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  1. gesperrt

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    AW: Das Kind der Anderen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    die sie übrigens, auch für sich alleine, schlichtweg in bausch und bogen wegwischt und für unnötig und unnütz hält.

    warum therapie? braucht doch hier keiner.

    Richtig, alleine wollte sie nicht, weil sie schon in zwei Therapien war...wegen ihrem Mann und ihrem Kind.
    Bist du der Meinung, wer zwei Therapien hinter sich hat, wischt das mit Bausch u. Bogen weg?

  2. Inaktiver User

    AW: Das Kind der Anderen

    Zitat Zitat von Mirabilis Beitrag anzeigen
    nein, sie hat explizit geschrieben:

    [B][COLOR=Red]WENN irgendwann mal Kontakt mit dem Kind - nur mit mir gemeinsam


    Das ist das Kernproblem, denn ihr Mann hat in der damaligen, wahrscheinlich für alle äusserst belasteten Situation, ein Versprechen abgegeben, das er gar nicht einhalten konnte.

    Er hat dann gegen seine eigene innere Überzeugung auch noch probiert, diesem Versprechen nicht untreu zu werden. Nur ist ihm dies nicht (ich sage Gott sei Dank) gelungen, und er hat den Kontakt mit seiner Tochter aufgenommen.

    Durch diese mehr als zweijährige Drucksituation hat er auch keine Rücksicht mehr auf seine Frau genommen, weil er sie u.a. auch dafür verantwortlich gemacht hat, dass er keinen Kontakt mit seinem Kind aufnehmen durfte.

    So hat sich dieses ganze Drama richtig hochgeschaukelt und ist leider so unschön ausgegangen.

    Das wäre sicher zu vermeiden gewesen, wenn man bereits bei der Geburt des Kindes einen gangbaren, also realistischen Weg gefunden hätte.

    Zu versuchen den Kontakt mit dem eigenen Kind zu vermeiden, war für diesen Mann zumindest keine realistische Option.

    lg bujo

  3. gesperrt

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    AW: Das Kind der Anderen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist erschreckend für mich. Da wird allen Ernstes dem Kind - selbst als es noch ungeboren war - der Vorwurf der Verantwortlichkeit für den Freitod des Sohnes gemacht. Nicht nur einmal!!!
    ich habe jetzt dreimal das Posting gelesen - ich kann davon absolut nichts lesen.
    Ich lese, dass sie ihm Vorwürfe macht, aber nicht diesem ungeborenen Kind, wo steht das? Könntest du die Stelle mal zitieren?

    Das hurt an ihren verstorbenen Sohn denken muss, wenn sie an das Kind denkt, deshalb auch Angst hat es zu sehen, das wundert mich wirklich nicht - man sehe sich nur mal den zeitlichen Zusammenhang an.

    Und sorry Leute, diejenigen welche selber Eltern sind, es gibt für Eltern nichts schlimmeres...ihr solltet wirklich zumindest erahnen!! können, was das für ein grausamer Verlust das ist, wie sehr dieser einen belastet, dass sich die Gedanken oft um nichts anderes drehen, es einen innerlich zerreißt....und oft Kleinigkeiten genügen, um das alles was passiert ist, wieder abzurufen.

    Es ist für mich völlig normal, dass hurt das alles nicht trennen kann, gerade weil ihr Mann sie in dieser Zeit so im Stich gelassen hat.

    hurt, du hast wirklich ein Paket zu tragen, dass du alleine nicht tragen kannst - und mit diesem Mann auch nicht.
    Du solltest dir jemanden suchen, der dir dabei hilft

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    AW: Das Kind der Anderen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist das Kernproblem, denn ihr Mann hat in der damaligen, wahrscheinlich für alle äusserst belasteten Situation, ein Versprechen abgegeben, das er gar nicht einhalten konnte.

    Er hat dann gegen seine eigene innere Überzeugung auch noch probiert, diesem Versprechen nicht untreu zu werden. Nur ist ihm dies nicht (ich sage Gott sei Dank) gelungen, und er hat den Kontakt mit seiner Tochter aufgenommen.

    Durch diese mehr als zweijährige Drucksituation hat er auch keine Rücksicht mehr auf seine Frau genommen, weil er sie u.a. auch dafür verantwortlich gemacht hat, dass er keinen Kontakt mit seinem Kind aufnehmen durfte.

    So hat sich dieses ganze Drama richtig hochgeschaukelt und ist leider so unschön ausgegangen.

    Das wäre sicher zu vermeiden gewesen, wenn man bereits bei der Geburt des Kindes einen gangbaren, also realistischen Weg gefunden hätte.

    Zu versuchen den Kontakt mit dem eigenen Kind zu vermeiden, war für diesen Mann zumindest keine realistische Option.

    lg bujo
    Es ist manchmal so, daß man ein Versprechen gibt, das man später nicht halten kann. Dann muß man aber den Mut haben, sich dem zu stellen und mit dem Partner sprechen. Es ist kein "Glück", daß der Mann HEIMLICH den Kontakt zu seinem Kind aufgenommen hat. Es ist feige und egoistisch.

    Es war in seiner Verantwortung, VORHER mit Hurt darüber zu sprechen, daß sich seine Einstellung geändert hat.

  5. Inaktiver User

    AW: Das Kind der Anderen

    Vivi, welche der Verletzungen der TE hat dieses Kind höchstpersönlich ihr beigefügt?

    Keine einzige. Dieses Kind hat nicht nach seinem woher und wohin und warum gefragt.

    Was maßt sich die TE an bestimmen zu wollen? Und mit welchem Recht überhaupt? Sie vermischt so vieles, was nichts miteinander zu tun haben sollte.......

    Ihr Mann und dieses Kind haben ein gesetzlich verbrieftes Recht darauf, miteinander Umgang pflegen zu können. Und wenn er es wollte, könnte er es sogar einklagen.

    Desweiteren hat dieser Mann ein Haus für sie, ihre Kinder aus erster Ehe und das gemeinsame Kind gekauft und saniert. Er hat IHRE Kinder aus erster Ehe mit großgezogen. Er hat sie, IHRE Kinder und das gemeinsame Kind jahrelang um- und versorgt.

    Ich kann nur sagen, ich finde es total vermessen, diesem Mann das Umgangsrecht mit dem Kind absprechen zu wollen. Ich spreche nicht davon, dass die TE alles huldvoll nickend absegnen soll. Aber sie soll sich ein Beispiel nehmen an ihrem Mann, der drei Kinder angenommen hat. Und ich verkenne nicht die Unterschiedlichkeit der Situation.

    Aber ich frage mich, wieso hier Unterschiede an den Kindern gemacht werden sollen, die meines Erachtens nicht die leiseste Daseinsberechtigung haben.

    Naja, die TE sollte demnächst ihr Gehirn und ihren gesunden Menschenverstand (wieder) einschalten, auch ein klein wenig Empathie für ihren Mann aufbringen und dessen Notlage, in die ihn nur die TE durch ihr eigenes Verhalten bringt, würdigen.


    Tanja

    P.S.: Ich kann jedenfalls nicht einen Deut Mitgefühl für das Lamento der TE empfinden. Aber vielleicht lege ich auch einfach zu viel Wert auf Kindeswohl.

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    AW: Das Kind der Anderen

    Liebe Hurt,


    lass Dich erst mal drücken.

    Ich kann Dich sehr gut verstehen, auch wenn ich nicht in dieser Situation bin.

    Die Aussage Deines Mannes bedeutet ja, dass er 50 % der kargen bisher mit Euch verbrachten Zeit mit seiner Tochter verbringen will. Punkt. Aus. Basta.

    DEINE Gefühle interessieren ihn gar nicht mehr.

    Passiert bei Männers übrigens häufiger, wenn sie sich schuldig fühlen.

    Und dass er nicht begreift, dass ERST MAL Kennenlernen nötig ist und dann über Erhöhung der Besuchsfrequenz gedacht werden soll ... finde ich sehr übel.

    In unserer Gesamtfamilie besteht zu allen Kindern guten Kontakt, denn - wie Du ja auch anerkannt hast... was können die Kinder denn dafür.

    Aber.... er hat Dich halt ins Gesamtpaket entgegen Eurer Abmachungen nicht eingebunden.... auch wenn es Stress bedeutet hätte. Und ja, wenn sich ein Betrüger keinen Stress zumuten möchte... Feigheit geht dann einfach irgendwann nicht mehr.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

    Liebe Grüße

    angie

  7. Inaktiver User

    AW: Das Kind der Anderen

    Hallo Mirabilis,

    ich bin nicht so gut im Zitieren, werde aber später nochmals darauf zurückkommen.

    Aber ich habe gelesen, dass du die Poster, die Eltern sind, verstehst; dass du verstehen kannst, welch ein grausamer, schrecklicher Verlust der Freitod des Sohnes für die TE ist und für jeden anderen, der ein Kind verliert, sein muss.

    Siehst du denn nicht, dass die TE genau dies, genau diesen Verlust, diesen Verzicht ihrem Mann zumuten will? Dass sie ihn dazu zwingen will - und es auch zwei Jahre lang geschafft hat -, diese Kind aufzugeben?

    Glaubst du denn allen Ernstes, dass diese Kind irgendwann im Erwachsenenalter eine Vater-Kind-Beziehung (und sei es auch nur ein Wochenendpapa) nachholen kann?

    So jetzt guck ich nach dem Zitieren.

    Tanja

    P.S. Hier das Zitat:

    "Außerdem habe ich Angst, das Kind zu sehen. Es sieht meinem/unserem Sohn angeblich wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Und ich habe Angst, dass ich dieses Kind hasse, weil ich denke, wegen ihr hat mein Kind sterben müssen (jaja, war nicht so, aber wenn mein Sohn nicht gestorben wäre, wäre dieses Kind nie geboren worden...usw. Versteht ihr?) Ja, dieser personifizierte Verrat in Person eines Kindes vor mir - davor habe ich Höllenangst. An der Mutter ist mein Freund definitiv nicht interessiert - im Gegenteil, er hasst sie bis aufs Blut, weil er selber ja weiß, wie berechnend das alles gelaufen ist und weil die Situation so ist wie sie jetzt ist." (War leider das 2. Posting der TE)

    Verstehst du jetzt, was ich meine? Dieses Kind ist der personifizierte Verrat? Aber hallo!

    Vier Monate nach dem Freitod ihres Kindes ist ihrem Mann dieser "Ausrutscher" passiert. Ich kann mir schon vorstellen, dass ein solcher Betrug extra schmerzhaft ist. Das ist wohl noch etwas verletztender als Fremdgehen während der Schwangerschaft.
    Geändert von Inaktiver User (26.02.2009 um 17:33 Uhr)

  8. User Info Menu

    AW: Das Kind der Anderen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, die TE sollte demnächst ihr Gehirn und ihren gesunden Menschenverstand (wieder) einschalten, auch ein klein wenig Empathie für ihren Mann aufbringen und dessen Notlage, in die ihn nur die TE durch ihr eigenes Verhalten bringt, würdigen.
    Tanja35, ich finde Dein Post #75 unsäglich, insbesondere diesen Abschnitt. In die "Notlage" hat sich der arme Kerl selbst gebracht, weil er besoffen außerehelich gevögelt hat, ohne ein Gummi zu benutzen.

    Und ja, mit tut das Kind auch leid, das schon von seiner Mutter nur als Instrument benutzt wird. Das ändert aber nichts daran, daß sich der Vater gegenüber Hurt falsch verhalten hat. Und ob die Situation jetzt dem Kindeswohl dient, kann von hier ohnehin niemand sagen.
    Geändert von Vivi23 (26.02.2009 um 17:39 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Das Kind der Anderen

    Zitat Zitat von Vivi23 Beitrag anzeigen
    Es ist manchmal so, daß man ein Versprechen gibt, das man später nicht halten kann. Dann muß man aber den Mut haben, sich dem zu stellen und mit dem Partner sprechen. Es ist kein "Glück", daß der Mann HEIMLICH den Kontakt zu seinem Kind aufgenommen hat. Es ist feige und egoistisch.

    Es war in seiner Verantwortung, VORHER mit Hurt darüber zu sprechen, daß sich seine Einstellung geändert hat.
    Da hast Du doch vollkommen recht, ich wollte ihn auch gar nicht beschützen, sondern eher aufzeigen, wie es so weit kommen konnte.

    Und dass hurt eine ganz bes......ne Zeit hinter sich bringen musste, das wissen wir doch alle, und ihre Gedanken, die sie in dieser Situation hat, sind auch für alle nachvollziehbar.

    Ich sehe ihren Mann nur nicht als den "Schuldigen", auch wenn er sich natürlich richtiger hätte verhalten können. Aber offenbar war der auch in diesen ganzen Verirrungen so verstrickt, dass er zu einer angemessenen Reaktion nicht fähig war.


    lg bujo

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    AW: Das Kind der Anderen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Es ist erschreckend für mich.

    Da wird freimütig zugegeben, dass man den Mann nicht mehr hat ausreden lassen über seine Wünsche bezüglich Umgang mit dem außerehelich Geborenen.




    Meine Güte !!
    ... Kannst Du Dich wirklich nicht ein klitzekleines bißchen in die Gefühlswelt der TE einfühlen ???



    ... Was macht Dich so "angriffsbereit" und urteilend bei dieser Situation? Welches "Knöpfchen" wurde bei Dir gedrückt? ...

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