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Thema: Das Kind der Anderen
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26.02.2009, 16:07Inaktiver User
AW: Das Kind der Anderen
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26.02.2009, 16:12
AW: Das Kind der Anderen
So ist es.
Mir geht es echt auf die Nerven, wenn hier nur teilweise gelesen wird.
Das hier war der Punkt:
Desweiteren hat Hurt ihren Mann darum gebeten, mit ihr eine Therapie zu machen, damit sie beide lernen können, damit umzugehen - ihr Mann verweigert sich, er ist der Meinung, er brauche keine Therapie um seine Tochter zu sehen.
1. hatte er ursprünglich gesagt, WENN irgendwann mal Kontakt mit dem Kind - nur mit mir gemeinsam. Daran hielt ich mich fest, das glaubte ich ihm. Sein Argument heute: Ich lasse ja gar nicht mit mir darüber reden. Klar nicht, wenn ich es erst hinterher erfahre!! Weil er zu feige war und ist, mit mir offen über seine Bedürfnisse und sein Tun zu reden.
Er war seit dem mehrmals bei ihr bzw. Kind. und mich zerfleischt es. Auch das habe ich natürlich erst jetzt nach und nach erfahren. Wieder Verheimlichen! Letzter Stand: Er möchte gerne regelmäßig das Kind jeden 2. Sonntag sehen. Habe noch nicht darauf geantwortet. Ursprünglich war die Rede, wenn das Kind mal älter (Jugendlich) ist, reden kann etc. dann sieht die Sache anders aus.
Er zeigt absolut kein Entgegenkommen, nicht den Willen mit ihr gemeinsam dieses Problem zu lösen.
Darum geht es.
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26.02.2009, 16:21Inaktiver User
AW: Das Kind der Anderen
Vivi,
natürlich gab es Absprachen bezüglich der Kontaktaufnahme mit dem Kind und der Kindesmutter.
Aber lies weiter, die TE gibt an, dass sie nicht hat mit sich reden lassen, dass sie hysterisch (ich mag dieses Wort nicht, ich denke besser: total aufgelöst und aufgebracht) den Ehemann anschrie.
Würdest du dir den Umgang mit deinem KIND von jemandem, mit dem nicht zu reden ist, komplett untersagen - sprich: dir als erwachsenem Menschen verbieten - lassen? Wohl eher nicht.
Ich weiß nur eines: Wenn sich jemand zwischen mich und mein Kind würde stellen wollen, müsste er sehr schnell aus dem Weg springen, damit er nicht zermalmt wird.
Tanja
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26.02.2009, 16:25
AW: Das Kind der Anderen
Sie sucht Hilfe und hat mehrfach den Vorschlag einer Therapie gemacht - es wird alles von ihm abgelehnt.
Das was er macht, erfährt sie zudem erst im Nachhinein.
Da hätte ich dann auch die Schnauze voll und würde nicht mehr ruhig und gelassen reagieren.
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26.02.2009, 16:39Inaktiver User
AW: Das Kind der Anderen
Mirabilis,
klar hätte ich auch die Schnauze voll, wenn ich übergangen worden wäre. Vermutlich wäre ich aber auch schon weg gewesen, bevor der Kegel auf der Welt wäre. Aber darum geht es ja wohl nicht.
Es geht wohl unter anderem darum, dass die TE ihrem Mann übel nimmt, dass er sich nicht an die getroffene Absprache bezüglich des NICHTUMGANGs mit dem außerehellichen Kind hält.
Dass hier der TE die Stange gehalten wird, ist für mich nur schwer verständlich.
Sie verquickt den Freitod und die pure Existenz des Kleinkindes miteinander; hier:
Zitatanfang: Außerdem habe ich Angst, das Kind zu sehen. Es sieht meinem/unserem Sohn angeblich wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Und ich habe Angst, dass ich dieses Kind hasse, weil ich denke, wegen ihr hat mein Kind sterben müssen (jaja, war nicht so, aber wenn mein Sohn nicht gestorben wäre, wäre dieses Kind nie geboren worden...usw. Versteht ihr?) Ja, dieser personifizierte Verrat in Person eines Kindes vor mir - davor habe ich Höllenangst. An der Mutter ist mein Freund definitiv nicht interessiert - im Gegenteil, er hasst sie bis aufs Blut, weil er selber ja weiß, wie berechnend das alles gelaufen ist und weil die Situation so ist wie sie jetzt ist. Zitatende.
Tut mir leid, aber solch eine Geisteshaltung einem Kleinkind gegenüber finde ich fürchterlich.
Und ich finde es vermessen, einem Mann, der nach ihren sonstigen Aussagen fast zwei Jahrzehnte lang für sie, ihre drei Halbwaisen und das gemeinsame Kind DA war, verbieten zu wollen, ein weiteres Kind - und sei es nur sporadisch - annehmen zu wollen.
Ganz egal wie die Umstände der Kindeszeugung waren.
TanjaGeändert von Inaktiver User (26.02.2009 um 16:43 Uhr)
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26.02.2009, 16:41
AW: Das Kind der Anderen
Ich habe von Verbieten nichts gelesen. Vielmehr viel Verzweiflung über das Verhalten des werten Gatten und dessen Ablehnung, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Außerdem hatte ich verstanden, daß er selbst zunächst gar keinen Kontakt zu dem Kind haben wollte. Eine Änderung seiner Einstellung in einem so wichtigen Punkt hätte er durchaus mitteilen dürfen. Bevor er Fakten schafft. Aber soviel Charakter hatte er offensichtlich nicht.
Für mich ist es sehr nachvollziehbar, daß man irgendwann nicht mehr in der Lage ist, sich in den anderen hineinzuversetzen, der einen so sehr verletzt hat. Es geht halt irgendwann nicht mehr.
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26.02.2009, 16:48Inaktiver User
AW: Das Kind der Anderen
dann kann sie doch froh und dankbar sein, wenn sie sich vertschüsst.
denn dann hat sie dieses charakterlose schwein, dass sie hintergangen hat und hintergeht, ihr aber wie schon so richtig beschrieben wurde, auch mit den 3 nicht leiblichen kindern damals geholfen hat-
dann hat sie ihn los. wo er ja auch so ein rabenaas ist und nicht aufgrund ihres hsterischen schreiens nicht auf eine therapie einlässt.
die sie übrigens, auch für sich alleine, schlichtweg in bausch und bogen wegwischt und für unnötig und unnütz hält.
warum therapie? braucht doch hier keiner.
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26.02.2009, 16:52
AW: Das Kind der Anderen
nein, sie hat explizit geschrieben:
WENN irgendwann mal Kontakt mit dem Kind - nur mit mir gemeinsam
und das ist das, was ER ihr von Anfang an, als das rauskam gesagt hat - und ER hat sich daran nicht gehalten.
Dass hurt mit der ganzen Situation arge Probleme hat, wer kann es ihr verdenken - sie selber sieht ja auch ihre Probleme und genau deshalb hat SIE den Vorschlag einer Therapie gemacht.
Weil sie weiß und genau das hat sie auch geschrieben, dass sie ihm den Umgang mit dem Kind nicht verbieten kann und nicht verbieten will.
Aber sie können beide lernen, mit dieser Situation umzugehen.
Und er verweigert sich und er hintergeht sie weiterhin.
Und das ist das Problem.
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26.02.2009, 16:53Inaktiver User
AW: Das Kind der Anderen
Ich habe mir gerade das allererste Posting der TE nochmals zu Gemüte geführt.
Es ist erschreckend für mich. Da wird allen Ernstes dem Kind - selbst als es noch ungeboren war - der Vorwurf der Verantwortlichkeit für den Freitod des Sohnes gemacht. Nicht nur einmal!!!
Da wird freimütig zugegeben, dass man den Mann nicht mehr hat ausreden lassen über seine Wünsche bezüglich Umgang mit dem außerehelich Geborenen.
Die TE gibt offenherzig zu "mitleidlos" gegenüber den Bedürfnissen des Partners gewesen zu sein, als der Mangel an Kenntnis über dieses Kind an ihm nagte.
Was ist das für ein partnerschaftliches Verhalten, hallo?
Sie erträgt es nicht, wenn er dieses Kind liebt. Das sagt die TE.
Dann muss sie gehen. Ist meine Meinung.
Tanja
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26.02.2009, 16:53
AW: Das Kind der Anderen
Es ist ersteinmal sehr ehrlich und zeigt, wie tief die Verletzungen sind, die nicht nur durch das Kind, sondern auch durch die besonderen Umstände bei seiner Zeugung verursacht wurden. Und nur weil das Kind selbst nichts dafür kann, muß doch Hurt nicht ihre Gefühle einfach verdrängen - oder doch? Weil da eine skrupellose Andere mit voller Absicht schwanger geworden ist, soll sie unter völliger Selbstverleugnung zum Wohle eines ihr fremden Kindes alles abnicken - auch wenn das anders abgesprochen war? Das finde ich viel verlangt. Zu viel.



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