Andersrum wird doch ein Schuh draus! Ich "stecke" nicht in einer monogamen Beziehung und entscheide mich gegen die Liebe sondern weil ich einen Mann liebe entscheide ich mich für eine monogame Beziehung mit ihm.Wie viele, die in monogamen Beziehungen stecken, leben Ihre Lieben nicht, rein aus Vernunftsgründen. Und damit Treffen sie oft Entscheidungen gegen die Liebe.
Antworten
Ergebnis 111 bis 120 von 371
-
28.03.2009, 12:54
AW: Liebe ist eine Entscheidung ...
-
28.03.2009, 15:08Inaktiver User
AW: Liebe ist eine Entscheidung ...
Auch das ist eine Sache der individuellen Sichtweise und eine Sache der Einstellung.
Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, daß ich (und ganz bestimmt eben nicht nur ich allein) nicht nur einen einzigen Menschen zu lieben in der Lage bin.
Klar muß ich immer wieder Entscheidungen treffen, jeden Tag, jede Stunde. Aber langfristige Entscheidungen fällen, was die Gefühlsebene betrifft? Ich kann mich nicht zwingen jemanden zu lieben, kann auch nicht entscheiden, ihn auf ewig zu lieben oder mich wieder neu in ihn zu verlieben.
Im übrigen ist für mich Verliebtheit nicht minderwertiger als Liebe. Viele sprechen von einer Verliebtheit während einer Beziehungsphase. Nämlich dann, wenn sie darüber nachdenken, ob sie mit diesem Menschen eine Bindung eingehen könnten. Dann finden sie tausend rationale Gründe, warum es eben "nur" eine Verliebtheit ist oder war. Für mich ist da kein allzu großer Unterschied. Verlieben ist für mich in keiner Weise oberflächlich. Es ist ein Gefühl und von daher bedeutsam genug.
-
28.03.2009, 16:19
AW: Liebe ist eine Entscheidung ...
Verliebtheit und Liebe, das ist aber ein Riesenunterschied (zumindest für mich), denn verliebt habe ich mich schon oft, das ist ein schnelles GEfühl, welches da ist, wenn man sich zu jemandem hingezogen fühlt, aber Liebe, das gehört für mich schon wesentlich mehr dazu. In der ersten Verliebtheit übersieht man die negativen Seiten eines anderen komlett, sieht alles durch die rosarote Brille, wenn daraus dann Liebe wird, schön. Wenn nicht, dann nicht. Aber Liebe muss sich erstmakl entwickeln. Und dass man mit jemandem nur aus rationalen Gründen zusammen ist, naja, zumindest bei mir ist das nicht so....
-
28.03.2009, 17:46Inaktiver User
AW: Liebe ist eine Entscheidung ...
In dem Augenblick, wenn Du plötzlich die negativen Seiten des anderen erkennst, hast Du auch Deine rosarote Brille abgenommen.
Soll heißen, Dein Verstand ist nicht mehr durch die Brille rosarot vernebelt. Du denkst, Du siehst jetzt klarer, weil Dein Verstand, Dein Denken und damit Deine Ratio sich eingeschaltet haben, um abzuwägen, auszusortieren. Weil Du Deinem Verstand vertraust trifft er die Entscheidung dafür oder dagegen. Entscheidest Du Dich dagegen und sortierst Du diesen Menschen jetzt aus, kann sich keine Liebe entwickeln.
Was ist aber mit Deinem Gefühl der Verliebtheit geworden? Ist es gleichermaßen im gleichen Atemzug ausgelöscht?
Welcher Liebe gibst Du folglich die Chance zur Entwicklung? Doch nur der, die Deinen rationalen Vorstellungen entspricht?
-
28.03.2009, 18:00
AW: Liebe ist eine Entscheidung ...
[QUOTE=Inaktiver User;5618472]In dem Augenblick, wenn Du plötzlich die negativen Seiten des anderen erkennst, hast Du auch Deine rosarote Brille abgenommen.
Soll heißen, Dein Verstand ist nicht mehr durch die Brille rosarot vernebelt. Du denkst, Du siehst jetzt klarer, weil Dein Verstand, Dein Denken und damit Deine Ratio sich eingeschaltet haben, um abzuwägen, auszusortieren. Weil Du Deinem Verstand vertraust trifft er die Entscheidung dafür oder dagegen. Entscheidest Du Dich dagegen und sortierst Du diesen Menschen jetzt aus, kann sich keine Liebe entwickeln.
Was ist aber mit Deinem Gefühl der Verliebtheit geworden? Ist es gleichermaßen im gleichen Atemzug ausgelöscht?
Welcher Liebe gibst Du folglich die Chance zur Entwicklung? Doch nur der, die Deinen rationalen Vorstellungen entspricht?[/QUOTE]
Für mich ein ganz normaler Prozess, der mit Ratio nichts zu tun hat, sondern eher der Lauf der Dinge ist. Und jeden Tag 1.000.000 mal irgendwo passiert, weil es eben zwangsläufig ist. Aber man kann ja immer alles so oder so interpretieren...
-
28.03.2009, 19:26Inaktiver User
-
29.03.2009, 09:08
AW: Liebe ist eine Entscheidung ...
Ich sehe es so dass man sich im Bewußtsein der Liebe wohl und stimmig fühlt mit der Entscheidung, sie ja auch immer wieder trifft.Klar muß ich immer wieder Entscheidungen treffen, jeden Tag, jede Stunde. Aber langfristige Entscheidungen fällen, was die Gefühlsebene betrifft? Ich kann mich nicht zwingen jemanden zu lieben, kann auch nicht entscheiden, ihn auf ewig zu lieben oder mich wieder neu in ihn zu verlieben
Das hat für mich mit Zugewandheit zum Partner zu tun und Zwang ist doch auch völlig abwegig - wer sollte mich oder meinen Partner zwingen und wieso??
Auch sehe ich einen großen Unterschied zwischen Verliebtsein und Liebe...Verliebtheit ist ein schönes und beschwingtes Gefühl, ich will das nicht abwerten, aber eine Liebe (die für die man sich gerne entscheidet
), die über Jahre gewachsen ist und ein gemeinsames Leben bedeutet, das ist wirklich was ganz anderes.
Brombeerkatze
-
29.03.2009, 11:12Inaktiver User
AW: Liebe ist eine Entscheidung ...
Entscheidungen werden im Kopf getroffen, genau wie Projektionen, Hoffnungen, Wünsche und Vorstellungen. Liebe jedoch kann sich nur ereignen und zwar im Herzen, in der Seele. Das ist für mich ein Unterschied. Wenn ich mich meinem Partner liebevoll zuwende, dann ist das kein rationaler Denkvorgang, sondern Herzensangelegenheit, die aus mir selbst heraus entsteht oder ausbleibt.
Zwang stellt für mich z.B. eine Kopf über Herz Entscheidung dar.
Ich weiß, was eine über Jahre gewachsene Liebe ist. Das ist eine Liebe, die als Freiheit die Luft zum Atmen hat. Eine Liebe, die sich ereignen kann und auch mal ausbleiben darf aber die keinesfalls eine Entscheidung meines Denkens ist, um jemanden zu haben und nicht allein zu sein, weil ich die Gemeinsamkeit mit diesem Menschen favorisiere.Auch sehe ich einen großen Unterschied zwischen Verliebtsein und Liebe...Verliebtheit ist ein schönes und beschwingtes Gefühl, ich will das nicht abwerten, aber eine Liebe (die für die man sich gerne entscheidet
), die über Jahre gewachsen ist und ein gemeinsames Leben bedeutet, das ist wirklich was ganz anderes.
-
29.03.2009, 12:16Inaktiver User
AW: Liebe ist eine Entscheidung ...
Liebe ist eine Entscheidung...
ich hab eine ganze Weile überlegt, warum ich diese Aussage so unsympathisch finde.
Für mich klingt es "falsch", weil darin ein Leistungsgedanke steckt: du musst eben lieben wollen.... dann kannst du Liebe machen.... Liebe = ein Akt des Willens? Das deckt sich weder mit meiner Einstellung, noch mit meiner Lebenserfahrung.
Für mich ist die Liebe ein Geschenk: des Himmels, der Natur, der Hormone.... sucht es euch aus.....
Alleridings: wie ich mit dem Geschenk der Liebe umgehe, das liegt in meiner Entscheidung und in der meines Partners.
-
29.03.2009, 14:35Inaktiver User


Zitieren
Du alter Teufelsbraten 


