Kinder sind nicht blöd - und für die ist eine geklärte Situation wesentlich besser als ein schlechtes Bauchgefühl der Partner, ständige Keifereien und dicke Luft. Und Kinder sollen - so hört man- sogar mit Umzügen zurechtkommen.
T., selbst Scheidungswaise (was'n bescheuertes Wort! Ich hatte nach der Scheidung nach wie vor zwei Eltern, die sich um mich kümmerten!)
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18.02.2009, 21:11Inaktiver User
AW: Zwei Gespräche sind schon zuviel ...
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18.02.2009, 21:32Inaktiver User
AW: Zwei Gespräche sind schon zuviel ...
Stimmt. Und deshalb ist ein "Fremdgänger" doch eigentlich schon moralisch verpflichtet, mal Butter bei de Fisch zu tun und NICHT zu lügen! Oder?Kinder sind nicht blöd - und für die ist eine geklärte Situation wesentlich besser als ein schlechtes Bauchgefühl der Partner,
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18.02.2009, 22:06Inaktiver User
AW: Zwei Gespräche sind schon zuviel ...
Mein Ex hat sich sehr lange rumgewunden und versucht, das alles anders darzustellen als es war. Aber als ich dann definitiv wußte, daß da eine andere am Start ist, habe ich noch einige Wochen versucht, das hinzubiegen, dann habe ich einen sehr klaren Cut gemacht. Ich bin mitsamt den Kindern ausgezogen. diese haben mich zu diesem Schritt sehr ermutigt, weil die Atmosphäre doch für alle sehr bedrückend war.
Was ich interessant finde, ist wirklich dieses Bauchgefühl....woher kommt das, liegt das daran, daß man seinen Herzensmenschen wirklich aus dem effeff kennt? Schweissen einen diese langen Jahre zusammen oder kann man dieses Bauchgefühl auch schon nach kurzer Zeit haben. Liegt das an einem selbst, haben das manche mehr und andere weniger?
Ich habe sehr schnell gemerkt, daß da was im Busch ist,, aber ich kann heute nicht mehr sagen, woran ich das gemerkt habe....er hatte seine gewohnheiten nicht geändert, er roch auch nicht nach einem anderen Parfum.....ich habs einfach gemerkt, warum eigentlich?
genevieve
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18.02.2009, 22:45
AW: Zwei Gespräche sind schon zuviel ...
Also mal ganz ehrlich: wer (auch von den "Nichtschnuefflern") hat eine solche, unzweifelhafte Sicherheit mit seinem Bauchgefuehl, dass er aus einer langjaehrige Beziehung beim ersten merkwuerdigen Bauchgefuehl sofort die Fliege macht.
Sind da keine Zweifel, ob man vielleicht Dinge falsch interpretiert, ob der Partner vielleicht einfach doch nur eine schlechte Phase hat, ob, ob, ob...
Wenn vom Partner eine abwiegelnde Antwort kommt, dass schlechte Gefuehl aber bleibt, befindet man sich in einem Dilemma:
Man traut weder seinem Partner noch seinem Bauchgefuehl.
Und dann? Dann helfen einem nur noch Fakten.
Oder wuerde man es sich jemals verzeihen, den Partner aus falschem Mistrauen leichtfertig verlassen zu haben?
Kann ich mir verzeihen, den anderen beschnueffelt zu haben?
Ja, kann ich. So, wie ich ihm verziehen habe, dass er fremdgegangen ist. Und kann er mir verzeihen? Ja, hat er (habe ihn gerade gefragt
).
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19.02.2009, 08:46
AW: Zwei Gespräche sind schon zuviel ...
Ich frage mich, warum man die Kinder vorschieben muss, um seine Bequemlichkeit, sein Scharfsein auf Geld und seine Spionage zu rechtfertigen. Kinder haben scharfe Antennen für ungute Gefühle und es schadet ihnen mehr und prägt sie für ihr ganzes Leben, wenn sie in einem unguten Klima aufwachsen, als wenn sich die Eltern trennen und die Mutter ihnen, besonders bei Töchtern!, vormacht, dass man als Frau auch allein zurechtkommen kann.
Isus Paster moj 
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19.02.2009, 10:01Inaktiver User
AW: Zwei Gespräche sind schon zuviel ...
Schon mal drüber nachgedacht, dass man vielleicht keine Bestätigung bzw keine (zweifelsfreien) Beweise findet (was übrigens nicht selten vorkommt)? Das schlechte Bauchgefühl bleibt in dem Fall aber..und was dann? Weitersuchen? Es sind schon Leute alt und grau darüber geworden, DEN Beweis zu finden, um sich trennen zu können...und das kann's doch wohl auch nicht sein.
Geändert von Inaktiver User (19.02.2009 um 10:05 Uhr)
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19.02.2009, 10:25
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19.02.2009, 10:26
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19.02.2009, 13:21
AW: Zwei Gespräche sind schon zuviel ...
Es kommt meiner Einschätzung nach sogar recht häufig vor. Die allermeisten Seitensprünge werden auch durch permanente Bespitzelung nicht entdeckt und auch nicht durch Kontrolle verhindert.
Ist der Fremdgänger ausreichend raffiniert, findet der Betrogene keinen Beweis.
Zwischen "Mund halten und zum Gegenbetrug ansetzen" und "zur Tür begleiten" gäbe es noch etwa 1000 Alternativen, Druck auszuüben.Betrogenen ist, den Partner nach einem ersten Klärungsversuch DANN zur Tür hinauszubegleiten, wenn das "dumme Gefühl" bleibt.
Ohne wenn und aber ... ganz konsequent.
........auch ganz ohne Kinder vorzuschieben oder als Ausrede zu benutzen.
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19.02.2009, 13:26
AW: Zwei Gespräche sind schon zuviel ...
WEN genau verunsichert ein dranbleiben am Thema?Dies wäre doch die "vernünftigste" Lösung, oder? Ein zweites oder gar drittes Nachfragen, zu dem manche Frauen sich hinreißen lassen, wäre nicht nur kontraproduktiv, sondern verunsichert massiv.
DAS gönnen wir keinem Menschen. Oder doch?
gowest
WEN genau verunsichert die Wiederholung der eigenen Position: "Ich habe die Wahrnehmung, daß in unserer Beziehung etwas nicht stimmt?"
Ich finde es ausgesprochen feige und vor allem inkonsequent, den Weg über den Vertrauensbruch zu gehen.



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