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    AW: Liebe ist eine Entscheidung ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liebe ist eine Entscheidung, in dem Wissen, dass diese Entscheidung Konsequenzen beinhaltet, und das diese Konsequenzen mitunuter sogar anstrengend sein mögen.
    Liebe ist eine Entscheidung, die mit dem Herz getroffen wird. Beim Fremdgehen bleiben zu viele in ihrer Ehe, weil die Angst und der Verstand das Herz dominieren. Das wird dann RICHTIG anstrengend, weil einer andauernd gegen sein Herz und seine eigentlichen Bedürfnisse kämpfen muss, um bleiben zu können, und eines Tages macht es PENG und das geht nicht mehr und er geht.
    Isus Paster moj

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    AW: Liebe ist eine Entscheidung ...

    und eines Tages macht es PENG und das geht nicht mehr und er geht.
    Fragt sich nur wohin.

    Prijon
    Die wahre tiefe Liebe ist eine Entscheidung

    Gelesen und für gut befunden bei AnaPaula

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    AW: Liebe ist eine Entscheidung ...

    Zitat Zitat von _Anne_ Beitrag anzeigen

    Aber ich denke gerade darüber nach, man kann sich auch irgendwann falsch entschieden haben. Wenn eine langjährige Beziehung doch scheitert. Und man das selbst nicht wollte.

    Oder?!

    Liebe Grüße
    Anne
    Habe noch nicht alles gelesen, bin aber über diesen Satz gestolpert.
    Ich würde eher sagen, die Entscheidung HEUTE ist eine andere, weil eben auch die Liebe (zum Glück) der Dynamik und Entwicklung der liebenden Personen unterworfen ist.

    Wenn sich ein Partner ändert, der andere nicht, macht das möglicherweise die getroffene Entscheidung überprüfenswert. Ähnliches gilt auch, wenn beide sich auseinander entwickeln.

    Deshalb ist es mM so wichtig, in einem aktiven Austausch mit dem Partner zu bleiben, um die Entwicklung der Liebe immer wieder angleichen zu können. Natürlich nur, solange die Persönlichkeit nicht darunter leidet; denn Verbiegen ist keine Entscheidung, die der Liebe entspringt!

    LG, Kessie
    Die Größe eines Menschen ist daran zu erkennen, wie er Geschöpfe behandelt, von denen er keinen Vorteil zu erwarten hat
    (Teddy, Polizeihund in Berlin)

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    AW: Liebe ist eine Entscheidung ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sei mir nicht bös, aber das Argument, dass nur der "bunt" lebt, der viele "halbe" Lieben hat, bringt mich mittlerweile zum Lächeln.
    WO steht das? "Halbe" Lieben? Hallo..????

    Für MICH ist es eben anders als für DICH.

    Ich habe keinen Anspruch auf Ausschließlichkeit.

    Für MICH ist Liebe allumfassend - nicht nur zwischen Mann und Frau.

    Fuffzigplus

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    AW: Liebe ist eine Entscheidung ...

    Zitat Zitat von kessie23 Beitrag anzeigen
    Habe noch nicht alles gelesen, bin aber über diesen Satz gestolpert.
    Ich würde eher sagen, die Entscheidung HEUTE ist eine andere, weil eben auch die Liebe (zum Glück) der Dynamik und Entwicklung der liebenden Personen unterworfen ist.

    Wenn sich ein Partner ändert, der andere nicht, macht das möglicherweise die getroffene Entscheidung überprüfenswert. Ähnliches gilt auch, wenn beide sich auseinander entwickeln.

    Deshalb ist es mM so wichtig, in einem aktiven Austausch mit dem Partner zu bleiben, um die Entwicklung der Liebe immer wieder angleichen zu können. Natürlich nur, solange die Persönlichkeit nicht darunter leidet; denn Verbiegen ist keine Entscheidung, die der Liebe entspringt!

    LG, Kessie


    Finde ich gut, deine Gedanken!

    Anne
    Why does it always rain on me?
    Try to use an umbrella!

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    AW: Liebe ist eine Entscheidung ...

    Liebe ist wirklich nur eine Entscheidung. Eine Entscheidung für EINEN Menschen, .........
    Das ist übrigens eine reine Interpretation von gowest..........aber wer will es schon so genau sehen, wenn es vermeintlich so schön auf das eigene Weltbild passt.

    Prijon Original:
    Die wahre tiefe Liebe ist eine Entscheidung

  7. Inaktiver User

    AW: Liebe ist eine Entscheidung ...

    Zitat Zitat von AnaPaula Beitrag anzeigen
    [/COLOR][/B]

    Liebe Lalunax,

    das ist für mich des Pudels Kern. Also, die heutige total unrealistische Vorstellung der Liebe und Beziehung zwischen Menschen. Überall wird uns zu verstehen gegeben, wir müssen alles haben, um glücklich zu sein.

    Ich werde mich jetzt wiederholen, aber ich denke, es passt hier sogar besser:

    ich merke immer häufiger, wie zerstörisch die aktuelle Überbewertung des Glücklich-seins auf die Beziehungen auswirkt. Heutzutage haben Menschen übertriebene und unrealistische Erwartungen an die Liebe!

    Wer einen zuverlässigen, bindungswilligen, guter Mann, eine schöne Familie und ein ruhiges schönes Leben hat, sehnt sich dann nach Abenteuer, Schmetterlinge im Bauch, mehr Leidenschaft, usw.
    Wer Affären, bindungsunwillige Männer und Sex hat, sehnt sich dagegen nach Geborgenheit, Sicherheit, eine feste Bindung, Familie, etc.
    Aber man kann nicht alles haben, es gibt viele Dinge, die man gleichzeitig nicht haben kann, sie schließen sich gegenseitig aus. Wer ständig "Schmetterlinge" spüren will, kann nicht eine langfristige bindende Liebesbeziehung haben, er müsste dann immer wieder Partner wechseln!

    Liebe ist ein Prozess, keine Lösung. Die wahre tiefe Liebe ist eine Entscheidung.

    Wir wachsen mit der Sehnsucht- und natürlich der Erwartung –auf, dass die Liebe ein magisches Wundermittel ist und bei ihrem ersten Erscheinen unser Leben verändert und zwar für immer. Überwältigend einfach ist das gängige Konzept einer glücklichen Beziehung in unserer Gesellschaft. Und oft halten wir sogar als reife Menschen an dieser unrealistischen Vorstellung von Beziehungen zwischen Menschen fest.

    Liebe hat aber viele Ebene. Viele wollen nur auf der ersten Ebene bleiben und wenn sie zu einer anderen Ebene der Beziehung gelingen, denken irrtümlicherweise "die Liebe sei weg". Natürlich, eine neue Liebe hat wie der Frühling etwas Magisches und Spontanes. Aber das ist nur der Anfang einer Liebesbeziehung, ähnlich der ersten Schicht eines Ölgemäldes, der noch sehr viele folgen werden. Die Liebe entwickelt sich in Phasen und verändert sich, während sie wächst. Frisch Verliebte können glauben, ihre Verbindung sei sehr stark. Aber die außergewöhnliche Erfahrung, ein anderes menschliches Wesen auf der erwachsenen Ebene wirklich zu lieben, machen wir in ihrer ganzen Tiefe erst im Laufe der Zeit. Und es gibt keine Schmetterlinge mehr dort (in dieser Ebene)! Dafür aber Tiefe und Fülle,die uns das Gefühl schenkt, wirklich und dauerhaft auf der erwachsenen Ebene verbunden zusein. Das ist die wahre Liebe.

    Diese Ebene der Liebe zu erreichen ist aber kein Zufall. Wir müssen uns entscheiden, auf einen inneren Wandlungsprozess einzulassen. Das erfordert Zeit und Engagement und ist nicht immer ein pures Vergnügen! Leider sind viele Menschen chronisch unwillig, sich diesen Herausforderungen in Beziehungen zu stellen. Sie halten an ihren Phantasien von der richtigen Beziehung fest. Sie glauben, sich zu verlieben und diese Liebe zu leben, müsse ein völlig aufregender müheloser Prozess sein. Jedes Mal, wenn sie ins stolpern geraten, glauben sie, es sei etwas falsch an ihrem Partner, an ihn selbst oder der Beziehung. Mit dieser Einstellung stehen sie sich selbst im Weg.

    Viele Frauen mit guten Leben und Männern, voller Sehnsucht diese ütopische Liebe zu finden, werfen alles für das Neue und Gespannte, ... und die meisten verlieren letztendlich alles und enden nach einigen Jahren damit, das Gleiche was sie früher hatten, verzweifelt zu suchen.

    Du hast natürlich recht, LizzyBorden, dass dieser Satz in einer ganz bestimmten Richtung gedeutet wurde. Leben wird immer gedeutet.

    Da AnaPaula es jetzt selbst ausgeführt hat, wie dieser Satz zu verstehn ist, denke ich, könnte man differenzieren und sagen: Wahre Liebe ist die Entscheidung zur Liebe überhaupt, die erst dann entstehen kann, wenn eine bestimmte Haltung oder Überzeugung vorhanden ist.
    De facto kommt es aber im Ergebnis fast auf das gleiche raus, da - und das zeigen die Ausführungen von AnaPaula (wenn ich sie richtig deute) der Zeitfaktor sehr wesentlich ist.

    aber wer will es schon so genau sehen, wenn es vermeintlich so schön auf das eigene Weltbild passt.
    Wenn ich diesen Halbsatz deute, verspüre ich untergründige Aggression und Abwertung. Soll ich mal fragen, warum??

    Beste Grüße
    gowest

    @AnaPaula:Deine Ausführung hat mir gut gefallen.

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    AW: Liebe ist eine Entscheidung ...

    AnaPaula

    sehr schön & treffend ausgedrückt!!! So sind die Menschen... immer den Wunsch in sich, ihre Bedürfnisse zu stillen. Und immer gestillte Bedürfnisse lassen natürlich Hunger nach etwas anderem aufkommen. Logisch. Unpraktisch eigentlich. Wie schön wäre doch die Welt, wenn wir nach der Stillung eines Bedürfnisses dauerhaftes Glücksempfinden fühlen könnten? Ständig von etwas satt sein könnten und dabei gleichzeitig nach selbigem hungern würden? Aber das schliesst sich bereits gegenseitig aus.

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    AW: Liebe ist eine Entscheidung ...

    Zitat Zitat von Isus2009 Beitrag anzeigen
    Liebe ist eine Entscheidung, die mit dem Herz getroffen wird.
    Für mich ist Liebe ein Empfinden, und keine Entscheidung. Eine Entscheidung ist, ob ich die Liebe in Form einer Partnerschaft oder einer sonstwie gearteten Beziehung ausleben will oder nicht. M.M. nach kann man auch einen Menschen lieben, mit dem man keine physische Nähe teilt.

    Liebe zu empfinden setzt nicht voraus, die Alltagsmacken eines anderen Menschen zwangsläufig kennen zu müssen. Es ist natürlich eine andere Form der Liebe, aber ein Empfinden von Liebe ist es auch. Liebe ist ja nicht eine bestimmte greifbare Empfindungsform, die man nur als solche betiteln darf, wenn man Tisch, Bett und Bad teilt.
    Geändert von Divino (16.03.2009 um 22:41 Uhr)

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    AW: Liebe ist eine Entscheidung ...

    Wenn ich diesen Halbsatz deute, verspüre ich untergründige Aggression und Abwertung. Soll ich mal fragen, warum??
    Frage doch Dich mal warum Du kein anderes als Dein eigenes Weltbild sehen möchtest.
    Davon hast Du deutlich mehr Input.


    Wahre Liebe ist die Entscheidung zur Liebe überhaupt, die erst dann entstehen kann, wenn eine bestimmte Haltung oder Überzeugung vorhanden ist.
    De facto kommt es aber im Ergebnis fast auf das gleiche raus, da - und das zeigen die Ausführungen von AnaPaula (wenn ich sie richtig deute) der Zeitfaktor sehr wesentlich ist.
    So, so - es gibt nur eine Richtung, nur eine bestimmte Haltung und Überzeugung. Das halte ich persönlich für abwertend und intolerant.
    Tja, für manche Menschen sind klare Gebote überlebensnotwendig.
    Gerüchteweise soll es auch nur einen Gott geben.....

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