oh, gerade rief meine Tante an, dass ich sie unbedingt sofort zum Arzt fahren muss" oder Ähnliches.

    Bei Deiner Freundin, so Leid es Dir tut mir ihr, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du als Freundin unter die Räder kommst, auch ziemlich hoch. Genaugenommen, bist Du schon dabei.

    Ich weiß, das klingt jetzt ziemlich herzlos, aber ich sehe hier sehr große Gefahr für Dich Dich mit viel Freundinnenliebe einzubringen und zum Schluss als die Böse dazustehen, sozusagen als der Katalysator, der erforderlich ist um eine chemische Reaktion durchzuführen und voranzutreiben und der zum Schluss dann wieder ausgeschieden wird (schon, weil er einfach zu viel Schlimmes weiß).

    Sorry, dass ich jetzt so harsch bin!


    Mitfühlende Grüße herbstblatt2

  2. Inaktiver User

    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich weiß, das klingt jetzt ziemlich herzlos, aber ich sehe hier sehr große Gefahr für Dich Dich mit viel Freundinnenliebe einzubringen und zum Schluss als die Böse dazustehen, sozusagen als der Katalysator, der erforderlich ist um eine chemische Reaktion durchzuführen und voranzutreiben und der zum Schluss dann wieder ausgeschieden wird (schon, weil er einfach zu viel Schlimmes weiß).
    das ist exakt die erfahrung, die ich gemacht habe. und zwar als betrogene, die es von der freundin erzählt bekam.
    ich konnte mit ihr irgendwann nicht mehr, auch weil sie diese innenansicht meiner beziehung gehabt hatte.

    und ich fühlte mich völlig bescheuert dabei, kam aber an diesem gefühl einfach nicht vorbei.


  3. User Info Menu

    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    hallo twix,

    ich sehe es auch so:
    dein eingangsproblem ist nun gelöst - du stehst nun nicht mehr in dem "sag ich - sag ichs nicht"-konflikt.

    aber der neue konflikt steht geradezu schon vor der tür.

    ich kann dir nur sagen, was mir als erstes in den kopf kommt, wie ich mich verhalten würde.

    ich würde beiden die botschaft geben, dass ich nicht die ansprechpartnerin für dieses thema künftig sein werde.

    und zwar zum einen, weil du dann in einen loyalitätskonflikt jeweils beiden gegenüber gerätst.
    zum anderen, weil ich (!) weder seine handlungen (das fremdgehen) noch ihre art damit umzugehen (bestmöglich ignorieren) auf lange dauer aushalten könnte.
    LIEBE GRÜSSE
    Cyber_Andrea

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    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Liebe Twix,

    ich denke, dass mit dem Loyalitätskonflikt wird nicht so schlimm. Erstens ist ja klar, dass SIE Deine Freundin ist. Zweitens vermute ich immer noch, ebenso wie Prijon, dass der Mann nicht zufällig DIR alles erzählt hat. Dass man der besten Freundin durch eine Beziehungskrise helfen kann, ohne den anderen zu verdammen - das muss Dir ja offenbar niemand sagen.

    Wohl dem, der eine Freundin hat wie Dich.

    LG
    Babette

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    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Sieh zu, dass du bei deiner Rolle als Freundin bleibst.

    Du bist nicht die Therapeutin, Eheberaterin oder Rechtsanwältin. Und mach dich nicht zum Vermittler oder zum Sprachrohr. Wenn der Mann meint, er kriegt zuhause zu wenig Sex, soll er das seiner Frau sagen.

    Ich beneide dich nicht. Die Chancen, dass du die A****karte ziehst, sind verflixt groß. Dass euer Verhältnis zu befangen wird, vielleicht wie bei bibi_mahro so befangen, dass es dadurch zerstört wird.

  6. User Info Menu

    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Liebe Twix2007,

    das ist jetzt meine persönliche Lebenserfahrung und muss für Dich gar nicht relevant sein, ich gebe jetzt mal eine scharfe Warnung an Dich aus:

    Du kannst hier noch kräftig vom Regen in die Traufe kommen!!!!!
    Also erstmal: Meide den Mann kräftig in Zukunft. Will er Dir sein Herz ausschütten, sage: "Das ist gar nicht meine Baustelle." oder "Oh, gerade rief meine Tante an, dass ich sie unbedingt sofort zum Arzt fahren muss" oder Ähnliches.

    Bei Deiner Freundin, so Leid es Dir tut mir ihr, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du als Freundin unter die Räder kommst, auch ziemlich hoch. Genaugenommen, bist Du schon dabei.

    Ich weiß, das klingt jetzt ziemlich herzlos, aber ich sehe hier sehr große Gefahr für Dich Dich mit viel Freundinnenliebe einzubringen und zum Schluss als die Böse dazustehen, sozusagen als der Katalysator, der erforderlich ist um eine chemische Reaktion durchzuführen und voranzutreiben und der zum Schluss dann wieder ausgeschieden wird (schon, weil er einfach zu viel Schlimmes weiß).

    Sorry, dass ich jetzt so harsch bin!
    Das würde ich alles auch exakt so unterschreiben wollen.

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    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Zweitens vermute ich immer noch, ebenso wie Prijon, dass der Mann nicht zufällig DIR alles erzählt hat.
    Liebe twix, ich hatte schon Prijon darauf hingewiesen, dass der Mann es sich keineswegs ausgesucht hat, mit Dir ueber die Affaire zu reden, sondern DU hast es durch Zufall erfahren und IHN zur Rede gestellt. Oder habe ich das falsch verstanden?

  8. Inaktiver User

    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Nun ja, wieso hat der Mann das Twix2007 erzählt?

    Erstens hat sie es ja durch einen blöden Zufall mitbekommen.

    Zweitens hatte er möglicherweise den mittelalterlichen Spruch im Sinne: "Auf eines fremden Mannes Arsch ist gut durch Feuer fahren." Womit dann der von Twix2007 gemeint wäre.

    Und mal ehrlich:

    Welche Frau von uns liebt es wirklich, wenn ihr Mann mit ihrer besten Freundin darüber fachsimpelt, dass er mit seiner Ehefrau ein an letzterer liegendes beklagenswertes Ehe-, Sexual- und sonstiges -leben (ad libitum einzusetzen) und der damit empfundenen Notwendigkeit fremdzugehen führt?

    Ich hätte mich in meinen beiden Ehen darüber nicht gefreut. Ich bin ja vielleicht nicht empathisch genug, aber sobald ein Mann mit mir über sein Eheleben klagt, was manche (aber nur manche) Ehemänner sehr gern bei ungebundenen Frauen tun (sorry Männer falls da) um sich da ein bisschen Sozialprestige und Streicheleinheiten zu holen, gern auch ein wenig mehr, weise ich kurz auf die Baustelle innerhalb der Ehe hin und dass ich dafür nicht zuständig bin und hole mir meinen sozialen Zuspruch lieber woanders. Das musste ich natürlich auch erst lernen.

    joleni,

    jetzt war Dein Beitrag schon da, bevor ich meinen fertig hatte.

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    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Sie ahnt/weiß es seit etwa 2 Jahren und spricht mit niemandem darüber, auch und vor Allem nicht mit ihrem Mann. Sie weiß nicht wie es dann weitergehen soll, sie hat bis heute nicht aufgehört ihn zu lieben, will keine Trennung und will ihren Kindern nicht den Vater nehmen, nichtmal zeitweise. Abgesehen davon hat sie Angst davor, wie es allein mit den Kindern weitergehen soll, sollte es zur Trennung kommen. Seine Seitensprünge/Affären offiziell zu sanktionieren kommt aber auch nicht in Frage.
    a) Seit 2 Jahren ist die Sache im Busch und sie hat ihrer besten Freundin gegenüber kein Wort gesagt - da wäre mein Bedarf an Austausch als "beste" Freundin sehr begrenzt......... so eng kann´s dann ja nicht sein mit der Freundschaft.
    b) Sie will nicht mit ihrem Mann sprechen, ihr Mann offensichtlich mit Dir und sie jetzt auch. Ich würde mich raushalten und warten, bis die Beiden mal beginnen, miteinander zu reden. Trennen will man sich nicht, auseinandersetzten und mal ein paar Regelungen treffen ist auch nicht angesagt.
    Arme Kinder!

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    AW: Unfreiwillige Mitwisserin - und jetzt?

    Zitat Zitat von LizzyBorden Beitrag anzeigen
    a) Seit 2 Jahren ist die Sache im Busch und sie hat ihrer besten Freundin gegenüber kein Wort gesagt - da wäre mein Bedarf an Austausch als "beste" Freundin sehr begrenzt......... so eng kann´s dann ja nicht sein mit der Freundschaft.
    Interessant! Ich würde niemals erwarten, dass eine Freundin, die mit ihrem Mann ein Problem hat, dies mit mir bespricht. Schon gleich gar nicht, bevor sie mit ihm redet. Für mich grenzt das sogar an einen Vertrauensbruch, dem Ehepartner gegenüber, das zuerst mit einem Dritten zu bereden. Freundin hin oder her, das betrifft erst mal das Paar.

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